Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT Durchgespielt! - Der Thread! (2 Betrachter)

  • Ersteller Ersteller Urgs
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Batman: Arkham Asylum (PS4)

    Bis zum September wird dieses Spiel mein Lieblings-Superheldenspiel sein. Habe es nun zum vierten Mal durchgespielt und jedes Mal war schön. Perfektes Metroidvania Gameplay in einer toll gestalteten und nicht zu großen Umgebung, mit genau der richtigen Anzahl von Nebenbeschäftigungen.

    Du hast es ja auf der PS4 gezockt. Wie ist denn das Remaster nun geworden im Vergleich zum Original?
     
    Batman: Arkham Asylum (PS4)

    Bis zum September wird dieses Spiel mein Lieblings-Superheldenspiel sein. Habe es nun zum vierten Mal durchgespielt und jedes Mal war schön. Perfektes Metroidvania Gameplay in einer toll gestalteten und nicht zu großen Umgebung, mit genau der richtigen Anzahl von Nebenbeschäftigungen.

    Arkham Asylum ist wirklich ein tolles Spiel gewesen. Da wurmt es mich umso mehr, dass aus den beiden Nachfolgern so eine Open World Scheiße wurde.
     
    Du hast es ja auf der PS4 gezockt. Wie ist denn das Remaster nun geworden im Vergleich zum Original?
    Arkham Asylum war vor dem Patch wohl von Framerate Einbrüchen geplagt, was jetzt aber nicht mehr der Fall ist. Ich würde von einem soliden Remaster sprechen, was man sich im Sale ohne Bedenken kaufen sollte. Schau dir ansonsten mal Vergleichsvideos an, weil manche sich über das Licht und die Charaktermodelle beschweren. Ist mir aber nicht negativ aufgefallen.
     
    header.jpg

    84%

    header.jpg

    83%

    460x215.crop.jpg

    80%

    header.jpg

    78%
     
    Maldita Castilla ex (PS4)
    Pünktlich vor god of war hab ich eben diesem 2 Plattformer im 16 Bit style auf der ps4 durch. Wer super Ghouls'n Ghosts kennt weiß was er hier erwartet. Einen sack schweren aber gleichzeitig so guten Plattformer der im Gegensatz zum originalen Spiel einige Verbesserungen, allerdings auch einige fiesen Punkte beinhaltet. Großer Vorteil ist das man 3 Treffer aushält und dann nach dem Tod unendlich Continue hat. Jedes Level hat unterschiedliche Abschnitte. Stirbt man, kann man im aktuellen Abschnitt weiter machen und muss nicht vom Anfang des levels neu starten. Das sind alles sehr gute Hilfen, ohne diese hätte ich vielleicht schon aufgehört. Das Spiel ist wirklich schwer, wirklich hart. Die Bosse sind sehr fies aber alles ist nie unfair. Dass ist auch der große Punkt der mich beim Spiel gehalten hat. Egal wie ist man stirbt, es fühlt sich immer nach eigenen Fehler an. Nie hat ich das Gefühl dass das Spiel unfair ist. Der Grad der Befriedigung nach beenden ist seeehr groß bis ich folgendes gemerkt hab (was übrigens auch das wirklich miese am Spiel ist):
    Dass Spiel ist natürlich nicht einfach vorbei. Dass Spiel hat eigentlich 8 Level. Dass 8. bekommt man aber nur zu sehen wenn man in den andren 7 Level 5 verstecke Schlüssel findet die dann erst den Weg frei legen. Natürlich gibt es da keinerlei Hinweise wo sie sind. Ich hab dem vermeidlichen Final Boss von Level 7 erledigt nur um dann dass schlechte Ende zu bekommen. Schafft ihr Level 8 gibt es natürlich dass gute Ende. Leider fehlt mir die Geduld es nochmal von Anfang an zu spielen und das gute Ende zu bekommen. Ich hab den Abspann gesehen, d.h. technisch hab ich es durch.

    @WaldGespenst wie weit hattest du es gespielt?

    Spiel ist für jeden eine Empfehlung der Bock auf harte Spiele hat. ist schon sehr geil aber ihr müsst gute Nerven haben.
     
    Sind zwar schon paar Monate um, aber wollte mich dieses Jahr mal wieder mehr meinem Hobby widmen. Bock hab ich Gott sei dank auch, daher auch schon mehr Spiele durchgespielt als das komplette letzte Jahr:

    The Evil Within - ~15 Std - 8/10
    Hat zwar einige frustrierende und unfaire Stellen, dennoch eines der wenigen Spiele der heutigen Zeit, die dem Genre Survival-Horror noch gerecht werden können. Brauch definitiv mehr Spiele dieser Art!

    The Evil Within 2 - ~15 Std - 8,5/10
    Legt nochmal eine Schippe drauf, insbesondere was Inszenierung und Story angeht, die gerade gegen Ende zwar ziemlich cheesy wird, aber mich trotzdem sehr unterhalten hat. Atmosphäre und Horror hatten mich oft genug an den Eiern.

    Monster Hunter World - ~100 Std - 9/10
    Looten & Ausrüstung craften mit einem befriedigenden Kampfsystem - was will man mehr? Werde mit der Zeit sicherlich noch einige Stunden reinbuttern.

    A Way Out - ~7 Std - 8,5/10
    Es brauch definitiv mehr solcher Spiele. Außergewöhnlich spaßiges Erlebnis zu Zweit, mit einigen tollen Momenten (z.B. Klavier/Banjo). Was Story und einige Gameplay-Elemente angeht ist zwar noch Luft nach oben, schmäht den Gesamteindruck aber kein bisschen.

    Nier Automata - ~25 Std - 10/10
    Eben gerade erst beendet, alle wichtigen Endings gesehen. Das Spiel verdient eigentlich noch viel mehr Aufmerksamkeit. Ist für mich eines dieser ganz besonderen Spiele dieser Gen, welche eigentlich maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung von Spielen haben sollte. Was hier an Story, Soundtrack und anderen Kniffen abgefeuert wird, ist einfach nur phänomenal. Für mich ein Gesamtkunstwerk.

    Next:
    God of War
    Xenoblade Chronicles 2 (Kurz vor Ende)
    Persona 5 (Wurde auch mal Zeit)
     
    Freut mich dass du doch noch mit TEW warm wurdest :). Holst die DLCs vo Teil 1 nochmal irgendwann nach? Fand die ziemlich gelungen.
     
    Assassins Creed Origins nach über 85 Stunden!

    Und damit ist Origins der Teil den ich am längsten gespielt habe.
    Das liegt einfach am riesigen und fantastischen Ägypten. Traumhaft!

    Highlights für mich das verbesserte Kampfsystem und die Grabmale.
    Obwohl ich mir da mehr und vor allem bessere Rätsel gewünscht hätte.
    Auch viele der Nebenquest Reihen sind richtig interessant geworden.
    Leider kann ich das nicht so ganz über die Hauptquest sagen welche mit Cleopatra
    oder Cäsar zwar tolle Charaktere bietet insgesamt aber etwas blass bleibt.
     
    God of War (PS4)

    An dieser Stelle möchte ich mein Fazit niederschreiben, auch wenn ich gewiss noch weitere 10-20 Stunden bis zur Platin-Trophäe benötigen werde. Dennoch: Die Mainstory sowie alle verfügbaren Nebenquests habe ich auf Hard abgeschlossen, an die 35-40 Stunden dürfte ich auf dem Buckel haben. Und oh boy (BOY!), was waren das für Stunden.

    Vorab: Ich komme nicht drumherum, bei gewissen Punkten ein bisschen zu spoilern. Ich versuche es aber möglichst zu vermeiden und eklatante Spoiler nicht auszuformulieren. Trotzdem gilt: Wer gar nichts wissen will, liest hier nicht weiter.

    --------

    God of War ist ein Meilenstein der Videospielgeschichte und nicht weniger als eines der besten Spiele dieser Generation. Allen Bedenken im Vorfeld zum Trotz hinsichtlich der Neuausrichtung, der Wiederbelebung der Marke und dem Stirnrunzeln in Bezug auf Atreus, die Axt und Kratos' Bart haben Cory Barlog und sein Team bei Sony Santa Monica das Unmögliche geschafft: Kratos würdig in eine neue Trilogie gehievt. Und wie!

    Es ist quasi egal, welchen Aspekt man sich aus zu bewertender Sicht herauspickt. Ob Grafik, Musik, Sound, Charaktere, Spielwelt, Geschichte, Artdesign, Kampfsystem: alles kann nicht minder und muss als meisterhaft und referenzwürdig betitelt werden. Was dem Spieler hier für ein Production Value präsentiert wird, sucht seinesgleichen. Ich hatte keinen einzigen Absturz, keinen einzigen Bug oder Glitch. Das muss man bei Videospielen im Jahr 2018 irgendwie schon positiv hervorheben.

    + Es ist vor allem ein technisches Meisterwerk. Es ist neben Uncharted 4 und Horizon Zero Dawn nicht nur das hübscheste und grafisch opulenteste Spiel, es schafft diese gewaltige Bildpracht auch noch ohne eine einzelne Ladezeit und ohne eine einzige Schwarzblende. Alles geht fließend ineinander über, jedes Gebiet, jeder Kampf, jede Zwischensequenz. In 4K, HDR und ohne nennenswerte FPS-Drops. Dies gepaart mit der dazu noch offenen und großen Spielwelt und den monumentalen Setpieces ist eine irrsinnige Leistung.

    + Der fließende Übergang und die "No-Cut"-Technik sind für mich auch weit mehr als nur ein Gimmick. Es intensiviert die Immersion, es wirkt natürlich und deshalb persönlich, es macht die Geschichte um die Reise und die Charaktere so viel greifbarer. Und wenn man im Kontext der grafischen Opulenz als Spieler teils nicht weiß, ob man gerade spielt oder eine Sequenz läuft, dann macht ein Spiel verdammt viel richtig.

    + Umgarnt wird all dies natürlich von der atemberaubenden Kulisse. Ich weine Griechenland keine Träne mehr nach, dieses nordische Setting ist gewaltig, wunderschön und perfekt ausgearbeitet. Die Götter, die Riesen, der See der Neun, der Weltenbaum. Alles raubt einem regelmäßig den Atem, und ich habe mich selten so oft intensiv in einer Spielwelt verloren wie hier. Sei es der schneebedeckte Berg, über dessen Hänge der eiskalte Wind fegt, oder das wiesengrüne Gebirge im Osten, das mit seinen in Stein errichteten Bauten aus dem Herr der Ringe Universum stammen könnte, oder die Welt von Alfheim, bei der einem beinahe Augen schmelzen.

    xSMTNB3.gif


    + Höhepunkt neben alledem ist die Story. Und damit meine ich gar nicht unbedingt den primären Handlungsstrang, sondern die gesamte Erzählung um Kratos und Atreus und wie sie präsentiert wird. Das fängt bei der Vater-Sohn-Beziehung und ihren ganz menschlichen Problemen an, entfaltet sich weiter im kindlichen Leichtsinn und der Neugier von Atreus, und gipfelt in emotionalen, mal lustigen, mal streitigen und ernsten Auseinandersetzungen in und abseits der eigentlichen Geschichte. Kratos, Atreus und Mimir harmonieren perfekt, die Schreiber haben ganze Arbeit geleistet, vor allem auch während des eigentlichen Spielens wunderbar begleitende und kontextsensitive Dialoge zu kreieren. In Bezug darauf verweise ich gerne auf den Epilog von Jörg Luibl bei 4players, der dieselbe Begeisterung für das Storytelling in God of War teilt:

    Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
    Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

    + In der Story gibt es dann auch die Momente, die einem lange in Erinnerung bleiben und einfach nur staunend zurück lassen. Es gibt einen "FUCK YEAH"-Moment, bei dem hatte ich die Gänsehaut meines Lebens. Brillant eingeleitet, ausgeführt und präsentiert. Jeder, der so weit ist, wird wissen, welches Momentum ich meine.

    + Die Musik von Bear McCreary ist grandios. Man kennt die Leitmotive der alten Trilogie, aber man vermisst sie hier nicht. Stattdessen werden neue eingeführt, die sich einbrennen. Das neue Main Theme ist fantastisch, ebenso wie das melodisch und gesanglich wundervolle Leitmotiv für Atreus' Mutter. Der Soundtrack ist episch, düster, gefühlvoll und instrumental sowie gesanglich mit nordischen Chören perfekt abgestimmt. Wenn die musikalische Dynamik in Kämpfen oder spannungsgeladenen Situationen anzieht, wird jeder Axthieb umso kräftiger.

    + Die deutsche Lokalisierung ist vorbildlich und einmalig gut. Man hätte bei Kratos und Atreus so viel versauen können, aber die deutschen Sprecher sind perfekt gewählt. Selbiges gilt für die gesamte Riege von Sprechern aller Charaktere im Spiel. Darauf kann man sich bei Sonys First-Party Spielen echt verlassen.

    + Highlight des Spielens ist das Kampfsystem, das für mich ab jetzt zu einem der besten seines Genres zählt. Es entwickelt eine komplexe Tiefe aus Kombos, Parieren, Schild-,Faust-, Runen- und Waffentechniken. Erlaubt Nah- und Fernkampf. Bietet und belohnt defensives wie offensives Agieren gleichermaßen. Es etabliert mit der Axt und ihrer Mechanik aus Wurf und Rückwurf mal eben eine der coolsten Waffen aller Zeiten. Jeder Kampf ist auch nach 40 Stunden immer noch die pure Freude, wenn man einen Schlag erfolgreich mit dem Schild pariert, den Gegner zurückschlägt, ihm die Axt hinterher wirft, ihn in die Luft schleudert, sprintet, die Axt fängt und sich mit einer der zahlreichen Runenfertigkeiten auf ihn stürzt. Dazu der vibrierende Impact am Controller und die Choreographie auf dem Bildschirm. Zucker. Einfach nur Zucker.

    46UIMNQ.gif


    + Positiv überrascht hat mich zudem der optionale Content. Als ich hörte, dass es Nebenquests, Crafting und Sammelkram geben soll, war ich stutzig. Aber die Sorgen waren umsonst: Wer sich abseits der Hauptstory in der Welt umsieht wird belohnt mit wunderschönen optionalen Gebieten, Dungeons und Erzählungen, welche die Beziehung zwischen Kratos und Atreus vertiefen und darüber hinaus weitere interessante Einblicke in die nordische Mythologie gewähren. Und für die traditionellen GoW-Fans gibt es auch wieder Arenen und die Challenge of Gods.

    + Damit komme ich auch zum Umfang: 40+ Stunden in einem God of War? Wären es doch noch so viele Stunden mehr! Die Zeit verging wie im Flug, das Pacing ist perfekt, der optionale Content wunderbar integriert. Klar, wer strikt dem roten Faden folgt, ist vergleichsweise schnell durch (15-20 Stunden?), aber grundsätzlich bietet das Spiel verdammt viel mehr: Andere Welten wollen erkundet werden, knackige Bosse wie die Valkyrien liefern die ultimative Herausforderung, das Level- und Rüstungssystem lockt mit immer noch besserer Ausrüstung, optionale Gebiete bergen weitere Rätsel und Belohnungen. Und überall warten weitere Dialoge zwischen den Charakteren, weiteres Wissenswertes über das Universum.

    o Und doch liefert das neue God of War nicht alles, was es im Spielverlauf ankündigt. Das ist für mich weder positiv noch negativ, da man seitens SSM sicher noch nicht alles verpulvern wollte/konnte und da man immerhin erzählerisch und über Wandbilder einiges Wissen anreichert. Gewisse prominente Charaktere der nordischen Mythologie werden zwar immer wieder prominent erwähnt, zu sehen bekommt man diese aber trotz des erzählerischen Aufbaus während des gesamten Spiels nie. Eine elegante und kluge Lösung war es trotzdem, Mimir als Geschichtenerzähler einzubauen. Was aber nicht klug war und schon eher Richtung "dick move" geht, ist die Tatsache, das dem Spieler via der Welten-Karte im Weltenbaum alle neun Welten angezeigt werden und er sie sogar anwählen kann - er aber de facto am Ende nicht in alle Welten reisen darf. Hätte man besser lösen können.

    o Apropos "dick move". God of War endet mit gewaltigen Cliffhangern, die einem am Ende staunend, begeisternd, nachdenklich und sehnsüchtig auf mehr zurücklassen. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Deutlich ist jedenfalls, dass definitiv eine neue Trilogie ansteht. Dieser Teil wirkt in der Gesamtbetrachtung also in gewisser Hinsicht wie eine große Exposition.

    o Die Bosskämpfe gelten für manchen Spieler da draußen als einen der wenigen Kritikpunkte da draußen, weil sie unterm Strich nicht mehr die gigantischen und überwältigenden Ausmaße vorheriger Teile annehmen. Es gibt kaum mehr QTEs, keine Kletter-Passagen oder grundlegende Phasenwechsel mehr. Denkt man an einen Chronos aus God of War 3 zurück, auf dessen Unterarm man Gegnerhorden besiegt hat, dessen Nase man erklommen und dessen Fingernägel man herausgerissen hat, so wird man bei God of War enttäuscht. Entlohnt wird man hingegen mit deutlich intensiveren und persönlicheren Auseinandersetzungen, die an klassische 1v1 Duelle erinnern und für mich eine ausreichend spannende Abwechslung geboten haben.

    Bei all dem Lob bleiben kleinere Kritikpunkte, die ich während des Spielens aber nie als großartig störend empfunden habe und die ich in einem Nachfolger eher als potenzielle Ansätze für Verbesserungen sehen würde:

    - Die Trolle als Mini-Bosse wiederholen sich ein- bis zweimal zu oft. Später im Spiel habe ich mich einmal dabei erwischt, kurz sogar enttäuscht zu sein, als klar wurde, dass der "Wächter" der Welt doch wieder nur ein Troll ist (und nicht das "große Etwas" im Hintergrund). Ein oder zwei andere "große" Gegnerarten dieser Art wären cool.

    lPYWRUh.gif


    - Ähnliches gilt für die R3-Finisher-Moves. Klar, es gibt bei jeder Gegnerart eine eigene Ausführung des Finishers, aber gerade bei einem Spiel dieses Umfangs und entsprechend vielen Kampfsituationen hätte man hier noch mehrere Varianten anbieten können.

    - Ich bin kein Freund von Sammelkram und mag es nicht, wenn mir prozentuale ToDo-Listen vorgelegt werden, wie hier auf der World Map. Wobei ich das wenigste davon überflüssig fand und es insgesamt weit weniger schlimm war als ich befürchtet hatte. Einzig die Raben hätte man sich sparen können, denn die bieten keinerlei erzählerischen Mehrwert.

    - Die World Map ist generell etwas schwer zu lesen. Über den grafischen Stil kann man streiten, sonderlich präzise in ihrer Ausführung ist sie allerdings nicht.


    Und mehr fiele mir aus kritischer Sicht schon gar nicht mehr ein. Das spricht dann letztlich auch für sich. Denn God of War ist ein Ausnahme-Titel, der schlichtweg in einer anderen Liga spielt als andere Videospiele. Es ist ein audiovisueller Orgasmus, ein emotional geladenes und atemberaubendes Abenteuer mit spielerischer Tiefe, unverbrauchtem Setting, unbegreiflich gelungener Neuausrichtung und grandiosen Kernmechaniken.

    Ich hätte nicht gedacht, dass Kratos mich jemals emotional abholen wird. Oder dass mir Atreus ans Herz wächst. Oder dass es SSM nach dem phänomenalen God of War 3 wirklich schafft, die Serie erwachsen werden zu lassen. Aber sie haben es geschafft.

    Kratos ist zurück. Im Olymp.

    10/10
     

    32504889jh.jpg

    Super Mario Bros 2 - The Lost levels

    Hab die letzten Tage gemerkt das ich den echten zweiten Mario Teil noch nie durchgespielt hab. Also hab ich mich als kleines Zwischenszenario zu God of War mal ran gesetzt. Muss man generell nix zu sagen, es ist der Nachfolger zu einem der wichtigsten Plattformer in der Videospielgeschichte. Hier ist eigentlich alles nahezu perfekt. Leveldesign, Musik, Präzision der Steuerung, alles ist einfach Klasse. Die aufgewertete Grafik auf dem SNES tut ihr übriges noch dazu. Man kann verstehen das die Japaner das hier nicht raus bringen wollten, das Ding ist wirklich knackig und bietet was die Warp Zone's angeht einige fiese Stellen. Trotzdem ist es einfach ein super Titel und sollte von jedem gespielt werden. Denn wenn man durch ist bekommt man:

    32504948jg.jpg

    Einige Extra Level die nochmal schwieriger sind als die davor. Hier geht es genauso klasse aber noch etwas härter weiter. Einige fiese und vorallem schwere Stellen sind schon nicht ohne und man bekommt diese nur durch langes probieren raus und durch. Aber auch hier war der Spielspaß auf ganz hohen Niveau und bietet für Fans nochmal ein gutes Bonus Stück vom Game. Auch hier, unbedingt spielen.
     
    God of War (PS4)

    ZWBiZSJ.jpg


    Habe jetzt nochmal zwei Tage über das Spiel gebrütet und in den zwei Tagen auch etwas an Side Content angegangen (Niflheim ist übrigens ein richtig mieser Filler Content).


    Wo mich das Spiel überzeugen konnte...

    • Die Präsentation ist monumental gut und das meine ich jetzt ohne jegliche Hyperbel. Es sieht umwerfend gut aus, der Sound und die Musik sind on point und an der Inszenierung lässt sich ebenso kaum etwas kritisieren. Ich würde sogar soweit gehen und God of War hier overall als neuen Benchmark bezeichnen.
    • Zum ersten Mal hatte ich nun auch bei einem God of War das Gefühl eine gute Geschichte präsentiert zu bekommen. Zwar eine weniger epische und viel persönlichere, als man dies von einem God of War erwarten würde aber eine wesentlich besser ausgearbeitete, als in den vorherigen Teilen. Ebenso gefiel mir wie die nordische Mythologie in das Spiel eingearbeitet wurde. Zwar darf man hier keinen gehaltvollen Geschichtsunterricht erwarten aber im Vergleich dazu wie man früher die griechische Mythologie behandelte, wirkt das hier schon sehr durchdacht und gut recherchiert. Es ist inhaltlich zwar nicht so tiefgründig und komplex wie etwa ein Nier:Automata aber insgesamt konnte mich das Spiel in diesem Punkt doch positiv überraschen - trotz richtig üblem Cliffhanger.
    • Atreus. Ja, ich war außerordentlich skeptisch bzgl. des Jungen aber diese Skepsis war, wie sich nun herausgestellt hat, absolut unbegründet. Er hat mich zu keiner Zeit genervt, war gut im Gameplay integriert und trug einen nicht unwesentlichen Teil dazu bei wieso mir God of War inhaltlich gefiel.
    • Das Level Design gefiel mir zumindest in den Story Gebieten recht gut. Es war wunderschön anzusehen und auch ganz durchdacht designed. Das Niveau der Soulsbourne Titel (stichwort Environmental Storytelling und diese extrem durchdachte Verschachtelung) erreicht man zwar nicht aber war trotzdem gut.
    Dinge die ich neutral betrachte...

    • Im Bezug auf das Gameplay war ich die ersten Stunden zwar etwas enttäuscht, da es mir wenig geschmeidig und arg simplifiziert erschien aber mit fortlaufender Spielzeit wurde diese Kritik immer nichtiger. Besonders der Simplifizierung wurde mit ausgebauten Skill Trees und der zusätzlichen Waffe im späten Spielverlauf abgeholfen. Zum Ende hin war das Kampfsystem dann richtig cool aber schade, dass es so lange gedauert hat. Gestört hat mich jedoch, das gesamte Spiel über, die Kameraperspektive (die abgesehen von den Kämpfen sehr geil kam). Bei Kämpfen mit vielen Gegnern hat man hier schnell die Übersicht verloren und hat sich mehr auf die Indikatoren am unteren Bildschirmrand konzentriert, die einem Angriffe außerhalb des Sichtfelds anzeigten, statt auf das was eigentlich am Bildschirm abging.

    Was mir nicht gefiel...

    • Während mir die durchinszenierte Main Story sehr gut gefiel, kann ich das vom Side Content nicht gerade behaupten. Abseits von den Gesprächen, welche die Protagonisten untereinander führten, fühlte sich das sehr nach Filler Content an und fiel qualitativ doch ziemlich ab. Man musste sich dem Content, zumindest auf normal, zwar nicht unbedingt stellen, um durch die Main Story zu kommen aber ich hätte die Energie, die in den Side Content floss, lieber in der Main Story investiert gesehen.
    • Die Rätsel des Spiels. Fand ich großteils entweder billig oder nervig aber das hat bei God of War eh Serientradition. Da blieb man sich treu.
    • Das Item und Upgrade System. Ja, man wollte hier RPG Elemente anfließen lassen und auch wenn ich riesiger RPG Fan bin, so RPG light Elemente finde ich immer etwas billig. Das hätten sie gerne lassen (oder weiter ausbauen) können.
    • Die Bosse, die meiner Meinung nach größte Schwäche von God of War. Zum einen gab es zu wenige, zum anderen wurden die Mini Bosse bis zum Erbrechen recycled. Man bekam eigentlich nur einen wirklich namhaften, nordischen Gott vorgesetzt (und diesen auch gleich zweimal) und die Mechaniken der Bosse waren auch sehr enttäuschend (Oder bin ich hier einfach nur von anderen Spielen verwöhnt, die God of War in dieser Disziplin regelrecht vorführen?).
    Insgesamt ein sehr gutes Spiel, mit dem ich viel Spaß hatte und das in der Bibliothek keines PS4 Besitzers fehlen sollte. Der ganz große Wurf, den der Metacritic Score suggeriert, wurde es meiner Meinung nach nicht. Wenn sich Santa Monica aber nicht auf den geernteten Lorbeeren ausruht, könnte der Nachfolger, der zu 110% kommen wird, zum Meisterwerk avancieren.

    8/10
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ich packe es hier auch nochmal rein:

    Uncharted 4

    349.jpg


    Gestern das Spiel beendet (hänge zeitlich etwas hinterher :D)

    Zum Spiel brauche ich nicht mehr viel sagen, das meiste steht hier schon. Audio-visuell habe ich bisher nichts gesehen, was auf einem derart hohem Niveau ist. Unglaublich, wie genial das alles aussieht und sich auch anhört (PS4 Pro, 4K, HDR).

    Dinge, die mir besonders (positiv und negativ) aufgefallen sind:

    • diese GRAFIK!!!! (Wie oft ich im Spiel stehen geblieben bin, weil das Panorama einfach nur atemberaubend war. Der Strand am Ende sah dank HDR teilweise fotorealistisch aus)
    • Liebe zum Detail!!!
    • sehr realistische Animationen (das macht so viel aus - viele Spiele verlieren dadurch an Immersion)
    • Art Design
    • Genialer Übergang zwischen Cutscenes und Ingame Spiel
    • Tolle Soundeffekte (es kracht aus allen Lautsprechern und das authentisch - viele andere Spiele hören sich im Vergleich dazu echt künstlich an. Man merkt wieviel Arbeit da reingeflossen ist und den Unterschied sieht und hört man einfach. Da hat sich eine 5.1 Anlage echt mal wieder gelohnt.)
    • Gameplay gibt leider nicht viel (Klettersequenzen waren teilweise nervig, zumal man nur X drücken musste. Viele Sprungpassagen sind auch extrem inszeniert)
    • Endgegner ist auch nicht besonders hängengeblieben
    • Tolle Charaktere
    • Dialog Lautstärke im Spiel viel zu leise
    • Hässliches Menu (das Spiel sieht sonst so genial aus, aber das Menu geht gar nicht)
    • Explosionseffekte
    • Gesamtpaket (Grafik, Sound, Charaktere - einfach alles ist auf einem extrem hohem Niveau)

    Audio-visuell ist das Spiel einfach eine ganz eigene Liga, dazu braucht man nichts mehr sagen. Schade, dass es nicht mehrere Entwickler wie ND gibt, wir brauchen mehr von solchen Spielen. Hätte gerne eine 10/10 gegeben, aber dafür ist mir das Gameplay zu dünn. Zumal ist die Motivation zum zweiten Durchlauf nicht besonders hoch, wenn dann eher durch die geniale Level Optik, daher

    9/10


    Freue mich auf die nächsten Titel, die ich noch nachholen muss:

    • Uncharted 4
    • Last of Us Remastered
    • Uncharted Collection
    • Horizon Zero Dawn
    • The Witcher 3
    • God of War
    • Uncharted: The Lost Legacy
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Zurück
    Oben