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Formel 1 Saison 2019 -Rennen 21 (29.11.-01.12): VAE/Abu Dhabi-

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hamilton fährt jetzt im sechsten Jahr (!) im Über-Auto der Formel 1 und in einer F1, wo das Reglement über mehrere Jahre hinweg eingefroren ist. Den Luxus hatten Schumi und Vettel nicht. Und Hamilton hatte eigentlich nie wirklich ein schlechtes oder richtig unterlegenes Auto. Mit dem Wechsel zu Mercedes und mit Beginn der Hybrid-Ära hat er eben den "Sechser im Lotto" gezogen. So eine Aufbauarbeit wie von Schumi bei Benetton/Ferrari würde er nicht hinkriegen, er sagt ja selbst, dass er Testfahrten hasst. Im aktuellen Ferrari würde der auch nix reißen.

Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum Hamilton in England nicht die Anerkennung bekommt.

Ich bin ja auch kein Hamilton Fan. Aber dann müssten seine bisherigen Teamkollegen allesamt unfähige Fahrer gewesen sein, da er meist die Nase vorn hatte. Auch wenn man einen Fahrer nicht mag, muss man seine bisherige Leistung nicht schmälern.

Um solch eine Dominanz zu erzielen, braucht es ein Top-Auto und Top-Fahrer. Auch mit der besten Voraussetzung kann man failen, wie schon manche gezeigt haben.
 
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Zuallerallererst war das Ding gestern 100% der Fehler von Seb.
Aber sehe ich das Problem eher bei Ferrari. Selbst der so heilige Alonso hat es aufgrund der Politiken in dem Team nicht geschafft ne WM zu holen (was easy möglich gewesen wäre...2010 anyone?). Das Auto war in den Tests Mega. In Australien dann überhaupt nicht mehr. Nu versuchen Sie die Aero zu ändern und Peng hat es natürlich zufällig eine Charakteristik mit der Seb nunmal gar nicht klar kommt (nervöses Heck). Dieses Update kam nach Kanada (zu dem Zeitpunkt war das Quali Duell Seb - Clc 6-1). Seit Frankreich läuft es gar nicht mehr bei Seb was den Speed angeht. Ma sehen ob nach Ungarn da ne Verbesserung kommt.
Wie auch Alonso bei Ferrari muss sich Seb, anders als Lewis & Max, neben dem Racing noch Gedanken darüber machen ob das Team irgendwas vergeigt.
Mich wundert es da nicht das ein Fahrer der 2011-2013 Kreise um die Leute gefahren ist, aufeinmal die Prozente fehlen die man gegen einen Lewis oder Max braucht.

Das Bashing in Deutschland wundert mich nicht. Ist hier doch auch so.
 
Imo ist an diesem Beitrag fast alles falsch.

1) Auch Schumacher und Vettel saßen zu ihren Hochzeiten in Über-Autos.
2) Ihr tut so, als würde die Entwicklungsarbeit nur vom Fahrer abhängen. Erkläre mir mal bitte, wie Mercedes es dann schafft im 6. Jahr in Folge (voraussichtlich) die Titel zu holen? Das wäre ja gar nicht möglich, weil Hamilton das nicht schafft ein Auto weiter zu entwicklen. Auch ein Schumacher hatte gute Leute um sich herum, damit das passt. Er hat die Ergebnisse natürlich mit Bravur nach Hause geholt. Ohne Zweifel. Aber zeig mir mal, wo Hamilton das nicht schaftt.

Ich behaupte mal so keck, wer Hamilton und Schumacher nicht auf eine Stufe. Die höchste Stufe unter den F1 Fahren stellt, der hat einfach eine verklärte Vergangenheitserinnerung.

Wie gesagt, es geht mir nicht darum Schumacher zu dissen. Es geht mir darum, dass es faktisch keinen Unterschied zwischen ihm und Hamilton gibt. Das ist auch nicht der Grund, warum Hamilton weniger Anerkennung bekommt. Er polarisiert halt durch seinen Charakter und viele mögen das eben nicht, was er macht. Kann ich auch verstehen. Ich konnte Schumacher persönlich auch nichts abgewinnen. Dafür war er mir einfach zu unsportlich.

Imo hast du keine Ahnung von der Formel 1 von damals. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart beurteilen. Das Schumacher und Vettel nicht in Über-Autos saßen, habe ich gar nicht angezweifelt. Ich bezog mich auf die Tatsache, dass das Reglement früher nicht so übertrieben gewesen ist und das zwischen und auch während den Saisons deutlich mehr Entwicklungen an den Autos und Motoren zugelassen waren. Damals konnte der Fahrer durch seine Entwicklungsarbeit und durch sein Feedback bei Testfahren wirklich etwas zum Erfolg beitragen und das nicht nur vor, sondern auch während einer Saison.

Ein Hamilton braucht keine Entwicklungsarbeit leisten. Er hasst Testfahrten. Er kommt nach seinem Jetset Life einfach zu den Rennen und findet ein perfekt vorbereites Auto vor. Und fährt gegen einen Mittelklasse Fahrer wie Bottas. Mal ehrlich, galt Bottas bei Williams als das riesige F1 Talent? Nein. Gegen Rosberg und gegen Button hatte selbst Hamilton so seine Probleme. (Kommt mir jetzt keiner mit dem Vergleich Schumacher vs. Rosberg. Da war Schumi 41 Jahre alt und war drei Jahre nicht mehr in der F1)

Hamilton ist ein Top Fahrer und ein verdienter Multi-Champion, aber die F1 Titel in dieser Hybrid-Ära haben nicht mehr denselben Stellenwert wie damals. Damals war der Formel 1 Fahrer Titel noch etwas besonders. Etwas was Geschichte geschrieben hat. Dadurch sind so Fahrer wie Senna zu Ikonen geworden. Die heutige Formel 1 ist eine Meisterschaft der Hersteller und Ingenieure und nicht mehr der Fahrer. Der Fahrer hat zu viel an Bedeutung verloren. Auf anderen Aspekte wie kastrierte und verweichlichte Rennstrecken, übertriebene Sicherheitsbestimmungen, Kindergarten-mäßiges Strafensystem möchte ich an dieser Stelle gar nicht eingehen ...

Von Hamilton wird in 20 Jahren kein Mensch reden und hinaufschauen, wie man es heute bei Senna und Schumacher tut. Ich bin froh noch die echte Formel 1 miterlebt zu haben und ich werde Hamilton niemals auf eine Stufe mit Schumacher setzen. Da kann er noch fünf weitere Titel mit dem Staubsauger Motor einfahren. Das weckt keine Emotionen in mir.

Hamilton hat aber heute (und am WE) für volles Haus in UK gesorgt. Ich weiss nicht, wann Vettel das in DE das letzte Mal geschafft hat. MWn waren die letzten GPs in DE nicht ausverkauft.

Ist aber auch egal. Hamilton fährt die Siege nach Hause, das schaffte in den letzten Jahren niemand häufiger als er.

Die Engländer sind Motorsport verrückt. Selbst bei einem Kart-Rennen wäre das Haus voll gewesen. Mit Hamilton hat das nix zu tun.

In Deutschland haben die Leute keinen Bock mehr auf Formel 1, deswegen sind die Tribünen so leer. Aber nein, Mutzi hat keine Ahnung, Formel 1 ist doch so geil, genau :lol: Fragt sich wer hier einen verklärten Blick hat ...
 
Ganz ehrlich, deinen Dauerfrust mag man kaum noch lesen. Du blickst durch eine alte Brille, betrachte mal lieber im Detail den Wandel des Sports und die Gegebenheiten.
Ich habe es schon mal geschrieben, wenn ältere Titel wertvoller sein sollten, dann wäre auch Schumacher nur Mittelmaß und Fangio wäre im Verhältnis mit 20 WM-Titeln ganz klar All Time Champion. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Hamilton nichts für seinen Erfolg macht? Als würde der Mercedes alleine fahren!? Und ihm weniger Talent zuzuschreiben, als Schumacher oder Senna ist kompletter Bullshit und disqualifiziert dich komplett als Motorsportkenner- und Fan. Du scheinst nur einem Personenkult hinterherzutrauern.
Und den Vergleich Schumacher-Rosberg kann man sehr wohl heranziehen. Mit seiner Erfahrung und seinem Können hätte er damals den technologischen Wandel kompensieren müssen, womit er aber Probleme hatte. Trotzdem würde ich nie auf den Gedanken kommen, Michael Schumacher seine Erfolge abzuerkennen. Ob ein Ayrton Senna in der heutigen Zeit dauerhaft an der Spitze fahren könnte, ist genauso fraglich. Wenn man die Topfahrer der verschiedenen Ären in identische Fahrzeuge (ohne High Tech) setzen würde, dann hätten wir sicher unseren Spaß. Das ist aber nicht möglich, also sind jegliche Äußerungen wie deine ins Reich der Fabeln zu verweisen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Montezemola hat übrigens in einem Interview Lauda als einflussreicher genannt als Msc was das entwickeln von Autos angeht. Den darf man auch nicht vergessen.
Ganz abgesehen von Jim Clark oder Gilles Villeneuve..
 
Ich konnte Schumacher nie leiden, aber er war bekannt dafür, dass er das Auto (seiner Zeit) sehr gut mitentwickeln konnte. Ich glaube sogar, dass Schumacher mehr oder weniger im Alleingang damals den Sauladen Ferrari siegfähig gemacht hat. Nicht nur durch sein Wissen, auch mit seiner verbissenen Art.

Die Autos der Lauda-Ära kann man auch nicht mit den Autos der Schumacher-Ära vergleichen. Man sollte die Epochen IMO garnicht durcheinanderwürfeln. Ein Senna musste damals mit dem Fuss über 1000 Turbo-PS bändigen. Dafür muss ein Hamilton weitaus höhere Kurvengeschwindigkeiten umsetzen können.
 
Von Hamilton wird in 20 Jahren kein Mensch reden und hinaufschauen, wie man es heute bei Senna und Schumacher tut. Ich bin froh noch die echte Formel 1 miterlebt zu haben und ich werde Hamilton niemals auf eine Stufe mit Schumacher setzen. Da kann er noch fünf weitere Titel mit dem Staubsauger Motor einfahren. Das weckt keine Emotionen in mir.
Da bin ich mir sicher dass es falsch ist. Auch von Hamilton wird man reden. Dann werden viele ihn mit dem besten Fahrer 2040 vergleichen. Während viele mit Schumacher und Senna gar nichts mehr anfangen können, eben weil sie vor ihrer Zeit waren. Das ist eben the Circle of Life.
 
Ach, da darf man nix drauf geben.

Wir haben halt nicht mehr 1995, muss man wissen. Die heutigen, jungen Hamilton-Fans (ersetzbar durch jeden aktuellen Fahrer, ausser Raikkönen vielleicht... :ugly: ) haben die richtige Schumacher-Ära garnicht miterlebt. Da redet heute schon keiner mehr von ihm. Schmälert das seine Leistungen? Nein.

Das ist der "Vorteil" vom Alter. Wir erleben mehrere Epochen des Sports. Gibt doch genügend Interviews mit alten F1-Fahrern, die den heutigen Fahrern unglaubliches Können attestieren, weil die Autos sich ganz anders (extremer) fahren als damals.

Mich erinnert das an so Sprüche wie, dass Walter Röhrl auf Pikes Peak viel mehr geleistet hat als Sebastien Loeb. Dabei ist der mit seinem Auto genauso perfekt und atemberaubend den Berg hoch wie damals Röhrl.
 
Nun, ein Schumacher hat viel geleistet, um Ferrari auf Vordermann zu bringen, das stimmt. Da gab es aber noch weitere Faktoren:

- Zu Beginn gab es keine Limitierung bei den Testfahrten, und Ferrari hat einfach am meisten Testkilometer geschrubbt. Und das größte Budget von allen Teams gehabt.
- Mit Rory Byrne hat Schumi einen sehr begabten Ingenieur von Benetton mitgebracht.
- Auch Ross Brawn war kein Nasenbohrer, wie wir alle wissen.
- Jean Todt hatte auch gehörig was dazu beigetragen, dass aus der Chaostruppe Ferrari ein gut durchstrukturiertes Team geworden ist.

Dass Schumi ein Ausnahmetalent ist, hat sich spätestens dann gezeigt, als ein Jahr nach ihm Alesi und Berger bei Benetton gefahren sind und mit "seinem" Auto nicht die Zeiten gehen konnten, die er aus dem Auto gequetscht hat.

Und so wie Schumi fuhr ein Hamilton, wenn es darauf ankam, jeden seiner Teamkollegen in Grund und Boden. Mit Ausnahme von Rosberg. Aber wegen seiner Dominanz kann sich Hamilton seinen Teamkollegen nun aussuchen und wird bestimmt keinen Verstappen neben sich dulden.

Ich kann mich an viele langweilige Saisons an der Spitze erinnern in den 80ern und 90ern. Wie war das in der einen Saison, in der McLaren Honda 15 von 16 Rennen gewann? Oder als Williams Anfang der Neunziger mit aktiver Aufhängung, elektronischem Differenzial und was weiß ich nicht allem der Konkurrenz haushoch überlegen war? Oder Ferrari Anfang des Jahrtausends, als Schumi schon nach zwei Dritteln der Saison Weltmeister war?

Der Unterschied damals (meiner Meinung nach): Man hatte in diesem Sport mehr Charakterköpfe, auf und neben der Piste, die das Rennenfahren unterhaltsam gestaltet haben. Die Fahrer hatten mehr Ecken und Kanten und waren nicht ständig am Funk am Jammern. Überholen war aerodynamisch zumindest bis in die 90er hinein einfacher und weniger reguliert.

Und die Teamchefs wie ein Flavio Briatore, Eddie Jordan oder sogar die schwäbische Speckschwarte Norbert Haug hatten mit ihren unterschiedlichen Lebensläufen und Auftritten vor den Kameras mindestens zehn Mal mehr Charisma wie ein Toto Wolff oder ein Christian Horner, die nur nichtssagende Interviews geben. Heute sind (für mich) Formel 1-Teams glattgeschliffene Industriekonzerne, die in mir nicht den Eindruck erwecken, dass es ein "Formel 1-Zirkus" ist, wie man früher mal so schön sagte.
 
Nun, ein Schumacher hat viel geleistet, um Ferrari auf Vordermann zu bringen, das stimmt. Da gab es aber noch weitere Faktoren:

- Zu Beginn gab es keine Limitierung bei den Testfahrten, und Ferrari hat einfach am meisten Testkilometer geschrubbt. Und das größte Budget von allen Teams gehabt.
- Mit Rory Byrne hat Schumi einen sehr begabten Ingenieur von Benetton mitgebracht.
- Auch Ross Brawn war kein Nasenbohrer, wie wir alle wissen.
- Jean Todt hatte auch gehörig was dazu beigetragen, dass aus der Chaostruppe Ferrari ein gut durchstrukturiertes Team geworden ist.

Dass Schumi ein Ausnahmetalent ist, hat sich spätestens dann gezeigt, als ein Jahr nach ihm Alesi und Berger bei Benetton gefahren sind und mit "seinem" Auto nicht die Zeiten gehen konnten, die er aus dem Auto gequetscht hat.

Und so wie Schumi fuhr ein Hamilton, wenn es darauf ankam, jeden seiner Teamkollegen in Grund und Boden. Mit Ausnahme von Rosberg. Aber wegen seiner Dominanz kann sich Hamilton seinen Teamkollegen nun aussuchen und wird bestimmt keinen Verstappen neben sich dulden.

Ich kann mich an viele langweilige Saisons an der Spitze erinnern in den 80ern und 90ern. Wie war das in der einen Saison, in der McLaren Honda 15 von 16 Rennen gewann? Oder als Williams Anfang der Neunziger mit aktiver Aufhängung, elektronischem Differenzial und was weiß ich nicht allem der Konkurrenz haushoch überlegen war? Oder Ferrari Anfang des Jahrtausends, als Schumi schon nach zwei Dritteln der Saison Weltmeister war?

Der Unterschied damals (meiner Meinung nach): Man hatte in diesem Sport mehr Charakterköpfe, auf und neben der Piste, die das Rennenfahren unterhaltsam gestaltet haben. Die Fahrer hatten mehr Ecken und Kanten und waren nicht ständig am Funk am Jammern. Überholen war aerodynamisch zumindest bis in die 90er hinein einfacher und weniger reguliert.

Und die Teamchefs wie ein Flavio Briatore, Eddie Jordan oder sogar die schwäbische Speckschwarte Norbert Haug hatten mit ihren unterschiedlichen Lebensläufen und Auftritten vor den Kameras mindestens zehn Mal mehr Charisma wie ein Toto Wolff oder ein Christian Horner, die nur nichtssagende Interviews geben. Heute sind (für mich) Formel 1-Teams glattgeschliffene Industriekonzerne, die in mir nicht den Eindruck erwecken, dass es ein "Formel 1-Zirkus" ist, wie man früher mal so schön sagte.
Und man auch bei den besten Teams immer damit rechnen konnte, daß plötzlich hinten Feuer aus dem Motor kam. Heute geht ja auch fast nix mehr kaputt
 
Mir fehlt nen Chaot wie Montoya.
Lewis fährt inzwischen so relaxed weil sein Auto so viel besser ist als die anderen. Er weiß das über die Saison Mercedes am besten entwickeln wird und hat dadurch keinen Druck immer zu gewinnen. Dazu ist Bottas zwar im Qualifying mal schneller aber im Rennen zerstört er die Reifen.
Lewis ist nen Ausnahmetalent. Aber ich wünschte mir nen Max oder Seb im Team sodass wenigstens etwas Pfeffer drin ist. Ansonsten kann man echt nurnoch auf Hitze hoffen.
 
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