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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Singularity (Xbox 360)

Eine Mischung aus Half‑Life, BioShock und TimeShift würde ich sagen. Es ist ein Spiel, das mich aufgrund seines Settings und Designs sofort angesprochen hat. Ich weiß nicht genau warum – aber damals hatte ich es nicht mehr auf meinem Radar und habe es erst jetzt nachgeholt.

Die Kombination aus Schusswechseln und der Nutzung von Zeitmanipulation macht es zu einem launigen Egoshooter. Leider hat es auch die Angewohnheit, dem Spieler gewisse Gegner, wie etwa Monster, entgegenzuwerfen, bei denen das Abknallen nur mäßig Spaß macht. Die Schusswechsel mit den Soldaten – gerade in Kombination mit der Einbindung der eigenen Fähigkeiten – machen dagegen richtig Spaß. Die Geschichte mit Zeitsprüngen und Zeitmanipulation bereitet mir immer Freude, auch wenn sie teilweise keinen Sinn zu machen scheint. Aber wir reden hier von Sci‑Fi.

Das Leveldesign finde ich weitgehend atmosphärisch und es erinnert mich immer wieder an die zuvor genannten Spiele. Leider hat das Spiel die Angewohnheit, viele Hintergrundgeschichten ausschließlich durch Audioaufnahmen und gefundene Texte zu erzählen. Das ist nicht schlimm, aber ich finde es etwas öde.

Insgesamt wurde ich wirklich gut unterhalten. Es ist ein Spiel, bei dem man das Potenzial erkennt und das einen neugierig auf einen Nachfolger macht – auch wenn dieser wohl nie erscheinen wird. Es ist ein guter Egoshooter, der nicht mit Half‑Life oder BioShock konkurrieren kann, den ich jedoch zumindest Egoshooter‑Fans zum Ausprobieren empfehlen würde.
 
The Punisher (Xbox)

Punisher ist eines dieser Spiele, das gegen Ende des Lebenszyklus der Xbox veröffentlicht wurde und sicherlich von vielen Spielern nicht mehr beachtet wurde. Alle Augen waren zu der Zeit bereits auf die bald kommende Xbox 360 gerichtet. Für mich ist The Punisher der Vorzeigetitel, wenn es um „Hidden Gems“ oder „Geheimtipps“ geht. Es ist brutal, erbarmungslos gegenüber seinen Gegnern, verfügt über eine simple Spielmechanik und ist am Ende einfach nur befriedigend. Was ich jetzt schreibe, mag von den falschen Leuten völlig falsch verstanden werden, aber ich liebe es, als Frank Mafioso mit der Shotgun Gliedmaßen abzuschießen, die Gegner auf brutalste Art und Weise zu verhören, beim Töten einen coolen Spruch nach dem anderen zu hören und nach jeder Mission mit den durch das Töten gesammelten Punkten die Fähigkeiten meines Charakters aufzuwerten.

Ich habe es vor 17 Jahren abgefeiert und feiere es noch heute. Es ist eines der besten Comicspiele, das aufgrund seiner Simplizität, Brutalität und Direktheit bei mir hoch punktet. Wegen des Spiels habe ich mir bei Amazon noch einmal den Punisher von 2004 angesehen. Wahrscheinlich werde ich mir auch die Serie noch einmal ansehen. Ein geiles Spiel.

Wenn sie ein Remake davon machen würden, was mich extrem überraschen würde, dann würden ich mich über bessere Physik (auch Körperphysik), mehr sichtbarer Schaden an Gegnern und in der Umwelt sowie natürlich modernere Technik freuen.
Das Spiel fand ich damals auch sehr unterhaltsam und kurzweilig.
 
Avowed (PC)

Ich habe ehrlich gesagt nicht allzuviel von Avowed erwarted. Outer Worlds war okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Von daher dachte ich, dass mich hier ein ähnliches Spielerlebnis erwartet. Spaß für zwischendurch, mehr nicht.

Da hab ich mich allerdings gründlich geirrt. Obsidian hat sich hier deutlich gesteigert und ein Spiel abgeliefert, dass mich die ganze Spielzeit über bestens unterhalten hat. Klar hat Avowed Schwächen (Charaktermodelle, stummer Protagonist, leblose NPCs, keine Romanzen) aber für mich haben sich diese Schwächen praktisch nicht auf den Spielspaß ausgewirkt.

Hier gibt es überall etwas zu entdecken und es man muss Entscheidungen treffen, die mich wirklich zum Grübeln gebracht haben. Ausserdem sieht das Spiel (mit max Settings) einfach nur großartig aus. Es gab echt einige Stellen, an denen mir ob der Optik der Welt die Kinnlade runtergefallen ist. Erwähnenswert sind auch die Kämpfe, die einfach nur Spaß machen.

Klasse fand ich auch, dass man das Spiel prima in 3rd Person zocken kann. Hab das komplette Spiel so durchgespielt.

Große Empfehlung von mir für RPG-Fans. Bin jetzt wirklich gespannt, was Obsidian mit Outer Worlds 2 abliefern kann.
 
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Tomb Raider 4 - Remastered (Switch)

Mit TR 4 schließe ich endlich nach Jahrzehnten eine Lücke für mich, denn es war seit meiner Jugend lange lange das einzige TR, das ich nie durchgespielt hatte. Das Remaster profitiert wieder sehr von den vielen Verbesserungen, leidet aber auch unter den gleichen Mängeln wie 1-3 Remastered: zu dunkel, fehlende Gamma-Justierung, keine Möglichkeit die Steuerung anzupassen. Warum man das nach den Erfahrungen mit dem letzten Remaster nicht behoben hat, bleibt ein Rätsel. Auch dass es rund 4 Wochen nach Release noch immer keinen Patch gibt, um einige grundlegende Bugs zu beheben, ist eine Enttäuschung. So funktioniert zum Beispiel die Autosave-Funktion schlicht nicht.
Das Spiel an sich ist klassisches Tomb Raider mit all seinen Höhen und Tiefen. Vor allem das erste Drittel gehört mit zum Besten, was die ersten fünf Spiele zu bieten haben. Leider kommt aber etwas später auch ein längerer Spielabschnitt mit einem Leveldesign aus der Hölle und der statt Spielspaß nur Quälerei bietet. Auch der Endboss ist eher schwach.
Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass TR 4 Tomb Raider-Freude vom Feinsten bietet. Nach den actionbetonten TR 2 und TR 3 besinnt sich Teil 4 wieder auf den Erstling zurück: Weniger Gegner und vor allem weniger menschliche Gegner, dafür viele Rätsel in der Einsamkeit großer Tempelanlagen.
 
Raft The Final Chapter

War am Anfang zäh und Langweilig, da ich nur von Insel zu Insel gefahren bin und nicht wusste wie ich an die Crafting Materialien komme.
Bis ich bemerkt habe das die direkt vor jeder Insel zu finden sind.
Bruce war auch kein Problem, wenn man weit genug weg von ihm war.

Nachdem ich den Empfänger gebaut hatte, ging ich schnurstracks der Story nach.

Hat Spaß gemacht, hab aber mehr erhofft. Ich hätte mir mehr Abwechslung bei den Inseln gewünscht und natürlich bekommt man die besten Baupläne erst am Story Ende. :nein:
 
Avowed (Xbox Series X)

Grundsätzlich kann man mich sehr einfach für Spiele begeistern. Eine halbwegs gute Grafik und eine tolle Story reichen, um mich zu fesseln. Auch Spiele, die jetzt nicht im 80er und 90er Bereich angesiedelt sind, machen mir oft viel Spaß.

Und dann kam Avowed.. und so sehr ich es bedauere, mir hat es nicht gefallen. Als großer the outer worlds Fan kann ich das kaum glauben, aber dieser Funke ist bei mir einfach nicht rübergesprungen.

Hauptgrund: die Story und die Charaktere haben mich null interessiert. Nie konnte ich eine Bindung zu denen aufbauen. Auch die Story war mir leider egal. Für mich null interessant. Ich weiß, viele Spiele benutzen das jetzt aber ich bin kein Fan von Zwischensequenzen wo es nur ein Bild mit Text gibt. Jedes Gespräch war eine wall of text und irgendwann habe ich nur mehr durchgeklickt.

Die Welt fand ich nicht interessant. Am Anfang habe ich noch etwas erkundet, aber bald hat mich auch das nicht mehr wirklich interessiert.

Die Grafik fand ich auch sehr schwankend. Ich bin aber auch kein Fan von der Unreal Engine 5. Kein Spiel hat mich bisher mit dieser Engine nur irgendwie jubeln lassen.

Wenn mich die Story nicht packt, dann war es das schon. Durchgespielt habe ich das Spiel trotzdem weil ich das Kampfsystem gut fand. Nach ca. 31 Stunden war ich durch.

Was ich gut fand: das Kampfsystem: die Kämpfe waren wuchtig und die verschiedenen Systeme haben Spaß gemacht. Auch die Ego Perspektive fand ich gut. Zusätzlich ein gutes Fähigkeitssystem.

Man kann einfach nicht jedes Game mögen, mit einer Bewertung tue ich mir schwer. Würde für mich das Spiel irgendwo ansiedeln bei 6,5.
 
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Tony Hawk's Pro Skater 1 + 2 (Steam Deck)

Wunderbare Reise in die Vergangenheit. Hat mich wie in meiner Jungendzeit wieder an den Controller gefesselt. Bis auf den Grind (haha was für ein Wortspiel) auf Level 100 alles erledigt. So muss mMn ein Remake aussehen!

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Prince of Persia The Lost Crown (Steam Deck)

Damals zum Release schon 13h gespielt und dann irgendwie liegen gelassen und jetzt wieder Lust drauf bekommen. Damaliger Spielstand war aus nicht ersichtlichen Gründen nicht mehr vorhanden, also nochmal von vorne begonnen. Tja was soll ich sagen? Wow ... für mich das beste Metroidvania was ich bisher in die Finger bekommen habe. Mir völlig unklar wie Ubisoft dieses Team auflösen konnte. So ein poliertes Spielerlebnis ist heutzutage selten geworden. DLC wird dann wohl auch in absehbarer Zeit noch angegangen.
 
Avowed

Ich bin zwiegespalten. Einerseits fand ich es gut genug, um da knapp 80 Stunden reinzubuttern, andererseits hat es mich am Ende nur noch genervt.

Die Charaktere fand ich nicht interessant, die Story so lala und es hat die Abwechslung gefehlt. Richtig schlimm fand ich diese kryptischen Gespräche mit dem Gott. Anfangs habe ich noch versucht, das zu verstehen und mir einen Reim daraus zu machen, aber am Ende habe ich die nur noch weggedrückt und irgendwelche Antworten gegeben. Die hatten eh keine Auswirkungen.
Das Aufwertungssystem für Waffen und Rüstungen fand ich nicht gut und ich habe fast das ganze Spiel die gleiche Waffenkombi genutzt. Vielleicht hätte ich als Magier da mehr Abwechslung gehabt, wer weiß.
Die Gegner waren bis auf ein paar Farbvarianten auch immer gleich und gegen Ende für meinen Geschmack einfach zu viele.
Es gibt eine Hand voll größere Entscheidungen, die wahrscheinlich Auswirkungen auf den Storyverlauf haben, aber das meiste, was man in dem Spiel gemacht und entschieden hat, war völlig irrelevant.

Was mich bei Laune gehalten hat, war die Erkundung der Gebiete. Ich habe eine Schwäche dafür, wenn man die hintersten Ecken erkundet und dann da auch tatsächlich was findet. Leider waren die Belohnungen ziemlich ernüchternd. Immer irgendwelche Crafting- oder Koch-Zutaten. Wenn man mal eine Waffe oder Rüstung gefunden hat, dann hat die sehr häufig nicht zu meinem Build gepasst und ich habe sie zerlegt oder verkauft.

Ansonsten fand ich Grafik und Vertonung ganz gut. Auch wenn ich bei den 30fps teilweise Kopfschmerzen bekommen habe. Aber gut, ich hätte ja auch mit den Einschränkungen bei 60fps leben können, wollte ich aber nicht. Das ist jetzt das Problem, dass die aktuelle Konsolen-Generation bei UE5 an Ihre Grenzen kommt, MS keine Zwischen-Gen rausbringt und mein TV kein VRR kann.

Ich traue mich gar nicht eine Bewertung abzugeben. Im ersten Areal war es für mich noch eine 8/10. Gegen Ende vielleicht nur noch eine 6,5-7/10. Gut möglich, dass ich mich selber ausgebrannt habe, weil ich einfach zu viel Zeit investiert hatte und es am Ende dann einfach nur noch fertig kriegen wollte. Im Endeffekt waren mir die Spielmechaniken zu gleich, das Loot zu belanglos und die Story
 
Ghost of Tsushima

Habe das Spiel 2021 fast zu Ende gespielt, aus irgendeinem Grund aber nicht abgeschlossen. Gestern habe ich dann noch circa 4 Stunden reingesteckt und die Hauptstory beendet. Hat richtig Spaß gemacht. Jetzt bin ich mal auf Iki gespannt.

Und wieder gab es einige male diesen Wow-Effekt. Was für eine schöne Grafik mit der richtigen Lichtstimmung.

9/10
 
Avowed [PC]

Hab nach dem ersten Durchgang (siehe etwas früher im Thread) gleich noch einen gestartet, um noch n paar Achievements zu holen und ein paar andere Entscheidungen zu treffen. Immer noch geil. Spielen als Ranger mit Gewehr macht nen Heidenspass. Tolles Spiel.
 
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(Steam Deck)

WOW! Wahnsinn! Ich habe in meinem Leben schon einige krasse Story Spiele erlebt, aber das Ding hier ist für mich ein absolutes Highlight!
Die Story rund um künstliche Intelligenz und Bewusstsein hat voll meinen Nerv getroffen. Die Entscheidungen die man treffen muss, sind oftmals alles andere als einfach. Die Charaktere handeln nachvollziehbar und sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen.
Das Finale war unfassbar intensiv. So ein spannendes Ende hatte ich lange nicht mehr, hab richtig heftig mitgefiebert und schwitzige Hände gehabt.
Heavy Rain und Beyond Two Souls haben mir schon sehr gut gefallen, aber Detroit wird mir für immer in Erinnerung bleiben.
Warum kamen von Quantic Dream seitdem keine Spiele mehr? Das ist jetzt sieben Jahre her! Ich will mehr davon!
10/10 Androiden
:huldig::huldig::huldig:

Ich hatte übrigens folgende Enden, bei einem davon sind mir tatsächlich die Tränen gekommen!

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:heul:
 
Star Wars Outlaws (XBOX Series X)

Ich bin ja gar nicht so der Star Wars Fan, aber da mich Avatar ziemlich begeistert hat, dachte ich mir: das kann sicher gut werden. Und gleich vorweg: wurde es auch.

Bei mir war aber die Herangehensweise eine andere. Damals - im August 2024 - zockte ich zum ersten Mal Star Wars Outlaws. Dann kam vieles dazwischen und erst jetzt, im Zuge von Assassin's Creed und dem neuen Ubisoft Plus Abo, habe ich das Game jetzt auch beendet. Möchte aber gleich betonen: die lange Pause hatte nichts mit der Qualität des Spieles zu tun.

Ich hatte einen großen Spaß mit dem Spiel. So viel zu entdecken, so viele unterschiedliche Planeten, dann die ganzen toll inszenierten Städte usw.
Auch die Story fand ich gut und was wie immer am Wichtigsten ist: die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Da war keiner dabei, der "austauschbar" wäre.
Leider hat der übliche Ubisoft Hate dafür gesorgt, dass sich das Spiel wohl sehr schlecht verkauft hat und ein Nachfolger unrealistisch ist.

Was mir auch extrem gut gefallen hat, waren die Weltraumkämpfe. Wenn das Schiff schön upgegradet ist, dann geht es richtig rund.

Insgesamt was Story, Grafik und in Teilen auch Gameplay betrifft, eine top Inszenierung.


Was mir nicht so gefallen hat: ein paar Nebenquests waren etwas eintönig und vor allem: manchmal war die Wegfindung nicht ganz einfach. Vor allem wenn der Zielort hoch oben auf einer Anhöhe war.

Insgesamt habe ich fürs Durchspielen um die 50 Stunden gebraucht. Es wäre jetzt noch einiges offen, aber ich bin so, wie ich das Spiel abgeschlossen habe, zufrieden.

Würde eine Wertung von 8,5 von 10 geben.
 
Indiana Jones und der große Kreis (Xbox Series X)

Ein Videospiel mit Indiana Jones kann ja eigentlich nur gut werden, oder nicht? Kann es, es ist ein absolutes Meisterwerk geworden und ich kann es kaum erwarten in ein paar Jahren den nächsten Teil zocken zu dürfen.

Dieses Spiel ist eigentlich ein wahr gewordenen Traum für jeden Indie Fan. Aber selbst wenn man mit der ganzen Filmreihe nichts am Hut hat, bekommt man ein astreines Game.

Es gibt - für mich - in letzter Zeit wenige Spiele, wo ich auch, wenn ich nicht gerade zocke, ständig an das Spiel denken muss. Und bei Indiana Jones und der große Kreis war es so. Immer konnte der Feierabend nicht früh genug kommen.

Doch was macht das Spiel so besonders:

Es sind die Charaktere, die tolle Story und die wunderschönen unterschiedlichen Landschaften, die mich so fasziniert haben. Dazu die tollen Rätsel.

Auch das Gameplay fand ich gut. Und gerade die Ego Perspektive hat mich nicht gestört. Gerade diese hat für mich das Spiel noch etwas angehoben vom Rest. Ob Peitsche, Pistole, Flaschen usw., immer gab es eine Möglichkeit die Gegner laut (oder auch leise) auszuschalten.

Man könnte jetzt noch so viel mehr schreiben aber man muss dieses Spiel einfach erlebt haben.

Gibt von mir 10 von 10 Punkte.
 
Pentiment

Man merkt zu jeder Sekunde dass dieser Titel wohl das Herzensprojekt der Entwickler war. Allein das Setting im Zuge der europäischen Bauernaufstände und Luthers Wirken ist schon hart historisch nerdig, aber auf sehr sympathische Weise. Ein sehr seltenes und daher schätzenswertes Setting.

Man hat auf eine vereinfachte Art wirklich das Gefühl einen Ausschnitt aus dem Leben der mittelalterlichen Dorfgesellschaft mitzuerleben. Eine spannende und manchmal tragische Geschichte. Top.

8.5/10
 
Tomb Raider 5: Chronicles (Switch, aus der Remastered Collection)

Für mich eindeutig der Tiefpunkt der fünf ursprünglichen Klötzchen-Tomb Raiders. Die vier Episoden fühlen sich teilweise wie Fan Fiction an, die Level sind klein und nicht richtig durchdacht, Dialoge zum Fremdschämen und alles wirkt ein bisschen wie Resterampe. Paar Lichtblicke gibt es schon: Ab der zweiten Episode werden die Settings besser, das U-Boot war zum Beispiel ganz cool, wobei die gigantischen Unterwasserwelten aus TR 2 damit auch locker den Boden aufwischen. In zwei der vier Episoden gingen die Entwickler mal ganz neue Wege, was mit der jungen Lara in Schottland gut gelingt und mit dem Stealth-Abschnitt am Ende nur so halb.

TR 5 kann man sich schon geben als TR-Fan, aber es fällt gegenüber den ersten vier Spielen deutlich ab.
 
AstroBot (PS5)

Ja, was soll man sagen - schon irgendwie zu Recht Game of the Year. Ein wunderbar abwechslungsreiches Jump'n Run mit so viel Liebe im Detail, dass einem das Herz aufgeht. Die Schwierigkeit mag der ein oder andere als etwas zu leicht empfinden, aber für meinen Geschmack hat es genau gepasst. Bisschen mehr Herausforderung gibt es ja dann später mit den Speedruns usw.

Ein tolles poliertes Spiel und vor einem Super Mario braucht sich das hier auf gar keinen Fall zu verstecken - hoffentlich gibt es da irgendwann einen Nachfolger.

10/10
 
Dead Island 2

Nachdem ich das Game nochmal am PC angefangen habe, ist mir eingefallen das ich es auf der Box gar nicht beendet hätte, weil der letzte Boss so schwer war.
Mittlerweile gab es wohl einen Patch und wenn man stirbt, sind die Health Packs und Munition noch alle da, was vorher nicht so war. Bin zwar heute auch nochmal mindestens 15mal gestorben, aber irgendwann hat es dann geklappt und ich kann das Spiel jetzt abhaken.
 
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