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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Donkey Kong Country: Tropical Freeze (Switch)

Ich hatte den Titel auf der Wii U verpasst, daher war es jetzt die perfekte Gelegenheit, das Spiel auf der Switch nachzuholen.
Und es hat sich gelohnt. Ich bin kein großer 2D-Platform-Spieler (bzw. 2,5D), hab bisher nur eine Handvoll gezockt und die nichtmal komplett durchgespielt und hab daher auch keine großen Vergleichswerte.

Aber Tropical Freeze macht so gut wie alles richtig.
Eine präzise Steuerung, die Donkey Kong (fast) immer da landen lässt, wo ich es auch beabsichtige.
Selbst die Wasserwelt (ich hasse Wasserwelten) war steuerungstechnisch gut umgesetzt.

Jede Welt ist zudem komplett unterschiedlich, wunderschön designt und es strotzt nur so vor tollen und interessanten Ideen. Klassische Jump 'n' Run Passagen wechseln sich ab mit Flugeinlagen und Lorenfahrten, es wird nie repetitiv oder gar langweilig.

Nun zum Schwierigkeitsgrad. Da ich kein großer 2D-Platform-Spieler bin, war ich erstmal skeptisch, ob mich der höhere Schwierigkeitsgrad abschreckt. Und nein, das tut er überhaupt nicht.
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich das Spiel dafür sogar relativ einfach fand.
Ja, es hat seine schwierigen Stellen, die man auch mal 5, 10 oder 15 mal machen muss. Aber es ist nie so, dass ich mir gedacht habe, wie ich das jetzt nur schaffen soll.
Es war immer fair, ich hab bei jedem Mal dazugelernt und oft war es einfach meine eigene Dummheit, die mich hat sterben lassen.
Frustmomente kamen daher eher keine auf. Und wenn man richtig im Flow drin war, ist man nur so durchs Level gerollt und gesprungen. Eh eine große Stärke der Donkey Kong Spiele, wenn man das Level drauf hat, wirkt alles wie aus einem perfekten Guss. Hut ab.

Wenn ich jetzt noch bedenke, dass man mit Münzen zugeschi**en wird, mit denen man sich verschiedene Items kaufen kann, die das Spiel vereinfachen, nimmt es nochmal mehr vom Schwierigkeitsgrad.
Ganz davon ab, dass es in der Switchversion auch noch Funky Kong gibt, der alle Fähigkeiten der drei anderen Kongs vereint, länger in der Luft bleiben kann, unendlich Luft hat und mit seinem Board sicher ist vor Stacheln.
Den würde ich aber nur absoluten Körperkläusen und Kindern empfehlen.

Zwei kleine Wermutstropfen gibt es aber trotzdem.
Zum einen hätte es ruhig noch eine oder zwei Welten mehr sein können, nach ca. 5 Stunden war ich durch.
Ja, es gibt noch die K-Welten (öffnen sich, wenn man überall die KONG-Buchstaben einsammelt), aber das war mir einfahc zu stressig.
Zum anderen fand ich die Hitboxen bei manchen Gegnern etwas grenzwertig. Nicht oft, aber ab und an kam es mir so vor, als würde mich der Gegner zu früh treffen.

Alles in allem aber ein tolles Spiel und perfectforswitch im Handheldmodus.

9/10 Bananen
 
Dead Space (PC) | 10.2h | May 10 | ★★★½
Epistory - Typing Chronicles (PC) | 6.7h | May 11 | ★★★★
Wolfenstein: The Old Blood (PC) | 7.8h | May 18 | ★★★
The Pillars of the Earth (PC) | 12.0h | May 30 | ★★★★
Beyond: Two Souls (PS4) | 9.1h | May 31 | ★★★
 
Dead Space wäre vll zu Release besser weggekommen, aber Steuerung (mit M&T) war echt nicht gut und das Back Tracking hat gemervt. Dazu noch recht wenig Abwechslung was Gegner betrifft. Und ne 7/10 ist ja noch immer gut. Ich versuch die komplette Bewertungsskala etwas mehr zu nutzen als IGN & Co :p
 
Dead Space wäre vll zu Release besser weggekommen, aber Steuerung (mit M&T) war echt nicht gut und das Back Tracking hat gemervt. Dazu noch recht wenig Abwechslung was Gegner betrifft. Und ne 7/10 ist ja noch immer gut. Ich versuch die komplette Bewertungsskala etwas mehr zu nutzen als IGN & Co :p

Finde ich zwar zu niedrig für diesen genialen Titel aber die Nutzung der vollen Skala kann ich nur begrüßen. Erst letztens meinte mein Bro @Master-Dan zu mir, daß ich in letzter Zeit sehr hart bin mit meinen Bewertungen aber für mich ist ne 5/10 halt Durchschnitt und keine Gurke. :D
 
Auch Sniper Elite 4 bietet wieder gewohnt gute WW2 Kost
und ist in Summe gar das bisher beste Paket der Serie.
Außerdem hat man mit Italien eine überraschend coole Location gewählt.

Ich jedenfalls habe geschätzt 70-80 Stunden wieder mal viel Spaß damit gehabt.
Im Singleplayer auch alle Sammelobjekte gefunden was allerdings nicht gewertet wird
bzw. als Trophy gilt. Denn es gibt zum Ende noch zwei Missionen mit zu findenden Objekten.
Aber leider sind diese nur im Koop spielbar. Und dazu habe ich keine Lust....:nein:
 
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Pillars of Eternity 2: Deadfire a.k.a. Obsidians Meisterstück

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Meine Reise ging diese Woche leider nach "nur" 65 Stunden zu Ende und leider deshalb, da es eines dieser wenigen Spiele ist, bei dem mir die gebotenen 65 Stunden eigentlich noch viel zu wenig waren. Anhand der an den Tag gelegten Qualität hätte ich auch liebend gerne noch weitere 60 Stunden darin versenkt. Ich sollte dazu auch erwähnen, dass ich die meisten Side Quests ausgekostet habe, die sich in mein Quest Log verirrten. Ausgekostet trifft es hier sehr gut, denn im Gegensatz zum aktuellen Branchen Standard sind Side Quests hier nicht sofort gleichbedeutend mit Check Lists, repetitiver Beschäftigungstherapie und kreativer Armut von Seiten der Entwickler. Statt sie im Selbstschutz zu umgehen, wollte ich so wenig wie möglich von ihnen verpassen, das letzte Bisschen aus dieser tollen Spielwelt in mich aufsaugen. Deadfires Quest Design könnte man gut und gerne als 1x1 guten Quest Designs verkaufen und ich würde mir wünschen, dass die aktuell Verantwortlichen bei Ubisoft, Guerrilla Games, BioWare, Santa Monica oder Nintendo sich dieses Spiel einmal zu Brust nehmen und ihre logischen Schlüsse daraus ziehen. Es würde die Triple-A Branche irrsinnig bereichern.

War der Vorgänger noch so etwas wie ein sehr guter Baldurs Gate "Klon" - wenn auch mit von Obsidian eigens entwickelter und doch recht origineller Spielwelt (im Gegensatz zu BioWars Baldurs Gate, ohne dessen Klasse irgendwie schmälern zu wollen, welches auf den Forgotten Realms aus Dungeons & Dragons aufbaute) - konnte sich Deadfire nun von seinem großen Vorbild emanzipieren. Obsidian hat den Kunstgriff gewagt ihre "klassische" (Dark) Fantasy Welt mit einem karibisch anmutendem Piraten Thema zu verheiraten. Was im Vorhinein noch wie ein etwas willkürliches Wagnis anmutete (zumindest tat es dies auf mich), entpuppte sich bereits nach nur wenigen Spielstunden als ziemlich aufregender Mix, bei dem ich mich fragte wieso zum Henker noch niemand viel früher auf die Idee kam und sich diese kreative Spielwiese eröffnete. Die Writer des Spiels waren wohl ähnlicher Meinung, zumindest meine ich ihre Lust an ihrer Tätigkeit förmlich beim Lesen und Lauschen ihrer Zeilen zu vernehmen. Das Writing ist wirklich außerordentlich gut und wenn ich daran denke mit welchem fast schon philosophischem Tiefgang sie Themen wie etwa den Imperialismus, Glaube, Kultur und Fortschritt angingen und wie detailliert die gewaltigen Hintergründe ausgearbeitet wurden, geht mir das Herz auf. Das bewegt sich auf einem Niveau mit dem dieses Medium nur äußerst selten beschenkt wird und welches entsprechende Würdigung verdient hat.

Bei den Charakteren werden die Gemüter einen Scheideweg beschreiten. Diejenigen welche Charaktere mit den "fancy Backgrounds" eines old BioWares erwarten werden enttäuscht werden. Die Charakteres eines Deadfires sind ziemlich geerdet, stecken dafür aber ihre BioWare Pendants in Sachen Authentizität und auch in der vom Spieler beeinflussbaren Plastizität in die Tasche. Besonders hervorzuheben ist hier auch die Interaktion die innerhalb der Party stattfindet und das nicht nur, wie man es etwa von den BioWare Spielen gewohnt ist, vorwiegend am Lagerfeuer oder auf der Normandy, sondern im laufenden Spielfluss, mal während einer Main Quest und mal während einer unbedeutenden Side Quest. Jeder der Charaktere hat klar herausgearbeitete Charakterzüge und Weltanschauungen, die mit den eigenen Handlungen (anhand derer dem eigenen Charakter übrigens auch ein halbwegs transparentes Profil erstellt wird) als auch mit denen der anderen Charaktere abgeglichen werden. Sie mischen sich aktiv in das Geschehen ein, kommentieren Gegebenheiten aus ihrer Warte heraus und so kann es sich auch ereignen, dass sich zwei Charaktere völlig unversöhnlich in die Haare bekommen oder Charaktere unwiderruflich die Party verlassen (Side Note: Es gibt übrigens auch einen Permadeath für Charaktere, im Gameplay, als letzte Konsequenz des Verletzungssystems).

Auf Seiten des taktischen, pausierbaren Echtzeit-Kampfsystems lässt das Spiel für Werte Fetschisten und Komplexitätsliebhaber auch kaum Wünsche offen. Hier hat sich Obsidian gänzlich der Core Audienz zugewandt, ohne Zugeständnisse für Casuals und jene die es mit dem Genre nicht so haben, jedoch vielleicht vom Setting angelockt wurden (abgesehen von einem Story Mode, der quasi sämtliche Herausforderung aus dem Spiel streicht). Das beginnt schon im Charaktere Editor, in dem ich mich bestimmt 1-2 Stunden aufgehalten habe und in den ich innerhalb der ersten Spielstunden noch mehrere Male zurückgekehrt bin, da ich mich dann doch für andere Charaktere entschied, die mir unter den Fingernägeln brandten, ehe ich mich auf einen festgelegt hatte. Ich will nur anhand eines einfachen Beispiels erläutern mit welcher erschlagenden Entscheidungsvielfalt man hier konfrontiert wird und dieses Beispiel betrifft lediglich die Wahl der Klasse: Es gibt 11 Basis Klassen, von denen verfügt jede minimum über 3 Sub Klassen (4 der 11 bieten sogar 4-5 Sub Klassen) und nun kommts, man kann jede Sub Klasse einer Klasse (sowie die Klasse selbst) mit jeder beliebigen Sub Klasse einer anderen Klasse zu einem Hybriden verbinden, mit all den gegebenen gravierenden Vor- und Nachteilen. Das alleine hat mich schon rotieren lassen und dann kommen da noch Attribute, Rassen, Sub-Rassen, aktive und Passive Skills, Hintergrund, Kultur und Waffen Fokus hinzu!

Die Party umfasst hier bis zu 5 Charaktere (den eigenen Charaktere plus vier Companions) und wenn man nicht gerade im Easy Mode spielt, sollte die Zusammenstellung bzw. im Speziellen die Abstimmung der einzelnen Character Builds aufeinander auch sorgfältig geplant werden. Besonders auf Path of the Damned, der Schwierigkeitsgrad den ich dann final gewählt habe, spielt auch das Verzauberungs-, Alchemie- und ganz Allgemein das Crafting-System eine essentielle Rolle, womit Deadfire endgültig zu einem ziemlich komplexen Leviathan ausartet.

Was das (gemächliche) Pacing des Spiels betrifft wechselt es sich ab zwischen dem Erkunden der World Map via eigenem Schiff (Ja, ein eigenes Schiff, man spielt immerhin sowas wie einen Piraten Kapitän...oder für was auch immer für einen Pfad man sich entscheidet aber dazu gleich mehr), dem Erkunden der jeweils einzelnen Areale, viele, viee~ele mit hervorragendem, englischem Voice Acting vertonter Dialoge, taktischer Echtzeit Kämpfe und etwas das man am besten als digitales Abenteuer Spielbuch bezeichnen könnte. Eine große Rolle spielen hier auch die aktiven und passiven Skills, wie etwa Athletik, Tiefblick, Bluff, Diplomatie, Einschüchtern, Metaphysik und noch einige mehr, deren Wert in unzähligen Situationen zur Abfrage gestellt wird, wenn man sich für die jeweilige Option entscheidet. Apropos Entscheidungen, das Spiel ist bis zum Anschlag voll mit Entscheidungen aller Art, die mal kleine und mal größere Konsequenzen nach sich ziehen. Dementsprechend hoch ist auch der Wiederspielwert, in Kombination mit der abartigen Vielfalt an möglichen Charakter Builds. Bin auch bis zum Ende begeistet davon geblieben wie viele tolle kleine und große Ideen in diesem Spiel stecken.

Zum vorhin erwähnten Schiff: Statt einer Burg, wie im Vorgänger, besitzt man nun ein Schiff samt (rekrutierbarer) Crew. Es gibt verschiedene Schiffs-Typen, mit verschiedenen Eigenschaften, eine Vielzahl an Upgrades fürs eigene Schiff und ein Level System der Crew. Natürlich grast man mit dem Schiff nicht nur die World Map ab, sondern kann sich auch in viele Seeschlachten stürzen und bekommt tolle Shantys zu hören. Kein Spiel seit Sid Meier's Pirates! konnte mir so ein Freibeuter Gefühl wie Deadfire vermitteln!

Technisch und in seiner Präsentation darf man sich natürlich keine Triple-A Produktion erwarten. Deadfire ist ein klassiches Rollenspiel aus der isometrischen Überblicksperspektive und ist auch dementsprechend inszeniert. Die Kulissen jedoch sind außerordentlich liebevoll gestaltet, der OST ist ein geiles und sehr abwechslungsreiches Stück, welches sich von epischen Titeln, eines Dark Fantasy Werkes geziemlich bis hin zu Freibeuter Orchestralik, Tavernen Hymnen und vielen Shantys erstreckt. Wie bereits erwähnt verfügt Pillars of Eternity 2 dieses Mal auch über ein exzellentes, englisches Voice Acting (Vollvertonung aller Dialoge). Negativ fielen mir einige kleinere Bugs auf, jedoch nichts was mir den Spielfluss getrübt hätte oder gar gamebreaking gewesen wäre. Muss jedoch erwähnen, dass mir das Spiel ziemlich oft abgestürzt ist, nämlich irgendwo zwischen 5 und 10 mal innerhalb meiner ~65 Spielstunden. Da die automatischen Saves jedoch ziemlich oft angelegt werden und ich auch regelmäßig mal auf die F5 Taste (Quick Save, welcher nebenbei am Betätigung des Short Keys erfolgt und dabei das Spiel nicht unterbricht) geklopft habe, ging mir dabei jedoch kaum etwas an Spielfortschritt verloren.

Kann man Deadfire spielen ohne den Vorgänger gespielt zu haben? Ich würde empfehlen den Vorgänger vorher zu spielen aber unbedingt notwendig ist es nicht, wenn man ihn denn auslassen möchte und gewillt ist sich in die Story der Welt reinzuknien. Die Texte sind ja nur so von Highlights zugekleistert, die man mit der Maus hoovern kann, um dann eine gute Erklärung zu den jeweiligen Namen und unbekannten Begriffen zu erhalten. Zudem bietet einem auch jeder NPC, den man im ersten Teil bzw. dessen Addon antraff, die Möglichkeit ihn zu befragen woher man sich denn kennt oder was dieser in der Zwischenzeit tat. Dazu noch die unzähligen Bücher die man überall findet, die einen mit Background Wissen nur so erschlagen. Also wenn man gewillt ist das auch aufzusaugen, dann sehe ich da überhaupt kein Problem. Wenn man natürlich nicht gerne liest bzw. sich auch nicht gerne durch verschachtelte Dialogbäume bewegt, dann kann ich diesbezügliche Bedenken schon verstehen, denn dann lässt einen das Spiel schon etwas im Regen stehen. Irgendwo muss man aber auch eine klare Linie ziehen, wenn man so einen komplexen Hintergrund spannen möchte und ich finde es gut, dass Obsidian hier keine Kompromisse eingeht. Dumm sterben muss aber niemand, der sich auf das Ganze tatsächlich auch einlassen möchte.

Ich könnte noch so viel mehr über dieses Spiel erzählen aber da das kleine Review eigentlich schon viel länger als ursprünglich beabsichtigt wurde, beende ich nun an dieser Stelle. Wenn ihr auch nur ansatzweise so sehr für dieses Genre zu begeistern seid wie ich und es nicht immer eine Triple-A Produktion sein muss: Scheiße nochmal, spielt dieses Spiel! Yo ho ho, spielt es und versinket im Deadfire Archipelago!

10/10

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Zuletzt bearbeitet:
Bloodstained: Curse of the Moon
hab mir nun auch den Ableger / Anheizer für Bloodstained gegönnt und durchgezockt. Generell ist das Spiel schon sehr geil. Trifft eigentlich genau den Nerv der alten NES Teile. Man findet viele alte aber doch bekannte Stellen und Gegner wieder die einen direkt an die alten Teile denken lässt. Das Spiel ist nicht wie SotN ein "Metroidvania" Spiel sondern im Kern ein normaler Plattformer. Trotzdem hat man in jedem der Level einige Stellen in denen man sich für unterschiedliche Wege innerhalb des Abschnittes entscheiden kann. So bleibt das Spiel linear, bietet aber doch eine gelungene Abwechslung. Macht Spaß. Ebenso kann man 3 Gefährten bekommen zwischen denen man zu jederzeit on the fly wechseln und nutzen kann. Jeder Charakter hat natürlich auch wieder unterschiedliche Angriffe, Vor- und Nachteile. Das sind alles sehr standardisierte, aber doch sehr coole Features. Doch ganz frei von Kritikpunkten ist das Game hier natürlich nicht. Z.b. fehlt mir die Lebensanzeige der Bosse. Das sind natürlich klein und marginal, aber für ein Castlevania Teil gehört sowas einfach dazu. Ebenso fehlt mir persönlich die Schwierigkeit im Spiel. Alle Level sind sehr einfach und auch die Bosse sind recht schnell zu packen. Für ein Castlevania hätte es doch schon mehr "Härte" sein können. Man kann nach dem ersten Durchspielen zwar ein anderen Schwierigkeitsgrad wählen aber da es im Kern doch sehr linear ist gibt es eigentlich keinen Grund das nochmal zu zocken. Woran man noch merkt das es sehr weich gespült ist, ist der Fakt das man am Anfang zwischen "Veteran" und "Casual" wählen kann. Nimmt man Veteran hat man nur eine bestimmte Anzahl von Leben, was den SG etwas hebt. Nimmt man aber Casual hat man unendlich Leben was das Spiel eigentlich bricht und jegliche Herausforderung nimmt. Trotzdem ist das Game natürlich geil und sollte von jedem Castlevania Fan mal angezockt werden. 10 Euro sind da echt nicht zu viel.
 
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Parodius Da! (SNES)

Parodius ist eine bekannte und auch sehr gute Shooter Serie der Video Game Szene. Natürlich gab es auch einen Ableger für den Super Nintendo. Das Spiel gilt allgemein als eins der besten Spiele auf dem SNES und das zu Recht. Der Shooter bockt richtig. Rein vom Gamedesign gibt es keinerlei großen Ausrisse oder spezielle Spielemechaniken. Trotzdem macht das Spiel irgendwie einfach Spaß. die Farben sind knackig, die Musik ist stimmig und die Gegner sind lustig und gleichzeitig nervig. Darin liegt glaub ich die größte Stärke, ein knallhartes Game was sich hinter lustigen Gegnern und Welten versteckt. Am Ende jeder Stage, die allesamt recht knackig sind, gibt es einen Boss, der auch hier wieder sehr cool, aber im Verhältnis zur eigentlichen Stage recht easy ist. Sehr schade ist allerdings das der Final Boss zu einfach ist. Der steht im keinen Verhältnis zu den anderen Gegnern und dadurch das er zu einfach ist wird das Erfolgserlebnis am Ende etwas geschmälert. Auch gibt es eine Stage die nicht schwer ist, sondern einfach unfair. Diese eine Stage ist einfach so frustrierend da es hier einfach um pures Glück geht und nicht um Skills. Wirklich ärgerlich und unnötig. Trotzdem ist das Spiel ne Bombe und kann bedenkenlos gezockt werden.


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Legendary Axe 1 (PC Engine)
Die PC Engine gilt heutzutage als eine der teuersten Konsolen was sammeln angeht. Also könnte man ja meinen das die Games auf dem System besonders gut sind. Da ich auf der Such nach einem guten Platformer war hab ich mir mal die PC Engine angeschaut und bin auf Legendary Axe gestoßen in der Hoffnung hier ein geiles Spiel zu bekommen. Was soll man sagen? Das Spiel ist Durchschnitt. Die Grafik hat besseres NES Niveau, auch die Musik ist nichts besonderes. Schon am Anfang des Spiels merkt man das man nichts großes erwarten muss. Ohne irgendeine Art von Intro oder sonst was wird man sofort ins Spiel geworfen und auch am Ende gibt es nur eine sehr kurze Sequenz. Spielerisch ist das Ding ok, aber auch nichts bewegendes. Ihr kloppt euch durch die Level und könnt einige Items für die Verstärkung der Angriffskraft oder Geld einsammeln. Trotz allem dieser durchschnittlichen Punkte hat mir das Ding irgendwie gefallen. Die Bosse waren nett designt und die ganze Stimmung im Spiel hat auch irgendwie gepasst. Man muss das Spiel nicht zocken aber wenn man einen kurzen (ich hab grob 50 Minuten gebraucht) und netten Platformer sucht, könnt ihr hier mal ein Auge riskieren.


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Legendary Axe 2 (PC Engine)
Was soll ich sagen? Ich wollte nach dem Ende des ersten Teils auch den 2. Teil erleben. Auch hier bekommt man einen Platformer den man in gut 40 Minuten durchzocken kann. Die Grafik ist besser als im ersten Teil, es gibt ein "richtiges Intro" und ein "richtiges" Ending. Sonst hat sich hier am Prinzip nicht viel geändert. Nur das es unterschiedliche Waffen im Spiel zu finden gibt die sich aber gar nicht in der Stärke / Nutzung oder sonst was unterschieden haben. Auch wie beim ersten Teil gilt hier, alles ist Durchschnitt (insgesamt aber besser als im ersten Teil) aber es macht Spaß. Ich hatte auch hier meine Freude damit. Nur der Final Boss ist hier eine nervige Sackratte². Mieser Gegner der mehr durch Glück als Können zu schlagen ist. Sowas find ich immer Panne in Spielen, wenn das eigene Können weniger zählt als blankes Glück. Aber bis zum Final Boss war der SG sehr ausgewogen und etwas höher als im ersten Teil. Von daher, auch hier wieder eine Empfehlung für Leute die auf Platformer stehen.
 
Habe man Wochenende Shape of the World für PS4 durchgespielt.

Hat mir als Explorationsspiel sehr gut gefallen. Geht sehr in die Richung der Spiele von thatgamecompany. In dem Sinne, dass Shape of the World stark von der ästhetischen Erfahrung lebt. Wie bei Flower oder Journey verschmelzen Optik, Musik und Bewegung zu einem harmonischen Ganzen. Die Entwickler kommen qualitativ nicht ganz an ihre Vorbilder heran. Trotzdem ist Shape of the World empfehlenswert, weil es einfach viel zu wenige gute Genrevetreter gibt.

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