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KT Durchgespielt! - Der Thread! (2 Betrachter)

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The Division

Ich mußte gerade nachlesen, ob das wirklich das Ende der Story von The Division war. Tja, hat man bei The Division eh schon die ganze Zeit das Gefühl "Warum mache ich das hier eigentlich?", stellt man Ende fest das es wieder eines dieser besonders sinnlosen Games ist: Nach Metal Gear Solid 5 und Destiny hab ich es mit The Division wieder geschafft! Ich habe zig Stunden verschwendet für NIX. Wahrscheinlich darf man sich wieder für 40€ irgendeinen beschissenen Season Pass kaufen, der weitere Stunden NIX bietet und vielleicht eine grüne Waffe. Dann kommt nächste Jahr The Division: Brooklyn raus. Das wird dann wieder gekauft. Zusammen mit der neuen Season Pass Erweiterung The Division: Central Park oder so.

Gab nichtmals einen Abspann mit Musik oder so :fp:

Dümmste Game des Jahres und ich bin wieder darauf reingefallen.
 
Soeben Zombi U (natürlich auf der Wii U) beendet:

Das Spiel bietet eigentlich nichts außergewöhnliches... man schleicht durch London, tötet (bis auf wenige Ausnahmen) immer die gleiche Art Zombies, die Story ist einen genau so egal wie sie unspektakulär ist, es gibt kaum Sequenzen die aus dem immer gleichen Ablauf herausstechen... keine Bossfights, immer die gleichen Gegenstände zu sammeln, kein Crafting (bis auf etwas Waffen upgraden), keine Charakterentwicklung...

Und trotzdem fand ich das Spiel einfach super... oder besser gesagt genau deswegen...

Während andere Spiele auf immer mehr, mehr mehr setzen kommt Zombi U sehr einfach daher... es konzentriert sich auf die Stärken die das Setting bietet: Atmosphäre. Auch ausgerüstet wie Rambo hatte ich Respekt vor jeden einzelnen Zombie... die ständige Dunkelheit lässt einen auf jedes Geräusch hören, simples im Rucksack Gegenstände sortieren wird, durch die möglichkeit sich am TV umzuschauen während man auf dem Pad arbeitet, zur Geduldsprobe. Jederzeit hatte ich eine gewisse Anspannung... diese wird durch das Pad massiv unterstützt. Während ich auf der PS4 den Controller-Sound immer aus habe weil ich das nervig und affig finde passiert hier genau das Gegenteil. Dadurch das Funksprüche und Geräusche die das Pad im Spiel macht direkt aus dem Pad höre zieht mich das nur noch tiefer ins Spiel. Das ganze wirkt nur selten aufgesetzt (eigentlich nur das Zielen der Sniper durch das Pad).

Das Spiel beherrscht es mit wenigen Mitteln ständig Spannung aufzubauen (es gibt z.B. nur sehr wenige Jump-Scare Sequenzen) und zieht das ganze bis zum Ende konsequent durch:

Nach einen spannenden Kampf gegen eine Horde kam ganz unvermittelt der Abspann... ich denke schon: "Was? Das wars jetzt? Is ja lame" und höre der coolen Hymnen-Version zu... nur um, als sich mein Puls wieder normalisiert hatte, in einer völlig panischen Situation am Tower zu landen... alles voller Zombies, Hubschraubersound, anstrengende Musik, einheizende Funksprüche, kaum Munition... und mit tatsächlich keinen Schuss mehr und kaum Lebensenergie mit dem letzten Atemzug den Helikopter erreicht... Schwubb... Aus....

Wieder im Hauptmenü hatte ich einen Puls von 180... und hatte echt das Gefühl entkommen zu sein...

Lange Rede kurzer Sinn: Hervorragendes Spiel... ein MUSS-Titel für jeden der eine Wii U hat! :dhoch:
 
Lara.PNG


Rise of the Tomb Raider

Ich kann mich dem allgemeinen Tenor des Forums nur anschließen. Rise of the Tomb Raider hat endgültig Uncharted-Niveau erreicht und viele Elemente von Last of Us behutsam aufgenommen. Es ist weiterhin die Mischung aus modernem Action-Adventure und frischer Interpretation der Marke, die Laras Abenteuer zu einem eigenständigen Konzept macht, und mit einer starken Protagonistin und aufpolierter Inszenierung weiß es bis zum Schluss zu begeistern. Das Schnee-Setting sprudelt vor Atmosphäre und ambitioniertere Stealth-Mechaniken haben in vielen Gebieten überraschend vielseitige Möglichkeiten eröffnet. Durch einige offene HUB-Gebiete mit Nebenaufgaben und optionalen Gräbern fühlte sich auch das Verhältnis aus Action und Erforschung harmonischer an. Bei Quantum Break schwankte ich zwischen 4 und 4.5, doch TR zeigt mir musterhaft, was man für eine souveräne 4.5 tatsächlich braucht. Die höchste aller Wertungen verwehre ich nur, weil ich noch immer Potenzial in diesem Sub-Genre sehe und Uncharted 4 in einigen Wochen die Krone zurückholen wird.
 
Quantum Break hat mir schon deutlich mehr Spaß gemacht als Rise of the Tomb Raider (welches am Anfang toll war aber mit fortlaufender Spielzeit immer mehr abbaute und sich auch gerne in seinen semi-offenen Arealen verzettelte). War besser inszeniert, hatte die bessere Story und das coolere Gameplay. An Uncharted oder gar The Last of Us kommts auch nicht heran :D
 
Stories: The Path of Destinies
Cats - what a waste of fur!

True Ending mit Credits, mir fehlen aber noch einige Alternativen. Wunderbares Spielchen. Wer auf schöne Märchen steht, die je nach Pfad/Entscheidung auch mal bitterböse ausschlagen, in seinem ARPG nicht unbedingt eine Lootspirale braucht und mit einem Arkhamesken Kampfsystem leben kann, der soll zugreifen. Der Narrator macht seine Sache auch sehr sympathisch. Wirklich wunderbarlich und die ~10 Kröten mehr als wert.
Einige wenige Bugs, wie das Feststecken in zerstörbaren Kisten und Kristallen, trüben den Gesamteindruck ein kleines bitzeli.
 
Gerade beendet. Verstehe nicht, warum dieses Spiel derart schlecht abgeschnitten hat.

knack.jpg


Metascore 54, Userscore 6.8 - Bestätigt mich mal wieder in meiner Ansicht, dass das alles totaler Quatsch ist. :grins:

Nachdem ich das Spiel vor ein paar Wochen endlich mal günstig als Blitzangebot bestellen konnte, hab ich es vor wenigen Tagen begonnen und gerade nach insgesamt vier oder fünf relativ langen Sessions beendet. Die Story ist nichts Besonderes, gefällig und nett in 13 Kapiteln (je 3-4 Abschnitte) erzählt. Die Synchro (habe auf Englisch gespielt) gefiel mir gut, der Soundtrack ebenfalls (5.1 Surround).
Was das grundlegende Gameplay angeht, laufen die Kapitel meist identisch in äußerst linearen Schlauchlevels ab. Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Das hat mich allerdings im gesamtem Spielverlauf kein bisschen gestört. Die Kapitel sind äußerst abwechslungsreich gestaltet, immer wieder mal durch kurze Zwischensequenzen aufgelockert.
Es gibt etliche unterschiedliche Gegnertypen von klein bis groß, jeweils mit individuellen Angriffs- und Verteidigungsmustern, die zur Nutzung sämtlicher Kampfmechaniken und Spezialfähigkeiten animieren. Dazu kommen ein paar individuelle Bosskämpfe.

Ich hatte insgesamt ziemlich viel Spaß mit dem Spiel. Werde früher oder später evtl. noch einen zweiten Durchgang starten und noch ein paar Spezialfähigkeiten freischalten. Auf 100% resp. Platin werde ich allerdings verzichten. :D
 
Bei 3D Spielen aus Anfangstagen funktioniert bei mir nur sehr selten die Nostalgiebrille. Das funktioniert bei nem Front Mission 3, wo das Gameplay auch heute noch gut ist, aber nicht bei nem Egoshooter :D.
 
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