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Toller Shooter/RPG. Gute Optik, motivierend und macht einfach tierisch Bock über die gesamte Laufzeit. Der Gewaltgrad gepaart mit der Cell-Shading-Optik macht richtig was her, die Welt und die vielen verschiedenen Gegner sind sehr cool designed. Das Highlight sind natürlich die Claptraps
Die Story fand ich etwas dünn, die Interaktion mit anderen bzw. Cutscenes und so sind leider auf ein absolutes Minimum beschränkt, weshalb auch der tolle Humor sich nicht so entfaltet, wie er könnte. Und das Ende empfand ich als extrem unbefriedigend. Nach dem ganzen Teasern des ach so tollen Vaults war das dann irgendwie ... nix.
Leider zwingt das Spiel die Xbox auch öfter mal in die Knie. Wenn viel auf dem Schirm los ist, bekommt die Konsole ordentlichen Schluckauf.
Jetzt sitze ich an den DLCs, genauer an dem Zombie-DLC, der mich allerdings ziemlich nervt. Mag die Zombies als Gegner nicht, irgendwie passt das nicht zur Spielmechanik von Borderlands.
So, jetzt bin ich auch mit den 3 DLCs durch. Ist übrigens das erste Mal seit dem Witcher, dass ich mir alle Story-DLCs zu einem Spiel gekauft hab.
So gut hat mir Insomniacs Version der Spinne und Manhattan gefallen. Auch die DLCs haben eine tolle Storyline geboten mit einem wirklich guten Antagonisten. Die Bossfights waren auch gut gelungen und nicht nur Kopien von Szenen aus dem Hauptspiel.
Nur mit manchen Nebenmissionen wurd es mir zu blöd. Während ich Screwballs Nebenquests echt gut fand (aber eine echt harte letzte Mission, huiuiui), gingen mir die Bases dann auf den Zeiger. Von denen hab ich schon während dem Hauptspiel so viele (sprich alle) gemacht, da hab ich dann im 3. DLC die Lust verloren.
Neben der neuen Storyline dient der DLC wohl auch dazu, den Bogen zum nächsten Teil zu spannen. Antagonisten werden eingeführt und geformt und auch auf Spideys Seite kann man sich denken, wie es weitergehehn wird.
So, und Lego Potter die Jahre 5-7 habe ich auch durch mit 100% und allem Drum und Dran.
Nur ein Achievement fehlt mir, und das ist wirklich ärgerlich! Es ging darum, im Jahr 7 was zu erledigen. und wenn man - so wie die meisten Spieler - erst mal den Story-Modus durchspielt und sich dann an die Achievements macht, dann rutscht man unversehens ins Jahr "8" und kann im siebten Jahr nichts mehr erledigen und muß das Spiel wieder ganz von vorne anfangen.
Einfach doof! Erstens, weil es in der Potter-Serie kein 8. Jahr gibt (das Spiel heißt ja auch 5-7). Zweitens, weil man die Spieler völlig sinnlos ärgert.
Für mich nicht so schlimm. Ich nehme diese "Errungenschaften" eh nur als Anhaltspunkt ob ich vom Spiel auch alles gesehen habe. Aber manche Spieler ärgern sich ja so richtig, wenn sie den GS nicht komplett haben.
Hat mir gut gefallen. Kurzes, knackiges Actionspiel, das zwar nicht Matt Damons Gesicht enthält, dafür aber den sonstigen Look und den Soundtrack des Films wunderbar verkörpert. Die Mischung aus Schlägereien und Schießereien in Verbindung mit der zerstörbaren Umgebung ist ziemlich cool, vor allem die knüppelharten Kampfmoves verleihen dem Ganzen ordentlich Härte. Die Steuerung ist etwas hakelig, aber man kommt klar.
Einziges Problem: Auf dem deutschen XBox-Marktplatz gibt es nur die deutschen zensierten DLCs. Und die passen dann mit der unzensierten Version des Spiels nicht zusammen. Und das merkt man erst nach dem Kauf, wenn man die DLCs in Betrieb nehmen will.
Auf den UK-Marktplatz hat man mit einem deutschen Account dagegen keinen Zugriff. Allein darum würde ich niemals eine Konsole ohne Laufwerk verwenden.
PS4 Kings Quest Complete Edition
Jedem Gamer ist die Kings Quest Reihe sicherlich ein Begriff. Ich bin persönlich ein großer Fan der Reihe und war damals umso erfreuter als diese Complete Collection eines neuen Kings Quest erschienen ist. Die Version lag nun ca 2 Jahre in meinem Regal aber nun hat ich einfach mal Bock darauf mit der Hoffnung das es den selben Charme wie die alten Teile hat. Doch bevor ich darauf eingehe, erst was zu der technischen, optischen und visuellen Seite der Collection. Optisch ist das Spiel eine Wonne. Das ganze Spiel sieht einfach wunderbar aus, helle und klare Farben, schöne Kontraste, einfach alles wirkt hier wie aus einem Guss und genau passend für die aktuelle Location / Situation. Soundtechnisch ist das noch eine Schippe geiler und fast der größte Pluspunkt des Spiels. Die Musik ist ebenso wie die Grafik absolut passend, in jeder Situation. Jedes Musikstück fühlt sich passend und richtig an, jedesmal wird die aktuelle Situation durch die Musik noch weiter untermalt und befördert. Was aber noch besser ist, ist die Sprachausgabe. Ganz ganz stark was hier aufgefahren wurde. Die englischen Stimmen sind alle nahezu perfekt. Keine fühlt sich falsch, künstlich, albern oder gar billig an. Alle, wirklich alle, sind absolutes Top Niveau und tragen dazu bei das man sich wirklich jeden Dialog mit Genuss anhört. Allein Christopher Lloyd, der Graham, dem Hauptcharakter, seine Stimme leiht, macht so einen exzellenten Job, wirklich verdammt stark was hier für die Synchro geboten wird. Technisch läuft das Spiel auf der PS4 recht rund, leider hab ich doch ab und zu einige Aussetzer / Hänger gehabt. Das ist irgendwie schade, da das Spiel eigentlich nicht mit der Top Grafik aufwartet und auch schon etwas älter ist. Am Ende nicht wirklich tragisch aber doch etwas ärgerlich.
Doch nun zum wichtigsten Punkt: Spielt sich das Ding wie die alten Teile? Hat es Charme? Macht es Spaß? Ja, ja und ja. Kurz zur Erklärung. Das Spiel ist in 5 Episoden unterteilt, jeder Episode beschreibt einen gewissen Abschnitt im Leben vom Hauptcharakter Graham. Die Episoden erzählen vom Weg Grahams auf dem Thron, wie er seine Frau kennen lernte bis hin zu seinen Abenteuern im hohen Alter. Jede Episode ist wie eine Art Märchen / Rückblende aufgebaut in dem der alte Graham krank im Bett liegt und seiner Familie Geschichten von früher erzählt, das sind dann die Episoden. Auch hier muss man sagen, das alles klasse gemacht wurde. Die Storys bieten alles was man will, unfassbar viel Humor, der irgendwie ständig an Monty Python erinnert und damit so lustig und trocken ist das man ständig lachen muss und jeder Witz wirklich zündet. Gleichzeitig bietet die Story und die einzelnen Episoden auch extrem viel Spannung, einige unvorhersehbare Twists und auch sehr viel trauriges. Gefühlsmäßig wird hier wirklich alles abgedeckt. Jede Episode bietet da was eigenes, Episode 1 hat den wohl größten Plot am Ende, die 5. Episode ist mit Abstand die Traurigste. Episode 4 ist wohl die mit den größten Rätselanteil, Episode 2 wohl die lustigste. Wie gesagt, hier wird alles geboten. Alle Episoden sind übrigens rein von der Story stark, sie sind zwar eigenständig, da sie einen eigenen Lebensabschnitt von Graham zeigen, trotzdem bauen sie irgendwie aufeinander auf. Man merkt immer wenn man eine Folge spielt: "Ok, dass was in der letzten Folge passiert ist ergibt Sinn und wirkt sich nun hier aus". Aber insgesamt, sind alle Episoden, gepaart mit der Synchro, dem Humor und der gebotenen Story klasse.
Jetzt gibt es aber einen Punkt den einige als positiv auffassen könnten, einige als negativ. Und zwar der Widerspielwert. Jede Episode läuft alles andere als linear ab. Man kommt zwar mit der getroffenen Entscheidung gut zum Ende, aber jede Episode bietet so viele Möglichkeiten die es erlauben die Episode nochmal zu spielen um zu sehen was anstelle der alten Entscheidung passieren könnte. Klingt super, macht auch echt Spaß. Nur hat es kaum Auswirkungen auf den weiteren Verlauf. Es ändern sich zwar einige Dialoge und Orte, die Kernhandlung bleibt aber die selbe. Ebenso ist das Ding für Platinum Jäger ne echte Qual. Ich bin generell kein Platinum Jäger aber ich wollte das Game einfach aus Spaß komplettieren. Um einige Trophäen zu bekommen wird es teilweise schon frech. Das geht dann soweit das man einige Episoden komplett mehrmals spielen muss, teilweise 3 mal! Zwar schön und gut wenn man Optionen hat um sich einige andere Dialoge und Entscheidungen anzuschauen, wenn aber Trophäenjäger gezwungen werden teilweise 3 mal durch zu zocken dann kann das schon eine Qual werden. Da das Spiel regelmäßig und oft speichert habt ihr bei Fehlentscheidungen keine Chance die Entscheidung zu revidieren und die mögliche Trophäe ist kaputt und ihr müsst von vorne anfangen.
Trotzdem ist das Ding schon klasse. Es fängt den Charme der alten Teile perfekt ein. Die 5. Episode ist dann wie schon erwähnt die gefühlvollste Episode. 2 Punkte bewegen mich zu der Aussage:
Erster Punkt ist das die Entwickler Graham am Ende wirklich sterben lassen. Die ganze Zeit über liegt Graham als kranker Mann im Bett und erzählt seine Geschichte, doch das er am Ende wirklich stirbt und damit eine Ära zu Ende geht, hätte ich nicht erwartet. Graham war in so vielen Kings Quest Spielen der Held, das es hier wirklich vorbei ist hat mich wirklich emotional getroffen.
Der zweite Punkt ist eigentlich mit dem ersten verbunden. Kurz bevor Graham stirbt erinnert er sich an seine Jugend und plötzlich spielt ihr einige Szenen der alten Kings Quest Spiele nach:
Das kommt so unerwartet und trifft die emotionale Schiene sofort volle Kanne. Dazu noch nostalgische originale Musik, dann der Tod von Graham... das alles machen die Entwickler so gut das man gar nicht anders kann als eine Träne zu vergießen. Denn hier endet wirklich eine Ära.
Abschließend kann ich sagen, dass das Spiel eine wahre Perle und eine wunderbare Abwechslung zum heutigen Einheitsbrei ist. Klar gibt es heute Spiele dieser Art aber ein Kings Quest auf der PS4 was genau den Charme der alten Spiele einfängt, was musikalisch, Synchro-mäßig und vorallem Story und Emotional gesehen so auf die Kacke haut ist eine wahre Freude für mich als Fan der Serie. Das Spiel ging gefühlt irgendwie unter und die Verkäufe waren auch nicht berauschend so das wohl kein weiterer Kings Quest Teil kommen wird, aber das ganze Ding ist einfach ein Liebesbrief an Fans des Genres. Wer die Serie kennt und einfach erleben will, holt sich die Collection. Die ist glaub ich auch nicht mehr teuer, alle Episoden sind auf der Disc, nichts muss runter geladen werden. Also wer will und dafür was übrig hat, unbedingt besorgen und in Erinnerungen schwelgen. Das Spiel ist einfach grandios.
Nach der Cenote Geschichte ging es bergab. Soviel Bullshit. Paititi, Rourke, Lawinen. Und am Ende steht das Franchise da wo man 2013 angefangen hat. Die ganze Reboot Geschichte jagt seinen eigenen Schwanz. Dennoch unterhaltsam. Tombs, Setting, Handhabung, Technik, Ausrichtung, alles 1A.
Affe und Zupfer haben keine Ahnung, vorhin Shadows beendet inklusive aller Season Pass Gräber und schweinegeil wars, die Gräber sind alle ultralaser und Klettern, Stealth und Ballern hat mir pausenlos Freude bereitet. Alles gekauft, gecraftet, voll aufgerüstet bis auf 2 Skills, ca. 55 Stunden mit verbracht und 1580 von 1690 Gamerscore geholt. Völlig verrückt aber Spiele mit so einem spaßigen Gameplayloop und Hammeroptik muss ich absuchten. Deswegen hab ich ja auch Angst vor jedem neuen OW Titel.
Ich schwankte zwischen 8 und 9 aber nach Abschluss der fantastischen Dlc Gräber, eingebettet in kleine Missionen samt Dialogen muss ich da einfach die 9 zücken. Selten stand mir der Mund so oft offen wie bei dieser Perle.
Vorhin mit Teil 1 nochmal angefangen, ganz schön unscharf im Vergleich zu 4k(da freut man sich direkt auf den Sprung beim 2. Teil )aber ansonsten sieht das noch top aus für ein 6 Jahre altes Game.
Zockt mehr ihr Lappen.
Ich sehe ja die Schwächen und das fließt in die Wertung mit ein. Ne 10 vergebe selbst ich nicht leichtfertig. Dieses Jahr hab ich z.b. noch keine 10 erlebt aber das macht nichts, hab auch mit 7ern Titeln meinen Spaß. Manchmal mehr als mir lieb ist.
Alle 6 Fälle gelöst, aber nicht mit allen Achievements (630/1000).
Am Ende hat es nur noch genervt. Sogar mit Walkthrough-Anleitung bin ich kaum durchgekommen, weil es so wirr und an den Haaren herbeigezogen ist. Die Art von Geschichte, die nur im Kopf des Autors einen Sinn ergibt. Oder bin ich am Ende nur zu doof dazu?
Wie auch immer, ich habe es gebraucht für 0,99 Euro gekauft (bei GameStop, also ohne Versand) und mehr wäre es mir auch nicht wert gewesen.
Ist wohl was für Leute, die wirklich so "schlau" wie Sherlock sind.
Assassins Creed Origins
Vorhin nach "nur" 74 Stunden beendet. Denke über die Vorzüge des Spiels muss man nicht viel sagen, das haben andere schon gemacht. Die Welt sieht umwerfend aus. Gefühlt an jeder Ecke gibt es Sidequests, Stützpunkte zum einnehmen oder einige Tempel zu erkunden. Rein von der Welt und dem optischen hat mich das Anfangs völlig in den Bann gezogen, das hat seit Witcher 3 kein Spiel mehr geschafft. Horizon Zero Dawn hab ich irgendwann abgebrochen, Elex nie angefangen. Auch ist die Vielfalt der Welt echt beeindruckend. Oasen, Wüsten, große Städte, Berge, Höhlen, alles wird hier geboten was dazu führt, dass das Erforschen nie langweilig wird.
Oberflächlich ist das alles sehr sehr schick, schaut man aber genauer hin fallen doch einige Negativpunkte auf. Zuerst die Story. Die ist zwar recht nett, aber irgendwie auch rein gar nichts besonderes. Außer einen Twist gibt es kaum Überraschungen, das Ende zieht sich gefühlt zu sehr raus. Man erledigt den vermeidlichen Endboss nur um dann noch eine Stunde rum zu laufen und anderen Krempel machen zu müssen. Das hat mir irgendwie den Impact des Endes kaputt gemacht. Auch fand ich es am Ende verwirrend / unnötig / einfach Quatsch das:
Bayek und Aya sich trennen. Das ganze Spiel über sind sie das liebende Paar das mit Leidenschaft für die Sache kämpft und auch kurz davor küssen, umarmen sie sich und freuen sich wieder zu haben nur um sich in der nächsten Szene zu trennen? Wenn man das schon macht dann hätte man das mit in die Handlung einbauen können. So wirkt das einfach wie ein billiger Plotversuch.
Das und die wie gesagt doch recht unscheinbare Mainquest sind schon schade, hab mir da insgesamt mehr erwartet. Auch bei der Welt an sich fällt auf: Es ist irgendwie nur eine große Blase in der es eigentlich gar nichts zu entdecken gibt. Es sieht alles schön aus, aber sonst? Ist da nicht viel. Ich nehm da immer gern Witcher 3 als Primus, eine Welt in der man immer irgendwas gefunden hat, eine geheime Höhle, eine Versteck oder sonst was. Das alles fehlt hier komplett. Es gibt nur die Pyramiden in denen man Fähigkeitspunkte sammeln kann. "Echte" Sachen und Geheimnisse zum entdecken gibt es hier einfach nicht. Da haben selbst einige 16 Bit RPGs mehr zu bieten. Sieht alles schön aus aber mehr auch nicht.
Auch finde ich es etwas Schade das einige gute Ideen aus den Vorgängern raus geschmissen wurden. Ich war z.b. ein riesen Fan von Syndicate, ich fand es super das sogar die Rüstungen bzw Mäntel die Stats des Charakters verändert hat. So hat man ständig kombiniert und überlegt welche Rüstung angelegt wird. Hier, gibt es das nicht. Die Outfits haben keinerlei Stats, Attribute oder sonst was. Die dienen hier nur dem optischen. Da macht man sich die Mühe und erfüllt eine lange Sidequest um ein gewisses Outfit zu bekommen und dann hat man im Kern nichts davon. Auch die verschiedenen Reittiere die man findet unterscheiden sich eigentlich gar nicht. Ob man sich den nächsten Gaul klaut oder ein gewisses Reittier durch eine Nebenmission bekommt, alles fühlt sich gleich an.
Ich fand bei Syndicate die Mechanik der verschiedenen Städtebereiche super. Man baute sich eine Gang auf, erfüllte in seinem Bereich die Missionen, bis man die andere Gang und den Anführer herausfordern konnte. Erst wenn man diesen besiegt hatte ging es weiter auf der Map. Das ist so ein einfaches aber gutes Mittel Teile der Map noch verborgen zu halten und Spannung für später aufzubauen. Hier kann man theoretisch von Anfang an überall hin. Das für viele eigentlich was gutes, aber ich find es schade das auch diese Mechanik nicht in irgendeiner abgewandelten Form hier wieder angewendet wird. Wieder wird etwas unnötig vereinfacht.
Auch schwankt die KI teilweise gewaltig. Einmal raffen die Gegner nicht wenn genau neben ihnen einer umgenietet wird, ein anderes mal kann man machen was man will, sie sehen einen egal wo man ist. Unabhängig davon sind die Gegner generell immer sehr blöde wenn sie einen sehen. Sie trommeln so gut wie nie Verstärkung zusammen oder versuchen sich irgendwie anzuschleichen, nein, sie kommen gerade auf einen zu. Man muss eigentlich nur warten bis sie zu einem kommen und kann sie dann nach und nach einzeln abmurksen. Auch das ist irgendwie zu einfach.
Was das Spiel aber leider am Ende für mich gebrochen hat ist der Levelcap bei Lv40. Wieso man sowas einbaut raff ich nicht. Ich hatte trotz der Einfachheit der Map Spaß daran mich an der Optik zu erfreuen, durch die Welt zu reiten, die doch gut gemachten Sidequest zu erfüllen und mich mit einem Levelup zu belohnen. Dann ist aber bei Lvl 40 Schluss und das einfach unverständlich. Ich hätte locker die 100 Stunden voll bekommen da ich noch unzählige Fragezeichen und Sidequests offen hatte doch durch diese Bremse einfach die Lust verloren hab und dann nur noch die Mainstory gemacht hab. Wieso man so eine riesige Welt erschafft, mit so so so vielen Missionen, das ganze dann aber durch ein Levelcap ausbremst raff ich nicht. Wie gesagt, die Nebenmissionen sind super, im Kern immer das selbe aber echt gut präsentiert das ich ständig Bock drauf hatte. Aber so, hat es schlagartig keinen Bock mehr gemacht. Ist echt schade wenn mir das Spiel die Entscheidung quasi abnimmt ob ich noch weitere Missionen machen soll bzw ob sich das noch lohnt.
Am Ende bleibt ein optisch sehr geiles Spiel was aber im Kern nicht viel bietet und viele gute Punkte einfach raus nimmt und es für casual Gamer vereinfacht. Rüstungen und Reittiere sind völlig egal, Geheimnisse gibt es auch keine und die Story ist auch nichts besonderes. Das hat Syndicate für mich alles besser gemacht. Trotzdem hatte ich natürlich meinen Spaß damit aber man muss sich halt vor Augen halten das man hier einen sehr weichen Assassins Creed Teil bekommt.
The Surge gerade beendet. Brachiale Kämpfe mit teilweise happigem Schwierigkeitsgrad und einem interessanten Level- und Waffensystem. Das Spiel hat mir sehr gut gefallen, hat allerdings eine katastrophale Wegfindung. Ich musste mehrfach im Internet schauen, wo es jetzt weitergehen soll und einmal bin ich sogar mit 50000 Altmetall gestorben, da ich mich in mit Giftgas gefüllten Gängen verlaufen hatte. Daher "nur" eine 8,5/10.
Kommt drauf an wie man die Zahlen auslegt. In meiner Skala ist eine 8 ein sehr gutes Spiel und eine 9 ein genialer Titel, der durch irgendwelche Makel nicht ganz das Zeugs zum Meisterwerk (10) hatte.
Hat es trotz der kurzen Spielzeit geschafft eine ziemlich dichte Atmosphäre aufzubauen. Am Ende habe ich mich wirklich verfolgt gefühlt.
Die Gespräche zwischen Henry und Delilah sind lustig aber auch glaubwürdig. Mir hat auch gut gefallen das es keine Questmarker gibt und man sich wirklich mit Karte und Kompass zurechtfinden muss.
Top!