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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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The Quarry & Man of Medan

Zuerst hatte ich The Quarry durch und war danach hungrig nach mehr. Daraufhin habe ich mir bei HunbleBundle die Dark Pictures Spiele günstig besorgt. Bisher bin ich echt angetan. Ich habe damals schon auf dem Mega CD Sachen wie Road Avenger, Time Gal und Co sehr gern gespielt. Wären hier noch brauchbare Rätsel am Start wären die Gesamtwerke noch eine Ecke cooler. Als nächstes gebe ich mir House of Ashes, danach Little Hope und zuletzt Devil in me. Bin gespannt wie die so sind. :)
 
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Drova - Forsaken Kin

Nicht umsonst hat das Spiel der deutschen Entwickler Just2D den Ruf Gothic in 2D zu sein. Es ist rau, unbarmherzig, und durchaus komplex, was man auf den ersten Blick nicht erwartet.

Nach einem kurzen Einstieg landet man allein in einer fremdartigen Welt. Die ersten Schritte sind recht einfach, man kommt schnell rein, denn so "fremdartig" ist das alles gar nicht. Recht schnell ist deutlich, wie man kämpft, wie man mit der Umgebung interagiert. Die Menüs sind einfach und verständlich, die Steuerung mittels Controller ordentlich, aber mit Maus und Tastatur sicherlich etwas leichter. Ich habe es aber am Steam Deck gespielt und dafür ist es das ideale Spiel.

Recht schnell begegnet man dem ersten NPC, der einen auch hilft und direkt auf die Reise nach Nemeton schickt. Dort soll es Druiden geben, die einem helfen können. Der Weg ist allerdings lang und gefährlich, da die Brücke nach Nemeton durch ein Erdbeben, ausgelöst durch unsere Ankunft in der Welt, eingestürzt ist. Was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weis: die Reise nach Nemeton führt einen durch fast die ganze Spielwelt. Diese ist also nicht übermäsig riesig, aber dafür liebevoll gestaltet, mit vielen Orten, die zum Erkunden einladen, aber vielen Bereichen, in die man immer mal wieder zurück kehren muss.
Man lernt aber auch schnell, dass man gerade zu Beginn des Spiels noch ordentlich aufs Maul bekommt. Keine gute Waffe, keine Rüstung, keine Skills. Jedes Monster kann dich schnell aus den Latschen kippen lassen. Dabei kann man zumindest schonmal zu Beginn eine einfach Schlagfolge durchführen. Der Held schwingt den Stock, oder was man eben grad so in der Hand hat von links nach rechts und wenn man im richtigen Moment drückt wieder zurück und so kann man dauerhaft zuschlagen. Ausweichen kann man auch, aber dadurch sinkt die Ausdaueranzeige, wodurch man das Ausweichen wohl dosiert einsetzen sollte. Es gibt noch starke Schläge, indem man die Angriffstaste gedrückt hält, aber das fand ich immer nutzlos. Lieber 1-2x schnell zuschlagen und dann ausweichen.
Fernkampf gibt es auch, entweder mit einer Schleuder, oder einem Bogen, wobei der Bogen einen Köcher benötigt und diesen muss man erst über die 2. Angriffstaste mit Pfeilen füllen, wodurch sich eine Notwendigkeit des "Nachladens" ergibt, eher als hätte man einen Revolver, als einen Bogen. Später gibt es auch unterschiedliche Munitionstypen, wie Eisenkugeln/Eisenpfeile, oder das Silberpendant dazu.

Bei den Nahkampfwaffen findet man recht schnell heraus, dass es das klassische Einhandschwert, die zweihändig geführte Axt und den Speer (auch 2-händig) gibt. Zum Schwert kann man einen Schild tragen, oder aber die Schlleuder. Aber Vorsicht: durch das Blocken entleert sich die Ausdauerleiste. Ist diese leer, ist man kurze Zeit betäubt und somit leichte Beute. Außerdem verliert man gerade zu Beginn auch durch das Blocken dennoch Leben. Später kann man durch den perfekten Block aber den Schaden komplett negieren und seinen Kontrahenten sogar betäuben, sowie den eigenen Angriff stärken.
Das Aufwerten der Fähigkeiten in einer Waffenkathegorie verhilft zwar auch zu einem neuen Moveset, doch beschränkt sich das, zumindest bei dem von mir verwendeten Einhandschwert, auf einen 3. Schlag, bzw. eher einen Stich nach Vorn. Ansonsten sind die Verbesserungen eher im Schaden, oder in der Kritchance zu finden.

Interessant auch das Magiesystem. So findet man Spruchrollen zur einmaligen Anwendung, oder Fähigtkeiten, wie Schreie, Tritte, Stürmende Angriffe, oder Angriffe, die Blutungsschaden austeilen. Spruchrollen kann man direkt auslösen und verbraucht diese dadurch. Fähigkeiten benötigen eine individuelle Menge an Fokus. Fokus generiert man durch Angriffe und verliert man durch Treffer. Also immer schön angreifen und selbst nicht treffen lassen.

Doch wie gesagt ist man Anfang ein kleiner Wicht, hilft erstmal ein paar Holzfällern beim Aufbau der zerstörten Brücke, die natürlich erst fertig wird, wenn man über andere Wege nach Nemeton gekommen ist, und landet nach den Holzfällern erstmal im Ruinenlager. Spätestens hier, wenn man außerhalb des Ruinenlagers auf die ersten menschlichen Gegner trifft, wird einem bewusst, dass man sich tunlichst auf den Wegen halten sollte. Gegen Sumpffliegen und Ratten kommt man noch an, aber gegen die ersten Räuber in den zerstörten Gebäuden vor dem Ruinenlager sieht man keinen Stich. Also erstmal rein ins Lager und schauen, wie man sich nützlich machen kann, bzw. wie man am meisten EP abkassieren kann. Generell würde ich empfehlen bei beiden Fraktionen alle möglichen Quests zu machen, bevor man sich für eine Seite entscheidet. Aber auch das kennt man ja aus der Gothic-Reihe.

Je weiter man vorranschreitet, je besser die Ausrüstung wird, desto mehr öffnet sich die Spielwelt, desto selbstbewusster wird man, desto mehr wurmt es einen, wenn man dann vom nächsten Gegner wieder aufs Maul bekommt ^^

Weiter möchte ich auf die Story nicht eingehen, aber die Gebiete in die man kommt, die Aufgaben und die Wendungen finde ich gelungen, wenn es auch jetzt kein Mega Kino ist. Aber die Welt ist interessant, man kann abseits der Story einiges erfahren und die meisten NPC's sind interessant und es gibt auch echt kaum "generische" NPC's. Fast alle haben einen Eigennamen und entsprechend was zu sagen.

Man hat auch immer wieder Entscheidungen zu treffen, die im Großen, oder Kleinen Konsequenzen haben. So kann man sich im Ruinenlager an einem Wettbetrug beteiligen. Das bringt erstmal gut Münzen in die Taschen, macht aber einen Erfolg später in der Story schwieriger...
Auch die Entscheidungen zum Ende der Story werden schwerrwiegender, wobei ich nur ein Ende gesehen habe und daher nicht sagen, was passiert wenn man sich wie ein Arsch verhält. Ich habe den "guten" Weg gewählt und fand das Ende schön. Evtl. schau ich mir noch die anderen an, aber erst mit etwas Abstand. Nach 37,8 Stunden bin ich jedenfalls zufrieden mit dem Spiel. Auch weil es sich so gut anfühlt gegen Ende Gottgleich durch die Gegner zu gehen, auch wenn das wirklich erst zum Ende der Fall ist und auch nur, wenn man wirklich die beste Ausrüstung im Spiel gefunden hat.

Bis jetzt mein Spiel des Jahres!
 
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Was für ein tolles Erlebnis. Wo TR 1 die Einsamkeit zelebriert, feiert Teil 2 die Action und lässt hunderte Gegner auf Lara los. Für mich war die Remastered ein wunderschöner Nostalgietrip in die eigene Vergangenheit, denn TR 2 war damals eins meiner ersten Action-Adventure überhaupt, das ich als Raubkopie für die PS1 besaß und es dürfte auch eines der ersten Spiele gewesen sein, dass ich tatsächlich durchspielte. TR 2 wird daher immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, während ich TR 1 erst viel später kennenlernte (aber auch sehr schätze).

Ich liebe vor allem die Setpieces (Venedig, die Bohrinsel, das versunkene Schiff, Tibet), aber auch die irrsinnigen Wellen muskelbepackter Minions, die hinter jeder Ecke lauern.

Einziger Wehmutstropfen: Aufgrund eines Bugs sind in Golden Mask einige Secrets plötzlich nicht mehr gezählt worden, die wir definitiv gesammelt hatten, weshalb wir das Vegas-Level nicht spielen konnten. Da bei Golden Mask vor allem die beiden letzten Level fürchterlich sind, wollen wir das aber auch nicht nochmal wiederholen.
 
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BIOWARE IS BACK!

Nach 10 Jahren Pause hab ich endlich wieder Interesse an einem Bioware Spiel gehabt. Wahnsinn! Soll Inquisition wirklich schon 10 Jahre alt sein? Und es ist! Viele können Inquisition nicht so viel abgewinnen, was ich nicht nachvollziehen kann. Das kann ich eher bei Werken wie Andromeda oder Anthem. Die ließen mich richtig kalt.

Aber warte! Es geht hier um The Veilguard. Sogar ich hab mich vorab kurz aus dem Konzept bringen lassen durch irgendwelche Schlaufüchse, die behaupteten, dass in Veilguard im gesprochenen Wort gegendert wird. Das hat sich zum Glück als Bullshit herausgestellt. Weil ich nichts handfestes dazu gefunden hatte, hab ich doch vorbestellt und es hat sich gelohnt.

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Der Editor

Hier fing der erste Spaß an. Man kann, wie üblich, Geschlecht, Gesicht, Haare, Klasse, Rasse und viel mehr anpassen. Aber man merkt hier schon, dass die Charaktere richtig authentisch aussehen. Nehmen wir mal Mass Effect als Beispiel. Alles andere als der Standard Commander Shepard fügte sich nicht richtig in die Welt ein. Nicht so hier mit Rook. In keiner Bewegung, in keinem Gesichtszug wirkt hier etwas deplatziert beim erstellten Charakter.

Und was ich richtig cool fand, war, dass man sich noch nen Inquisitor basteln konnte. Da ich meinen alten PS4 Spielstand nicht mehr habe, war ich dankbar auf die Schnelle ne ähnliche Inquisitorin zu basteln und Rahmenbedingungen der Story zu wählen.

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Rook, ihre Gruppe und der Charakter des Spiels

Vorab: Ich liebe Rook. Ihre Stimme, ihre wehenden Haare beim Laufen, ihre liebe Art, ihre Sprüche. Es ist alles auf den Punkt getroffen.

Auch ihre Gruppe ist sehr gut getroffen. Alle sehen schön markant aus, haben ihre Geschichte. Ihre Sorgen und Nöte interessieren mich immer mehr, je besser ich sie kennen lerne. Besonders Bellara hat mich mit ihrer lieben und tollpatschigen Art angesprochen - auch wenn ich mich für eine Liebesbeziehung für Neve entschieden habe.

Der Ton des Spiels ist ziemlich lieb. War Dragon Age früher blutig, dreckig und manchmal charakterlich gemein ist hier von Veilguard keine Spur mehr. Auch wenn ich es ziemlich feiere, dass das Spiel sich traut mal nicht alles Scheiße sein zu lassen, wirkt diese Liebheit an manchen Stellen etwas unehrlich und deplatziert.

Es gibt drei Stellen im Spiel, wo ich mir auch echt an den Kopf gefasst habe. Ich werde das nicht näher ausführen. Es war Bioware offenbar sehr wichtig, das so zu bringen. Joa, Haterfutter. Insgesamt dürften das aber nur 10-15 Minuten für einen Spieldurchlauf sein. Wer das nimmt um ein Spiel zu meiden, tut mir leid.

Was ich dem Spiel ankreide ist, dass wiederkehrende Charaktere aus den Vorgängern bis auf Solas viel zu kurz kommen.

Auf jeden Fall kann ich aber sagen:
ICH HABE NEVE GALLUS GEKÜSST!!! :D

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Story und Quests

Obwohl man für die Story keine wirklichen Vorkenntnisse braucht, sind diese aber stark von Vorteil, da man sehr davon beeinflusst im Verhalten zu Solas ist, wenn man ihn aus dem Vorgänger kennt. Auch schadet es nicht Varric oder Morrigan zu kennen. Wobei Morrigan IMO charakterlich echt schlecht getroffen ist. Aber gut, Veilguard will ja ganz lieb sein ;)

Zur Story möchte ich gar nicht wirklich was schreiben, weil diese in Bioware Spielen eher existieren um den Rest wie Quests und Charaktere darum zu schmücken. In Veilguard ist die Ausgangslage eben sehr interessant.

Die Nebenquests selber sind im Nachgang irgendwie auch kaum interessant gewesen - selbst die größeren. Es ist die Entwicklung der Gruppe gewesen, die durch die kurzweiligen Quests belohnt wurde.

Man war irgendwie immer sehr schnell bei der Quest, die hatten ne angenehme Länge und dann wurde man belohnt. Aber wirklich was behalten hab ich nicht so viel. Da waren die Vorgänger prägnanter.

Hierdurch hat das Spiel aber eine ganz tolle Suchtspirale entwickelt: Nur noch eine Quest, ach komm, noch ein ein Gespräch, na gut, noch eine Quest, noch die Ecke da erforschen...

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Gameplay

Hier wurde gepolished was das Zeug hält. Rook macht immer exakt was man eingibt. Egal ob im Kampf oder in ruhigen Passagen. Wenn ich doch mal ungewollt aber agil über ein Hindernis geslidet bin, lag es daran, dass ich mit Speed darauf zugelaufen bin.

Kernstück des Gameplays liegt aber in den Kämpfen und die haben mir verdammt viel Spaß gemacht. Mit einer Magierin die Wahl zwischen Nahkampf mit Orb und Dolch oder Fernkampf mit Stab zu haben ist schon mal ziemlich sexy. Dann noch Spezialattacken, die man entweder im richtigen Moment oder in Kombination mit den Partnern anwendet ist ziemlich cool. Da ich selber nicht geheilt habe, hatte ich immer mindestens oder meistens einen Heiler dabei.

Manche Elemente im Gameplay haben mir aber wirklich nicht gefallen. Ich sag nur Verderbnis und Kristalle. Man kann sowas ja von mir aus ein paar Mal ins Spiel bringen. Aber diese Quantität war einfach überflüssig. Klar, meist hat man sich da schnell durchgewühlt - manchmal halt aber auch nicht.

Loot, Charakterverwaltung, Skillbäume, Upgrades. War alles gut funktional und zweckmäßig - aber auch nicht herausragend.

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Grafik und ihre Pracht im Design

Hier trumpft Veilguard auch noch mal auf. Grafisch ist das Spiel auf einem sehr hohen Niveau, auch wenn man das im ersten Moment auf Youtube nicht sieht.

Es läuft alles auch im Quality Mode absolut flüssig. Es ruckelt nix und es clippt nix.

Ich hab ja schon das Charakterdesign angesprochen, aber auch das ganze Drumherum ist schön. Hier ein Turm, da eine Klippe, noch eine tolle Lichtstimmung...

Und wenn ich schon bei Stimmungen bin, will ich noch anmerken, dass die verschiedenen Locations ihre eigenen Stimmungen mitbringen. Wirkt eine Stadt auf den ersten Blick schön bunt und fröhlich, wird der nächste Ort beklemmend und wieder ein anderer richtig schön.

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Sound, Musik, Sprache

Es gibt ja die Spiele, bei denen man unbedingt einen Kopfhörer tragen sollte. Veilguard gehört mMn nicht dazu. Mir hat es mit meinem Soundsystem viel besser gefallen, weil das Game sehr von seiner Klangdistanz lebt. Kampfgeräusche und Ambient hat mir sehr gut gefallen.

Die deutsche Sprachausgabe hat tolle Stimmen geboten. Man hat hier sehr sauber und hochwertig eingesprochen.

AAAAABER was zum Geier hat man sich mit diesem spanischen Akzent gedacht? Das klingt ja einfach nur schrecklich. Im englischen haben die das ganz gut hinbekommen, aber Lucanis & co auf Deutsch tun schon weh.

Die Musik war immer präsent und dudelte vorsichtig vor sich hin. Man hat doch schon einen Hans Zimmer an Bord. War ehrlich gesagt noch nie ein großer Fan von ihm und weiß nicht wie tief er involviert war. Mir ist die Musik aber nicht prägnant genug. Die Musik war einfach da ohne Charakter oder Wiedererkennungswert zu haben.

Es gab 2 Musikstücke, die mir insgesamt gefallen haben und eins davon fand ich richtig geil. Das war bei nem Bosskampf aus Stein.

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Trophäen:

Das Erspielen der Trophäen macht zum Großteil sehr viel Spaß und einiges erledigt sich auch von selbst, wenn man aufmerksam durch die Gebiete läuft. Toll finde ich auch, dass, wenn man alles richtig macht ein Spieldurchgang ausreicht um folgendes zu erhalten...

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Fazit:

Mir hat Veilguard richtig gut gefallen. Die Leichtigkeit und gute Laune in so einem RPG war mal ne wohltuende Überraschung - auch wenn ich die dadurch resultierende Entscheidungsfreiheit schmerzlich vermisst habe. In manchen Situation wäre ich doch gern mal ein Arschloch oder was konsequenter gewesen. Ist aber voll okay und hat hier auch prima reingepasst. Mass Effect 5 darf und soll aber bitte wieder ernster und nicht so nett sein.

In meiner 82 stündigen Spielzeit hatte ich keinen einzigen Bug. Hierfür gibt es gleich mal nen dreifachen Beifall von mir für Bioware. Ihr habt mit diesem tollen Spiel nach 10 Jahren endlich wieder abgeliefert. Danke dafür.

Veilguard liegt in einem für mich starken Jahr 2024 auf Platz 3 bisher hinter Stellar Blade und Granblue Fantasy Relink

Ich gebe 88/100

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Ich hab leider nicht die Muse, das so ergiebig wie du zu machen, außerdem ist das mit den Screenshots auf den PC bringen irgendwie immer so nervig..

Halo Infinite

Hatte mal wieder Lust auf einen Hirn-aus-Shooter und hab deswegen nun endlich mal die Kampagne von Halo Infinite gespielt. Und Hirn-aus trifft es hier ganz gut meiner Meinung nach. Die Story ist so vorhersehbar und belanglos und ohne Wendungen, dass ich am Ende dann auch tatsächlich schon froh war, dass es dann durch war.

Obwohl einem ja ein bisschen eine Open-World vorgegaukelt wird, ist das Spiel eigentlich ziemlich linear. Nebenmissionen gibt es auch nicht - das finde ich aber auch nicht dramatisch. Man kann hier und da ein paar Vorposten erobern und Sammelkram wie Cosmetics für den Multiplayer oder Verbesserung der Ausrüstung für die Kampagne auflesen (letzteres ist dann allerdings schon empfehlenswert). Allerdings hätte man sich den Open-World-Ansatz meines Erachtens nach trotzdem komplett sparen können und das Spiel dann lieber noch zielführender gestalten können anstatt den Spieler dann gezwungenermaßen in der Gegend von A nach B fahren zu lassen.

Spielerisch ist Halo aber natürlich schon topp. Das Gunplay und die Steuerung sind spitze und die Waffen sind auch unterschiedlich genug, so dass man je nach Gegnertyp auch zumindest immer wechseln sollte, wenn möglich. Das Ballern macht also schon Laune. Man kann ja leider nur 2 Waffen gleichzeitig mit sich herumtragen, aber dafür stehen an jeder Ecke auch immer Waffenständer bereit, so dass man eigentlich immer eine ganz gute Auswahl hat.

Leider wird die Kampagne nicht nur wegen der Story ziemlich schnell langweilig. Es gibt die immer gleichen Gegnertypen und einfach null Abwechslung. Die Bosskämpfe sind zwar ein bisschen abwechslungsreicher, aber trotzdem ziemlich unspektakulär. Vor allem aber in den Gebäuden herrscht Gähn-Alarm. Man rennt man fast wie in Halo 1 in der Bibliothek in endlos gleichen Räumen und Gängen umher, die ungefähr so abwechslungsreich sind wie mein Liebesleben. Immer dasselbe, man hat alles schon mal gesehen und ist froh, wenn man wieder an der frischen Luft ist.

Muss ich also nicht nochmal durchspielen. Eine Zeit lang hatte ich aber meinen Spaß. Schön ist natürlich der gut eingefangene Halo-Flair - und die Stärken liegen klar auf dem Multiplayer. Man merkt förmlich, dass die Kampagne nur nachgeliefert wurde, damit sich keiner beschwert.

6/10

 
Ich hab leider nicht die Muse, das so ergiebig wie du zu machen, außerdem ist das mit den Screenshots auf den PC bringen irgendwie immer so nervig..

Halo Infinite

Hatte mal wieder Lust auf einen Hirn-aus-Shooter und hab deswegen nun endlich mal die Kampagne von Halo Infinite gespielt. Und Hirn-aus trifft es hier ganz gut meiner Meinung nach. Die Story ist so vorhersehbar und belanglos und ohne Wendungen, dass ich am Ende dann auch tatsächlich schon froh war, dass es dann durch war.

Obwohl einem ja ein bisschen eine Open-World vorgegaukelt wird, ist das Spiel eigentlich ziemlich linear. Nebenmissionen gibt es auch nicht - das finde ich aber auch nicht dramatisch. Man kann hier und da ein paar Vorposten erobern und Sammelkram wie Cosmetics für den Multiplayer oder Verbesserung der Ausrüstung für die Kampagne auflesen (letzteres ist dann allerdings schon empfehlenswert). Allerdings hätte man sich den Open-World-Ansatz meines Erachtens nach trotzdem komplett sparen können und das Spiel dann lieber noch zielführender gestalten können anstatt den Spieler dann gezwungenermaßen in der Gegend von A nach B fahren zu lassen.

Spielerisch ist Halo aber natürlich schon topp. Das Gunplay und die Steuerung sind spitze und die Waffen sind auch unterschiedlich genug, so dass man je nach Gegnertyp auch zumindest immer wechseln sollte, wenn möglich. Das Ballern macht also schon Laune. Man kann ja leider nur 2 Waffen gleichzeitig mit sich herumtragen, aber dafür stehen an jeder Ecke auch immer Waffenständer bereit, so dass man eigentlich immer eine ganz gute Auswahl hat.

Leider wird die Kampagne nicht nur wegen der Story ziemlich schnell langweilig. Es gibt die immer gleichen Gegnertypen und einfach null Abwechslung. Die Bosskämpfe sind zwar ein bisschen abwechslungsreicher, aber trotzdem ziemlich unspektakulär. Vor allem aber in den Gebäuden herrscht Gähn-Alarm. Man rennt man fast wie in Halo 1 in der Bibliothek in endlos gleichen Räumen und Gängen umher, die ungefähr so abwechslungsreich sind wie mein Liebesleben. Immer dasselbe, man hat alles schon mal gesehen und ist froh, wenn man wieder an der frischen Luft ist.

Muss ich also nicht nochmal durchspielen. Eine Zeit lang hatte ich aber meinen Spaß. Schön ist natürlich der gut eingefangene Halo-Flair - und die Stärken liegen klar auf dem Multiplayer. Man merkt förmlich, dass die Kampagne nur nachgeliefert wurde, damit sich keiner beschwert.

6/10
Kann ich nur so unterschreiben. Das Wort "belanglos" trifft es am ehesten. Wobei eben durchaus Potential da ist, denn das Gunplay und die Steuerung ist geil. Trotzdem: echt traurig, was aus Halo geworden ist, wenn man bedenkt, dass es mal DAS Aushängeschild der Marke Xbox war, Teil 1 in vielen Bereichen wegweisende Grundsteine im Bereich Videospiele legte und Leute generell für einen neuen Halo-Teil in die Läden gestürmt sind, um nur dafür eine Konsole zu kaufen.

@Renello
Wie immer schönes Review, danke dafür! Schon nach den ersten Berichten ist Dragon Age Veilguard in meine "to play"-Liste gewandert und gesellt sich im Backlog zu über 50 weiteren Spielen. Könnte also vielleicht noch Jahre dauern, bis ich dazu komme - trotzdem freue ich mich schon drauf! :)
 
@mindVex @Donald
Hab ich gern gemacht :)

Und danke Dir auch für Dein Review, mindVex :)

Ich hab leider nicht die Muse, das so ergiebig wie du zu machen, außerdem ist das mit den Screenshots auf den PC bringen irgendwie immer so nervig..
Wie machst Du das denn mit den Screenshots?

Bei mir landen geschossene Screenies direkt in der Playstation App. Die downloade ich dann aufs Smartphone und packe die dann in die Google Cloud, auf die ich auch Zugriff vom PC habe.

//

Bei Halo Infinite hab ich leider das Problem, dass ich nicht weiter komme. Bin relativ frisch in der Open World und hab nen Storymarker irgendwo im Nirgendwo. Hinter so ner seltsamen Felsformation ist ein tiefer Abgrund und da ist der Marker. Kein Hinkommen möglich. Hab es erstmalig vor 3 Jahren versucht und weil ich Lust drauf hatte, dann nochmal vor ungefähr nem Jahr. Keine Ahnung ob es ein Bug ist oder ich irgendwo was übersehe.
 
@mindVex @Donald
Hab ich gern gemacht :)

Und danke Dir auch für Dein Review, mindVex :)

Wie machst Du das denn mit den Screenshots?

Bei mir landen geschossene Screenies direkt in der Playstation App. Die downloade ich dann aufs Smartphone und packe die dann in die Google Cloud, auf die ich auch Zugriff vom PC habe.

//

Bei Halo Infinite hab ich leider das Problem, dass ich nicht weiter komme. Bin relativ frisch in der Open World und hab nen Storymarker irgendwo im Nirgendwo. Hinter so ner seltsamen Felsformation ist ein tiefer Abgrund und da ist der Marker. Kein Hinkommen möglich. Hab es erstmalig vor 3 Jahren versucht und weil ich Lust drauf hatte, dann nochmal vor ungefähr nem Jahr. Keine Ahnung ob es ein Bug ist oder ich irgendwo was übersehe.
Ich war da auch erst etwas verwirrt und meine mich zu erinnern, dass man einen sehr großen Umweg rechts herum nehmen musste. Ggf sogar mit Unterstützung des Hakens.
Sonst einfach den Namen des Missionsziels bei Youtube eingeben, in ein paar Minuten hast du dann für dich klar, wie es weitergeht :)
Ob sich das dann lohnt, ist eine andere Frage :D
 
Wie machst Du das denn mit den Screenshots?

Bei mir landen geschossene Screenies direkt in der Playstation App. Die downloade ich dann aufs Smartphone und packe die dann in die Google Cloud, auf die ich auch Zugriff vom PC habe.

Eigentlich so ähnlich - auf der Xbox kannst du alternativ die Screenshots direkt für OneDrive freigeben, dann hätte man sie eigentlich auch schon direkt auf dem PC. Also dann sogar noch etwas einfacher als bei dir und wenn ich so darüber nachdenke, klingt es auch nicht so aufwändig :lol: Ok, vielleicht dann beim nächsten Mal.

Bei Halo Infinite hab ich leider das Problem, dass ich nicht weiter komme. Bin relativ frisch in der Open World und hab nen Storymarker irgendwo im Nirgendwo. Hinter so ner seltsamen Felsformation ist ein tiefer Abgrund und da ist der Marker. Kein Hinkommen möglich. Hab es erstmalig vor 3 Jahren versucht und weil ich Lust drauf hatte, dann nochmal vor ungefähr nem Jahr. Keine Ahnung ob es ein Bug ist oder ich irgendwo was übersehe.

Uff, daran kann ich mich jetzt nicht mal mehr erinnern... daran sieht man schon, wie wenig es mich berührt hat. Aber im Grunde muss man immer einen Weg nehmen, auf dem dann zwangsläufig auch ein paar Außenposten liegen, die man dann halt noch mit frei räumt, weil sie gerade auf dem Weg liegen.
 
Ein Haken würde gut zur Position passen. Dann braucht man bestimmt nen festen Punkt wo man den verwendet, nehme ich an. Mal sehen, ob ich es nochmal probiere. Ich glaub, dann würde ich eher nochmal Halo 3 spielen.
 
Turok 3 (Switch)

Nach über 25 Jahren endlich durchgespielt. Hab noch das N64 Modul hier herumliegen.
Ich hatte einfach Bock einen sehr linearen Egoshooter zu spielen, wo man die Gegner richtig zerlegen konnte.
Das Gameplay geht dank der Lockfunktion sehr schnell von der Hand, die Waffen machen Spaß und das Pacing ist absolut in Ordnung.
Hat für die 5,6 Stunden absolut gepasst. Einfach mal Kopf aus und Ballern (und nein, auch viele Jahre später ist es kein richtig gutes Spiel).
 
Moonlighter - Steam

Schon länger in der Bibliothek, vermutlich durch Humble Choice ^^
Hatte jetzt paar Nachtdienste und hab mein Steam Deck mitgenommen. Ist ein nettes kleines Game, mit mMn einigen Einstiegshürden...Dass man zu Beginn nichtmal ne Waffe hat und gerade zu Beginn alles unsagbar teuer ist und man erstmal grinden muss, ist schon nervig. Die Ladenmechaniken sind dafür ganz nett, aber ohne eine Preisliste aus dem Netz kann man hier niemals das volle Potential ausreizen. Dafür ist es dann mit besagter Liste aber auch wiederrum zu einfach, da 1-2 Runs durch die Dungeons reichen um erstmal ein ziemlich gutes Polster zu haben. Am Ende läuft es in der Progression auch wirklich nur darauf hinaus, die für den Dungeon aktuelle Waffe zu schmieden und zu verzaubern, sowie die Rüstung entsprechend aufzuwerten. Ein Zuckerschlecken sind die Dungeons dennoch nicht, aber allein der höhere Schaden ist meist schon ausreichend, dass man viel besser durchkommt, wo man vorher gestorben ist.

Bin durch alle Dungeons durch und hab das Ende gesehen. Dass es noch mehr zu entdecken gibt weis ich, aber ich werd mich erstmal anderem zuwenden. Keine Ahnung, ob ich nochmal zu Moonlighter zurückkehre. Aber über die Nächte hats mich gut unterhalten.
 
Ys X -Nordic

Hmm schade. Ich habe es zwar durchgespielt, aber es wird vermutlich der einzige Ys Teil sein, den ich nie wieder freiwillig noch mal durchspielen würde. Das ganze Konzept passt hier im Gegensatz zu den Vorgängern einfach nicht.

- langweilige und wenig einprägsame Charaktere
- ausufernde langweilige Dialoge
- größtenteils mittelmäßige Musik, besonders in Kämpfen
- überladene Steuerung
- wenig Abwechslung in der Welt, weil es halt alles Inseln sind
- wenig verschiedene Monster Typen

Für mich tatsächlich die Enttäuschung des Jahres. Immer noch okay als Action RPG und auf der einen Seite begrüße ich es, dass sie mit jedem Ys was Neues versuchen, aber hier ist das leider in die Hose gegangen. Kein schlechtes Spiel, aber auch kein Highlight. Nur solide.

7/10
 
Ys X -Nordic

Hmm schade. Ich habe es zwar durchgespielt, aber es wird vermutlich der einzige Ys Teil sein, den ich nie wieder freiwillig noch mal durchspielen würde. Das ganze Konzept passt hier im Gegensatz zu den Vorgängern einfach nicht.

- langweilige und wenig einprägsame Charaktere
- ausufernde langweilige Dialoge
- größtenteils mittelmäßige Musik, besonders in Kämpfen
- überladene Steuerung
- wenig Abwechslung in der Welt, weil es halt alles Inseln sind
- wenig verschiedene Monster Typen

Für mich tatsächlich die Enttäuschung des Jahres. Immer noch okay als Action RPG und auf der einen Seite begrüße ich es, dass sie mit jedem Ys was Neues versuchen, aber hier ist das leider in die Hose gegangen. Kein schlechtes Spiel, aber auch kein Highlight. Nur solide.

7/10
Bin auch dabei am Spiel und kann dir grob zustimmen. Bin jetzt Ende des 5. Kapitels und naja. Ich bin vllt der größte Ys Fan aber so hart es klingt, teilweise musste ich mich echt motivieren weiter zu spielen. Die Sequenz mit dem Wal fand ich hingegen sehr geil und motiviert mich wieder und naja Mal schauen. Aber mehr wenn ich durch bin
 
Dragon Age Veilguard (PC)

Vorweg, ich bin in großer Fan von Dragon Age. Ich habe die Vorgänger unzählige Male gespielt, habe die Comics und die Bücher gelesen und ich habe mich sehr gefreut, dass nach all den Jahren nun doch noch ein neuer Teil erschienen ist.

Fangen wir mal mit der Kritik an. Leider muss man sagen, dass BioWare meiner Meinung nach etwas zu geizig mit dem Fanservice war. Es gibt zwar ein Wiedersehen mit ein paar altbekannten Charakteren aber da wäre mehr möglich gewesen.

Nicht so ganz optimal fand ich auch die Steuerung bzw. dass man nur wenige Fertigkeiten im Kampf nutzen kann. Was bringt es, mehrere Skills freizuschalten, wenn man nur 3 benutzen kann?

Der größte Kritikpunkt meinerseits ist aber, dass BioWare mal wieder das Qunari Teammitglied völlig unpassend geschrieben hat. Iron Bull aus Inquisition war schon nahe an der Lächerlichkeit und hatte kaum was gemein mit dem bedrohlichen und fremdländischen Qunari aus DA2 und den Comics.

Taash aus diesem Spiel ist mit Abstand der einzige der Begleiter, den ich nervig fand. Die ach so erfahrene Drachentöterin benimmt sich die ganze Zeit wie ein quengeliges Kleinkind. Über den mit der Brechstange ins Spiel gebrachten Non–Binary Kram mal ganz zu schweigen.

Aber genug gemeckert. Es gibt auch einiges zu loben. Das Spiel sieht schick aus, die Kämpfe machen Spaß und die anderen Charaktere sind interessant und sympathisch.

Auch die Story fand ich bis zum Schluss fesselnd. Ich hatte echt ein paar Momente mit Gänsehaut. Allerdings glaube ich, dass jemand, der die Vorgänger nicht kennt, deutlich weniger Spaß haben wird.

Unterm Strich bin ich sehr happy damit, dass Veilguard ein gutes, reinrassiges Einzelspielerspiel geworden ist. Ich habe knapp 50h gebraucht und werde bestimmt noch ein paar weitere Durchgänge machen.

Es ist kein Baldurs Gate 3. Es ist auch beileibe nicht das beste Dragon Age aber es ist ein guter Abschluss für eine Spielereihe, die schon immer etwas seltsam war.
 
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