Grafik ist doch OK und das Art Design sieht stimmig aus.
Viel wichtiger sind mir bei einem Rollenspiel sowieso das Gameplay und noch viel mehr seine inhaltlichen Stärken. Da gebe ich mich auch mit einem old school isometric Style zufrieden, wenn der Rest passt.
Jo, eben. Die Spiele, die bei mir in meinen ultimativen Top 10 sind, sind dort alle nicht wegen Technik oder Grafik, sondern rein wegen Design, Gameplay, Kreativität und Umfang.
Und auch wenn ich nur ungern irgendwas isometrisches oder sogar rundenbasiertes spiele (je näher an First-Person und je mehr Echtzeit, desto eher ists was für mich), so hat mir XCOM (Enemy Unknown, nicht der Third Person Shooter) echt unglaublich gut gefallen.
Und auch die beiden alten Fallout Teile würde ich trotz der Kamera und des Kampfsystems gerne irgendwann nachholen, primär halt wegen dem Universum und dem Design, das mir in der Serie gefällt.
So etwas hat aber über Technik hinaus Bestand, dafür muss es nicht zwangsläufig die krasseste Grafik haben. Ein Morrowind kann mich mit Städten wie Vivec auch heutzutage noch beeindrucken trotz Uralt-Grafik...
In der Regel sind Grafik-Blender immer nur für ein paar Monate bekannt und versinken dann in ewiger Vergessenheit. So ist es heutzutage mit zum Beispiel Crysis oder auch als aktuelleres Beispiel Order 1886. Spiele wie Witcher 3 mögen vielleicht einen Downgrade haben oder meinetwegen auch generell keine ultra-krasse Grafik (wobei, wer das zu Witcher 3 sagt...

), aber man wird sich noch in einer halben Ewigkeit an sie aus ganz anderen Gründen erinnern.
Und für gewöhnlich sind das auch die Spiele, die ich immer mal wieder nach ein paar jahren wieder spiele und komplett neu erlebe...