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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Ein Spiel von Licht und Schatten (Nightside 2) von Simon R. Green

Klappentext:
John Taylor arbeitet in der Nightside - dem bunten, neonschwarzen geheimen Herzen Londons, wo es immer drei Uhr morgens ist und wo Götter und Monster Pakte schließen und Vergnügungen suchen, die sie anderswo nicht finden. Er hat die Gabe, Dinge zu finden, und manchmal ist das, was zu suchen er angeheuert wird, sehr, sehr gefährlich. In diesem Roman sucht er den Unheiligen Gral, den Kelch, aus dem Judas beim letzten Abendmahl trank. Dieser Gral korrumpiert jeden, der ihn berührt - aber er verleiht auch gewaltige Macht. Deshalb jagen ihm auch andere nach. Engel, Teufel, Sünder und Heilige - sie alle sind auf der Suche und verwüsten bei ihrer Jagd nach dem finsteren Kelch die Nightside. Es ist nur ein Frage der Zeit, bis sie bemerken, daß der berühmte John Taylor, der Mann mit der Gabe, Dinge zu finden, sie direkt zu ihm führen kann.


Green hat es echt drauf, interessante Schauplätze und Figuren zu erschaffen. Die Nightside ist schon ein echt cooler Ort. Leider schmeißt er sehr verschwenderisch mit Superlativen um sich und reizt Alles bis ins Extreme aus - unnötigerweise. Die eigentliche Geschichte ist zudem von ausgeprägter Schlichtheit. Das Buch lebt nur von den Locations und den darin rumlaufenden Gestalten, sowie von einem nicht unerheblichen Gore-Faktor. Reicht nicht. Das Buch ohne Namen zeigt wie so ein Konzept gut aufgehen kann, hier funktioniert es nicht. Schade.

4.0/10
 
Eben den Inquisitor von Hohlbein beendet.

Meh. Äusserst Meh. Kommt über drei Viertel nicht in die Pötte, wenn es dabei auch einen interessanten und recht eingänglichen Schauplatz zeichnet, die Charaktere sind uninteressant, es wird mit massig Geheimnissen geködert, die am Ende aber vollkommen egal sind und zwei vor zwölf rücken sie dann mit der Auflösung raus, die unspektakulärer und unbedeutender nicht sein könnte und dann endet das Ding auch noch in nem Cliffhanger...

Neee, also mehr als Beschäftigung war das jetzt nicht.

3/10
 
Aus Mangel an Alternativen habe ich einfach im Affekt mal das Lied von Eis und Feuer angefangen (zu hören)...und...ist mir da tatsächlich mal eher sanfte Fantasy-Literatur mit Potential untergekommen? Ich weiss nichts von der Buchreihe, das muss man mir hier nachsehen aber...hallo, der Mann schreibt ja richtig gut :) Ich hab beinahe mehr Lust, das Ding zu lesen als es zu hören...
 
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Missing in Action (Justifiers 1) von Christoph Hardebusch

Klappentext:
Für Leutnant John Owens und sein Justifiers-Team sieht zunächst alles nach einem ganz normalen Auftrag aus: das Shuttle mit einem TransMatt-Portal beladen, Sprung auf einen unbekannten und ungesicherten Planeten namens Tordesillas vollziehen, den Planeten für den Konzern Stellar Exploration in Besitz nehmen und das Portal aufbauen. Reine Routinearbeit. Doch schon beim Start geht alles schief – die Raumstation explodiert, das Shuttle kann sich mit knapper Not auf den Planeten retten, und bei der Bruchlandung geht auch noch das Portal verloren. Auf Tordesillas kommt es schließlich zur Katastrophe, als ein Crewmitglied nach dem anderen auf mysteriöse Weise verschwindet. Sind es intelligente Aliens, die ihnen so feindlich gesinnt sind, oder verbirgt sich hinter den Angriffen eine noch schrecklichere Wahrheit? Jetzt müssen John Owens und seine Justifiers zeigen, was sie am besten können – überleben. Doch der Planet hat noch einige Überraschungen auf Lager …


Der Roman spielt im Justifiers-Universum, daß Markus Heitz entworfen hat, um eine Spielwiese für deutsche SciFi-Autoren zu schaffen. Viel kriegt man davon im Debutroman nicht mit, da der Roman praktisch komplett auf einem fast unbesiedelten Planeten spielt. Kurz zusammen gefaßt: Konzerne besiedeln die Planeten, Überlichtgeschwindigkeit/Portale sind vorhanden, ebenso sog. "Betas" - Mensch-Tierhybride und Außerirdische, die man hier schön eingedeutscht "Ahumane" statt Aliens nennt. Timeline ist bei ca. 3000 n. Chr., IMHO ziemlich weit in der Zukunft für den Techlevel. Sehr viel mehr erfährt man nicht. Nicht sonderlich originell, daß hat man auch Alles schon bei Aliens oder der Ringwelt gesehen. Kein Alleinstellungsmerkmal in Sicht, ist aber ausbaufähig.

Die Story selber ist ziemlich belanglos: Das Shuttle mit der Crew, die das erste Portal auf einem neuen Planeten installieren soll, stürzt darauf ab. Ein schon vorhandener Konkurrenzkonzen will die Überlebenden verschwinden lassen. Der Kommandant (exSoldat, unehrenhaft entlassen weil er einen unfähigen Vorgesetzten geschlagen hat) muß sich mit dem Dschungel, einen Konzernsesselpupser und den fremden Truppen rumschlagen. Zwischendurch entdeckt man noch ein Alien Ahumanen-Raumschiff, ignoriert es aber. Solide, aber unispiriert und klischeelastig.

6.0/10
 
Oxblood schrieb:
Aus Mangel an Alternativen habe ich einfach im Affekt mal das Lied von Eis und Feuer angefangen (zu hören)...und...ist mir da tatsächlich mal eher sanfte Fantasy-Literatur mit Potential untergekommen? Ich weiss nichts von der Buchreihe, das muss man mir hier nachsehen aber...hallo, der Mann schreibt ja richtig gut :) Ich hab beinahe mehr Lust, das Ding zu lesen als es zu hören...

Nach Hohlbein ist das natürlich eine Offenbarung :D. Das schlimme ist, wenn man erstmal alles von Fire and Ice durch hat sucht man verzweifelt nach etwas das mithalten kann.
 
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Ok...ist zwar von einem Freund, aber trotzdem gut, wenn man auf Fantasy steht!
Ausserdem stammen die Charaktere aus unserer Jugend! Haben die damals erfunden und gezeichnet usw.! :dhoch:
 
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Der Held von Avalon/Heorots Vermächtnis von Larry Niven, Jerry Pournelle, Steven Barnes

Nicht von dem Cover abschrecken lassen, das Buch ist schon etwas älter. Es handelt von einer der ersten Kolonien der Menschheit im All. Mit Schläferschiffen landen die Kolonisten auf einem fremden, aber bewohnbaren Planeten. Sie lassen sich auf einer scheinbar freundlichen und ungefährlichen Insel nieder. Dem ist natürlich nicht so.
Das Buch erzählt von dem Aufbau der Kolonie, den zwischenmenschlichen Spannungen und dem Kampf gegen ein fremdes Ökologiesystem (hier in Form eines Tieres, Ähnlichkeiten zu "Aliens" sind durchaus vorhanden). Ist Alles sehr spannend beschrieben und auch die Beklemmung, den Kampf ohne jede Hilfe von der Erde gewinnen zu müssen, kommt gut rüber. Mir hat es gefallen, den Nachfolger werde ich mir als nächstes geben. Wer Interesse hat, es gibt es antiquarisch bei Amazon für 0,01 €.

Edit: Fremdanbieter natürlich, Porto kommt also noch dazu :)
 
no0bY schrieb:
Die Osten-Ard Tetralogie von Tad Williams kann mithalten. QED

Wobei hier zur Zeit das Problem ist, dass der Verlag den Arsch offen hat und die doch recht alten Bücher der Osten-Ard-Saga mal kurz als Hardcover zu unverschämten Preisen neu veröffentlicht hat und man die Taschenbüche, die es früher gab, nicht mehr bekommt.

Ich hab vor einigen Jahren auch mal mit dem Drachenbeinthron angefangen, aber irgendwie nicht weitergelesen. Jetzt würd ich das gern mal nachholen, aber solang ich für ein Buch, das Anfang der 90er erschienen ist, 25€ blechen soll, lass ich das mal schön bleiben.
Gibt noch genug andere Fantasy-Literatur, die es wert ist, gelesen zu werden...


Ach, wo wir gerade bei Tad Williams sind, muss ich mal wieder die Otherland-Tetralogie empfehlen. Ist halt kein High Fantasy, sondern SF/Cyberpunk, aber unglaublich kreativ, spannend (auf insgesamt knapp unter 5.000 Seiten) und toll erzählt.
Muss man imo mal gelesen haben!
 
el_barto schrieb:
Ach, wo wir gerade bei Tad Williams sind, muss ich mal wieder die Otherland-Tetralogie empfehlen. Ist halt kein High Fantasy, sondern SF/Cyberpunk, aber unglaublich kreativ, spannend (auf insgesamt knapp unter 5.000 Seiten) und toll erzählt.
Muss man imo mal gelesen haben!

Kann ich bestätigen :dhoch:
 
Ache schrieb:
Oxblood schrieb:
Aus Mangel an Alternativen habe ich einfach im Affekt mal das Lied von Eis und Feuer angefangen (zu hören)...und...ist mir da tatsächlich mal eher sanfte Fantasy-Literatur mit Potential untergekommen? Ich weiss nichts von der Buchreihe, das muss man mir hier nachsehen aber...hallo, der Mann schreibt ja richtig gut :) Ich hab beinahe mehr Lust, das Ding zu lesen als es zu hören...

Nach Hohlbein ist das natürlich eine Offenbarung :D. Das schlimme ist, wenn man erstmal alles von Fire and Ice durch hat sucht man verzweifelt nach etwas das mithalten kann.

Den Eindruck bekomme ich auch langsam. Ich meine, ja, es ist fast nur Politik und höfischer Kram bisher, aber es ist trotzdem füchterlich interessant, was mir selten unterkommt :) Plus, die Starks sind echt sympathische Leutchen :D
 
Das dritte Buch ist dann der totale Overkill :D

Danach befinde ich mich aber in einem leichten Tief. Bei Buch Nummer 4 komme ich nur erstaunlich langsam voran. Beende aber auf jeden Fall das Buch, bevor du dich der Serie widmest.
 
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