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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Nicht ganz so fantastisch, wie der Thursday-Next-Zyklus, aber doch wieder ein typischer Fforde.

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Gefühlt ein wenig aus den letzten SF-Bestseller zusammengestückelt (u.A. dem Unsterblichkeitsprogramm), aber läßt sich trotzdem gut lesen. Bin aber erst im ersten Drittel.
 
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Sehr zu empfehlen, wenn man sich für das Thema interessiert. Ist zwar zuweilen ein trockener Stoff, aber eine sehr gute und umfassende Behandlung zum Thema "Entwicklung des Lebens". Ist allerdings schon etwas älter und nur noch antiquarisch zu erhalten. Ein Großteil der Informationen sind aber immer noch aktuell

Ach ja und eine Warnung vor dem Nachfolger von "Ready Player One"! Den Erstling fand ich fantastisch, aber "Armada" ist kaum zu ertragen.
 
Habe das Buch vor ein paar Jahren auch in die Finger bekommen aber war nicht sehr angetan davon.

Viel zu anthropozentrisch gedacht und halt auch schon recht alt. Inzwischen hat sich unser Bild vom Universum in dieser Hinsicht deutlich geändert. Man geht mittlerweile von 100-200+ Milliarden Galaxien aus und weiß, mittlerweile gut gesichert und anders als zur Zeit des Buches angenommen, dass Exoplaneten in Sonnensystemen keine Seltenheit sind, sondern sogar die Regel.

Bisher sind ~3800 Exoplaneten aufgefunden/verzeichnet worden (man geht davon aus, dass es alleine in der Milchstraße mindestens so viele Planeten wie Sterne gibt, ergo min. 100-300 Milliarden), wobei man, unsere Erde als Blaupause genommen, bei etwa 20 (innerhalb der bisher Verzeichneten) bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit (in konservativer Schätzung) von potentiell habitablen Planeten ausgeht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der Erde um ein einzigartiges Phänomen handelt wird mittlerweile als ziemlich unwahrscheinlich angesehen. Allerdings ist es, zumindest nach derzeitigem Erkenntnisstand, sehr Unwahrscheinlich, dass wir je eine dieser Welten zu Gesicht bekommen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ob Exoplaneten die Regel sind, ist immer noch umstritten. Auch wenn sich einige Experten darauf festlegen (die populärwissenschaftlichen Publikationen sowieso). Da wird viel hochgerechnet, ohne daß man dafür eigentlich genug Grundlagen hat. Wir kennen halt noch viel zu wenig von dem da draußen.
Und ausnahmslos alle Exoplaneten, die bisher entdeckt wurden, sind für Leben wie wir es kennen, definitiv ungeeignet. Selbst die sogenannten "Erdähnlichen". Und das kann man sogar aus der Entfernung erkennen. Kann sich alles noch ändern, klar, aber bisher hat man nur 3800 Nieten gezogen.

Und das es anthropozentrisch angelegt ist, ist aus wissenschaftlicher Sicht kein Fehler. Natürlich kann da draußen auch Leben existieren, das sich komplett von uns oder dem uns bekannten Leben unterscheidet, aber das ist zum aktuellen Zeitpunkt rein spekulativ.

Ist halt nur eine recht nüchterne Dokumentation der Geschichte, ohne Spekulation. Das Alter hatte ich schon erwähnt, ein Großteil der Infos sind aber immer noch aktuell und die, die sich geändert haben, haben an der Gesamtsituation nichts Grundlegendes geändert.
 
Naja, ob Exoplaneten die Regel sind, ist immer noch umstritten. Auch wenn sich einige Experten darauf festlegen (die populärwissenschaftlichen Publikationen sowieso).

Nicht nur in den populäwissenschaftlichen Populationen, da ich selbst eher die tatsächlichen Papers lese bzw. jene Quellen die sich direkt darauf beziehen.

Die Ansicht, dass dies umstritten wäre entspricht nicht dem Jahr 2018. Da scheinst du mit deinen Infos noch etwas weiter zurück zu liegen. Exoplaneten scheinen nach aktuellem Stand tatsächlich common zu sein und der Großteil der verzeichneten ~3800 Planeten (das sind nur die bestätigten, bei denen man sich anhand der vorliegenden Daten sicher ist, neben noch etlichen, bereits erspähten Kandidaten, die noch auf eine finale Bestätigung warten, um in die Liste mitaufgenommen zu werden) sind erst in den letzten paar wenigen Jahren entdeckt worden (~2500 davon in den letzten 4 Jahren).

Und ausnahmslos alle Exoplaneten, die bisher entdeckt wurden, sind für Leben wie wir es kennen, definitiv ungeeignet. Selbst die sogenannten "Erdähnlichen". Und das kann man sogar aus der Entfernung erkennen. Kann sich alles noch ändern, klar, aber bisher hat man nur 3800 Nieten gezogen.

Auch das entspricht nicht den Tatsachen. Gibt da eine Liste mit über 50 Planeten welche, anhand der verfügbaren Daten (Masse, Radius, Flux, Teq, Umlaufzeit, Entfernung zum Zentralstern), potentielle, erdähnliche Gesteinsplaneten in der habitablen Zone ihres Planeten sind. Vorher genannte 20 Stück (oder 15, habs jetzt nicht exakt im Kopf) sind dabei besonders interessant, da sie in Radius und Masse quasi beinahe Zwillinge der Erde sind, die einen sonnenähnlichen Stern in ähnlicher Distanz wie die Erde umkreisen (0,99-1,69 AE) - ergo die Voraussetzungen besonders günstig sind.
 
Okay, so genau bin ich bei den Exos jetzt nicht auf dem neuesten Stand, daß akzeptiere ich dann mal so. Aber das betrifft ja auch nur einen relativ kleinen Teil des Buches und des Problems. Nur erdähnliche Exos sind ja nicht genug, da gibt es noch viel mehr Faktoren. Die restlichen Informationen im Buch sind weiterhin relevant.
 
Okay, so genau bin ich bei den Exos jetzt nicht auf dem neuesten Stand, daß akzeptiere ich dann mal so. Aber das betrifft ja auch nur einen relativ kleinen Teil des Buches und des Problems. Nur erdähnliche Exos sind ja nicht genug, da gibt es noch viel mehr Faktoren.

Richtig, ja. Sind ja auch nur jene über diese Distanz messbaren Faktoren, die zumindest, nimmt man die Erde als Blaupause, als Grundlage erfüllt sein müssen. Das können dennoch allesamt tote Planeten sein aber die Daten suggerieren, alleinig auf ihnen aufbauend, eine hohe, habitable Wahrscheinlichkeit. Anderen Faktoren, zumindest soweit man annimmt, dass sie welche sind, bleiben natürlich außen vor. Es spricht aber schon einmal für sich, wie viele Planeten innerhalb von wenigen Jahren, mit den aktuellen Verfahren aufgespührt werden konnten. Auf das gesamte Universum umgemünzt stehen die Chancen, in Anbetracht der schieren, unvorstellbaren Anzahl nicht schlecht.


Die restlichen Informationen im Buch sind weiterhin relevant.

Ja, das will ich gar nicht abstreiten, dass das Buch trotzdem ganz interessanten und informativen Stoff bietet. Mir wars nur etwas zu anthropozentrisch und da bin ich mir nicht sicher ob dies den Ideologien der Autoren geschuldet ist oder der Tatsache, dass es halt ein populärwissenschaftliches Sachbuch ist. Kamen auch noch andere Dinge hinzu die mir nicht so geschmeckt haben an dem Buch, etwa dass die Autoren der Distinktion von notwendigen und hinreichenden Bedingungen recht wenig Beachtung geschenkt haben. Das hat mich ziemlich irritiert. Dazu noch Feinheiten wie die Kontingenz und Konvergenz Debatte in der Evolutionstheorie, die hier mal einfach als entschieden oder nicht existent betrachtet wurde aber gut, ich bin da zu tief drin, das fällt dem völligen Laien, an den sich das Ganze richtet, gar nicht auf bzw. stört diese nicht :D

Bei allgemeinem Interesse an dem Thema könnte ich noch ein paar gute Bücher empfehlen.
 
Bin aktuell auf der Suche nach neuen Thriller und Science Fiction Bücher. Zuletzt hab ich die Trisolaris Reihe gelesen die mir abgesehen vom Stil und der Tatsache dass es halt sehr China lastig ist ziemlich gut gefallen hat. Hätte jemand Empfehlungen in die Richtung? Oder vielleicht kann @Alexicious mir allgemein irgend einen Geheimtip geben? Beim Stöbern auf amazon wird das einfach nix. :D
 
Bin aktuell auf der Suche nach neuen Thriller und Science Fiction Bücher. Zuletzt hab ich die Trisolaris Reihe gelesen die mir abgesehen vom Stil und der Tatsache dass es halt sehr China lastig ist ziemlich gut gefallen hat. Hätte jemand Empfehlungen in die Richtung? Oder vielleicht kann @Alexicious mir allgemein irgend einen Geheimtip geben? Beim Stöbern auf amazon wird das einfach nix. :D
peter f. hamiltons commonwealth saga hattest du schon gelsen oder?
 
Will auch mal meinen letzten Mängelexemplar Kauf hier posten. Aktuell lese ich davon Sydney Bridge. Bis dato ziemlich gut. Wirkt wie eine Mischung aus Bukowski und Salinger
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Hamilton ist natürlich ein Klassiker und die eigentliche Commonwealth-Saga sein Meisterwerk, imho. Mit der Void-Trilogy konnte ich mich irgendwie nicht anfreunden.

Ich kann nachher zu Hause in meiner Bibliothek noch mal schauen, was ich da so empfehlen kann. Allerdings kenne ich Trisolaris nicht, da hat mich auch die China-Fixierung abgehalten.

Mein ewiger Favorit ist natürlich Nivens Ringwelt-Zyklus. Zumindest die ersten drei Bücher (der eigentliche Zyklus) ist nach wie vor ein genialer Klassiker, wenn auch schon etwas älter. Aber auch alle folgenden Bücher (Niven liefert immer noch Bände nach) sind wirklich gut!
 
Hamilton ist natürlich ein Klassiker und die eigentliche Commonwealth-Saga sein Meisterwerk, imho. Mit der Void-Trilogy konnte ich mich irgendwie nicht anfreunden.

Ich kann nachher zu Hause in meiner Bibliothek noch mal schauen, was ich da so empfehlen kann. Allerdings kenne ich Trisolaris nicht, da hat mich auch die China-Fixierung abgehalten.

Mein ewiger Favorit ist natürlich Nivens Ringwelt-Zyklus. Zumindest die ersten drei Bücher (der eigentliche Zyklus) ist nach wie vor ein genialer Klassiker, wenn auch schon etwas älter. Aber auch alle folgenden Bücher (Niven liefert immer noch Bände nach) sind wirklich gut!
ja, die void-geschichte ist mir dann auch ein bisschen zu viel, vor allem gibt es da einige charaktere die mehr nerven, als das man sie gerne begleitet.
 
Commonwealth ist berwertungstechnisch nicht so gut unterwegs bei amazon, wobei das ja nix heissen muss. Bin dadurch aber über Isaac Asimov gestolpert bei dem anscheindn jedes Buch sehr gut wegkommt. Kennt ihr den?

Ich kann nachher zu Hause in meiner Bibliothek noch mal schauen, was ich da so empfehlen kann. Allerdings kenne ich Trisolaris nicht, da hat mich auch die China-Fixierung abgehalten.

Sehr gerne, danke. :)
Der zweite Teil von Trisolaris ist etwas westlicher gehalten, hat daher auch besser gefallen, auch wenn man locker 150 Seiten an unnötigem streichen hätte können. Die Thematik und der relativ nahe Bezug zum aktuellen Stand der Technik fand ich sehr ansprechend.

Btw, hab hier eh noch den zweiten Murakami Band von Die Ermodrung des Commendatore. Der ersten hat mir super gefallen, ein wirklich schönes und toll zu lesendes Buch.
 
Asimov ist natürlich sowas wie der ungekrönte König der SciFi-Literatur, aaaber würde ich nicht so uneingeschränkt empfehlen. Ein Großteil seines Werkes ist halt inzwischen schon 50-60 Jahre alt und gerade in der SF kann das schon stören.

Da ich nicht auf den verfluchten Namen gekommen bin, habe ich jetzt auch nochmal zu meinen Favoriten etwas geforscht (Scheiß-Gedächtnis!):

Neal Asher - Polis-Universum, sehr geniale Romane! Der Mistkerl schreibt leider keine neuen Romane mehr dazu :klopf:
Charles Sheffield - Heritage-Zyklus. Sehr schöner "sense of wonder"-Autor. Mag aber nicht jeder, er hat schon so seine Schwächen. Leider verstorben.
Robert Charles Wilson - Spin-Trilogie. Das erste Buch ist hervorragend, die weiteren leider schwächer. Kann man aber auch lesen, wenn einem das Erste gefallen hat.
Richard Morgan - Takeshi-Kovacs-Reihe. Das erste Buch ist gerade als "Altered Carbon" bei Netflix gelaufen. Auch als Bücher wirklich gut, aber halt keine Space Opera, eher Cyberpunkig

Wenn Cyberpunk auch geht, dann natürlich Gibsons Neuromancer-Trilogie...
 
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