So, fast fertig mit dem del Rey Album.
Joa, ist schon nicht schlecht, aber so richtig warm werd auch ich nicht damit, zumal das Album gegen Ende ziemlich abfällt und stellenweise richtig uninteressant wird.
Ihre Stimme find ich großartig, wandlungsfähig ohne Ende. Kann sowohl das tiefe, Nancy Sinatra mäßige als auch zwitschernde, kindliche Höhen super singen.
Aber vom Songwriting her find ich die Platte zu eintönig, die instrumentale Begleitung zu einfallslos. Immer prinzipiell der selbe Drumcomputer-Beat, durch den Verzerrer gejagte, wabernde Synthies lassen dann das Album wie gesagt gegen Ende langweilig werden.
Schön find ich die Steigerungen der Songs. Ich mag das orchestrale, dick aufgetragene sehr gern. Wenn die Dynamik immer mehr nach oben geschraubt wird, der Bass in den Vordergrund gemischt wird und die 10. Violinen-Spur zum Chorus dazu kommt, das packt mich schon.
Natürlich, vor allem für so ne Mainstream-Pop-Produktion isses wirklich gut und man kann mal entspannt in die Charts schauen, wenn das Ding weit nach oben schießt, denn gute Musik ists sicherlich.
Nur eben nicht das, was ich mir jetzt dauernd anhören werd.