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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

5 würde ich nicht zu den besten Teilen der Serie zählen. Es hat zwar seine Momente...besonders zum Ende hin. Ist über weite Strecken aber auch ziemlich zäh und es passiert quasi gar nichts außer das ausgiebig auf Harrys Seelenzustand eingegangen wird...zuviel für meinen Geschmack.

Aber das Ende von Band 6 ist wirklich klasse geschrieben. Sicherlich der dramatischste Moment in der Reihe...umso ätzender ist es wie der Versager von Regisseur das dann im Film umgesetzt bzw. ruiniert hat.

Band 7 hat mich dann schon etwas enttäuscht und ist bisher auch der einzige Teil den ich nur ein mal gelesen habe.

EDIT:

Ach so, mein Neuestes:

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BAZONG schrieb:
Mir hat jemand hier aus dem Forum abgeraten. Und tatsächlich, ich konnte den Schreibstil von "Die Straße" nicht lange ertragen. Fürchterlich :nein:

Er ging....er tat...er legte....er machte....600 000 Mal "er". Das nervt einfach.

Kann deine und Tommses Kritik überhaupt nicht nachvollziehen. Die ersten 100 Seiten habe ich heute regelrecht verschlungen. Der reduzierte, klare aber dennoch irgendwie poetische Stil passt ausgezeichnet zur düsteren Geschichte. Wenn ein guter Schriftsteller ein Maler mit Worten ist, dann ist dieses Buch ein finsteres Aquarell, das im Detail noch genug Raum für die Fantasie des Betrachters lässt.
 
Spielor schrieb:
Aber das Ende von Band 6 ist wirklich klasse geschrieben. Sicherlich der dramatischste Moment in der Reihe...umso ätzender ist es wie der Versager von Regisseur das dann im Film umgesetzt bzw. ruiniert hat.

Film Nummer 6 hab ich noch nicht gesehen. Aber letzt für 6€ auf BD gekauft. Wird dann wohl mal demnächst angeschaut...
 
Hab soeben "Die Straße" beendet, konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Auf den letzten Seiten habe ich echt angefangen zu heulen :heul: Hammerhartes Geschichte! :heul::heul::heul:

Heute Nacht krieg ich bestimmt Albträume :schreck:
 
el_barto schrieb:
Film Nummer 6 hab ich noch nicht gesehen. Aber letzt für 6€ auf BD gekauft. Wird dann wohl mal demnächst angeschaut...

Als Vergleich kannst du das vergessen. Der Buch und der Film haben in diesem Fall nur sehr wenig miteinander zu tun. Im Film kriegt man nicht mal ein viertel der Probleme, Gedanken, Motivationen der Figuren zu sehen. Das ist nur 2 Stunden Unterhaltung, aufbauend auf den Action Szenen die im Buch beschrieben sind, geht aber zu keinem Moment sonderlich ins Detail. Investiert lieber nochmal 6 Euro um es gebaucht bei Ebay zu kaufen.
 
Liest hier niemand die Zwergen Saga von Markus heitz? Ich bin total begeistert und das schwache "die Orks" von Stan Nicholls kann kein Stück dagegen anstinken.
Die Rache der Albae von Heitz war auch ganz hervorragend! Kann ich allen Fantasy Freunden nur empfehlen, wenn sie es nicht eh schon gelesen haben.
 
da ich nen zwergenfetisch hab (sind einfach die coolsten säue ind er fantasy) :ugly: muss ich die reihe unbedingt noch lesen. hab auch band 1 und 2 schon hier liegen.

die orks fand ich übrigens ziemlich gut, wenn auch "anders"
 
Das Ende der Orks fand ich miserabel. Dazu waren mir die Orks viel zu menschlich und nicht wirklich "orkisch". Unterhalten hat mich das Buch schon zu Beginn, aber es flachte immer mehr ab.

Mit den Zwergen wirst du richtig Spaß haben! Selten bessere fantasy Literatur gelesen. ich würde dir dier "Rache der Albae" empfehlen nachdem du das erste Zwergenbuch gelesen hast, wirklich fantastisch!
 
Otaku2000 schrieb:
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Zur Einleitung auf ein hoffentlich tolles RPG-Vergnügen. Ich weiß, ich bin spät dran. ;)

Uii eins der wenigen Bücher was ich nciht fertig lesen konnte. Ich fand es sehr langweilig.

Mondknallschlumpf schrieb:
Hohlbein wiederholt sich zu sehr (kein Wunder bei gefühlten 20 Büchern pro Jahr), aber er hat schon einige verdammt gute Fantasyromane geschrieben.

Naja Herr Hohlbein schreibt die ja auch nicht alle selber ;)
 
Cale schrieb:
Versuche mal die Bücher von A. Lee Martinez (Kompanie der Oger, Diner des Grauens etc.). Waren alle sehr unterhaltsam :dhoch:

Beide günstig bei Ebay bekommen, zusammen für 9 Euro inkl. Porto. So, jetzt muss die Olle die nur noch zügig verschicken, dann kann der Spaß beginnen. :)

Danke für den Tip, ich sag dann auch mal wie ich sie fand.

Noch jemand einen Tip in Richtung komische Fantasy/SF ? Die üblichen Verdächtigen wie Pratchett, Douglas Adams usw. kenn ich schon und hab so ziemlich alles gelesen. Andere Autoren werden gerne genommen. :)
 
Für den Preis kann man wenig falsch machen, ich hoffe, sie gefallen.

Ich könnte noch Christopher Moore "Die Bibel nach Biff. Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund" anbieten. Erzkatholisch sollte man dabei aber nicht sein ;)

Ansonsten Matt Ruff "Die Trilogie der Stadtwerke" , ist aber mehr skurril als komisch.

Und selbstverständlich die inzwischen fünf Thurstday-Next-Romane von Jasper Fforde (mit Doppel-F). Die sind wirklich fantastisch, mit der "Buchwelt", also einer Welt, die aus dem Inhalt aller Bücher besteht, als Parallelwelt zur Realität. Wobei die Realität unserer Realität auch nur ähnlich ist. Sehr zu empfehlen :dhoch:
 
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Habe ich jetzt mal angefangen. Gefällt mir bisher recht gut. Mal sehen, habe erst später erfahren, dass das Buch aus den 60er und 70er Jahren stammt. Eigentlich lese ich nur ungern so alte Science Fiction, einfach weil die oftmals von heutzutage völlig veralteten Vorraussetzungen ausgehen. So sind hier im Buch auch alle hoch entwickelten Gerätschaften der Menschen halbwegs denkende "Maschinen" und "Apparate" - und keine Computer. Das sind einfach typische Aspekte des damaligen Zeitgeists, die heute nie in irgendeinem Scifi Roman so auftauchen würden.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
.... Eigentlich lese ich nur ungern so alte Science Fiction, einfach weil die oftmals von heutzutage völlig veralteten Vorraussetzungen ausgehen....

Ja, die kann man eigentlich nur aus akademischen Interesse lesen, um zu sehen, wie man sich früher die Zukunft vorgestellt hat. So richtig in den Bann ziehen einen die Bücher aber nicht mehr. Ist mir mit "Congo" von Michael Crichton so gegangen. Da haben sie eine Live-Übertragung aus dem Regenwald als das Nonplusultra der Technik dargestellt (digitale Satellitenverbindung - live!!), heute kann ich mir mit meinem iPhone über das Internet 'ne Pizza auf den Mt. Everest bestellen :D

Interessant wird es wieder bei so richtig alten Teilen, z.B. Hans Dominik "Wettflug der Nationen" aus 1932. Ist praktisch ein Unterart des Steam-Punk :D
 
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(ich weiß, die Cover der Bücher sehen ziemlich...hrm...na ja...die englischen Cover sind aber noch viel schlimmer)

Heute leider (zumindest vorerst) mit der Buchreihe "Die Schwarzen Juwelen" abgeschlossen und mein Eindruck, nach dem ersten Buch, hat sich nun noch mehr erhärtet und die Schraube angezogen.
Tut gut, endlich wieder etwas frisches im Fantasy Genre serviert zu bekommen, abseits des Einheitsbreis und der etlichen Herr der Ringe Klone.
Kernthemen der Handlung sind ganz klar Leidenschaft, Gewalt, Grausamkeit, Intrigen, Moral und Liebe, gewürzt mit Erotik und etwas Humor.
Der Humor ist dabei sehr subtil und passend platziert eingesetzt, was auch bitter nötig ist, um die düstere Stimmung etwas im Griff zu halten, welche die Autorin bestens zu inszenieren versteht.

Hinter Fantasy Buchreihen steckt oftmals ein ziemlich umfangreiches und komplexes Konzept, in welches man sich erst einlesen muss, um es zu verstehen. Bei vielen Büchern ist das meist kein Problem, da man oftmals Parallelen zu anderen Titeln findet oder sie gar auf denselben Konzepten aufgebaut sind.
Die Schwarzen Juwelen verlangen dem Leser allerdings vor allem am Anfang, sprich während des ersten Bands, einiges an Konzentration ab, da sich hier an keinem anderen System bedient und nicht einmal angelehnt wird.

Man sollte auch eine gewisse Unvoreingenommenheit mitbringen, da man Begriffen begegnen wird, die man eigentlich mit ganz anderen Dingen assoziiert, als es die Autorin im Zuge ihres Konzepts tut. Als kleine Beispiele nenne ich jetzt einmal den Begriff der „Hölle“ oder den einer „Hexe“, die nicht sind, was sie zu sein scheinen…

(näheres dazu im Spoiler, der eigentlich überhaupt keiner ist, aber den Text kompakter halten soll – ebenso enthält der Spoiler, woher die Buchreihe ihren Namen hat)
…grob wird in drei große Reiche (die man sich als einen Mix aus Kontinent und eigener Welt vorstellen kann, da von einem Reich ins andere eigentlich nur mittels spezieller Portale gelangen kann, von denen in jedem Reich 13 existieren) unterteilt, die wiederum aufgeteilt sind:
Terreille, Kaeleer (auch das Schattenreich genannt) und die Hölle. Terreille ist sehr stark korrumpiert und das „Protokoll“ bei seinen Bewohnern fast vollkommen in Vergessenheit geraten. In Kaeleer hat man das Protokoll, sprich die Gesetze des Blutes noch nicht vollständig vergessen. Dort leben auch „Verwandte Wesen“ (Tiere des Blutes, die ebenso Juwelen tragen und mit Menschen kommunizieren können, auch wenn sie den meisten Menschen mit Abscheu gegenüber stehen und es so viel eher zu blutigen Auseinandersetzungen kommt, als zu einem Konsens). Kaeleer gilt als Mythos in Terreille, da sich Kaeleer, nach einem vor langer Zeit von Hekatah angezettelten Krieg, vollkommen von Terreille abgeschottet hat.
Die Hölle ist auf keinen Fall mit dem biblischen Pendant zu verwechseln, sondern ein Ort, an dem Wesen des Blutes (egal ob Menschen oder Tiere) einkehren, nachdem sie getötet wurden, aber noch genug Macht in ihnen steckt, als dass sich die Seele vom Körper lösen könnte, um in Frieden in die Dunkelheit einzugehen.

…nein, Hexen fliegen auch nicht auf Besen oder wedeln mit einem Zauberstaub. Es handelt sich dabei um Frauen des Blutes, die Juwelen tragen. Von jenen Juwelen und dem dazu gehörigen „Magie“-System, kommt auch der Titel der Reihe.
Die Hexen und Männer des Blutes (Menschen die „Magie“ wirken können, im Gegensatz zu den sogenannten „Landen“, die dazu nicht fähig sind) definieren ihre Fähigkeiten, in der „Kunst“, über die Juwele, die sie tragen und als Quelle ihrer Macht dienen. Dabei geht es von Weiß bis Schwarz, wobei die hellen die schwächeren Juwele sind und Opal die Trennlinie zwischen den hellen und den dunklen Juwelen zieht.

Weiß < Gelb < Tigerauge < Rose <Aquamarin < Purpur < Opal < Grün < Saphir < Rot < Grau < Schwarzgrau < Schwarz

Vom jeweiligen Geburtsjuwel (welches höchstens Rot sein kann), ist es möglich maximal drei Stufen aufzusteigen, wenn das Opfer an die Dunkelheit (nein, auf das werde ich hier nicht genauer eingehen, außer dass es mit der „Dunkelheit“ soviel auf sich hat, dass sie mehr in einem Religiösen Kontext steht und nicht im Zusammenhang von „Gut und Böse“ oder „Licht und Schatten“) erbracht wurde. So kann jemand mit weißem Geburtsjuwel zu Rose aufsteigen.
Magie ist hier auch nicht gleich Magie, wie man es aus anderen Systemen gewohnt ist, sondern lässt sich noch am ehesten mit der Vorstellung von Telepathie und Telekinese in Verbindung bringen.

Ich könnte jetzt noch endlos weiterschreiben und versuchen dieses gleichermaßen außergewöhnlich wie gewaltig-komplexe Konzept hinter dieser Buchreihe zu erläutern, aber höchstwahrscheinlich würde ich dabei keinen richtigen Anfang und schon gar kein Ende finden. Der erste Band verbringt die ersten 220 Seiten hauptsächlich damit, während er gleichzeitig die Handlung ins Rollen bringt...wobei es nach dem ersten Band noch nicht getan ist und kontinuierlich neues hinzu kommt, über sämtliche Bände hinweg – nur eben nicht in derart konzentrierter Form, wie es im Erstling der Fall ist.

Obwohl das erste Buch mit einer Einleitung der grundlegendsten Dinge beginnt, bekommt man von hinten einen ordentlich Tritt, der einen ins eiskalte Wasser stößt. Stück für Stück setzt die Autorin die Welt zusammen und bringt sie einem immer näher und näher.
Insgesamt also eine sehr große Ladung an Infos, die einem reingewürgt wird und erstmal irgendwie verdaut werden muss.
Möglich, dass sich der ein oder andere davon abschrecken lässt – bei mir hat es aber genau das Gegenteil bewirkt, da ich sehr anfällig für eigenständig, aus dem Boden gestampfte Konzepte bin, wenn sie noch dazu in sich schlüssig und stimmig sind, was auf Die Schwarzen Juwelen mehr als nur zutrifft.
Wahrscheinlich DER Grund, wieso mir diese Buchreihe so wahnsinnig gut gefallen hat und von mir mit zum Besten gezählt wird, was ich im Fantasy Genre seit langem bzw. bisher aufgegriffen habe.

Habe ja schon letztens kurz geschildert, dass das erste Buch bereits alles andere als zimperlich mit Gewalt, Grausamkeiten und allerlei Perversionen umgeht, was sich auch in den nachfolgenden Büchern nicht geändert hat. Vor allem der Schluss des ersten Bandes, als einem direkt vor Augen geführt wird, was es genau mit dem "Brechen" einer jungen Hexe auf sich hat, sticht da besonders hervor...oder ein Part am Ende des dritten Buches, als Daemon vorführt, wieso er selbst in Terreille den Namen "Der Sadist" trägt. Da fragt man sich teilweise einen Moment lang, ob das nun wirklich nötig war, aber ja, das war es, da es sich perfekt in das Setting einfügt und für eine sehr unbehagliche Atmosphäre sorgt.

Einer der Eckpfeiler der Handlung ist ganz klar die Leidenschaft, allerdings oftmals nicht nur im positiven Sinne. Damit man als Leser einen genauen Einblick in die Grausamkeiten dieser ad absurdum geführten Gesellschaft erhält, wird einem immer und immer wieder vor Augen geführt, welche Perversionen nicht nur an Dorotheas Hofstaat an der Tagesordnung sind.
Hexen wie auch Männer des Blutes zwingen zum Sex und ergötzen sich an den Leiden ihrer Opfer. Aus einer "Rasur", bei dem einem Mann, unter Bewusstsein, die Genitalien abgeschnitten werden, wird für die Hexen des Stundenglassabbats eine amüsante Show inszeniert und auch heikle Themen, wie sexuelle Folter oder Kindesmissbrauch, werden nicht mit Samthandschuhen angegriffen, sondern sehr schonungslos dargelegt. Einige der Szenen, welche die Autorin beschreibt, können schon wie ein Tritt in die Magengegend wirken und gehen einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Es sind aber nicht nur jene Szenen, die sich einprägen…die Reihe strotzt nur so vor Momenten, an die man sich später auch noch gut erinnern wird.

Die Autorin ist sich dessen genau bewusst, wie sie den LeserInnen, auf teils grausame Art, die Welt vorführen muss, um so ein realistisches Bild von jenem Konzept zu vermitteln.
Wer also etwas achwächere Nerven sein eigen nennt und ua jene Szenen, die ich gerade in sehr wenigen Worten angerissen habe, nicht in der ausführlichen Fassung lesen möchte, sollte besser auf Abstand gehen.

Beim Thema Liebe kann ich Entwarnung geben, denn obwohl sie einen großen Stellenwert einnimmt, wird man verschont von Kitsch und schmachtenden Blicken. Hier tritt man entweder eher rationell oder mit Gefühl an das Thema heran, mit welchem nicht nur eine Liebschaft gemeint ist, sondern auch Freundschaft und Vertrauen.
Erotik ist vorhanden, wird aber nicht exzessiv verwendet, sondern mehr als sehr passendes und präzises Stilelement.

Allgemein beschreibt die Autorin sehr deutlich und neigt dazu sehr viel auszuschmücken, ohne jedoch den roten Faden zu verlieren, sodass es, trotz des komplexen Konzepts, nie zum großen Problem wird ihr zu folgen.
Was mir auch noch besonders gut gefiel, ist die Art wie die Autorin einen Charakter erschafft und ihm Farbe verleiht.
Stellenweise wird in den Büchern gerne etwas überzogen stilisiert, es wird dabei aber nie in Klischees oder Kitsch abgerutscht.

Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man die Reihe lieber auf Englisch lesen. Stellenweise wurde in der Übersetzung etwas geschlampt (hab den ersten Teil auf Deutsch und Englisch gelesen). Wenn man das Original nicht kennt, ist es nur halb so schlimm und fällt nur äußerst selten wirklich störend auf, da sich das Buch trotz allem sehr angenehm las und ich nicht wirklich viel am Schreibstil aussetzen konnte, ganz im Gegenteil sogar…wenn ich daran denke, was einem sonst teilweise in dem Genre so aufgetischt wird - literarische Ergüsse sollte man aber dennoch nicht erwarten.
Wenn man das Original allerdings kennt, möchte man nicht mehr zurück zur deutschen Fassung, vor allem da jene auch etwas entschärft wurde, an einigen, delikaten Stellen – kann man natürlich jetzt, in Anbetracht der Stellen, für gut oder negativ beheißen.

Bisher besteht die Reihe aus 7 Büchern.
Teil 1-3 erzählen die Hauptgeschichte, die sich auf einen Zeitrum von ca. 27 Jahren erstreckt.
Teil 4 ist keine einfache Fortsetzung der Hauptstory, sondern erzählt in mehreren Strängen diverse Handlungen, die sich vor, während und als Ergänzung nach der Hauptgeschichte zutragen.
Teil 5 handelt von einer Geschichte, die lange (Jahrhunderte) vor Jeanelle spielt und kurz im dritten Band erwähnt wurde. Es kommen allerdings auch Hauptcharaktere aus der Trilogie vor, wie Daemon Sadi.
Teil 6 und 7 setzen nach der Trilogie und Teil 4 an.
Einzig Band 6 fällt qualitativ etwas ab, was aber mit dem sehr viel besseren Band 7 wieder gut gemacht wird.

Insgesamt bin ich sehr begeistert von dieser Buchreihe, was zum einen natürlich an ihrer Einzigartigkeit und Selbstständigkeit liegt. Ein weiterer Grund sind die Charaktere, die einem mit der Zeit stellenweise richtig ans Herzen wachsen und man einfach wissen möchte, wie es mit ihnen nun weiter geht…
…dementsprechend enden viele Bände auch mit einem fiesen Cliffhanger, der einen förmlich zum Weiterlesen zwingt.

Ganz klare Empfehlung, an alle Fantasy Fans, die wieder einmal weg vom Einheitsbrei und in eine innovativere und komplexere Welt abtauchen wollen – solange man kein Problem mit oben genannten Extremen hat.
 
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