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PS4 Euer Fazit: Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2? (Spoiler Gefahr)

Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Spiel hat etwas geschaft, das noch kein anderes Spiel geschaft hat, zumindest bei mir. Ein Charakter der als Bösewicht aufgetreten ist, wird im Laufe des Spiels von einer ganz anderern Sichtweises dargestellt und einem immer symphatischer. Die arme Abby ist schlussendlich kein Stück böser oder schlechter als Ellie. Beide haben die gleiche Motiviation: Rache am Mörder ihres Freundes/Vaters. Beide haben eine harte Zeit hinter sich und sind im innersten gute mitfühlende Menschen. Irgendwann habe ich gehofft, dass keine der Beiden sterben muss. Zu sehr ist mir Abby ans Herz gewachsen und zu deutlich wurde gezeigt, dass alles immer nun eine Frage der Perspektive ist.

Über das Ende war ich daher auch sehr froh. Allerdings habe ich es auch sehr traurig gefunden, dass Ellie durch das Geschehen praktisch alles verloren hat. Dass Joel so früh sterben musste war zwar auch ein Schock für mich, aber wie gesagt, war das die selbe Situtation für Abby als ihr Vater von Joel getötet wurde.

Moral der Geschichte: Niemanden zu schnell verzurteilen und veruchen die Beweggründe des Anderen zu ergründen. Dadurch wird man eventuell eine andere Sicht auf die Sache bekommen.

Für mich war dieser Twist der beiden Hauptdarsteller auf jeden fall ein Erlebnis, das ich so noch nie erleben durfte. Hätte nie gedacht, dass meine Sympathie zu Abby im Lauf des Spiels so gedreht wird. Um so glücklicher war ich, dass beide lebend aus der Situtation heraus kamen.

Als dann auch Dina am Schluss weg war, hat Ellie mir dann aber sehr leid getan. Ich hoffe für Ellie, dass sie Dina in Jackson wieder findet und dann ein normales, befreites Leben führen darf.
 
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Dieses Spiel macht mich fertig.

Auf der einen Seite finde ich die erzählte Story ziemlich großartig und in ihrer Intensität und Umsetzung bisher einmalig im Videospielbereich. Wenn das Spiel nicht die Fortsetzung von TLOU wäre und nicht Ellie und Joel mitspielen würden, wäre das für mich wohl ohne weiteres mindestens ein 9er-Kandidat.

Gleichzeitig hasse ich das Spiel aber dafür, was es als Fortsetzung von Teil 1 darstellt und mit Joel und Ellie gemacht hat. Sowas will ich als Fan einfach nicht sehen, ganz egal, wie gut das auch inszeniert und umgesetzt ist. Das ist genauso, als wenn ein "Uncharted 5" veröffentlicht wird, in dem Nate vom Sohn irgendeines erschossenen Gegners zu Tode gefoltert wird und man diesen dann für den Rest des Spiels steuern darf.

Auf emotionaler Ebene für mich ein extrem schwieriger Fall. Eine echte Hassliebe.
 
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Sorry ich kann euch nicht verstehen. Was hier passiert ist, ist die logischste und realististe Fortsetzung, die es geben konnte. Im ersten Teil sind Ellie und Joel als 2-Mann Armee durch die Lande gezogen und haben alles umgelegt, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Dass wir es hier nun mit einer Fortsetzung zu tun bekommen, bei der die Vergangenheit sich nun rächt, ist doch mehr als nachvollziehbar.

Ich finde das viel realistischer, als wenn Ellie und Joel einfach wieder auf ein Teil 1-artiges Abenteur gegangen wären, auch wenn sich das dann eventuell mehr wie Teil 1 angefühlt hätte. Hier wird nun aber eine logische Geschichte erzählt, die aus dem Geschehenen von Teil 1 herrührt und die Konsequenzen daraus in harter und prutaler Weise präsentiert.

Ich bin zumindest mit dieser erzählten Fortsetzung mehr als zufrieden und finde es einfach genial, wie ND hier vorgegangen ist. Gerade der Twist um Abby ist einfach nur genial und zeigt doch deutlich, dass man nicht immer alles nur aus einer Sicht anschauen sollte. Ich denke kein anderer Entwickler hätte sich das getraut, was ND hier gemacht hat. Dafür ziehe ich vor ND den Hut. :huldig:
 
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Naja ist in meinen Augen so 08/15 die ganze Story, als Film würde das keine 3/10 bekommen. Im 3ten Teil geht dann JJ auf Reisen um Abby zu finden wenn sie schon 50 ist um ihren Vater zu rächen:lol: Oder wird Lev alles geben um die WLF auszulöschen weil sie ihre Schwester Geräte haben:D
 
Sorry ich kann euch nicht verstehen. Was hier passiert ist, ist die logischste und realististe Fortsetzung, die es geben konnte. Im ersten Teil sind Ellie und Joel als 2-Mann Armee durch die Lande gezogen und haben alles umgelegt, ohne sich der Folgen bewusst zu sein. Dass wir es hier nun mit einer Fortsetzung zu tun bekommen, bei der die Vergangenheit sich nun rächt, ist doch mehr als nachvollziehbar.

Ich finde das viel relaistischer, als wenn Ellie und Joel einfach wieder auf ein Teil 1 artiges Abenteur gegangen wären, auch wenn sich das dann eventuell mehr wie Teil 1 angefühlt hätte. Hier wird nun aber eine logische Geschichte erzählt, die aus dem Geschehenen von Teil 1 herrührt und die Konsequenzen daraus in harter und prutaler Weise präsentiert.

Ich bin zumindest mit diesser erzählten Fortsetzung mehr als zufrieden und finde es einfach genial, wie ND hier vorgegangen ist. Gerade der Twist umd Abby ist einfach nur genial und zeigt doch deutlcih dass man nicht immer alles nur auseiner Sicht anschauen sollte. Ich denke kein anderer Entwickler hätte sich das getraut, was ND hier gemacht hat. Dafür ziehe ich vor ND den Hut. :huldig:

Objektiv gesehen hast Du auch nicht unrecht und deshalb schrieb ich ja auch, dass das Spiel durchaus seine hohen Wertungen verdient hat. Aber emotional gesehen gefällt es mir halt nicht. Es ist ja nicht so, dass Ellie und Joel im ersten Teil die mordenden Unsympathen waren. Im Gegenteil, man hat mit ihnen gelitten, gehofft, dass sie es schaffen und viele schöne Momente zusammen erlebt. Das baut halt eine emotionale Bindung auf, die sich nicht einfach wegrationalisieren lässt.

Im ersten Teil sind Ellie und Joel als 2-Mann Armee durch die Lande gezogen und haben alles umgelegt, ohne sich der Folgen bewusst zu sein.

Mit dem Argument tue ich mich etwas schwer. Zum einen war es bis auf das Finale nahezu ausschließlich Selbstverteidigung und zum anderen darf man nicht vergessen, dass es immer noch ein Shooter ist. Wenn man dieses Argument zugrunde legt, müsste wie gesagt auch ein Nathan Drake schon 100x von irgendwelchen Hinterbliebenen gevierteilt worden sein. Aber das will eben kein Fan sehen und wird so hoffentlich auch nie passieren.

Ich kann daher absolut verstehen, dass das Spiel nicht überall bedingungslos abgefeiert wird.
 
Objektiv gesehen hast Du auch nicht unrecht und deshalb schrieb ich ja auch, dass das Spiel durchaus seine hohen Wertungen verdient hat. Aber emotional gesehen gefällt es mir halt nicht. Es ist ja nicht so, dass Ellie und Joel im ersten Teil die mordenden Unsympathen waren. Im Gegenteil, man hat mit ihnen gelitten, gehofft, dass sie es es schaffen und viele schöne Momente zusammen erlebt. Das baut halt eine emotionale Bindung auf, die sich nicht einfach wegrationalisieren lässt.



Mit dem Argument tue ich mich etwas schwer. Zum einen war es bis auf das Finale nahezu ausschließlich Selbstverteidigung und zum anderen darf man nicht vergessen, dass es immer noch ein Shooter ist. Wenn man dieses Argument zugrunde legt, müsste wie gesagt auch ein Nathan Drake schon 100x von irgendwelchen Hinterbliebenen gevierteilt worden sein. Aber das will eben kein Fan sehen und wird so hoffentlich auch nie passieren.

Ich kann daher absolut verstehen, dass das Spiel nicht überall bedingungslos abgefeiert wird.
Zumal Joel, Ellie da nur rausgeholt hat weil sie halt sonst Tot wäre, Abbys Vater hätte ellie das klar sagen müssen und ihr zumindest die Möglichkeit geben das selbst zu entscheiden, Abbys Vater hat die Frage auch nicht beantwortet, was wäre wenn seine Tochter wäre.
 
Zumal Joel, Ellie da nur rausgeholt hat weil sie halt sonst Tot wäre, Abbys Vater hätte ellie das klar sagen müssen und ihr zumindest die Möglichkeit geben das selbst zu entscheiden, Abbys Vater hat die Frage auch nicht beantwortet, was wäre wenn seine Tochter wäre.

Ganz richtig. Man darf auch nicht vergessen, was Joel mit seiner eigenen Tochter am Anfang von Teil 1 durchmachen musste. Ellie ist für ihn so etwas wie eine Ersatztochter geworden und da ist es nur zutiefst menschlich wie er am Ende im Krankenhaus gehandelt hat. Aus rationaler Sicht nicht unbedingt richtig, aber eben menschlich. Und dafür kann man ihn nur schwer verurteilen.
 
Naja ist in meinen Augen so 08/15 die ganze Story, als Film würde das keine 3/10 bekommen. Im 3ten Teil geht dann JJ auf Reisen um Abby zu finden wenn sie schon 50 ist um ihren Vater zu rächen:lol: Oder wird Lev alles geben um die WLF auszulöschen weil sie ihre Schwester Geräte haben:D

Du hast den essentiellen Kern der Story echt nicht verstanden, oder? Schade. :nein:
 
Naja ist in meinen Augen so 08/15 die ganze Story, als Film würde das keine 3/10 bekommen. Im 3ten Teil geht dann JJ auf Reisen um Abby zu finden wenn sie schon 50 ist um ihren Vater zu rächen:lol: Oder wird Lev alles geben um die WLF auszulöschen weil sie ihre Schwester Geräte haben:D
Ich glaube du hast den Sinn nicht wirklich verstanden. Hier geht es nicht um irgend jemanden, der Rache nimmt. Abby's Vater hätte die Menscheit retten können, wenn er mit Ellie den Antikörper extratahiert hätte. Ellie wäre dann zwar gestorben, aber die Menscheit wäre gerettet worden. Ellie selber hat sich ja gewünscht, dass Joel sie damals besser nicht gerettet hätte. Diese Entscheidung Joel's hatte weitgehende Konsequenzen, mit denen wir nun im 2. Teil leben müssen.
 
Du hast den essentiellen Kern der Story echt nicht verstanden, oder? Schade. :nein:
Dann erzähl mir doch den essentiellen Kern, wenn du ihn ja so gut verstanden hast ;)

Ich glaube du hast den Sinn nicht wirklich verstanden. Hier geht es nicht um irgend jemanden, der Rache nimmt. Abby's Vater hätte die Menscheit retten können, wenn er mit Ellie den Antikörper extratahiert hätte. Ellie wäre dann zwar gestorben, aber die Menscheit wäre gerettet worden. Ellie selber hat sich ja gewünscht, dass Joel sie damals besser nicht gerettet hätte. Diese Entscheidung Joel's hatte weitgehende Konsequenzen, mit denen wir nun im 2. Teil leben müssen.

Hätte wäre blabla, also Sorry, Abby geht nicht auf die Reise weil ihr Vater die Welt hätte retten können sondern einzig und alleine um ihren Vater zu rächen. Dann hätte man nämlich jeden X Beliebigen auf Joel ansetzen können.

Ist doch toll wenn euch das so gefällt, aber lasst doch auch mal leuten ihre Meinung die nicht eurer Meinung entsprechen, ich finde die Story ist 08/15.
 
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Die Story behandelt eben jenen Teufelskreis aus Rache und Selbstzerstörung, aus dem nur Verlierer hervorgehen. Es geht um Vergebung, um Selbstreflektion und die Erkenntnis, aus diesem Kreis der Gewalt auszubrechen. Das gelingt Abby eher, Ellie erst zum Schluss. Es ist gleichzeitig die bittersüße Hoffnung, mit der einen das Spiel zurücklässt: Dass Humanismus blinden Rachegelüsten am Ende obsiegt. Dass du davon ausgehst, dass Lev oder JJ aus Abby/Ellie nicht lernen, zeigt mir, dass du den Kern der Story nicht verstanden hast.

Gegenfrage: Warum ist die Story für dich - wortwörtlich - "Mumpitz"? Was in der Geschichte macht für dich keinen Sinn?
 
Ganz richtig. Man darf auch nicht vergessen, was Joel mit seiner eigenen Tochter am Anfang von Teil 1 durchmachen musste. Ellie ist für ihn so etwas wie eine Ersatztochter geworden und da ist es nur zutiefst menschlich wie er am Ende im Krankenhaus gehandelt hat. Aus rationaler Sicht nicht unbedingt richtig, aber eben menschlich. Und dafür kann man ihn nur schwer verurteilen.
Wer veruteilt ihn denn dafür? Wir Gamer sicher nicht. Wir hätten das wohl aus der Sicht von Allie und Joel alle auch so gemacht. Dreht man nun aber die Sichtweise der Geschichte um, sieht es ganz anders aus, da sind Ellie und Joel die "Bösen". Joel ging es da nur um sein eigenes und Ellies Wohl und die Zukunft der Menschheit, die durch das Opfer von Ellie gerettet gewesen wäre, war da für ihn zweitrangig. Das war also eigentlich eine egoistische und falsche Entscheidung. Durch Abby's Sichtweise sehe ich das heute leider auch ganz anders. Und dass es das Spiel/Geschichte es so gut geschaft hat, meine Meinung wärend dem Spiel zu drehen, finde sehr beeindruckend von ND.

Besonderst tragisch finde ich die Tatsache, dass sich Ellie gerne dafür geopfert hätte, wenn die Menscheit dafür nicht mehr durch den Visrus tyransiert würde. Das war ja auch anscheinend das grosse Problem, dass Ellie mit Joel nach Teil 1 hatte. Die Entscheidung für Ellie und gegen die Menschheit, hat sie ihm irgendwie nie verzeihen können.

Durch den Tod des einzigen Arztes der das machen konnte, war auch die Möglichkeit das nachzuholen, wohl vorbei. Wie glaubwürdig das allerdings ist, sei mal dahingestellt. Der Arzt hätte doch sicher auch irgendwelche Unterlagen und Forschungnotizen zurückgelassen, womit jemand anderes das hätte weiter machen könnte. Aber das wäre dann halt eine andere Geschichte geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Story behandelt eben jenen Teufelskreis aus Rache und Selbstzerstörung, aus dem nur Verlierer hervorgehen. Es geht um Vergebung, um Selbstreflektion und die Erkenntnis, aus diesem Kreis der Gewalt auszubrechen. Das gelingt Abby eher, Ellie erst zum Schluss. Es ist gleichzeitig die bittersüße Hoffnung, mit der einen das Spiel zurücklässt: Dass Humanismus blinden Rachegelüsten am Ende obsiegt. Dass du davon ausgehst, dass Lev oder JJ aus Abby/Ellie nicht lernen, zeigt mir, dass du den Kern der Story nicht verstanden hast.

Gegenfrage: Warum ist die Story für dich - wortwörtlich - "Mumpitz"? Was in der Geschichte macht für dich keinen Sinn?

Ich sage nirgends das die Story kein Sinn macht, für mich ist sie einfach ziemlich plump, wie in einem Groschenroman eben, da ist nichts dabei wo ich sage, WOW, das ist mal eine Entwicklung die ich nicht für möglich gehalten hätte. Wie @Monkey CH schon schreibt, es ist eine realitstischer zweiter Teil. Ich für meinen Teil denke aber das man die Story nicht unbedingt hätte erzählen müssen, manche sachen kann man eben für sich stehen lassen.

Also ob JJ schon mit paar Monaten etwas lernt sei mal dahingestellt ;)

Wer veruteilt ihn denn dafür? Wir Gamer sicher nicht. Wir hätten das wohl aus der Sicht von Allie und Joel alle auch so gemacht. Dreht man nun aber die Sichtweise der Geschichte um, sieht es ganz anders aus, da sind Ellie und Joel die "Bösen". Joel ging es da nur um sein eigenes und Ellies Wohl und die Zukunft der Menschheit, die durch das Opfer von Ellie gerettet gewesen wäre, war da für ihn zweitrangig. Das war also eigentlich eine egoistische und falsche Entscheidung. Druch Abby's Sichtweise sehe ich das heute leider auch ganz anders. Und dass es das Spiel/Geschichte es so gut geschaft hat, meine Meinung wärend dem Spiel zu drehen, finde sehr beeindruckend von ND.

Besonderst tragisch finde ich die Tatsache, dass sich Ellie gerne dafür geopfert hätte, wenn die Menscheit dafür nicht mehr durch den Visrus tyransiert würde. Das war ja auch anscheinend das grosse Problem, dass Ellie mit Joel nach Teil 1 hatte. Die Entscheidung für Ellie und gegen die Menschheit, hat sie ihm irgendwie nie verzeihen können.

Durch den Tod des einzigen Arztes der das machen konnte, war auch die Möglichkeit das nachzuholen, wohl vorbei. Wie glaubwürdig das allerdings ist, sei mal dahingestellt. Der Arzt hätte doch sicher auch irgendwelche Unterlagen und Forschungnotizen zurückgelassen, womit jemand anderes das weiter hätte machen könnte.

Das Joel da egoistisch handelt hätte dir schon im ersten Teil auffallen müssen und nicht erst im zweiten. Wer Gut oder Böse entscheidet ledglich die Perspektive. Und dennoch kann ich die Tat von Joel eher nachvollziehen, als das was Abby macht.

Achja, guckt mal Dark, das ist Storytelling das einen umhaut ;)
 
Sorry du begreifst es immer noch nicht. Wir Spieler hätten das wohl alle so gemacht und ja, wir wären da wohl alle egoisitisch gewesen. ND hält uns nun aber mit Teil 2 einen Spiegel vor und zeigt uns, wie sich das Ganze aus einer anderen Sichtweise auf einmal ganz anders präsentiert. ND hat hier eine Spagat ziwschen zwei Sichtweisen gemacht, den ich so noch von keinem anderen Spiel jemals gesehen habe und so zu 100% bei mir geglückt ist.

Am Ende sind mir Ellie UND Abby lieb geworden, da beide dem gleichen Ziel, der Rache, hinterher gerannt sind und schiesslich doch nichts erreicht, sondern alles verloren haben.

Fazit/Moral: Rache ist meistens die dümmsten Eintscheidung.
 
Ich glaube das Hauptproblem der gespaltenen Meinungen über dieses Spiel liegt darin, dass die eine Seite mehr rational an das Spiel herangeht und die andere Seite mehr emotional.

War es rein objektiv betrachtet berechtigt, dass Abby Joel den Schädel mit nem Golfschläger einschlägt? Wenn man betrachtet, dass Joel der Menschheit vermutlich die Chance auf einen Impfstoff genommen und dabei auch noch Abbys Vater und dutzende andere Fireflies gemeuchelt hat, ja.

Betrachtet man das Ganze aber mehr aus der emotionalen Perspektive, wird man erkennen, dass Joel Ellie vor allem aus menschlichen Gründen gerettet hat. Nachdem er bereits seine eigene Tochter auf so schreckliche Weise verloren hat, wollte er das bei Ellie, für die er zwischenzeitlich auch Vatergefühle entwickelt hat, nicht nochmal durchmachen. Abbys Vater musste sterben, weil er ein Zeuge und einer der wenigen Menschen war, die von Ellies Immunität wussten. Joel wollte Ellie in Sicherheit wissen. Ja das alles ist egoistisch und rational gesehen falsch, aber eben auch zutiefst menschlich. Aus diesen Gründen kann man Joel auch nicht als schlechten Menschen sehen und deshalb stört viele Leute eben der Umgang mit den Charakteren in Teil 2.

Am Ende haben beide imho Seiten recht. Aber vermutlich tendieren Spieler, die sachlich-objektiv und weniger emotional an das Spiel herangehen, eher zu den besseren Wertungen.
 
Ich sage nirgends das die Story kein Sinn macht, für mich ist sie einfach ziemlich plump, wie in einem Groschenroman eben, da ist nichts dabei wo ich sage, WOW, das ist mal eine Entwicklung die ich nicht für möglich gehalten hätte.

Dir war also klar, dass wir zur Hälfte des Spiels in die Rolle des scheinbaren Antagonisten schlüpfen? Seine Hintergrundgeschichte aufarbeiten, Parallelen zu Joel ziehen? Erst nach und nach die wahren Hintergründe für Ellie's geraubte Möglichkeit um Vergebung gegenüber Joel erfahren, die weit über bloße Rache hinausgeht? Dass dem scheinbaren Ende auf der Farm ein langer Epilog folgt?

Ok.

Wie @Monkey CH schon schreibt, es ist eine realitstischer zweiter Teil.

Perfekt, denn genau das möchte dieses Spiel sein.

Das Joel da egoistisch handelt hätte dir schon im ersten Teil auffallen müssen und nicht erst im zweiten.

Wird es jedem, der den ersten Teil gespielt hat. Ebenso brutal ist die Konsequenz, die Joel im zweiten Teil erfährt.

Achja, guckt mal Dark, das ist Storytelling das einen umhaut ;)

Hä? Was hat eine Sci-Fi-Serie, die sich verschiedenen Zeitebenen und Paralleluniversen verschreibt, und als passives Medium auftritt, mit einer interaktiven Story in einer postapokalyptischen Welt gemein? Der Vergleich macht mal überhaupt keinen Sinn.
 
Dir war also klar, dass wir zur Hälfte des Spiels in die Rolle des scheinbaren Antagonisten schlüpfen? Seine Hintergrundgeschichte aufarbeiten, Parallelen zu Joel ziehen? Erst nach und nach die wahren Hintergründe für Ellie's geraubte Möglichkeit um Vergebung gegenüber Joel erfahren, die weit über bloße Rache hinausgeht? Dass dem scheinbaren Ende auf der Farm ein langer Epilog folgt?

Ok.

Perfekt, denn genau das möchte dieses Spiel sein.

Wird es jedem, der den ersten Teil gespielt hat. Ebenso brutal ist die Konsequenz, die Joel im zweiten Teil erfährt.

Hä? Was hat eine Sci-Fi-Serie, die sich verschiedenen Zeitebenen und Paralleluniversen verschreibt, und als passives Medium auftritt, mit einer interaktiven Story in einer postapokalyptischen Welt gemein? Der Vergleich macht mal überhaupt keinen Sinn.

Kein Plan, was du dir da alles zusammen reimst, scheinbar vernebelt dir das Spiel etwas den Verstand. Akzeptiere doch einfach das ich es nicht gut finde, mir ist es doch auch gleich wie toll du das ganze findest. Leben und Leben lassen, das ist weiterhin nur ein Spiel, für manche ein ziemlich gutes und für manche halt nicht. Geht die Welt doch nicht unter.

Der Dark vergleich passst in so weit, das mir die Story hier eben gefällt und bei LoU2 eben nicht;)
 
Ich glaube das Hauptproblem der gespaltenen Meinungen über dieses Spiel liegt darin, dass die eine Seite mehr rational an das Spiel herangeht und die andere Seite mehr emotional.

War es rein objektiv betrachtet berechtigt, dass Abby Joel den Schädel mit nem Golfschläger einschlägt? Wenn man betrachtet, dass Joel der Menschheit vermutlich die Chance auf einen Impfstoff genommen und dabei auch noch Abbys Vater und dutzende andere Fireflies gemeuchelt hat, ja.

Betrachtet man das Ganze aber mehr aus der emotionalen Perspektive, wird man erkennen, dass Joel Ellie vor allem aus menschlichen Gründen gerettet hat. Nachdem er bereits seine eigene Tochter auf so schreckliche Weise verloren hat, wollte er das bei Ellie, für die er zwischenzeitlich auch Vatergefühle entwickelt hat, nicht nochmal durchmachen. Abbys Vater musste sterben, weil er ein Zeuge und einer der wenigen Menschen war, die von Ellies Immunität wussten. Joel wollte Ellie in Sicherheit wissen. Ja das alles ist egoistisch und rational gesehen falsch, aber eben auch zutiefst menschlich. Aus diesen Gründen kann man Joel auch nicht als schlechten Menschen sehen und deshalb stört viele Leute eben der Umgang mit den Charakteren in Teil 2.

Am Ende haben beide imho Seiten recht. Aber vermutlich tendieren Spieler, die eher sachlich-objektiv und weniger emotional an das Spiel herangehen, eher zu den besseren Wertungen.

Das Problem ist, imho und überspitzt formuliert, dass viele in Joel und Ellie Heldencharaktere sehen, die sie nicht sind. Die sie in ihrem Kopf im ersten Teil durch die emotionale Zuneigung den beiden Charakteren gegenüber entwickelt haben und nun im zweiten Teil im Rahmen eines Ellie & Joel Adventures 2.0 nicht neu aufleben lassen können.

Joel ist ganz sicher kein "guter" Mensch. Im ersten Teil wird wiederholt darauf eingegangen, dass Joel ein brutales Arschloch ist. "We're shitty people, Joel. It's been that way for a long time." Er hat als Schmuggler gearbeitet, Menschen gefoltert, weist beim Überfall in Pittsburgh darauf hin, dass er in der Vergangenheit auch so gearbeitet hat.

Und egoistisch wie Joel ist, sind auch wir als Spieler manipuliert im ersten Teil, um über Leichen hinweg das Wohl der beiden Hauptcharaktere zu sichern. Welchen "Umgang" mit Joel hätte man im zweiten Teil denn erwarten sollen? Friede, Freude, Eierkuchen? Was ihn ereilt hat, war eine bittere Konsequenz, die er in Kauf nehmen musste ... die der Spieler in Kauf genommen hat.

Ebenso könnte ich mit Ellie weitermachen. Sie hat ihre Mutter verloren, Riley, Sam, Marlene, ihren "Wert" als Hoffnung für die Menschheit, sogar Joel mit seinen Lügen, die sie am Ende von Teil eins nur widerwillig runterschluckt. Wie hätte man mit Ellie im zweiten Teil umgehen sollen, wenn nicht mit einem psychischen Wrack, das durch den Tod von Joel endgültig in sich zusammenbricht?

Ich verstehe den "Frust", den du und andere entwickeln. Zu sehen, was aus Ellie am Ende des zweiten Teils geworden ist, ist herzzerreißend und man möchte schreien, dass die Entwickler sie in Frieden lassen. Aber gerade das rechne ich dem Spiel hoch an. In einer noch jungen Medienlandschaft wie der des Gamings eine solche Narrative zu versuchen und knallhart durchzuziehen, verlangt mir Respekt ab und sorgt dafür, dass ich über das Geschehene noch lange nachdenken werde.

Kein Plan, was du dir da alles zusammen reimst, scheinbar vernebelt dir das Spiel etwas den Verstand. Akzeptiere doch einfach das ich es nicht gut finde, mir ist es doch auch gleich wie toll du das ganze findest. Leben und Leben lassen, das ist weiterhin nur ein Spiel, für manche ein ziemlich gutes und für manche halt nicht. Geht die Welt doch nicht unter.

Der Dark vergleich passst in so weit, das mir die Story hier eben gefällt und bei LoU2 eben nicht;)

Ja, gut, wenn du dich nicht auf inhaltlicher Ebene darüber austauschen möchtest, dann lassen wir es halt.
 
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