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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Totenbeschwörer - Ein Fall für Johannes Cabal von Jonathan L. Howard
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Ich bin ein wenig unschlüssig. War Johannes Cabals erster Fall ein reines Fantasybuch (Ein Leichenbeschwörer macht sich mit einem Jahrmarkt voller Untoter und Geister auf, um 100 Seelen zu sammeln, damit er eine Wette mit dem Teufel gewinnen kann), war der zweite Fall eher eine Mischung aus einem Agatha Christie-Roman und einem Agententhriller. Der Fantasyanteil beschränkt sich auf ein paar kleine Einsprengsel, wunderliche Flugmaschinen und fiktive osteuropäische Kleinstaaten.
Trotzdem ist es ein gutes Buch, denn der sarkastische und egozentrische Hauptprotagonist und der schwarze Humor reißen die storytechnischen Schwächen (IMHO) wieder raus. Allerdings hoffe ich bei seinem nächsten Fall wieder auf einen höheren Fantasyanteil. Als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte mit Cabal dazu.

8.0/10

Sieht echt interessant aus. Wenn ich mich durch meinen Haufen Bücher gewälzt habe werde ich mir wohl mal den ersten Teil holen :dhoch:
 
he, nubs

hab mal ne Frage zum Ende vom Lied d. Dunkelheit


Sie überstehn die Nacht mit vielen Verlusten, aber warum ist dann ein Zeitsprung und alles gut?

Müsste die nächste Nacht nicht ähnlich mies gelaufen sein oder haben die an einem Tag alles repariert?
 
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Cobra von Frederick Forsyth

FF ist der unbestrittene König des Agententhrillers, noch weit vor seinen Konkurrenten wie Robert Ludlum oder John Le Carre. Diesmal beschäftigt es sich aber mit einer Geschichte abseits der Company und der Agenten und widmet sich der kolumbianische Kokainmafia. Das hätte klappen können, aber irgendwie ist in dem Buch wenig von seinem sonst ständig spürbaren Herzblut enthalten. Während er sich normalerweise bis in letzte Detail mit den Beweggründen seiner Protagonisten beschäftigt und die einzelnen Aktionen minutiös plant und beschreibt, wirkt die Story diesmal wie eine Makroaufnahme einer Großaktion (die es auch ist, der betrachtete Zeitraum erstreckt sich über gut zwei Jahre). Das ist durchaus interessant und wie immer gut geschrieben, wirkt aber letztendlich ziemlich steril. Zudem ist die Story auch nicht von der gewohnten Länge (<400 Seiten) und Komplexität. Und das Ende enttäuscht. Trotzdem ist es ein Forsyth und deshalb gibt es noch einen Bonuspunkt.

7.0/10
 
dweezzu schrieb:
he, nubs

hab mal ne Frage zum Ende vom Lied d. Dunkelheit


Sie überstehn die Nacht mit vielen Verlusten, aber warum ist dann ein Zeitsprung und alles gut?

Müsste die nächste Nacht nicht ähnlich mies gelaufen sein oder haben die an einem Tag alles repariert?

Vermutlich werden die alles soweit repariert haben. Vielleicht waren die Angriffe der Horclinge auch deutlich schwächer. Es wird ja etwas in der Richtung angedeutet.
 
Jürgen Domian - Der Gedankenleser & Moritz Rinke - Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel

Ja ja, der Domian. Nun versucht er sich also auch als Autor, nachdem er sich seit Jahren die Probleme, Ängste und Sehnsüchte völlig fremder Menschen anhört. Und das liest man auch heraus, ebenso wie in "Der Tag, an dem die Sonne verschwand", beide reflektieren doch arg seine Tätigkeit als Radio-Seelsorger wider.
Gutes Buch, laues Ende, was eigentlich auch keines ist, aber das war in seinem apokalyptischen Erstlingswerk auch schon nicht viel anders.

Aber, Jürgen, mal ehrlich: Dass du aus deiner sexuellen Ausrichtung kein Geheimnis machst, ist okay. Aber warum müssen sich in beiden deiner Romane die heterosexuellen, männlichen Hauptpersonen in Männer verlieben?

Zu Moritz Rinkes Erstlings schreibe ich nicht ganz soviel: Herrlich skurril, aber mit Längen. Liest sich dennoch gut und flüssig, aber es fehlt ein wenig an erinnerungswürdigen Momenten.
 
"Zeiten des Aufruhrs" hat allen Ernstes körperlich was mit mir gemacht. Ich hatte ein SO dermaßen ungutes, mulmiges Gefühl im Bauch, als ich es gelesen habe... Das Buch fand ich an keiner Stelle langweilig, wenn auch durchweg bedrückend und es hat sich immer und immer mehr was aufgebaut, wie eine Wohnung, in der eine Gasleitung kaputt ist und man weiß genau, da wird bald irgendeiner dummerweise ein Streichholz anzünden und alles explodiert... es war immer wieder so ungut, als würde man einem befreundeten Paar beim richtig hässlichen Streiten auf einer fiesen, aber nie vulgären, Ebene zuhören und würde betreten daneben sitzen... Ich muss es nochmal lesen, es verursacht mir wohlige Schauer, wenn ich nur dran denke! :D :D

Die Verfilmung war ganz nett, kam aber niemals an dieses wundervolle Ganze, das das Buch so ausmacht, heran, weil einfach zuviele subtile Sachen rausgelassen werden mussten, um das in einen Film zu kriegen.

("Easter Parade" ist auch großartig!)
 
Nachdem ich es vor ein paar Jahren schon mit Harry Potter versucht hatte (ich hab aufgegeben, weil es zu jenem Zeitpunkt noch nicht alle Bände als Taschenbuch gab. Und zum Lesen mag ich nur Taschenbücher), habe ich gestern nochmal mit der Reihe angefangen.

Weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Ich hab Band 1 an einem Tag gelesen, und bei Band 2 bin ich nach einem Vormittag schon kurz vor dem Ende. Ist bisher nicht sonderlich anspruchsvoll. Allerdings habe ich bis jetzt auch immer die Bilder und Stimmen der Filme im Kopf. Die verfälschen irgendwie alles.
Ich setze meine Hoffnung auf Band 4 und folgende. Denn diese Filme habe ich bisher nicht gesehen. Dann kann meine Fantasie endlich alleine arbeiten. ;)
 
Mein Im-Kopf-Harry ist ein ganz anderer... ich hab auch noch die ersten drei Bücher ohne den heute lizensierten zackigen Harry-Potter-Schriftzug. Damals gab's nur die Coverillustrationen. Schon irgendwie ein Luxus... :>


@Sonic
Versuchs mal damit:

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