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rev0lt schrieb:Die Verwandlung? Bin bei Kant auch nicht so bewandert.
Nero schrieb:edit: Och, Klaudy, wieso nur missgönnst du mir diesen kleinen erhabenen Moment des Klugscheißens ...![]()


Cloud Strife schrieb:melltuga schrieb:Kann mir jemand eine gute/einfache Einführung für Kant empfehlen?
Viel Spaß.
rev0lt schrieb:Die Verwandlung? Bin bei Kant auch nicht so bewandert.
Ich hab hier ein dickes Kant Kompendium. Kannst du dir mal mitnehmen.![]()
Die Verwandlung ist doch von Kafka.


Cale schrieb:![]()
Das Buch ohne Namen von Anonymus
Der Klappentext: " Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest. Ein geheimnisvoller Blauer Stein ist verschwunden - und Alle suchen ihn. In Santa Mondega biricht die Hölle los - im wahrsten Sinn des Wortes. Eine Sonnenfinsternis wird Santa Mondega bald in völlige Dunkelheit tauchend dann wird es blutig werden. Blutiger, als es sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: Bourbon Kid."
Ich habe das Buch aus einer Laune heraus mitgenommen, was ich eigentlich sonst nicht mache. Und bei so einem Buch schon dreimal nicht. Erstens ist es als Überraschungshit und Bestseller angekündigt worden (normalerweise ein Zeichen für gehypte Durchschnittsware), es hat einen Kalauertitel (Buch ohne Namen von Anonymus: Haha) und als Referenz steht auf der Rückseite: "massenhaft begeisterte Rezensionen bei amazon" (Oh mein Gott, bitte nicht). Aber merkwürdigerweise war es trotzdem ein Treffer.
Das Buch liest sich wie ein papierner Tarantino-Film, oder einer von Rodriguez. Massenweise skurrile und abgefahrene Typen, genug um einen ganzen Zyklus aufzufüllen:
Sanchez, der schmierige Barmann; Elvis, der Profikiller; Jefe, der mexikanische Kopfgeldjäger; ein paar Mönche von einer Pazificinsel; ein schwarzer Fox Mulder, der geheimnisvolle Massenmörder Bourbon Kid, und und und. Dazu kommen noch Vampire und Werwölfe, ein Stein, der den Mond beherrscht und natürlich das Buch ohne Namen. Versetzt wird das Ganze mit sehr viel Blut, Mord und Totschlag (ein Dutzend explizite Morde alleine im ersten Viertel, ohne die Hintergrundbeschreibungen á La "ein Dutzend Leichen liegen zwischen den Bänken") und zum Schluß garniert mit einer guten Prise schwarzem Humor. Die Story: alle wollen den Stein. Logik: nicht wirklich, zum Nachdenken ist das Buch nicht geschrieben. Ein Popkornbuch, analog zum Popkornkino. Man muß den Stil mögen, sonst haßt man das Buch. Aber wer From Dusk Till Dawn oder Hellboy mochte, wird auch hier seinen Spaß haben. Ich jedenfalls hatte ihn.
9.0/10

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