Versteh mal einer die Kleinanzeigen-Leute. Gestern einen Maclaren Buggy verkauft. Ging recht unkompliziert und war eine sehr angenehme Frau, die vorbeikam. Hat den Buggy ausgeklappt mitgenommen und ist damit zum Auto gerollt. Jetzt kam gerade ne Mail rein, dass die Räder plötzlich komplett hinüber sein sollen und sich nicht drehen lassen, trotz Reinigung. Jetzt möchte sie, dass wir uns an den Kosten für einen Ersatz beteiligen, andernfalls würde sie den Wagen zurückgeben wollen...
Tja, weiß gerade nicht, was ich da machen soll. Instinktiv würde ich sagen: Pech gehabt. Privatverkauf, keine Garantie, keine Rücknahme. Nur war die Käuferin natürlich bei uns in der Bude und kann entsprechend nerven ohne Ende. Ich glaube nur beim besten Willen nicht, dass die Räder komplett hinüber sein sollen. Der Wagen stand verdeckt bei uns anderthalb Jahre in der Wohnung und wurde nicht mehr benutzt. Davor hat alles anstandslos funktioniert. Oder ist es denkbar, dass in der Zeit die Kugellager von Rost durchfressen wurden und deshalb komplett im Sack sind? Nur warum hat gestern alles einwandfrei funktioniert, als der Buggy mit nach Hause genommen wurde?