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Facharbeit Erdkunde

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hi,

ich muss in diesem Jahr im Fach Erdkunde eine Facharbeit anstelle
einer Klausur schreiben (EK LK Klasse:12). Momentan befinde ich mich bei der Themenfindung.
Bereits von Anfang an hatte ich kein Interesse an diesen typischen 08/15 Themen wie Raumanalyse abc usw.

Von daher habe ich folgende Themen in die engere Auswahl genommen:
  1. Kommunikations-Infrastruktur in Deutschland (vlt. auch Vergleich zu anderen Ländern) Schwerpunkt: Breitbandanschlüsse
    (Bsp.: Breitbandatlas (spez. Berlin - Nachfrage durch die Wirtschaft)
    oder: Situation Deutschlands in Hinsicht auf Breitbandanschlüsse (Telekommunikationsinfrastruktur)
    Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen europäischen Ländern
  2. Tschernobyl und die Folgen für die Bundesrepublik Deutschland
    oder: Die Auswirkungen der Radioaktivität auf die Umwelt
  3. 3D-Visualisierung geographischer Orte
  4. GPS in der Landwirtschaft.

Vor allem (1) und (2) interessieren mich, wobei (2) vielleicht schon zu viel Biologie beinhaltet. Daher habe ich gerade nach Quellen für (1) gesucht, da ich gedacht hatte, dass ich zu diesem Theme nicht besonders viel finden kann. Aber im Gegenteil, das Internet ist voller Statistiken, Analysen, Umfragen, Studien, Karten etc. - alles das, was eine Facharbeit an Inhalt füllen kann. Ob es zu diesem Thema auch Literatur gibt, weiß ich noch nicht.

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Was meint ihr zu diesem Thema. Würder ihr was anderes nehmen, habt ihr irgendwelche Verbesserungen?
Ich bedanke mich vorab für eure Hilfe :huldig:
 
Tschernobyl und die Folgen für die Bundesrepublik Deutschland
oder: Die Auswirkungen der Radioaktivität auf die Umwelt

Das Thema spricht mich spontan sehr an und da kannste sicher auch schön was draus basteln. :dhoch:

die anderen Themen lassen mich eher kalt.
 
Tschernobyl und die Folgen für die Bundesrepublik Deutschland
oder: Die Auswirkungen der Radioaktivität auf die Umwelt

finde ich auch mit Abstand am besten.
Kann man auf alle fälle viel draus machen...
 
4 wäre mir zu viel Physik mit drin.
3 find ich langweilig.
2 wäre wieder zu viel Biologie, wenn du wirklich die Auswirkung von Radioaktivität auf die Umwelt darstellen möchtest

Das erste hört sich ganz nett an und man kann viel draus machen. Bei Facharbeiten ist es immer wichtig viele Quellen zu haben (besonders Primär- und Sekundärliteratur)
 
Homer schrieb:
Das erste hört sich ganz nett an und man kann viel draus machen. Bei Facharbeiten ist es immer wichtig viele Quellen zu haben (besonders Primär- und Sekundärliteratur)
Jup. Immer nur alles abschreiben, was viel klügere Menschen schon viel früher gesagt haben und mindestens 10 Fußnoten pro Seite. Ist im Studium nix anderes. Die Profs meinen zwar immer, nein, das sei es gerade nicht, aber doch, genau das und nichts anderes ist es. ;)
 
Ja, das erste bei einer Arbeit an der Uni ist sich tausend Fachartikel zum Thema rauszusuchen und aus jedem von denen wahllos eine Wortgruppe zu picken die man dann gekonnt irgendwo im eigenen Artikel zitieren kann.
 
Vielen Dank für eure Meinung. Thema (2) hat mich anfangs zwar auch eher angesprochen,
jedoch würde die Bearbeitung die Biologie zu viel einschließen.

Ich habe eine Vielzahl an Karten für (1) gefunden. Diese müsste ich dann nur einfügen, analysieren, usw. und das wärs ja schon fast. Mal schauen, was die Lehrerin zum Thema sacht.

Aktuell zum Theama ist ja auch der IT-Gipfel, wo es ebenfalls um den Breitbandanschluss ging.
 
ES Baxter schrieb:
Hi,

ich muss in diesem Jahr im Fach Erdkunde eine Facharbeit anstelle
einer Klausur schreiben (EK LK Klasse:12). Momentan befinde ich mich bei der Themenfindung.
Bereits von Anfang an hatte ich kein Interesse an diesen typischen 08/15 Themen wie Raumanalyse abc usw.

Von daher habe ich folgende Themen in die engere Auswahl genommen:
  1. Kommunikations-Infrastruktur in Deutschland (vlt. auch Vergleich zu anderen Ländern) Schwerpunkt: Breitbandanschlüsse
    (Bsp.: Breitbandatlas (spez. Berlin - Nachfrage durch die Wirtschaft)
    oder: Situation Deutschlands in Hinsicht auf Breitbandanschlüsse (Telekommunikationsinfrastruktur)
    Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen europäischen Ländern
  2. Tschernobyl und die Folgen für die Bundesrepublik Deutschland
    oder: Die Auswirkungen der Radioaktivität auf die Umwelt
  3. 3D-Visualisierung geographischer Orte
  4. GPS in der Landwirtschaft.

Vor allem (1) und (2) interessieren mich, wobei (2) vielleicht schon zu viel Biologie beinhaltet. Daher habe ich gerade nach Quellen für (1) gesucht, da ich gedacht hatte, dass ich zu diesem Theme nicht besonders viel finden kann. Aber im Gegenteil, das Internet ist voller Statistiken, Analysen, Umfragen, Studien, Karten etc. - alles das, was eine Facharbeit an Inhalt füllen kann. Ob es zu diesem Thema auch Literatur gibt, weiß ich noch nicht.

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Was meint ihr zu diesem Thema. Würder ihr was anderes nehmen, habt ihr irgendwelche Verbesserungen?
Ich bedanke mich vorab für eure Hilfe :huldig:
Moin Baxter,
ich schreib gerade mein Diplom in Geographie, kenn mich in der Materie also ein wenig aus.
1) Finde ich interessant Da kannst du schön über die Infrastruktur in der Peripherie vs Ballungszentren schreiben. Im Endeffekt haben dünn besiedelte Gebiete mit abwandernder Bevölkerung (nahezu ganz Ostdeutschland :headbang: ) die geringste Nachfrage nach guter IT-Infrastruktur. Die Anbieter meiden die Räume --> Daraus ergibt sich dann ein weiterer Standortnachteil der Regionen. Vor allem für die junge, kaufkräftige und arbeitswillige Bevölkerung, die ja eh schon abwandert.

2) Wäre mir viel zu anstrengend. Ohne mich auszukennen, gibt es mit Sicherheit unendlich viel Literatur, die je nach politischer und gesellschaftlicher Einstellung zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Da könntest du natürlich eben diese unterschiedlichen Ergebnuisse gegeneinander abwägen, oder sowas. Aber das wäre mir, wie gesagt, viel zu anstrengend.

3) Ich weiß nicht... Ich hab mal eine Hausarbeit über die Geographie virtueller Orte geschrieben. nach dem Motto "Ist das Internet ein Ort?" Das war der letzte Scheiß. Wobei dein Thema ja schon in ne andere Richtung geht. Aber das wäre mir persönlich auch zu langweilig und zu ungeographisch.

4) GPS in der Landwirtschaft hört sich interessant an (auch wenn ich Stadtgeograph bin und ländliche Räume nicht leiden kann :grins: ). Aber das Thema könntest du noch wunderbar erweitern, also in Richtung: Aktuelle Tendenzen in der Landwirtschaft, oder so. Denn gerade durch die immer knapper werdenden Reessourcen (Lebensmittel werden ja immer teurer, weil vor allem der Ost-Asiatische Raum immer mehr nachfragt) wird die Landwirtschaft unglaublich intensiviert. Z.B.: Precision Farming
Geil sind diese Landwirtschaftscontainer:
http://www.organitech.com/files/b7a37c05598cbeb6b9bd91aca39b074e.pdf
Ein Container in dem nachhaltig angebaut werden kann, völlig ungeachtet der Voraussetzung von Boden oder Klima.
Dazu ARD und Welt
Dann gibt es noch planungen im Süd-Ost-Asiatischen Raum, wo so eine Mega City einen Agrarkomplex auf einer Stadtnahen Insel plant, der die gesamten 10 Millionen Einwohner komlpett mit Nahrung versorgen soll. Das wird ein überdachter Komplex. Da find ich jetzt gerade keinen Link zu.
 
das zweite fänd ich persöhnlich am interessantesten, aber ich würde wohl das 4te nehmen, weils am einfachsten bzw. ausbaufähigsten ist in meinen Augen
 
Ich bedanke mich für eure Hilfe.
Hatte heute das 1. Gespräche mit meiner Lehrerin. Habe mich für das 1.Thema entschieden und damit bin ich auch zufrieden.

Falls jemand noch Material dazu hat - immer her damit.:huldig:
 
Weiß nicht, ob ich zu spät bin. Studiere Geographie und Thema 1 war imo die beste Wahl. Da gibt es massenhaft Material zu und das Thema ist auch vernünftig in einer Facharbeit zu bearbeiten. Empfehle dir einfach mal einen Blick in die Institutsbibliothek bei einer Uni in deiner Nähe zu werfen. Wenn du in ner Facharbeit für die Schule mit nem Dutzend wissenschaftlicher Bücher und noch besser Paper glänzt, ist die gute Note schon so gut wie sicher.

Bin kein Experte zu dem Thema, habe mich aber mal mit dem Projekt T-City Friedrichshafen der Telekom beschäftigt:
http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/217308
Da geht es u.a. darum, wie Klein- und Mittelstädte mit moderner Kommunikationsinfrastruktur ausgestattet werden können.
 
@Nasreddin

Wollte auch immer Geographie studieren, hab mich dann schlussendlich für Wirtschaftswissenschaften entschlossen. Wie sieht es mit der Jobaussicht aus oder möchtest du direkt in die Wissenschaft einsteigen? Was möchtest du später mal machen oder wo siehst du dich in 5 Jahren nach Abschluss deines Studiums. In welchem Semester bist du und in welche Richtung spezialisierst du dich?

Gruß
 
Das sind viele Fragen auf einmal. Bin im 7. Semester und spezialisiere mich vor allem auf Raumplanung und Stadtgestaltung.

Wo sehe ich mich in 5 Jahren? Bin da offen: Verbeamtet in Stadtverwaltung oder Ministerium hätte ich nichts gegen. ;) Aber privates Planungsbüro oder Stadtforschung würden mich auch reizen. Bin aber auch für ganz anderes offen (Unternehmensberatung, Standortmanagement, Sozialforschung, was weiß ich...)

Jobaussichten sind denke ich durchschnittlich. Es gibt gerade zu Beginn Arbeitslosigkeit. Andererseits ist der Anteil der Geographie-Studenten, die Geographie nur deshalb studieren weil ihnen nichts anderes einfällt, auch hoch. Deshalb bin ich mal so selbstbewusst und nehme an, dass das bei mir einigermaßen klappt. ;)
Ich denke man muss flexibel sein, oft sogar was machen, was vordergründig gar nichts mit dem Studium zu tun hat. Habe Geographen kennengelernt, die heute Personaler, bei McKinsey, Journalisten oder was weiß ich sind.

Ich denke man muss seine Nische in der Vielfalt von Geographie finden. Oder eben was ganz anderes...
 
Wie oben geschrieben, studier ich ja auch Geographie.

Die Berufsaussichten sind mittelprächtig, würde ich sagen. Ein großteil meiner Kollegen, die gerade fertig geworden sind, sind jetzt seit gut einem Jahr auf der Suche nach einem Job (erfolglos). Das sind auch alles Stadtgeographen, teils spezialisiert auf Standortforschung, teils Nahverkehr, etc. Städtebau haben wir als Nebenfach auch alle studiert. :D

Ich schreib gerade miene Diplomarbeit über den Einzelhandel im Londoner West End mit besonderer Berücksichtigung privater Akteure in der Stadtentwicklung. Hab noch etwas mehr als zehn Tage, was viel zu wenig ist. :tip:

Dafür hab ich meinen Arbeitsvertrag bereits unterschrieben :D Werd Immobilien-Analyst, womit ich mich wirklich glücklich schätzen kann. Grundsätzlich hat man als (guter) Wirtschaftswissenschaftler mit Sicherheit bessere Berufsaussichten, als Geographen. Vor alllem im Bereich kommunaler Stadtplanung kann es schwierig werden, weil die Städte immer mehr Personal einsparen.

@Nas, wo studierst du denn? Ich war in Köln und Bonn unterwegs.
 
Auch in Bonn, Nebenfach ebenfalls beim Kötter... ;)

Ja, die Städte lagern leider ihre Arbeit immer weiter aus und lassen extern planen.
Immobilien-Analyse wäre jetzt zwar nichts für mich, aber das zeigt, dass man mit ein wenig Flexibilität alles mögliche machen kann. Ich denke das Problem am Geograhie-Diplom ist, dass kaum jemand auf dich wartet. Man muss selber die Initiative ergreifen und sich gut verkaufen können.

Viel Erfolg bei deiner Arbeit. Und häng nicht zu viel hier im Forum ab! :P
 
Der Kötter hat mir ne 1,3 gegeben. :D Themen Stadtumbau und Business Improvement Districts.

Immobilien-Analyse wäre jetzt zwar nichts für mich, aber das zeigt, dass man mit ein wenig Flexibilität alles mögliche machen kann.
Ich hab vor allem festgestellt, dass Arbeitserfahrung und gegebenenfalls Kontakte (aus der Arbeitserfahrung) wichtig sind. Also wenn es irgendwie geht, Nebenjobs am besten Studiennah suchen, ordentlich Praktika angehen und die Diplomarbeit ruhig in Koop mit anderen Unternehmen und Instituten machen. Flexibel muss man sicherlich auch sein. Denn Analysen von Immobilienmärkten will ich auch nicht all zu lang machen.

Ich denke das Problem am Geograhie-Diplom ist, dass kaum jemand auf dich wartet.
Das seh ich auch so. Dass abseits der Uni mal explizit Geographen gesucht werden, ist schon eher selten.
 
Nasreddin schrieb:
Weiß nicht, ob ich zu spät bin. Studiere Geographie und Thema 1 war imo die beste Wahl. Da gibt es massenhaft Material zu und das Thema ist auch vernünftig in einer Facharbeit zu bearbeiten. Empfehle dir einfach mal einen Blick in die Institutsbibliothek bei einer Uni in deiner Nähe zu werfen. Wenn du in ner Facharbeit für die Schule mit nem Dutzend wissenschaftlicher Bücher und noch besser Paper glänzt, ist die gute Note schon so gut wie sicher.

Bin kein Experte zu dem Thema, habe mich aber mal mit dem Projekt T-City Friedrichshafen der Telekom beschäftigt:
http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/217308
Da geht es u.a. darum, wie Klein- und Mittelstädte mit moderner Kommunikationsinfrastruktur ausgestattet werden können.

Vielen Dank für die Hilfe. Kennst du denn vielleicht Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen? Im Internet habe ich schon eine Menge gefunden (Statistiken, Karten etc.)
 
Habt ihr bei euch in der Stadt ne Uni? Dann würde ich dort einfach mal in Bibliotheken schauen. Dort findest du zu dem Thema mit Sicherheit Literatur. Eventuell kann es sich auch lohnen, Professoren bzw. Wissenschaftler, die Arbeiten zu diesem Thema geschrieben haben anzuschreiben - oder eine solche Arbeiten zu lesen und dort mal ins Literaturverzeichnis zu schauen.
 
Einemann, Edgar (2006): Das Internet in Deutschland. Differenzierungen, Spaltungen und Kopplungen.

Ansonsten in die Bibliothek deiner Stadt. Die hat sicherlich nen Online-Katalog, wo du vorher schon mal suchen kannst.
Das ist z.B. der von der Uni Bonn: http://131.220.74.13:8080/webOPACClient/start.do

Für die Online-Recherche:
http://scholar.google.com/ nehme ich mittlerweile immer als Startpunkt, wird immer besser. Einfach mal "Verbreitung Internet Deutschland" eingeben. Da kommen diverse Fachartikel.
http://www.geodok.uni-erlangen.de/ Speziell für Aufsätze aus der Geographie
http://www.destatis.de Statistisches Bundesamt, falls du noch nicht geschaut hast
http://technologische-leistungsfaehigkeit.de/de/1869.php Bericht zur technologischen Liestungsfähigkeit vom Bundesministerium für Bildung
usw. ...
 
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