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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ne aber Alex hat schon recht, bei Die Geisha gabs damals auch nen großen Wirbel in Japan weil die Hauptrolle von Zhang Ziyi (Chinesin) gespielt wurde. Ich mein es gibt ja genug begabte japanische Schauspieler, man dreht ja auch keinen Film über den Kaiser von China und lässt Til Schweiger den Kaiser spielen...
 
Ich fände übrigens den Japaner aus Babel (der Vater) perfekt für einen Murakamifilm. Aber mir gehen die ganzen immergleichen Chinesen in den Filmen auch auf die Nüsse. Das ist ja noch schlimmer als in Bollywood. Da haben sie wenigstens mehr als 3.
 
RPS. schrieb:
Ne aber Alex hat schon recht, bei Die Geisha gabs damals auch nen großen Wirbel in Japan weil die Hauptrolle von Zhang Ziyi (Chinesin) gespielt wurde. Ich mein es gibt ja genug begabte japanische Schauspieler, man dreht ja auch keinen Film über den Kaiser von China und lässt Til Schweiger den Kaiser spielen...

... Und in China gab's noch größten Wirbel ( glaub sogar ein verbot) weil "ehrenhafte Chinesinnen" durch die Bank weg "japanische Huren" geschauspielert haben... *_*, die Besetzung tat dem Film insgesamt einfach nicht gut. Das Buch steht auf meiner hassliste eh weit oben...
 
Nach einer kleinen Lesepause hab ich mittlerweile mit der zweiten Geschichte "Grenzgänger" aus McCarthys Border-Trilogie angefangen und bin wieder begeistert.

Die Parallelen zur vorhergegangen Geschichte sind dabei alles andere als langweilend, sondern man freut sich regelrecht, wieder in diese verlorene Welt im mexikanisch-texanischen Grenzland der 20-30-40er Jahre (genau lässt es sich kaum einordnen) abzutauchen.

Wieder steht ein 16jähriger Cowboy im Mittelpunkt der Geschichte. Er ist völlig mit seiner Welt im Einklang und gibt sich mit Leidenschaft der Jagd auf eine Wölfin hin, die seit Monaten das Vieh in der Umgebung der Ranch reisst. Nun muß man sich dabei vorstellen, dass zu dieser Zeit die Wölfe fast ausgerottet waren und der alte Mann, der sie sonst jagte bereits tot ist. Der Junge und sein Vater sind deswegen recht unerfahren in der Hinsicht, verteilen relativ unbeholfen Fallen und folgen der Fährte des Tieres, allerdings ohne Erfolg. Der Junge gibt aber nicht auf und reitet jeden Tag in der Früh aus um nach dem sagenumwobenen Tier. Er sucht sogar um Rat bei einem alten Mexikaner, der ihm allerdings nur seltsames über Wölfe und Menschen erzählt. Schliesslich schafft er es doch, das Tier zu fangen und wie McCarthy das beschreibt, ist wirklich einmalig realistisch wie packend. Mc Carthy glänzt mit einem detailllierten Wissen über die Zeit und die Technik der Cowboys.

Mit rasendem Herzen nähert er sich dem verletzten Tier und weiß nicht ob er es erschiessen soll. Zeit, um seinen Vater zu holen, die hat er nicht, also entschliesst er sich, das wilde Tier mit nach Hause zu nehmen. Wie genau er das macht, wird so genial und detailliert beschrieben, das ich echt mit nem erstaunten Grinsen vor dem Buch gesessen habe. Und so gehts dann auch jedem Ami, den der mutige und kluge Bengel auf dem Weg nach Hause trifft. Völlig geil!
Allerdings entscheidet er sich dann plötzlich anders. Er büxt quasi von zuhause ab und will die Wölfin lieber in die Mexikanischen Berge bringen, woher sie ursprünglich kam. Ein wunderbar naturalistischer Trip beginnt (wieder).

Wie wahre Story der Geschichte beginnt allerdings noch, wie bereits im Vorwort verraten wird. Während der Junge das alles durchlebt, werden seine Eltern von mexikanischen Viehdieben umgebracht. Mit seinem Bruder wird er sich aufmachen, um Rache zu nehmen. Soweit bin ich allerdings noch nicht.

Vielleicht mache ich ja jemanden Lust auf diese geniale Geschichtensammlung. Ist definitiv der Stoff auf dem einsame (Männer-)träume gemacht sind. :D

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Ich habe soeben den letzten Band der Zwergen Reihe durch und bin begeistert und auch etwas traurig dass es keinen Nachfolger mehr geben wird.
Die Legende der Albae hat mir auch super gefallen.

kann mir jemand Bücher mit ähnlicher Klasse empfehlen, natürlich auch in diesem Fantasygenre? Ich wäre sehr dankbar.
 
Urgs schrieb:
Mit rasendem Herzen nähert er sich dem verletzten Tier und weiß nicht ob er es erschiessen soll. Zeit, um seinen Vater zu holen, die hat er nicht, also entschliesst erschiesst er sich.

Das hab ich 3x lesen müssen. :D Aber hast mich echt neugierig gemacht. Werd ich mal im Hinterkopf behalten.
 
Western ist auch ziemlich relativ und ein zu eng besetzter Begriff. Mc Carmac hat das Genre völlig neu definiert und modernisiert. Stereotype und Klischees wie man sie daher kennt, findet man überhaupt nicht, dafür aber ein äusserst realistisches Bild der vergangene Ära. Es spielt ja alles im 20.Jahrhundert, Autos fahren, Flugzeuge sieht man auch gelegentlich am Himmel usw usw. Es sind die letzten richtigen Cowboys, die dieses einfache Leben mit der Natur darin suchen und mitunter harte Lebenserfahrungen darin finden. Der große Wert liegt aber vor allem in der Sprache des Autors und seinem enormen Wissensschatz über die Sitten und Gebräuche, mit denen er diese sterbende Welt wieder auferstehen lässt.
 
Also ich spreche überhaupt kein Spanisch, kann manches herleiten, manches aber nicht. Einige Dialoge sind abwechselnd in beiden Sprachen gehalten. Das ist vom Autor so gewollt. Wer die Sprache beherrscht, hat einen Bonus. Wer sie nicht beherrscht, verpasst aber nicht viel und es stärkt ein wenig das Gefühl der Fremdheit. Allzu viele Dialoge sind es auch nicht, aber sie kommen regelmässig vor, gerade wenn der Protagonist halt mit einfachen Mexikanern kommuniziert. Es sind aber stets einfache, kurze Sätze.
Der Typ, der das auf amazon kritisiert hat, ist imo ein Idiot. :D
Also das schmälert das Leseerlebnis meiner Meinung nach überhaupt nicht.
 
Ich hab damit auch meistens keine Probleme weil ich es mir irgendwie übers Latein herleiten kann was es heißt, obwohl ich es nie gelernt hab. :ugly: Hätte jetzt aber auch keine Lust wenn 200 von 1000 Seiten spanisch sind.
 
Nee. So ist es überhaupt nicht. Gelegentlich eingestreute Dialoge halt. Und dann halt auch nie komplett in spanisch, sondern meist wechselnd.
 
Reines Luxusding, wunderschöne Bilder, schöner Einband, viele, tolle Rezepte, aber auch Reisetagebuch. :)

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Bissel Allgemeinbildung sammeln, Zusammenhänge und Geschichte lernen zum "Spaß" (ist halt kein spaßiges Thema...)

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Und für eine Literaturdiskussion bis Ende November das noch lesen:

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Der literarische, russische Rosenkrieg! :D
 
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Die Stadt & die Stadt von China Mieville

Ein interessantes Konzept mit den zwei Städte, die sich den gleichen Raum teilen. Wie ein Ost- und Westberlin, nur ohne eigentliche Grenzen. Leider findet sich darunter nur ein Kriminalroman mit einem, für einen Mystery-/Fantasyroman, nur gewöhnlichen Ende. Hat den Arthur C. Clarke-Award bekommen.

6.0/10
 
Hat mir die Chefin in den Schrank gestellt...

Alter Falter, ich dachte bis eben, mich könne kein Buch mehr überraschen...*_*

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30 jährige Chinesin, immer noch Jungfrau der Familienehre wegen, entjungfert sich unter seeeeehr kuriosen Bedingungen mit einem Silikondildo... ("Und wie alles andere auch war er 'Made in China'. Eine Tatsache, die meine Eltern gewiss zu schätzen wüssten. Sie mögen alles, was in der Heimat hergestellt wurde") *_*°°° Also... auf den ersten paar Seiten... aber... uff... also es ist ein lustiges, freches, flott geschriebenes, junges Debüt. Ich werde das unbedingt weiter lesen müssen!
 
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Als Hörbuch! Kurz: WOW!! Streckenweise bissel extrem stark gespielt, aber es ist im Grunde ja auch ein Kinder-/Jugendbuch und der Sprecher ist der KNALLER! Echt, der spricht die einzelnen Charas so unterschiedlich und auch die weiblichen Charaktere ganz bezaubernd - man hat echt den Eindruck eines Hörspiels, statt einer Lesung! Wirklich toll! :dhoch:
 
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