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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@ Berater: Du hast mich zwar nicht gefragt, aber ich fand Gevatter Tod (und im Grunde alles was ich von Pratchett gelesen habe) gut :dhoch:

@ Rest: Hab vorgestern mit Verblendung aus der Millenium-Trilogie angefangen und finde es wirklich superspannend. Sollte ich mir direkt die anderen beiden Teile bestellen, oder kann man zwischenrein auch was anderes lesen?
 
Frequenzberater schrieb:
Also auch von dir konkrete "Gevatter Tod" Empfehlung?

Ja, auch eine konkrete Empfehlung! Und wenn ich gleich noch was empfehlen darf: Hol' die den Doppelband mit "Wachen, Wachen" dabei. Kosten nur 3 € mehr und Du hast gleich noch einen der Ankh-Morpock-Bände dabei:

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[ama]http://www.amazon.de/Gevatter-Tod-Wachen-Scheibenwelt-Romane-Doppelband/dp/3492286259/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1309791179&sr=8-3[/ama]
 
Ich hab bisher glaube ich auch noch keinen schlechten Scheibenwelt-Roman gelesen. Gut, so viele hab ich nicht gelesen, aber bisher waren sie halt alle gut :D
 
Kann ich so bestätigen. Ich müßte eigentlich alle deutschen Scheibenweltromane durch haben und schlechte waren nicht dabei, man kann nur zwischen gut und besser unterscheiden :deal:
 
ich glaube, ich hab erst zwei gelesen...vielleicht drei, weiß ich gerade nicht. Aber so richtig hat mich die Scheibenwelt (bis auf Gevatter Tod, das ich aufgrund des Humors so toll fand) noch nicht gepackt.
 
Ja, die Romane um die Wache sind mit die Besten. Allgemein die Bücher um Ankh-Morpock, z.B. um die Errichtung der Post oder die Erfindung der Zeitung, Alle fantastisch! Die Wache taucht da ja praktisch überall mit auf. Nur das letzte Buch um den Fußball ist "nur" ganz gut.
 
melltuga schrieb:
@ Berater: Du hast mich zwar nicht gefragt, aber ich fand Gevatter Tod (und im Grunde alles was ich von Pratchett gelesen habe) gut :dhoch:

@ Rest: Hab vorgestern mit Verblendung aus der Millenium-Trilogie angefangen und finde es wirklich superspannend. Sollte ich mir direkt die anderen beiden Teile bestellen, oder kann man zwischenrein auch was anderes lesen?

:traurig:
 
Man kann zwischendurch auch etwas anderes lesen, aber afair werden die Charaktere nicht noch einmal vorgestellt in den anderen beiden Bänden. Das sollte aber auch mit einigem Abstand kein Problem darstellen.
 
Die Handlungen sind aber unabhängig voneinander, ist wie wenn Kommissar X zwei verschiedene Fälle löst. Und alles, was wichtig für die Entwicklung ist, wird wiederholt. Habe auch mehrere Bücher dazwischen gelesen und absolut keine Probleme gehabt.
 
hyperman schrieb:
oder jedes andere buch über mafia bitte

[ama]http://www.amazon.de/Gomorrha-Reise-das-Reich-Camorra/dp/3423345292/[/ama]

das hab ich seit langem rumliegen, habs mal geschenkt bekommen

kann dir aber nicht sagen wie es ist, weil ich es noch nicht gelesen habe und z.Z. keinen Bock drauf hab

Amazon.de > Bücher › Politik & Geschichte › Gesellschaft › Kriminalität › Mafia & Organisiertes Verbrechen
 
Eigentlich kann man von Puzo ziemlich viel lesen, die Bücher sind echt alle klasse: ob es Der Sizilianer, Der letzte Pate oder sonst was ist - wie man es von Filmen wie Good Fellas oder ähnlichen kennt.
 
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Ein Tag im Leben des 179212

Kurzbeschreibung
Man ist ständig einsam, aber nie allein! (Jens Söring)

- Der eindringliche Bericht eines untypischen Gefangenen
- Ein Blick hinter die Kulissen des amerikanischen Strafvollzugs
- Eine spirituelle Reise voller Verzweiflung und Zuversicht

»Jeden Morgen um zwanzig nach vier weckt mich das Klo.«
Jens Söring soll 1985 als 18-Jähriger die Eltern seiner Freundin ermordet haben. Seitdem ist er in den USA in Haft. Aber der deutsche Diplomatensohn beteuert seine Unschuld, er habe seine Freundin schützen wollen.
Im vorliegenden Buch erzählt er minutiös, wie sein Tag im Gefängnis aussieht. Dabei erfährt der Leser viel über den amerikanischen Strafvollzug, die äußeren Umstände im Allgemeinen und den inneren Zustand des Gefangenen mit der Nummer 179212 im Besonderen: »Jeder Tag ist eine neue Schlacht im endlosen Krieg gegen die Hoffnungslosigkeit und Unmenschlichkeit.«
Hat Jens Söring wirklich gemordet oder wurde er ein Opfer der Justiz? Eine Antwort liefert das Buch nicht, aber: »Ich habe selten etwas Bewegenderes gelesen, gerade weil seine Worte nie die Haltung verlieren und ruhige Distanz wahren«. (Rudolf von Waldenfels)

Über den Autor
Jens Söring, geboren 1966 in Bangkok, ist seit 1986 wegen eines Doppelmordes in Virginia (USA) inhaftiert. Angeblich soll er die Eltern seiner damaligen Freundin Elizabeth Haysom getötet haben. Jens Söring beteuert bis zum heutigen Tag seine Unschuld.

2001 lehnte der Oberste US Gerichtshof seine Revision endgültig ab. Jens Söring begann daraufhin zu schreiben. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Spiritualität, Meditation, Rechtsprechung und Haftbedingungen in den USA.

Im Gütersloher Verlagshaus erschien im Herbst 2008 sein bislang einziges Buch auf Deutsch: "Ein Tag im Leben des 179212".
 
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Collector von Markus Heitz

Klappentext:
Das Weltall ist nicht groß genug, um zu entkommen...

Die Zukunft, unendliche Weiten ... Dies ist die Geschichte vom Aufbruch der Menschheit ins All. Die Geschichte der Besiedelung zahlloser faszinierender Welten. Und die Geschichte der Begegnung mit den Collectors, Außerirdischen, die noch überheblicher sind als wir – und weitaus gefährlicher ... Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben – ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope.

Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors –, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können – mit katastrophalen Folgen ...



Also vorweg erstmal: Heitz kann gute Bücher schreiben. Seine Shadowrun-Romane gehören zu den Besten der doch recht umfangreichen Reihe. Bei seinem eigenen Rollenspieluniversum hat er leider nicht so viel Fortune.
Für Collector, was den Einführungsroman zur Justifier-Reihe darstellt, gilt praktisch das Gleiche wie für das Folgebuch von Hardebusch: prinzipiell eine solide Grundgeschichte, allerdings in Form eines üblen B-Movie umgesetzt, uninspiriert und klischeeverseucht. Das merkt man besonders an den handelnden Figuren, die überraschend eindimensional bleiben. Über weite Strecken kommt man sich vor, wie in einer SciFi-Soap, mit dem üblichen, einfach gestrickten Plot (Betrug & Erpressung, übermächtige Gefahren, Sex, Krieg, Liebe, heroische Rettung, Familienzusammenführung, Bestrafung der Bösewichte, Happy End, spontanes Übergeben).
Kein Klischee ausgelassen!
Der ganze Roman krankt darüber hinaus daran, daß Heitz anscheinend jeden Aspekt seines Rollenspiel- Abenteuerspiels unterbringen wollte. Daraus resultieren diverse Figuren, Konzerne, Fraktionen, Philosophien, etc. die größtenteils nichts zur Atmosphäre beitragen, im Gegenteil, sie verwirren mehr und sind in sich nicht stimmig.

Das gilt im übrigen auch für das geschaffene Universum. Heitz sagt selbst, er hätte alle seine SF-Lieblingsserien zitiert (der zynische schnodderige Bordarzt Nimoy Ingstrabur?? :fp: ). Man könnte auch sagen, er sei auf Einkaufstour gegangen, bei Allem, was in der SF in Wort und Bild Rang und Namen hat. Alles schon mal da gewesen und woanders leider auch immer besser. Das Ganze wirkt sehr zusammengestückelt und entwickelt keine echte Atmosphäre. Vor allem macht das Ganze keinen "gewachsenen" Eindruck. Ein Kardinalfehler bei so einem Projekt. Zudem kommen noch eine Reihe von Logikfehlern, auch bei den technischen Grundlagen. Bei einem SciFi-Roman ein NoGo! Klar ist das Alles nur fiktiv, aber innerhalb des Universums sollte die Technik schon konsistent sein. Wenn das wirklich funktionieren soll, ist da noch eine Meeenge Feintuning nötig!

Fazit: Als Atmo-Buch für die Spieler des Justifier-P&P ist es OK, als eigenständiges SF-Buch leider ungenügend :I

3,5/10
 
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