Überlege jetzt schon seit gestern und höre mich nochmal durch einige 2018er Alben, jetzt habe ich mich aber entschieden. Und trotz eines tollen Jahres an (Black/Doom/Post) Metal Releases, findet sich in meiner Top 5 wenig davon.
Jimi Hendrix - Both Sides Of The Sky
Here My Train A Comin'
Hendrix geht bei mir immer, höre ich, seit ich denken kann und hat musikalisch einen wahnsinnig großen Einfluss auf mich. Wenn ich mir meine Gitarre schnapp, gibt's erstmal ein Hendrix Lick, das sagt wohl alles. Und dann ein posthum veröffentlichtes Album? Call me in.
King Weed - Smoking Land Part II
Smoking Land Part II
Hatte dieses Jahr eine ziemliche Stoner Phase. Allgemein sind in und um dieses Genre herum tolle Alben erschienen, exemplarisch hierfür steht dieses Album, da ich es wohl mit am häufigsten gehört hab. Und das Cover ist cool.
Pöbel MC & Milli Dance - Soli-Inkasso
Dawai Dawai
Pöbel MC & Milli Dance und MC Bomber veröffentlichen jeweils ein Album im März? Ansage. Durchgesetzt hat sich mit gutem Abstand aber die Collab von Pöbel und Milli. Eine Zusammenfassung des Albums: "Wer vermöbelt deine Fans? Pöbel und Dance. Hör uns grölen, wenn du pennst, das sind Pöbel und Dance. Mit Eloquenz, Kompetenz, Bühnenpräsenz, es sind Pöbel und Dance und jetzt pöbel und dance."
Deafheaven - Ordinary Corrupt Human Love
Honeycomb
Mit Sicherheit sind dieses Jahr bessere Metal Alben erschienen, aber was soll ich machen, bei Deafheaven fühle ich mich einfach direkt heimisch und wohl. In-Ears rein, aufs Sofa schmeißen und eine Stunde Kopfkino. Schon komisch, dabei könnte ich so viel Kritik anbringen, aber das Album bereitet mir einfach Freude.
Hamferð - Támsins Likam
Támsins Likam
Eigentlich will ich nur Promo für Hamferð aus Färöer machen, auch wenn sie mit Támsins Likam in aller Munde sind. Und zu recht. So viel Tiefe, Intensität, Trauer und Schmerz hat schon lange kein Album mehr ausgestrahlt. Dazu die nahezu perfekte Abmischung und Komposition, faszinierend und bewegend.