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Duzen oder siezen - Wie möchtet ihr adressiert werden?

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Duzen oder siezen?


  • Umfrageteilnehmer
    79

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das mit duzen und siezen ist mega einfach und lernt man bei der Bundeswehr.
Sind mehrere leute im raum, die sich teilweise u tereinander privat nicht kennen, geht man respektvoll miteinander um, siezen, besonders vor anderen um rang/position, aber auch die eigenen manieren zu unterstreichen.
Ist man zu zweit, gleicher rang oder man kennt sich sehr gut/kommt gut miteinander klar, kann, sollte man duzen, wenn beide einverstanden sind.

Ich duze keinen general und ein general duzt mich auch nicht.
Ich wäre respektlos und der general würde wenn er mich duzt wie ein lappen ohne ahnung dastehen und man zweifelt seine position an.(vor mehreren leuten)
Privat/unter vier augen kann man wie oben genannt auch duzen wenn beide einverstanden sind.


Alles andere ist ehrlich gesagt kindergarten und oder lässt vong keinen guten umgangston 1herschliessen.


Es ist, grade auf der arbeit, besser so.
Damit die neuen respekt lernen und auch die positionen wahrnehmen.
Ansonsten herrscht anarchie und jeder meint erbkann sein maul aufreissen, ähnlich wie hier im Forum.
 
die Argumentationen werden langsam aber sicher wieder sehr interessant hier

wie Cthulhu schon geschrieben hat, bei Artikeln, wo ich einen Autor direkt mit seinem Namen identifizieren kann, wird der verantwortliche Redakteur von den meisten wohl gesiezt werden. Da weiß ich halt Herr/Frau XY hat diesen Artikel geschrieben, meistens könnte ich ihn/sie sogar direkt kontaktieren, da seine Kontaktdaten idR irgendwo auf der Seite angegeben sind.

Das dann mit einem Diskussionsforum zu vergleichen, in denen User mit dem Namen kuhbesamer oder Zerfikka angemeldet sind, find ich doch ein wenig weit her geholt.
 
Sowohl privat als auch auf der Arbeit biete ich das du an wenn man eh relativ viel miteinander zu tun hat.

Für mich hat das siezen einfach eine Distanz die mich in meiner Persönlichkeit einschränkt. Ich hasse es gesiezt zu werden, allerdings finde ich es respektlos wenn man gleich per du ist. Wenn jemand fremd ist, im gleichen alter und das ganze im privaten Rahmen ist, ist man auch nur gleich per du um sich auf die gleiche Ebene zu begeben und weil es persönlicher ist.

Im Job ist Respekt extrem wichtig aber es gibt Situationen wo man für Verhandlungen doch mal besser auf die persönliche ebene geht, beeinflusst das Geschäft.
 
Ebenso ist das nicht vorhandene "Du"-Angebot eine Abwertung und drückt Antipathie aus.
10 Kollegen, ein Neuer kommt. 9 Kollegen haben vom Neuen das Du angeboten bekommen, einer nicht.... und das obwohl ansonsten alle per Du sind.

Und darauf lässt sich aufbauen. Sollte das bei mir passieren, verwickle ich die Person auch gleich in ein persönliches Gespräch und will in Erfahrung bringen, was denn das Problem ist oder worin ich mich zu den restlichen Kollegen unterscheide. Das " Du" oder "Sie" sollte nie nur in Zusammenhang mit Respekt oder Respektlosigkeit gebracht werden, sondern auch als Indikator für die zwischenmenschliche Beziehung mit dem Gegenüber in Betacht gezogen werden.
 
wer gesiezt werden möchte, soll mich auch siezen.

wenn ich jemanden nicht persönlich kenne, wird der/diejenige auch erst mal mit sie angesprochen und ich stell mich auch mit nachnamen vor. wenn dann das gegenüber mir das du anbietet, wird natürlich geduzt. falls ich der ältere bin, biete ich meistens das du an. im privatbereich (weggehen, neue nachbarn, etc) wird meistens gleich geduzt.
 
Ebenso ist das nicht vorhandene "Du"-Angebot eine Abwertung und drückt Antipathie aus.
10 Kollegen, ein Neuer kommt. 9 Kollegen haben vom Neuen das Du angeboten bekommen, einer nicht.... und das obwohl ansonsten alle per Du sind.

Würde ich so nicht auffassen. Es gibt viele z.B. Kunden, die ich sehr mag (sogar auf ihrer Hochzeit eingeladen war), sie aber sieze. Das "Sie" setze ich nicht mit Antipathie gleich.

Wenn sich der Kollege dazu entscheidet, einem Kollegen nicht das Du anzubieten, dann hat er vielleicht einen Grund dafür? :?

@.hack//Haseo

Die persönliche Ebene ist im Vertrieb sogar extrem wichtig. Aber auch da sehe ich das Du/Sie nicht als wichtig(st)en Aspekt. Wenn mein Gegenüber Raucher ist und ich merke, dass er nach einer Stunde Gespräch hibbelig wird, dann biete ich ihm an, eine rauchen zu gehen. Während der Zigarette geht das Gespräch automatisch in die persönliche Ebene (und sei es nur über das Rauchen), weg vom eigentlichen Geschäft. Andere Kunden wollen geradezu über ihre Hobbies oder ihren Job plaudern. Oder die Familienfeier, die mal wieder ein kompletter Reinfall war. Das Alles kann man aber auch mit Sie besprechen. Das Du kommt irgendwann dann ganz automatisch, wenn man sich weiterhin mag.
 
Und darauf lässt sich aufbauen. Sollte das bei mir passieren, verwickle ich die Person auch gleich in ein persönliches Gespräch und will in Erfahrung bringen, was denn das Problem ist oder worin ich mich zu den restlichen Kollegen unterscheide. Das " Du" oder "Sie" sollte nie nur in Zusammenhang mit Respekt oder Respektlosigkeit gebracht werden, sondern auch als Indikator für die zwischenmenschliche Beziehung mit dem Gegenüber in Betacht gezogen werden.

Ganz ehrlich? Mit so jemandem will ich dann gar nicht per Du sein ;)
 
Ganz ehrlich? Mit so jemandem will ich dann gar nicht per Du sein ;)

Für die persönliche Erfahrung doch ungemein bereichernd, wenn man weiss, wo das Problem liegt. Man muss ja auch nicht mit allen per Du sein, das ist ja klar. Mache ich so ja auch nicht. Aber in einem Mitarbeiterbereich, wo es als solches akzeptiert ist oder sogar zur Firmenphilosphie gehört, dann würde ich doch gerne wissen, wo das Problem ist. Falls nicht lösbar, einen Weg mit dem Kollegen finden, dass dies wenigstens auf das gemeinsame Arbeiten keinen negativen Einfluss hat.
 
Würde ich so nicht auffassen. Es gibt viele z.B. Kunden, die ich sehr mag (sogar auf ihrer Hochzeit eingeladen war), sie aber sieze. Das "Sie" setze ich nicht mit Antipathie gleich.

Wenn sich der Kollege dazu entscheidet, einem Kollegen nicht das Du anzubieten, dann hat er vielleicht einen Grund dafür? :?

@.hack//Haseo

Die persönliche Ebene ist im Vertrieb sogar extrem wichtig. Aber auch da sehe ich das Du/Sie nicht als wichtig(st)en Aspekt. Wenn mein Gegenüber Raucher ist und ich merke, dass er nach einer Stunde Gespräch hibbelig wird, dann biete ich ihm an, eine rauchen zu gehen. Während der Zigarette geht das Gespräch automatisch in die persönliche Ebene (und sei es nur über das Rauchen), weg vom eigentlichen Geschäft. Andere Kunden wollen geradezu über ihre Hobbies oder ihren Job plaudern. Oder die Familienfeier, die mal wieder ein kompletter Reinfall war. Das Alles kann man aber auch mit Sie besprechen. Das Du kommt irgendwann dann ganz automatisch, wenn man sich weiterhin mag.

Ist eh ein deutsches Problem. Im englischen habe ich das nicht, da gibts kein siezen oder duzen. Wenn sich jemand mit Vornamen vorstellt wird dieser benutzt, wenn nicht dann eben nicht. Formelle Sprache ist davon ja nicht abhängig.

Ist am Ende alles eine Bauchsache würde ich sagen, da reagiert jeder anders drauf und jeder hat eine andere Vorstellung der Bedeutung
 
Würde ich so nicht auffassen. Es gibt viele z.B. Kunden, die ich sehr mag (sogar auf ihrer Hochzeit eingeladen war), sie aber sieze. Das "Sie" setze ich nicht mit Antipathie gleich.

Wenn sich der Kollege dazu entscheidet, einem Kollegen nicht das Du anzubieten, dann hat er vielleicht einen Grund dafür? :?

@.hack//Haseo

Die persönliche Ebene ist im Vertrieb sogar extrem wichtig. Aber auch da sehe ich das Du/Sie nicht als wichtig(st)en Aspekt. Wenn mein Gegenüber Raucher ist und ich merke, dass er nach einer Stunde Gespräch hibbelig wird, dann biete ich ihm an, eine rauchen zu gehen. Während der Zigarette geht das Gespräch automatisch in die persönliche Ebene (und sei es nur über das Rauchen), weg vom eigentlichen Geschäft. Andere Kunden wollen geradezu über ihre Hobbies oder ihren Job plaudern. Oder die Familienfeier, die mal wieder ein kompletter Reinfall war. Das Alles kann man aber auch mit Sie besprechen. Das Du kommt irgendwann dann ganz automatisch, wenn man sich weiterhin mag.

Ist eh ein deutsches Problem. Im englischen habe ich das nicht, da gibts kein siezen oder duzen. Wenn sich jemand mit Vornamen vorstellt wird dieser benutzt, wenn nicht dann eben nicht. Formelle Sprache ist davon ja nicht abhängig.

Ist am Ende alles eine Bauchsache würde ich sagen, da reagiert jeder anders drauf und jeder hat eine andere Vorstellung der Bedeutung
 
Für die persönliche Erfahrung doch ungemein bereichernd, wenn man weiss, wo das Problem liegt. Man muss ja auch nicht mit allen per Du sein, das ist ja klar. Mache ich so ja auch nicht. Aber in einem Mitarbeiterbereich, wo es als solches akzeptiert ist oder sogar zur Firmenphilosphie gehört, dann würde ich doch gerne wissen, wo das Problem ist. Falls nicht lösbar, einen Weg mit dem Kollegen finden, dass dies wenigstens auf das gemeinsame Arbeiten keinen negativen Einfluss hat.
Vor allem unter Frauen nicht wirklich zielführend, weils oftmals gar kein Problem gibt :gerri:

Wenn es die Firmenphilosophie ist gibt's kein wenn und aber und das ist auch gut so. Ich bin froh dass wir hier alle von Anfang per Du sind. Da wir uns alle so selten sehen (Außendienst) wirklich ein großer Vorteil
 
Da ich in der kreativen Brnache arbeite und studiert hab, ich vom ersten Tag mit 90% aller Lehrender und auch mim Studiengangsleiter per Du war, bin ichs eigentlich gar nicht anders gewohnt. Ich merke auch wenn ihc mit Agenturen arbeite, dass da sofort das Du da ist. Was einfach viel angenehmer ist. Deswegen find ich die Regelung im Englischen auch so angenehm...
 
Weils indirekt zum Thema passt und wogegen ich mich auch sträube: Titel.

Ist in Deutschland eigentlich weniger ein Problem, zumindest habe ich den Eindruck, dass dem Deutschen sein Titel nicht so viel wert ist aber in Österreich sind alle ganz geil auf ihre Titel. Ich ignoriere sie, auch meinen eigenen. Führe ihn weder auf noch berufe ich mich auf ihn.
 
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