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KT Durchgespielt! - Der Thread! (2 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Seh ich gar nicht. Mir kommt ME2 auch mehr wie ein Rollenspiel vor als manch anderes Rollenspiel. Natürlich unter dem "Rolle"spielen Gesichtspunkt.
 
Wer das für sich wie definiert ist mir ziemlich egal, im klassischen Sinne hat es jedenfalls fast alle Rpg Elemente verloren und das hätte man für mich und für viele Fans des ersten Teils anders lösen müssen.
 
Es gibt bei ME 2 mehr Rüstungen per Downloadcode als im Spiel zu finden, es gibt nur noch eine Hand voll Waffen wie in jedem stinknormalen Shooter, es gibt quasi keine Ausrüstungsgegenstände mehr, es gibt keine Erfahrungspunkte mehr pro getötetem Gegner usw.

Die ganzen klassischen Rpg Elemente sind weg. Und den Vogel schießt der Missionsbildschirm am Ende einer Mission ab, da habe ich mich jedes Mal gefühlt, als hätte ich gerade nen Level an nem Arcade-Automaten in der Spielhalle geschafft. Atmosphäre-Killer Nr. 1.
 
Spunkie schrieb:
In einem "Rollenspiel" spiele ich eine "Rolle" in einer Geschichte(!) und zwar so wie ich es möchte, Charakterwerte sind da nur Mittel zum Zweck um es abseits noch interessant und komplex zu halten ... aber das wahre "Rollenspiel" findet bei ME2 in den Gesprächen statt und genau hier brilliert es!

Dann ist also Heavy Rain ein Rollenspiel. ;)

Ne, sorry. 'Mass Effect 2' hat mit einem Rollenspiel etwa genau gleich viel zu tun wie ein 'Borderlands'.
 
gestern heavy rain. zum glück vor 24 uhr fertig geworden ^^ super game. werds aber nicht nochmal spielen, will die geschichte so wie ich sie erlebt habe als erlebnis stehen lassen und nicht noch mit den anderen varianten rumfuckeln. das würde glaube das tolle erlebnis trüben.

letzte woche saboteur. auch ein feines game wenn man das unlogische checkpointsystem akzeptiert.
 
snowman schrieb:
Army of two the 40th day

Joar, schon Besseres und schon Schlimmeres erlebt.

Trifft's eigentlich ziemlich genau. Ganz gutes Spiel, aber leider komplett ohne Höhepunkte. Muss mich im Moment aber ziemlich zwingen weiterzuspielen. Und das will bei so einem kurzen Spiel was heissen. Der Vorgänger war imo abwechslungsreicher und besser.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Es gibt bei ME 2 mehr Rüstungen per Downloadcode als im Spiel zu finden, es gibt nur noch eine Hand voll Waffen wie in jedem stinknormalen Shooter, es gibt quasi keine Ausrüstungsgegenstände mehr, es gibt keine Erfahrungspunkte mehr pro getötetem Gegner usw.

Die ganzen klassischen Rpg Elemente sind weg. Und den Vogel schießt der Missionsbildschirm am Ende einer Mission ab, da habe ich mich jedes Mal gefühlt, als hätte ich gerade nen Level an nem Arcade-Automaten in der Spielhalle geschafft. Atmosphäre-Killer Nr. 1.

Ist müßig darüber zu diskutieren weil es da eben ausnahmsweise tatsächlich mal zwei Meinungen gibt. Beim Pen & Paper Rollenspiel gibt es grob gesagt ja auch zwei Varianten. Den typischen Dungeon Crawler der hauptsächlich Wert aufs Kämpfen, Charakterstatistiken und Looten legt. Und zum anderen die Storytelling Games. Wo es um das Spielen eines Charakters geht und die Werte und Gegenstände in den Hintergrund rücken. Es gibt sogar Rollenspiele bei denen es keine Charakterstufen gibt. Da ich aus der pen & Paper Ecke komme und man eben erwachsener wird, haben mir zum Ende hin die Storytelling Games wesentlich besser gefallen. Und in die Richtung schlägt für mich eben ME2. Die Sache mit dem Missionsbildschirm fand ich allerdings auch total scheiße - hat mich bis zum Schluss aufgeregt.

Zhadow schrieb:
Dann ist also Heavy Rain ein Rollenspiel. ;)

In gewisser Weise könnte man dass schon fast sagen. Dadurch dass man diverse Antwortoptionen hat und einen Charakter spielt. Wobei hier mangels irgendwelcher Charakterwerte dann der Adventureanteil doch Überhand hat. Aber man kann ihm theoretisch zumindestens einen gewissen RPG Anteil zugestehen. Bei vielen Spielen sind die Genres nunmal fließend.
 
Gestern dann endlich God of War. Tolles Spiel, das aber wieder
durch einen Schrott beschissenen Endobosskampf einen kleinen negativen Beigeschmack hinterlässt. Nach 20 Versuchen dann irgendwann geschafft, aber ohne das befriedigende Gefühl, die Technik jetzt inne zu haben, sondern eher durch Glück. (wieso man das ganze Spiel mit den Kettenschwertern bestreitet und dann ganz am Ende nicht mehr ist auch irgendwie naja...).
Auch bei einigen Rätselaufgaben hätte man etwas nachsichtiger sein können.
Sind aber im Endeffekt nur Kleinigkeiten, die den grandiosen Gesamteindruck kaum trüben.
Sonst aber erste Sahne, freue mich auf Teil 2 und 3!
 
KaffiQ schrieb:
Gestern dann endlich God of War. Tolles Spiel, das aber wieder
durch einen Schrott beschissenen Endobosskampf einen kleinen negativen Beigeschmack hinterlässt. Nach 20 Versuchen dann irgendwann geschafft, aber ohne das befriedigende Gefühl, die Technik jetzt inne zu haben, sondern eher durch Glück. (wieso man das ganze Spiel mit den Kettenschwertern bestreitet und dann ganz am Ende nicht mehr ist auch irgendwie naja...).
Auch bei einigen Rätselaufgaben hätte man etwas nachsichtiger sein können.
Sind aber im Endeffekt nur Kleinigkeiten, die den grandiosen Gesamteindruck kaum trüben.
Sonst aber erste Sahne, freue mich auf Teil 2 und 3!

Du brauchst ja das Schwert von Olympus (?) um Zeus zu töten, da dort die Macht des Kriegsgottes reingepackt wurde.
Den Endkampf fand ich persönlich um einiges leichter als den aus Teil 1, der hat mich einige Anläufe gekostet.
 
Zhadow schrieb:
Spunkie schrieb:
In einem "Rollenspiel" spiele ich eine "Rolle" in einer Geschichte(!) und zwar so wie ich es möchte, Charakterwerte sind da nur Mittel zum Zweck um es abseits noch interessant und komplex zu halten ... aber das wahre "Rollenspiel" findet bei ME2 in den Gesprächen statt und genau hier brilliert es!

Dann ist also Heavy Rain ein Rollenspiel. ;)

Ne, sorry. 'Mass Effect 2' hat mit einem Rollenspiel etwa genau gleich viel zu tun wie ein 'Borderlands'.

Für mich ist Mass Effect 2 mehr ein "Rollenspiel" wenn es darum geht eine Rolle in einer Geschichte zu spielen ... so wie klassisches Pen & Paper Rollenspiel halt mal gedacht war, Borderlands ist ein Shooter bei dem es auf Werte und Loot ankommt. Bei Computerspielen steht der Begriff "RPG" oder "RPG Elemente" eigentlich nur noch für diesen Auflevel- und Loot-Part.

Von der reinen Definition des Wortes "ROLLEN-SPIEL" ist IMO ME2 aber näher dran, ja. Denn Loot und Werte bereichern irgendwo jedes Genre. Durch die Verwässerung des Begriffes ist es eben Definitionssache, wie man Rollenspiel versteht.
 
Wenn mans aber mit dem ersten Teil vergleicht, dann hat das Spiel fast keinen Rollenspielanteil mehr. Denn dort war man ein wichtigerer Teil der Geschichte, man konnte wichtige Entscheidungen treffen die das weitere Spiel maßgeblich beeinflusst haben, man hat als Mensch eine wichtige Rolle im Universum eingenommen als man in einen sehr hohen Rang gehoben wurde der dem Rat untersteht. Man musste sich darum kümmern, ob man nur auf der Seite der Menschen steht, oder auf der Seite der ganzen Galaxis.

Im zweiten Teil geht es nur darum, vier Storymissionen zu machen die gut inzeniert sind. 98% des Spiels besteht darin, seine Crew zusammen zu stellen, was sowieso geschieht. Die Mitglieder kommen immer mit mir mit ohne dass ich sie überzeugen muss, in den Gesprächen erzähle ich (aka Shepard) ihnen oftmals überhaupt nicht, was ich auf meiner Mission vorhabe, sie kommen einfach mit wie geistlose Plastiksoldaten. Die Rolle, die ich also spiele, ist einfach nur unwichtig und wird nur dadurch wichtig gemacht, dass man zur letzten Mission aufbrechen kann. Der Rest geschieht fast ohne mein Eingreifen, wenn man mal von der Loyalität meiner Crew absieht.

Und das finde ich das enttäuschende an dem Spiel. Es wurde enorm im Vorfeld damit geworben, welch wichtige Rolle ich im Universum spiele und welch wichtige Entscheidungen ich treffen muss, alles wurde mit dem Kampf Menschheit vs. Rest beworben. Nur wo ist das alles? Ich bin noch nicht durch, aber auch wenn noch etwas kommt, dann wars trotzdem schwach!

Für ein Rollenspiel in dem von Spunkie definierten Sinn ist das Spiel enorm schwach, es ist eben ein simpler Shooter mit für Shootern tiefgehenden Gesprächen. Mehr ist das Spiel aber nicht...
 
MouseMan schrieb:
Und das finde ich das enttäuschende an dem Spiel. Es wurde enorm im Vorfeld damit geworben, welch wichtige Rolle ich im Universum spiele und welch wichtige Entscheidungen ich treffen muss

Selbst wenn man einen Penner auf Omega spielen würde, würde man immer noch eine Rolle spielen, eine total unbedeutende aber eine Rolle ;)

Mir hat es tatsächlich gereicht, was man an Einfluss auf den Verlauf der Beziehungen mit der Crew und der Persönlichkeit des Haupthelden hatte ... wie unterschiedlich die Story an sich verlaufen kann, weiß ich nicht, da ich es nur einmal durchgespielt habe.
Persönlich kann ich diesem "Wie wäre es, wenn ich mich total anders verhalten hätte" nicht so viel Motivation entgegenbringen, da es das Erleben der Story, durch diese Gegenteilanalyse doch stark "entzaubern" kann ... so nehm ich es lieber als ein einmal-Erlebnis und muss mich nachher nicht noch darüber aufregen, dass vieles eh automatisch passiert wäre ;)
 
bioshock_360_fob_final_21.png


Innerhalb von 5 Tagen - Urlaub ftw :deal:

Das Spiel ist einfach brilliant, wie bereits gesagt imo eins der besten dieser Generation.
Jetzt gehts an Teil 2 :headbang:

9,5 / 10 Little Sisters
 
KaffiQ schrieb:
Gestern dann endlich God of War. Tolles Spiel, das aber wieder
durch einen Schrott beschissenen Endobosskampf einen kleinen negativen Beigeschmack hinterlässt. Nach 20 Versuchen dann irgendwann geschafft, aber ohne das befriedigende Gefühl, die Technik jetzt inne zu haben, sondern eher durch Glück. (wieso man das ganze Spiel mit den Kettenschwertern bestreitet und dann ganz am Ende nicht mehr ist auch irgendwie naja...).
Auch bei einigen Rätselaufgaben hätte man etwas nachsichtiger sein können.
Sind aber im Endeffekt nur Kleinigkeiten, die den grandiosen Gesamteindruck kaum trüben.
Sonst aber erste Sahne, freue mich auf Teil 2 und 3!

Dann freu dich schon mal auf den Endkampf von Teil 2 :D.
 
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