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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Crash N.Sane Trilogy
Hat immer wieder motiviert, aber nach jedem Spiel war ich froh durch zu sein. Ist auch weniger ein skillbasiertes Jump'n'Run und mehr eine Herausforderung, die Musclememory und Glück in Trial&Error-Passagen abfragt. Eine vergleichsweise unpräzise Steuerung trotz deutlicher Verbesserungen im Remake frustriert immer wieder. Das meiste Gameplay ist sehr repetitiv und wenn die Entwickler eine Idee hatten, dann irgendwas Nerviges oder schlecht Umgesetztes. Die Bossfights sind der Tiefpunkt. Ist eins der Spiele meiner Kindheit, aber unglaublich schlecht gealtert. Da hilft auch nicht die sympathische Präsentation. 4/10
 
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Frustig empfand ich lediglich einige Levels des ersten Teils. High Road, Slippery Climb, Road to Nowhere...will ich alles nie wieder sehen.

Der zweite dann schon deutlich entschärft. Hatte die geschmeidigste Balance.

Warped enttäuschte. Kaum Herausforderung. Die Gimmick Level sollten nicht existieren. Die Flug Sachen oder die Rennen...ein Scheiss, das.

Alles instant verschlungen. Einfach Lieblingsgenre.
 
Der erste Teil litt unglaublich unter den schlechten Hitboxen. Man hat echt immer Angst einen Gegner von hinten anzugreifen, weil man 10m vom Schwanz der Schildkröte entfernt einfach tot umkippt. Und die Brückenlevel wurden halt viel schwerer gemacht im Remake, dadurch dass man jetzt nicht mehr so einfach so weit springen konnte und sich auf die furchtbare Schildkrötenphysik verlassen musste.

Im zweiten gingen dann die Hitboxen, aber da haben mich die Bienen-Level schon extrem abgefuckt. Vielleicht habe ich einfach etwas übersehen an Möglichkeiten, aber für mich war das einfach nur random, ob ich es geschafft habe, alle fünf Bienen zu erledigen, wenn gerade kein Schlamm in der Nähe war. Und dazu dann diese time-based Sprungeinlagen, die das ganze extrem nervig gemacht haben. Die Weltraumlevel waren auch schlecht, wenn auch zum Glück sehr kurz, und die Bosse waren hier die schlechtesten.

Warped war bis auf die Rennen richtig einfach. Mit der Bazooka hat man dann auch den Sinn des Genres irgendwie zerstört. Warum soll man überhaupt noch gezielt Gegnern ausweichen und so, wenn man sie einfach wegballern kann?

Der größte Kritikpunkt geht aber an fehlende Ideen. Das Spiel besteht quasi aus den einfachsten Grundbausteinen klassischer Jump'n'Runs. Man springt ständig über die(mechanisch)selben Abgründe und Gegner. Das fühlt sich an als hätte man das erste Level von Super Mario World extrem ausgebaut. Und das auf drei Spiele à sechs Stunden oder so. Teilweise waren dann Level so ähnlich, dass ich das Gefühl hatte, es eben erst gespielt zu haben.

Letztendlich war aber Crash eins meiner ersten Spiele überhaupt. Und die Demo vom Playstation-Magazin habe ich damals x Mal gespielt und kannte da auch keinen SNES oder N64. War schon richtig cool. Und die Nostalgie hat mich dann am Ball bleiben lassen. Dazu fand ich gerade im ersten Teil die Inszenierung ziemlich sympathisch. Die fallenden Kisten nach jedem Level oder die Bossanimationen. Das hat mir die Spielerfahrung ziemlich gerettet, auch wenn ich von der Reihe jetzt genug habe. (Gebt mir Crash Team Racing tho.)
 
Monster Hunter World --> 9.5/10

Mein vierter Teil der MH Serie nach MH3 Ultimate (2012/WIIU), MH4 Ultimate (2014/3DS) und MH Generations (2016/3DS). Ist es auch mein liebster? Nein an MH3 Ultimate und MH Generations kommt er für meinen Geschmack nicht ran.

Was macht er schlechter als seine Vorgänger:

- deutlich reduzierter Schwierigkeitsgrad, grad das hat MH ausgemacht und stört mich mittlerweile am meisten. Endgame im 4 Ultimate war das härteste was ich je gespielt hab.
- deutlich kleinere Anzahl Bossmonster
- deutlich weniger unterschiedliche Bossmonster, alles fliegt oder ist ne Echse
- Schlechteres Waffendesign
- Die beste Monster der Serie fehlen alle (Zinogre / Brachydios / Glavenus / Lagiacrus / Gore Magala usw.)
- Skillsystem hat mir früher deutlich besser gefallen, war halt zu kompliziert für den westliche Markt.
- Rathalos ist noch die grössere Pussy als früher.
- Das Endgame ist bei weitem nicht so interessant wie früher.

Was macht es besser:

- Die Karten, wenn auch deutlich weniger in der Anzahl, sind viel grösser und spannender zu erforschen.
- Die Grafik ist atemberaubend, Umgebungen und Monster.
- Dass die Monster auf einander losgehen bzw. reagieren ist genial.
- Die kleinen Monster sind zum ersten Mal synchron für alle Spieler im Multiplayer.
- Die Möglichkeit Lebewesen zu fangen und in deinem Raum freizulassen find ich ganz witzig
- ganz Vergessen, keine Ladezeiten zwischen den Gebieten 1-1X. Am Anfang war ich skeptisch, ich weiss klingt komisch für Neulinge:), aber hat sich als gut erwiesen

Was macht es anders und ist für mich kein + oder -:

- Ich kann mich bewegen während des essens und trinkens. Ist vielleicht realistischer, reduziert aber das taktische Gameplay der Vorgänger.
- Das System mit den Fliegen die Dir das Monster resp. die Spuren suchen. Wieder so eine Anpassung an den westlichen Markt (Vereinfachung) die ich nicht gebraucht hätte, die aber auch nicht weiter stört.
- Die Kämpfe mit den Riesenmonster (Zora Magda..) sind immer noch scheisse, sogar noch schlechter als früher.
- Die Mäntel die ich mitnehmen kann, wieder eine der zahlreichen Vereinfachungen die es nicht gebraucht hätte, in dem Fall aber trotzdem eine ganz spassige Neuerung

Sachen die ich vermisse:

- Als Prowler resp. hier Palico zu spielen, das war richtig unterhaltsam in MH Gen. und hat sich deutlich unterschieden vom Gameplay des normaler Jäger.
- Die Hunting-Styles vom MH Generations.
- Das lernen unterschiedlicher Fähigkeiten der Palicos, allgemein wurden die Möglichkeiten der Begleiter stark zurückgeschraubt.

Tönt alles nicht so berauschend, täuscht aber gewaltig. Ich liebe die 3 Vorgänger halt einfach auch alle.
Alles in allem geiler Start, resp. gute Basis für die Zukunft der Serie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich noch anmerken möchte zu der Monster Hunter Serie. Ich liebe die Spiele wie oben beschrieben, bin aber jemand der Bosskämpfe in Spielen überhaupt nicht mag, weil sie zu 99% unpassend sind oder komplette Scheisse vom Design her. Mit ein Grund wieso ich "Halo 1" und "the last of Us" mag, beide kommen ohne wirklichen Bosskampf, resp, Übergegner aus.

Ich hasse Bosskämpfe und liebe Monster Hunter, ein Spiel das aus Bosskämpfen only besteht, wie kann das sein?

Die Kämpfe sind fordernd, geil designt und jederzeit fair im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen.

Kann bis heute nicht verstehen das MH und Resident Evil vom gleichen Entwickler kommen, RE war lange meine liebste Spiele Serie, aber rückblickend hat die RE-Reihe nicht einen einzigen Bosskampf den ich gut designt fand, resp. gut spielbar war.

Was mir auch noch gefällt.
Gibt glaub ich keine andere Serie wo der Skill soviel ausmacht wie in MH, wenn ich zurückblicke auf MH 3 Ultimate als Beispiel, der letzte Singleplayer Boss Alatreon. Ich hab gegen den 35 oder 50min. gekämpft, zumindest bis die Zeit abgelaufen war und hab Ihn nicht down gekriegt. Andere machten den 5-6min.
 
Dusk

Episode 2 setzt noch mal einen ordentlich drauf. Bot E1 vor allem Arenakämpfe, gesellen sich in E2 komplexeres Leveldesign, WTF-Momente und einige Horrormomente hinzu. Jeder Level fühlt sich dieses mal anders an. Zwar grast man im Prinzip die Umgebung immer nach Schlüsselkarten und Schaltern ab, aber da der Levelbau sich jedes mal unterscheidet, macht das durchgehend Spaß. Naja, zumindest fast, teilweise waren sie zu gut versteckt, was dazu führte, dass ich sinnlos in der Gegend geirrt bin.
Der große Star dieser Indieperle ist aber das Gunplay. Hier zahlen sich die 144Hz auch voll aus, denn in Dusk bewegt man sich in einem Affenzahn durch die Levels (auch vertikal) und kann die Gegner trotzdem präzise ausknipsen. Im Gegensatz zu E1 ist es hier auch nötig, zumindest auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad, denn im späteren Verlauf kreuzen einem zähere Gegner mit den Weg. Aber das sind die Momente, wo Dusk scheint. Alles ist perfekt ausbalanciert und spielbar, was bei der Geschwindigkeit umso beeindruckender ist. Und ich kann garantieren, jedes Gefecht ist Adrenalin pur.

Was ich Dusk vor allem zu Gute halte, ist dass ich mich beim Spielen zurück versetzt in 1998 gefühlt habe. Kein Team, kein nerviger Kamerad, kein Wegmarker, keine Unterbrechungen und sonst kein Schnickschnack. Man bestreitet seinen Weg ganz allein und muss jedes Herausforderung alleine meistern. Und das hat für mich so auch viel mehr Atmosphäre.

Für 17€ Pflicht für Genrefans.
 
Split Second

Das Spiel gab es ja gerade gratis mit Gold.
Ich bin nicht der große Rennspiel Fan, aber dieses Spiel hat mich gepackt. Es sieht grafisch m.M.n. immer noch super aus und läuft auf der X perfekt. Man wird immer wieder motiviert neue Wagen und Strecken freizuschalten. Mir macht es einfach Spaß seine Gegner von der Strecke zu bomben indem man kleinere oder riesige Explosionen auslöst die sogar den Streckenverlauf ändern.
Selbst nach Abschluss der Meisterschaft werde ich immer mal wieder dieses Spiel starten.

Für alle die gerne mal einen Fun Racer spielen unbedingt mal anschauen.
 
The Witness (PS4)

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Braid finde ich absolut überbewertet und auf die 2D-Labyrinth-Rätsel von The Witness hatte ich ehrlich gesagt wenig Bock. Eine Spielzeit von über 20h mit über 500 von diesen billig-wirkenden Puzzles hat mich immer direkt abgestoßen, wenn ich an das Spiel gedacht habe. Und das obwohl mit Portal 2 und The Talos Principle zwei Puzzler zu meinen Lieblingsgames zählen.

Nach langer Zeit habe ich mich aber endlich dazu aufgerafft, das Spiel zu starten. Und es fängt recht harmlos an. Verbinde Start mit Ziel. Verbinde Start mit Ziel und nehme dabei alle schwarzen Punkte auf dem Weg mit. Verbinde Start mit Ziel, nehme alle schwarzen Punkte auf dem Weg mit und trenne die schwarzen von den weißen Kästchen. Es ist zu Beginn weniger ein Spiel und mehr eine Lehrstunde für die Sprache dieser Labyrinth-Rätsel. Und jedes Mal, wenn wir glauben, sie zu verstehen, bringt sie uns neue Wörter bei. Und als wir endlich unseren Wortschatz komplettierten, fangen wir an sie selbstständig anzuwenden. Das ganze Bewusstsein für die Spielwelt ändert sich und es ist das reinste (und zermürbendste) Vergnügen, dieses große Rätsel, das sich weit über die Grenzen der kleinen 2D-Platten ausbreitet, zu lösen.

Wie auch schon The Talos Principle und noch mehr Everything wird hier ein philosphischer Gedanke virtuell manifestiert. Und das ist ein großer Erfolg für das Medium. Besonders, wenn man bedenkt, wie exzellent die Ausführung mit den anspruchsvollen Rätseln und bildschöner Technik gelang. Ein unscheinbares Meisterwerk.

10/10
 
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Witzig! Für die knapp fünf Stunden, die das Spiel dauert, ist es echt ganz cool. Dinos gehen sowieso immer. Das Spiel ist ein Low Budget Titel, was man an allen Ecken merkt, aber es ist sauber programmiert. Die Saurier sind tatsächlich cool gemacht und das Spiel macht schon Spaß, auch wenn es selbst in den fünf Stunden ultrarepetiv ist. Eigentlich müsste der Titel lauten "Kill all raptors", denn nichts anderes macht man in den 14 Levels. Man erschießt Unmengen von Raptoren in allen Größen und Farben. 600 habe ich laut Statistik abgeknallt, und wer dann noch nicht genug hat, versucht sich am Horde-Modus, wo man mit jeder Welle weitere 30 Stück oder so über den Haufen ballern darf.
Ich finde es ein bisschen schade, dass es fast nur Raptoren als Gegner gibt. Die Entwickler haben es versäumt, eine lebendige Welt, gefüllt mit vielen verschiedenen Viechern, zu kreieren. Stattdessen Raptoren an jeder Ecke. Hin und wieder ein Pflanzenfresser wäre halt auch mal ganz nice gewesen.
Wer das Spiel spielt, versteht jedenfalls warum die Turok-Macher (Turok :heul: ) immer auch Gegner implementiert haben, die zurückschießen können.

Was wirklich cool ist, sind die Waffen. Zum einen gibt es sehr viele verschiedene (ca. 20), zum anderen bilden diese dank der Zeitreisestory einen wilden Mix aktueller und historischer Waffen ab. Mit Vorderlader, MG 42 und RPG auf Dinojagd gehen, hat auf alle Fälle was.

Wer auf Dinos steht, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren!
 
True Fears: Forsaken Souls Part 1

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Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Schönes Spiel für mal Zwischendurch. Rätsel sind keine mega Kopfnüsse, aber hier und da muss man schon mal überlegen.
Gruselige Grundatmosphäre gefiel mir auch super.
Insgesamt mit Bonuskapitel war ich so 4-5 Stunden dran. Habe es auf normal gespielt.
Wiederspielwert ist nur leider nicht sonderlich gegeben, außer man möchte sämtliche Trophäen holen. Im ersten Durchgang waren es 57% die ich geholt hatte. Viele sind auch das man die Minispiele in unter einer Minute schafft. Kaum im ersten Durchgang möglich.

Insgesamt gebe ich 8 von 10 Wimmelbildern
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und gleich das nächste hinterher

The Vanishing of Ethan Carter
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Eine Art Walking Simulator aber hier auch mit einiger Interaktion.
Man weiß lange nicht, was genau da eigentlich vor sich geht und es kommt nur langsam Licht ins dunkle. Werden mehrere Geschichten erzählt, die zum Schluss sich einigermaßen zusammenfügen.
Mir hat es jeden falls viel Spaß gemacht, sogar besser als Everybody's gone to the Rapture. Grafisch sieht das richtig klasse aus und auch die Geräuschkulisse ist herrlich. Habe die Umgebung auf maximale Lautstärke gestellt. Mit Kopfhörer ist das dann richtig toll.

Spielzeit war wohl so knapp 5 Stunden schätze ich.

Insgesamt gebe ich ne 9 von 10

Anbei noch 2 Screenshots
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Demon's Crest (SNES)
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Wer von euch damals Ghost'n Goblins auf dem NES gezockt hat wird sich sicherlich an den roten Gargoyle erinnern der euch in vielen Welten richtig Nerven kosten. Dieser Gargoyle bekomm dann seine eigene Spielereihe, beginnend auf dem Gameboy mit dem Titel Gargoyle's Quest. Daraus folgte bald weitere Spiele der Serie, unter anderen eins der besten Spiele auf dem Super Nintendo, Demon's Crest. Das Spiel ist fantastisch. Was hier sofort heraus sticht ist die Optik. Wirklich bemerkenswert was hier aus der Konsole geholt wurde. Auch der Sound passt hier wie die Faust auf's Auge. Er fängt ständig die Stimmung der Umgebung ein und verstärkt sogar die Wirkung der Atmosphäre. Ihr kämpft euch über die Overworld die hier in sehr schönen Mod Seven dargestellt wird durch die verschiedenen Stages, besiegt am Ende einen Boss und geht weiter. Doch das Spiel hat so viel mehr zu bieten. Zuerst das nette kleine Extra. Man kann die Level in jeder Reihenfolge machen. Ebenso kann man immer wieder in die Stage's rein. Wieso? Weil dann hier der zweite, viel größere Aspekt zum tragen kommt. Wer denkt das Castlevania SotN für die PS1 Metroidvania begründet hat sollte das mal hier anschauen. Ihr bekommt in jeder Stage nach dem ihr den Boss besiegt habt eine weitere Form/Fähigkeit für euren Gargoyle was euch erlaubt weiter in die großen und exzellent designten Level zu gehen und diese mit der neu erworbenen Fähigkeit zu ergründen. Dies dient nicht nur dazu die Spielzeit künstlich zu verlängern sondern belohnen euch mit noch mehr Spezialfähigkeiten die ihr wiederum in anderen Leveln anwenden könnt. Extra Leben, Zaubersprüche, so viel gibt es als Belohnung wenn ihr euch die Zeit nehmt und die Welten nochmal erkundet. Das alles zusammen macht das Ding nicht nur zu einem der besten Gargoyles Teile sondern zu einem der besten SNES Spiele überhaupt. Das Spiel ist damals recht schlecht verkauft worden und daher heute sehr sehr teuer, aber wer die Möglichkeit hat das Ding auf anderen Wegen zu zocken muss das machen. Top 10 auf dem SNES. Klassiker, Bombe, bitte spielen.
 
Kingdom Hearts Final Mix 1.5 (PS4)

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Auch wenn ich nach dem letzten Fight eben, noch total fix und fertig bin, muss ich allgemein doch sagen...schön war es. Kamen doch nochmal einige Erinnerungen während dem durchspielen hoch, obwohl es schon seit 2002 her ist . Noch immer finde ich die Story und das Universum richtig interessant und tauche gerne hinein und freu mich schon auf den Rest, den ich dann direkt angehen werde.

Die Charaktere sind sympathisch und dabei ist es egal ob es die von Disney sind, oder die von Square. Was aber wirklich heute nur noch schwer geht, ist das Gameplay und die Steuerung. Die Gummischiff-Abschnitte spare ich jetzt mal komplett aus, die sind Abfall...Die Kämpfe sind teils auch echt nervig. Die Kamera hilft da auch nicht immer weiter. Ich weiß nicht ob sie den Final Mix schwerer gemacht haben, aber ich hatte echt zu kämpfen obwohl ich nur auf normal gespielt habe. Daher der Tipp, spielt direkt auf easy falls ihr es auch mal wieder zocken möchtet.

Das letzte Drittel ist da echt mies. Da kommen unzählige Kämpfe die echt nicht ohne sind. Und ab dem letzten Savepoint im Spiel, wird es so richtig übel, da kommen mehrere Bosskämpfe und der letzte ist dann nochmal ein richtig fetter Tritt in den Arsch des Spielers. Hatte ich nicht so schwer und langwierig über mehrere Stufen in Erinnerung. Vielleicht war ich mit Level 50 auch unterlevelt, keine Ahnung.

Trotzdem hatte ich wie gesagt wieder Spaß damit (ca. 25 Std. gebraucht) und freu mich dann als nächstes mit Chain of Memories weiter zu machen. Hatte es glaub auch schonmal gezockt auf dem GBA, aber weiß nicht mehr ob komplett oder nicht.

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Gunstar Heroes auf dem Mega Drive eben durch. Gilt ja allgemein als eins der Highlights auf dem System und tja, das kann ich nur bestätigen. Das Spiel rockt in so ziemlich allen. Design, Level, Bosse, Sound, genereller Funfaktor. Ganz stark was hier geboten wird.Macht einfach Bock sich durch die Level und Bosse zu kämpfen. Zuerst denkt man es gibt nur 4 Level doch nach dem 4. Level gibt es so etwas wie einen Twist und man bekommt noch einige Level dazu. Das kommt überraschend, motiviert aber gleich noch ein Stück mehr. Verschiedene Waffentypen bieten hier auch etwas Abwechslung. Leider gibt es auch einige kleine Dinge die man bemängeln muss. Zuerst die Waffen. So gut die unterschiedlichen Waffentypen sind, eine Waffe ist einfach overpowert. Eine Art "Selbstsuchende Ziel Kanone". Man muss eigentlich nicht mehr zielen sondern die Kugeln fliegen automatisch auf das Ziel. So kann man eigentlich nur durchrennen und ballern ohne zu zielen. Das mindert den doch fairen Schwierigkeitsgrad und Spannung ab. Zweiter Kritikpunkt sind die Bosse. So genial sie designt sind, so einfach sind sie auch. Schon nach wenigen Sekunden hat man raus was man machen muss, bin nur beim Final Boss mal gestorben, alle anderen gingen beim ersten mal durch. Irgenwie ärgerlich wenn man bedenkt das man sich in den eigentlichen Leveln schon anstrengen muss. Dritter Punkt ist das 4. Level. Das ist wie eine Art Monopoly aufgebaut. Man würfelt und landet je nach Augenzahl auf einem Feld. Das besagt dann das man gegen einen Gegner kämpfen muss, eine Waffe verliert oder gar wieder an den Anfang zurück muss. Das einfach total unnötig, die Idee ist eigentlich gut aber die Umsetzung arg Panne. Dauert alles viel zu lange, nervt, man kann es nicht direkt beeinflussen und insgesamt wirkt es einfach fehl am Platz. Trotz der kleinen Punkte ist das schon eins der besten Spiele auf dem Mega Drive. Hat echt Spaß gemacht.
 
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Halo Combat Evolved Anniversary (Xbox One)

16 Jahre ist es schon her, das ich Halo das erste mal auf der X-Box gespielt habe und bis heute ist für mich der Ego-Shooter überhaupt.
Bei dem Spiel passt einfach alles, die Grafik, das Gameplay und der geniale Soundtrack von Martin O´Donnell. Und so hat Halo auch 16 Jahre nach dem Release und dank der überarbeiteten Anniversary Edition nichts von seiner Faszination verloren. Die Kämpfe gegen die KI machen immer noch Spaß und sind fordernd zugleich. Zumindest wenn man es auf Heldenhaft oder Legendär spielt.In meinem Fall habe ich es Heldenhaft gespielt. Der Soundtrack ist wie schon erwähnt episch und hat mir nicht selten eine Gänsehaut beschert.
Klar hat es auch seine Macken, wie die Eintönigen Innenabschnitte oder das Backtracking aber haben mich diese dank ders hervoragenden Gameplay nie wirklich gestört.
Gerne denke ich auch heute noch an die unzähligen Stunden im Multiplayer oder im Coop-Modus zurück. Wir haben damals fast jedes Wochenende eine kleine LAN organisiert und Halo gezockt :liebe:
Nach Halo 1 werde ich jetzt auch noch Teil 2 und 3 durchspielen. Schade das MS bei Halo 3 es nicht für nötig gehalten hat eine Anniversary Edition wie bei Teil 1 und 2 herauszubringen...

Zum Abschluss noch den Trailer zu Teil 2
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am besten Sound voll aufdrehen
 
Cyber Core
Ein Top Down Shooter auf der PC Engine im Stil von 1942. Der Shooter ist eigentlich ziemlich random. Keine großen Überraschungen oder Innovationen die einen bei der Stange halten. Einziges Merkmal ist das man hier nicht mit einem Flugzeug oder Mech fliegt und schießt sondern mit einem Insekt. Eure Gegner sind auch Insekten. Das alles. Der Schwierigkeitsgrad ist durchweg fordernd aber in den letzten beiden Leveln wird er einfach unfair. Das bricht das Spiel etwas für mich. Das was wirklich positiv raus sticht ist die Musik. Die bockt und passt zum Gameplay. Rest ist leider nur Durchschnitt der am Ende einfach zu schwer wird. Kann man sich mal anschauen, man verpasst aber da wirklich nichts.

Battle Mania 1

Auf Empfehlung von @WaldGespenst hab ich mir den Shooter mal gegeben und meine Fresse, der ist wirklich Bombe. Die Japaner wissen genau wie sie sowas anstellen müssen. Grafisch ist das Ding wohl mit das schönste was es auf dem Mega Drive gibt. Unfassbar scharfe und helle Texturen klatschen hier auf einen ein. Auch wird hier eine Story erzählt die man natürlich ohne japanische Kenntnisse nicht versteht. Aber es gibt ein "Intro" und immer wieder Zwischensequenzen die einen echt bei der Stange halten. Spielerisch ist das auch sehr geil, die Level sind super und vorallem sehr abwechslungsreich gemacht, die Bosse sind typisch Japano Durchgeknallt, machen aber verdammt viel Spaß. Auch die Musik ist eine Pracht, alles wirkt rund und stimmig. Bis jetzt, für mich sogar der beste Shooter auf dem Mega Drive. Muss man mal gezockt haben.
 
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