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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild

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Habe nach rund 50 Stunden Ganon besiegt und würde dem Spiel jetzt final eine 8 geben.

Dinge die mich einfach zu sehr gestört haben...

Die vier Titanen waren leider absolut kein Vergleich und schon gar kein Ersatz für die genialen Dungeons, für jene die Reihe eigentlich bekannt ist.

Die Bosse (inklusive Ganon) waren auch nicht wirklich befriedigend. Da hat die Serie schon deutlich bessere Bosskämpfe hervorgebracht.

Gegnervielfalt hätte größer sein können, für so ein großes Spiel, inklusive ein paar mehr cooler Open World Bosse.

Der Zelda typische Soundtrack kommt leider sehr selten wirklich zur Geltung und kann es auch dann nicht mit anderen Zelda aufnehmen.

Die Schreine haben mir mechanisch sehr viel Spaß gemacht, waren aber leider ziemlich monoton gestaltet.

Dann natürlich noch meine Kritik an der Open World...
Die Open World lädt zwar sehr zum Entdecken ein und fasziniert besonders am Anfang stark aber nachdem ich die 40 Stunden Marke geknackt habe und mich kreativ schon sehr stark ausgetobt habe, wirkt es mittlerweile doch - wie bei anderen Open Worlds - ziemlich repetitiv. Man befindet sich auch hier in einem Hamsterrad der Beschäftigungstherapien. Dennoch muss ich eine Lanze für Zeldas Open World Design brechen, denn dieses funktioniert trotz meiner Kritik ungemein besser als 90% aller Open Worlds durch die ich mich bisher quälen durfte. Ist aber halt trotzdem eine (wenn auch recht exzellente) Standard Open World und der Trayal ist damit bekanntlich auf Kriegsfuß.

Die dünne Story könnte man auch kritisieren, fließt aber nicht aktiv mit in meine Wertung ein, da ich das eigentlich nicht von einem Zelda erwarte. Wäre aber ein Pluspunkt gewesen, wenn man sich hier angestrengt hätte.

Obwohl ich das Spiel dennoch sehr gut finde und viel Spaß damit hatte (da der Rest exzellent und einer 10 würdig wäre), bin ich als eigentlich großer Zelda Fan doch enttäuscht von BotW. Ich dachte eigentlich, dass es die Open World bloß als Dreingabe zu den üblichen Zelda Qualitäten geben würde aber stattdessen wurde sie zum Star auserkoren und jene Qualitäten (Dungeons und Bosse), die ich bisher so an Zelda schätzte, leider ganz offensichtlich vernachlässigt.

Wenn sich ein Nachfolger dieser Schwächen annimmt, dann wird das nächste Zelda bestimmt ein ganz großer Wurf aber so bleibt BotW meiner Meinung nach der schwächste Konsolen Ableger der Reihe.

Für Open World Freunde (zu denen ich ja nicht unbedingt zähle) aber sicher eine Offenbarung - für mich, der andere Qualitäten schätzt, nicht so sehr. Hätte lieber wieder ein Zelda mit der alten Ocarina of Time Formel genommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke für mich hätte es als neue IP vermutlich besser funktioniert. So zog ich immer den Vergleich mit meinen geliebten Zeldas aus der Vergangenheit und suchte was es halt in der Form nicht mehr gab. Tolles Spiel, gar keine Frage aber dem Hype kann ich mich nicht anschließen.
 
Ich verstehe deine Kritikpunkte durchaus, zum Glück haben sie für mich keine Relevanz oder sind relativ nichtig.

Einzig die Bosskämpfe, da hätte Nintendo etwas kreativer sein können.
In dem Spiel wurde an alles gedacht, man kann so viel machen, so viele Ideen wurden verworfen (sieht man in dem Making Of) und dann bleibt man so engstirnig bei dem mehr oder weniger immer gleichen Boss? Schwach.
 
Ist auch eine höchst subjektive Bewertung, der sich nur die wenigsten anschließen werden. Das Spiel ist ansonsten auch richtig gut und jeder der die Möglichkeit hat (besonders Open World Fans die noch nie ein Zelda gespielt haben) sollte ihm imo eine Chance geben aber genannte Punkte verwehren dem Spiel für mich den High Score.
 
Heute meinen Mass Effect 1 bis 3 Durchgang am PC beendet (mit Textur und Controller Mod). Ich habe das Ende damals gehasst und den dritten Teil nie wieder angefasst. Aber im direkten Lauf und mit extended Cut und DLC ist es zwar noch immer nicht mein Wunsch-Ende, bin aber jetzt zufrieden. Oder habe vielmehr meinen Frieden mit Mass Effect gefunden. Andromeda kann kommen.
 
Der Zelda typische Soundtrack kommt leider sehr selten wirklich zur Geltung und kann es auch dann nicht mit anderen Zelda aufnehmen
Ich find gerade die Soundkulisse so toll. Der Wind, das Vogelgezwitscher, die gesamte Kulisse ist tatsächlich ein "breath of the wild". Gepaart mit den sehr subtil eingesetzten Pianoklängen erreicht das Spiel für mich im audiovisuellen Bereich tatsächlich eine 10/10. Finde da passt einfach alles.
 
horizon.. 57 stunden.. superrüstung nicht geholt..(mir fehlen diese energiezellen - aber wenn einem das spiel nicht sagt wo die sind, hat es eben pech gehabt), noch skills offen..jagdt missionen nicht gemacht, noch znebenmissionen auf, auf die ich keine lst hab.. alles auf easy..

bestes spiel aller zeiten! Hoffe auf massig DLC und mindestens ein sequel und 2 prequels die in dem Storyverlauf spielen.
 
Metroid Zero Mission aufm GBA durch.

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Dacht ich hätte mehr Zeug gefunden, hatte z.b. 110 Raketen und glaub jede Waffe und Anzug aber naja. Hat Bock gemacht. Verdammt gutes Remake. Überlege jetzt gleich Metroid Fusion hinterher zu schieben.
 
ich hab das Orginal nicht gespielt aber glaub Zero Mission hat noch ein paar Extra Sachen im Vergleich zum Original. Glaub ab dem Punkt

wo man im Alien Mutterschiff ohne Ausrüstung landet

ist alles Bonus bzw neu.
 
Ich meine, dass man im Remake die Verknüpfung zum SNES-Nachfolger noch etwas stärker heraus gearbeitet hat. Gab es bei Zero Mission nicht noch ein paar "Schleichpassagen"? Die gab es im Original auch nicht.
 
Ich meine, dass man im Remake die Verknüpfung zum SNES-Nachfolger noch etwas stärker heraus gearbeitet hat. Gab es bei Zero Mission nicht noch ein paar "Schleichpassagen"? Die gab es im Original auch nicht.
ja das mein ich ja:

du tötest Mother Brain und da hört das eigentliche Metroid aufn NES glaub ich auf. Hier wirst du von den Aliens im Mutterschiff gefangen und dir wird deine ganze Ausrüstung geklaut. Musst dann dich durchs Schiff schleichen, deine Rüstung wieder bekommen und dann das Ding hoch jagen und verschwinden. Das alles gab es glaub ich im Original nicht.
 
Gothic 3 mit QP und CM

Achja, irgendwie meine kleine Hass-Liebe.
Technisch heute immernoch eine Performance-Bitch, aber was die Community aus dem Game mittlerweile gemacht hat ist einfach unglaublich.
Zu Release vor 11 Jahren beinahe unspielbar und ein Schlag in die Fresse jedes Gothic Fan's, heute mit dem Community Patch, Quest Paket und Content Mod ein gutes Openworld Spiel, welches nun beinahe den Namen Gothic verdient.
Als Openworld Game macht es sich richtig gut, wenn man bedenkt das es schon 11 Jahre alt ist, und dank der Community ist auch etwas mehr Gothic Feeling vorhanden als damals.
Mal von den Dialogen abgesehn, die waren schon am Release super.
 
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Doom (PC)

Lange hab ich mich gedrückt, trotz des Versprechens an @Nasenhaarzupfer und @Scuzzlebutt, die ja bekanntlich Connaisseure des Spiels sind.
Letzte Woche war es dann zu Ende mit dem Drückebergertum und ich hab mir Doom gekauft und die letzten drei Tage durchgespielt.
Obwohl ich kein großer Shooter-Fan oder gar -Spieler bin, war ich recht skeptisch, ob mich die simple Mechanik (rein in das Level, alles abschießen, nächstes Level, alle umschießen, etc.) lange bei der Stange halten kann oder überhaupt motivieren kann.

Und das Spiel hat das richtig gut hinbekommen. Die Paarung aus der super geschmeidigen Steuerung, dem coolen Design und der super passenden Musik war einfach gut.
Die Waffen und die verschiedenen Modifikationen haben etwas Abwechslung reingebracht, die Suche nach versteckten Dingen und die Jump and Run Einlagen haben die Monotonie etwas aufgebrochen und die Runenaufgaben waren schön auflockernd für zwischendurch.

id Software hat es also geschafft, aus den genannten Dingen eine super Balance herzustellen. Stets motivierend und knackig im Schwierigkeitsgrad. Der sollte nicht zu niedrig sein, da die ständige Angst vor dem Tod und die Knappheit an Munition Teil der Erfahrung sein sollten, nur so kickt Doom richtig.

Eine kleine, aber feine Designentscheidung möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen.
Bei den sog. Glory Kills (also dem direkten Töten des Gegners im Nahkampf) bekommt man etwas Lebensenergie, die (naturgemäß) in vielen Situationen wichtig ist. Doch was ergibt sich daraus? Wenn meine Lebensenergie also niedrig ist, zwingt mich das Spiel, noch offensiver auf Gegner zuzugehen, obwohl der normale Reflex in Videospielen immer der ist, in solchen Situationen in Deckung zu gehen oder sich zurückzuziehen.
Da dies in Doom eh nicht gut funktioniert, fordert der Entwickler den Spieler auf, sein Gameplay zu ändern und in kritischen Situationen noch forscher vorzugehen und den direkten Kontakt zu suchen.
Mag sein, dass es das schon öfters gab, mir war es gänzlich neu und ich fand es eine kluge Entscheidung von id Software.

Viel zu sagen bleibt abschließend nicht. Toll inszenierter Shooter, butterweich zu spielen und genau die richtige Portion Adrenalin, um sich in jedem Level einen neuen Kick zu holen.

8.5/10
 
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