The Order
Viel schlechtes hat man von diesem Game gehört, auch im Kt gibt es viel Hate dagegen daher bin ich mit einer sehr niedrigen Erwartungshaltung herangegangen.
Nach dem etwas misslungenen Einstieg, der einfach viel zu langweilig war und für meinen Geschmack die Story unnötig vorwegnimmt, wurde es zunehmend besser.
Die Grafik und Animationen sind fantastisch, allein dafür lohnt sich das Game. Die Atmosphäre ist durch Story und Setting ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Da ich zu faul war die Konsole umzustellen, hab ich der deutschen Synchro eine Chance gegeben und bin ganz froh darüber. Die ist absolut professionell aufgenommen und bis auf die Stimme des Mentors sind die Charaktere gut getroffen. Beim Mentor muss ich immer an den nervigen Templer aus Diablo 3 denken, der Sprecher sollte mal unbedingt paar Jahre pausieren.
Ich hab es sogleich bis Kapitel 11 gezockt und auch wenn es viele Cutscenes hat, macht es mir ungemein Spaß. Das Gunplay selber ist astrein, fühlt sich gut an und lässt viele Headshots zu. Die Waffen sind zum Teil richtig geil, gerade die Shotguns haben ordentlich bumms. Nur auf die Schleichpassagen hätte ich verzichten können, vor allem wegen den nervigen QTEs beim lautlosen Kill. Da bin ich öfter gestorben als im gesamten restlichen Game.

Das gilt auch für alle anderen QTEs, die Dinger nerven mich und gerade abends hab ich nicht mehr die nötige Konzentration um auf plötzliche QTEs beim ersten Mal zu reagieren.
Alles in allem bin ich aber zufrieden, nach den ganzen dreckigen Open World Beschäftigungstherapien für geistig zurückgebliebene bin ich ganz froh über ein Spiel was richtig schön gradlinig und durch inszeniert ist.