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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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siehste @Mandos ... hab ich doch recht behalten... das game rockt... :D das einzige, was mich etwas genervt hat, waren die Verfolgungsjagden/quicktime Passagen... zwar toll in Szene gesetzt, aber micht nervt sowas...
 
Und weiter gehts in meinem Quicktober. Sonst brauche ich ein halbes Jahr für ein Spiel und den Monat nehme ich mir scheinbar jede Menge kurze Spiele vor, was mir tatsächlich aber unheimlich Spaß macht. Gestern habe ich Gone Home zu Ende gespielt, was ja insgesamt auch nur ne Spielzeit von vielleicht 4 Stunden hatte.

Das Spiel hat mich ja die ganze Zeit schon gereizt, weil ich mir überhaupt nichts darunter vorstellen konnte. Von allem was ich gelesen habe, hat es sich auch eher langweilig angehört. Tatsächlich hat das "Spiel" aber eine gewisse Faszination ausgeübt. Die Backstory ist am Ende zwar relativ normal und bei weitem nicht das was man zwischenzeitlich erwartet, aber irgendwie baut das Spiel eben eine gewisse Atmosphäre auf wenn man sich darauf einlässt. Und es ist erstaunlich wie die Gamedesigner mit einem als Gamer spielen und Clichees ausnutzen. Da bildet man sich Dinge ein bzw. erwartet etwas was nicht passiert. Das ganze Sound-, Score und auch Licht bzw. Hausdesign lassen einen immer wieder in eine bestimmte Richtung denken. Finde ich sehr geil.

Ich konnte mich auch extrem gut auf das Spiel einstellen, so dass ein richtig starkes Kopfkino stattgefunden hat. Obwohl man die Charaktere rund um Mutter, Vater, Schwester und den Onkel des Vaters nur anhand Notizen und Tagebucheinträgen erlebt, sind sie am Ende greifbar und man fühlt und fiebert regelrecht mit ihnen mit. Für mich eine ganz neue Erfahrung muss ich sagen. Wobei ich an der Geschichte um den Vater am Meisten zu knabbern habe. Für mich der interessanteste Part, obwohl der eher eine Nebengeschichte ist. Den Hauptpart bildet ja die Geschichte um die eigene Schwester. Aber in die Story um den Vater kann man viel hinein interpretieren und laut Internet scheine ich da in die richtig Richtung gedacht zu haben.
Dass er scheinbar von seinem Onkel missbraucht wurde.
. An zwei oder drei Stellen hatte ich auch tatsächlich unbewusst Gänsehaut bekommen. Warum auch immer.

Das das Spiel momentan bei Xbox Gold ist, sollte man es sich auf jeden Fall ansehen wenn man an so etwas Interesse hat. Für alle anderen ist es aber nur ein langweiliger walking simulator. Für mich war es eine tolle und am Ende auch überraschend befriedigende Erfahrung gewesen.
 
Ja Gone Home mag ich auch sehr gerne. Auch vor paar Tagen mal komplettiert. Und gestern Nacht weil ich nicht schlafen konnte habe ich The Vanishing of Ethan Carter gespielt. Und da alle ja Spoiler hassen und schon alles zu dem Spiel gesagt ist weiß ich auch nicht was ich dazu groß schreiben soll außer schönes Spiel, cooles Ende und einfach ein schönes Erlebnis und für ein Walking Simulator relativ viel Interaktion.

Ich mache das übrigens momentan auch, also ich spiele viele kurze Spiele durch, die ich eigentlich schon ewig habe. ^^
 
Universal Paperclips - :ugly:

http://www.decisionproblem.com/paperclips

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Und weiter gehts in meinem Quicktober. Sonst brauche ich ein halbes Jahr für ein Spiel und den Monat nehme ich mir scheinbar jede Menge kurze Spiele vor, was mir tatsächlich aber unheimlich Spaß macht. Gestern habe ich Gone Home zu Ende gespielt, was ja insgesamt auch nur ne Spielzeit von vielleicht 4 Stunden hatte.

Das Spiel hat mich ja die ganze Zeit schon gereizt, weil ich mir überhaupt nichts darunter vorstellen konnte. Von allem was ich gelesen habe, hat es sich auch eher langweilig angehört. Tatsächlich hat das "Spiel" aber eine gewisse Faszination ausgeübt. Die Backstory ist am Ende zwar relativ normal und bei weitem nicht das was man zwischenzeitlich erwartet, aber irgendwie baut das Spiel eben eine gewisse Atmosphäre auf wenn man sich darauf einlässt. Und es ist erstaunlich wie die Gamedesigner mit einem als Gamer spielen und Clichees ausnutzen. Da bildet man sich Dinge ein bzw. erwartet etwas was nicht passiert. Das ganze Sound-, Score und auch Licht bzw. Hausdesign lassen einen immer wieder in eine bestimmte Richtung denken. Finde ich sehr geil.

Ich konnte mich auch extrem gut auf das Spiel einstellen, so dass ein richtig starkes Kopfkino stattgefunden hat. Obwohl man die Charaktere rund um Mutter, Vater, Schwester und den Onkel des Vaters nur anhand Notizen und Tagebucheinträgen erlebt, sind sie am Ende greifbar und man fühlt und fiebert regelrecht mit ihnen mit. Für mich eine ganz neue Erfahrung muss ich sagen. Wobei ich an der Geschichte um den Vater am Meisten zu knabbern habe. Für mich der interessanteste Part, obwohl der eher eine Nebengeschichte ist. Den Hauptpart bildet ja die Geschichte um die eigene Schwester. Aber in die Story um den Vater kann man viel hinein interpretieren und laut Internet scheine ich da in die richtig Richtung gedacht zu haben.
Dass er scheinbar von seinem Onkel missbraucht wurde.
. An zwei oder drei Stellen hatte ich auch tatsächlich unbewusst Gänsehaut bekommen. Warum auch immer.

Das das Spiel momentan bei Xbox Gold ist, sollte man es sich auf jeden Fall ansehen wenn man an so etwas Interesse hat. Für alle anderen ist es aber nur ein langweiliger walking simulator. Für mich war es eine tolle und am Ende auch überraschend befriedigende Erfahrung gewesen.

Hab´s zufällig auch grade durchgespielt und kann dir nur zustimmen. Schönes "Spiel" :dhoch:

Eine Frage; weiß jemand was auf dem Zettel neben dem elterlichen (?) Bett stand? Ich war zu langsam mit dem Lesen und Kaitlin wollte den Zettel dann nicht mehr in die Hand nehmen :|
 
Habe Mass Effect: Andromeda heute durchgespielt. Keine Ahnung was viele Leute gegen dieses Spiel haben. Ja, die Gesichtsanimationen sind gewöhnungsbedürftig und störend. Ansonsten habe ich aber nichts zu meckern, außer, das ich für die Hauptstory nur knapp 20 Stunden gebraucht habe. Bei Gelegenheit werde ich aber noch ein paar Nebenmissionen machen. :)
 
Hab WE eine weitere "Classic" Serie angefangen zu zocken. Hab dabei die PC Engine Version gespielt wobei die Amiga 500 Version wohl die leicht bessere sein soll. Ich rede von:
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Turrican
Eine Sache muss ich gleich mal anmerken. Ich war lange nicht so froh ein Spiel fertig zu haben, und das im negativen Sinne. Zuerst mal macht das Game echt Bock. Es handelt sich um einen Side Scrolling Plattformer ähnlich wie Contra und viele andere Vertreter. Was hier heraus sticht ist das man zu seinem normalen Schuss den man mit Updates aufwerten kann noch einen zweiten "Spezialschuss" hat mit denen man Gegner auf große Entfernung erledigen kann oder geheime Kisten finden kann die entweder Leben beinhalten oder eure Energie wieder erneuern. Positiv ist hier das die Level sehr groß und verstrickt sind. Es gibt viele Möglichkeiten durch das Level und es gibt auch immer was zu entdecken, wie gesagt geheime Kisten oder Diamanten die einem extra Bomben oder sowas verschaffen. Lohnt sich also immer das Level komplett abzusuchen. Doch hier raus ergibt sich schon die größte Schwäche des Spiels: Die Zeit. Jedes Level hat ein Zeitlimit was extremst gering ist. Man muss eigentlich immer durch das Level rushen und hat so nie genug Zeit sich in Ruhe umzuschauen und alle Extras zu finden. Wieso man so ein knackiges Element immer einbaut verstehe ich nicht. Man soll sowas doch genießen und nicht auf Teufel durch flitzen. Echt schade.

Zweiter großer Nachteil ist der Schwierigkeitsgrad. Erst dacht ich dass das Spiel "nur" knackig ist. Doch ab dem 2. Level schon wird es einfach albern. 2 oder 3 Treffer und man ist tot. Die Bosse sind eine absolute Scheiße. Manchmal weiß man einfach nicht wie man ihn besiegen soll. Bei Boss 2 war ich echt kurz davor aufzuhören. Völlig nervig und einfach unfair designt. Grafisch und vorallem Musikalisch reißt das Spiel es allerdings raus. Rein vom Gesamtbild, zusammen mit der wunderbaren Grafik und der perfekten Musik bildet sich hier echt ein atmosphärisch schönes Spiel. Wer über den Schwierigkeitsgrad und die doch ab und zu einfach unfairen Stellen hinweg sieht sollte dem Spiel echt ne Chance geben.


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Achso noch ein kleines Ärgernis. Am Ende des Spiels, nach dem Final Boss, gibt es nur ein Screen und das wars. Kein Video, Sequenz oder sonst was. Für so ein schönes Spiel doch schade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aria of Sorrow

Neulich während dem Sortieren meiner Sammlung Lust gekriegt und gleich den GBA entstaubt. Bleibt ein meisterhaftes Spiel, das die zahlreichen Schwächen seiner Vorgänger eliminiert und die Stärken zur Spitze treibt. Ecclesia bleibt zwar mein Favorit, aber Aria wird immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben als der Teil, der die IP wieder elegant aus der Mediokrität zog.


Ging im Anschluss direkt weiter mit Dawn of Sorrow, welches zumindest spielerisch und technisch eine ganze Schippe drauflegt, mich dafür aber mit den verfluchten Magic Sigils plagt. Nachdem ich die Mechanik über all die Jahre hinweg erfolgreich verdrängen konnte, musste ich erstmal wieder die Hände hinter meinem wohlgeformten Kopf zusammenschlagen. Wie sie den Touchscreen ums Verrecken für sowas nutzen mussten, entspricht schlicht dem damaligen Zeitgeist und nervt heute mehr denn je. Ansonsten, ja, Aria of Sorrow in schöner (bis auf das animeske Artdesign), wohlklingender und spielerisch taktisch sowie raffinierter.
Die Story schliesst nahtlos an Aria an und vermag es, dessen alternatives Konzept insbesondere im Julius Mode mit interessanten Twists erfolgreich abzuschliessen.
Portrait of Ruin werde ich mir erstmal sparen und nach einer Weile direkt mit Ecclesia aka best in Series weitermachen, bis dann irgendwann endlich Bloodstained spielbar ist.


Tactics Ogre

Law Path durch, True Ending jedoch vermasselt. Ist und bleibt das perfekte SRPG und ein Meisterwerk auf allen Ebenen, das sich ähnlich wie A Link Between Worlds und Super Metroid nie dem Zahn der Zeit wird beugen müssen. In einer Zeit, in der selbst Fire Emblem zunehmendes zum substanzlosen Waifu Wars verkommt, ist es eine Wohltat, erneut in diese höchst erwachsene Geschichte einzutauchen.
Vielleicht schliesse ich da noch einen Chaos Run an, für den ich mir auch rund ein halbes Jahr Zeit lassen werde.
 

Die meisten werden das Spiel vermutlich eh schon mal gespielt haben, entweder das Original oder die Anniversary Variante, und ich werde euch wenig neues dazu erzählen können. Ein schönes, entspanntes RPG, einfach ein tolles Spiel. Schade, dass es Fable II nicht auf Steam geschafft hat.



Hat mir sehr gut gefallen. Beschreibt sich selbst als Horrorspiel, würde es aber eher in die Kategorie Mystery mit ein paar Exploration und Puzzle Elementen stecken. Das Spiel ist in vier Episoden unterteilt, die sich vom Gameplay her auch alle etwas unterscheiden. Hatte mir etwas ganz anderes von der Geschichte erwartet und wurde wirklich überrascht, auch wenn man nach einiger Zeit schon erahnen konnte, in welche Richtung die Story geht. Man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass es ein hauptsächlich textbasiertes Spiel ist.



Hab mich wirklich gefreut das zu spielen und muss sagen, dass ich leider etwas ernüchtert bin. Es sah auf den Screenshots so verdammt gut aus, aber das Gameplay kann da nicht mithalten. Die Grafik/Artdesign macht auch im Spiel einiges her und es hat echt ne schöne Atmosphäre. Leider, leider sind die Rätsel und Puzzles nicht wirklich anspruchsvoll und das Spiel wird mit der Zeit repetitiv und langweilig. Die Story war ganz ok, aber hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. Hätte mir als eine Art Interactive Movie wohl besser gefallen.
 
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(Mein Steam Review)

Elex ist für mich mit ABSTAND das beste RPG im Jahr 2017. PB haben es wieder einmal geschafft und ein hervorrgandes Spiel und gleichzeitig auch noch eine frische IP unters Volk zu mischen. Ich will jetzt keine langen Texte schreiben, aber ich kann kurz zusammenfassen, wo für mich die Stärken und Schwächen des Titel liegen.

Ich habe das Game von A bis Z auch durchgespielt.

+ Grafik: Unfassbar schöne Landschaftsgrafik, tolle Lichteffekte. Dazu gibt es richtig detailierte Rüstungen und gelungene Darstellungen der NPCs und des Spielcharakters.

+ Spielwelt: Wie immer herausragend. Ich bewege mich gerne in der handdesignten Welt von PB. Diese lädt jedes mal zum Entdecken ein und es lohnt sich jedes Mal irgendwo hinzu gehen. Das ist mir so 10 mal lieber, als diese ausgelatschten generischen RPG-Landschaften, wie man sie aus Skyrim oder Fallout kennt. Imo rollt PB mit ihrer Spielwelt, schon zu Risen-Zeiten mit oben genannten den Boden auf. Ich bin bei Skyrim leider einmal zu oft durch die selbe Höhlenkombination gelaufen.

+ Atmosphäre: Muss ich dazu wirklich noch was sagen? Die Atmo ist so dicht, dass du sie mit einem Messer schneiden kannst. In dieser Hinsicht ist PB, seit Gothic 1, für mich, der ungeschlagene König. Kein Geld der Welt baut dir von alleine so ein tolles Setting zusammen. Es lohnt sich, wenn man alles von Hand platziert. Wirkt alles sehr detailverliebt und hilft dabei die Geschichte und die Spielwelt lebendig zu gestalten.

+ Dialoge: Auch hier wieder auf gewohnt hohem Niveau. Alles wirkt rau und ehrlich und trägt zu seiner Unverwechselbarkeit bei.

+ Fraktionen: Diesmal wirklich sehr unterschiedliche Fraktionen, die wiederum, wenn man ihnen beigetreten ist, auch eingene Quests haben. Sehr unterschiedliche Interessen und Konflikte, die in der Welt von Elex aufeinadertreffen.

+ Entscheidungen: Roleplay wird hier noch groß geschrieben und deine Entscheidungen haben Konsequenzen auch über das eigentliche Spielende hinaus. Auch die unterschiedlichen Enden muss man sich erarbeiten. Auch ist es nicht möglich, oder sagen wir mal sehr unwahrscheinlich, dass man einen Charakter so leveln kann, dass er auf einmal alles beherrscht. Jede Entscheidung beim Level Up sollten gut überlegt und aufeinander abgestimmt sein. Diese Aufgabe wird aber dem Spieler überlassen und man lernt mit der Spielwelt dazu.

+ Spielzeit: Habe für den ersten Durchgang auf normal ungefähr 50h gebraucht. Das sind 50h gute Stunden, ohne irgendwelche Längen. Das muss man erst einmal schaffen!!

- Kampfsystem: Eines vor weg, es ist nicht so schlimm, wie es gemacht wird. Man kann das Spiel ganz normal durchspielen, ohne sich die Finger zu brechen. Aber es ist ganz klar nicht das Highlight des Spiels. Wer vor allem Spiele spielt, weil er das Kampfsystem ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit stellt, wird eventuell nicht glücklich mit dem Titel. Ärgerlich, aber kein Dealbreaker.

- Technik: Die Animationen sind teilweise veraltet und es wirkt etwas hölzern. Das kann man sich nicht schönreden, sonderlich störend ist es aber auch nicht. Es reißt einen nie aus dem Geschehen.

Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für ALLE PB-Fans. Für alle Fans von Gothic und Risen und eine Aufforderung an alle RPG Liebhaber sich das Ding mal anzusehen.

Noch eine kleine Bemerkung: Ich habe viele Reviews zu Elex gelesen und viele davon sagen mehr über die Kreativität des Testers aus, als über die Möglichkeiten des Spiels. Auch Tester sind dazu verkommen nur "press A to win"-Games zu spielen und sind einfach nicht mehr in der Lage mit einem Spiel umzugehen, welches Nachdenken erfordert. Auch scheint es ein Unding zu sein, dass Gegner, auch wenn sie harmlos aussehen, für den Spieler gefährlich sind. Man MUSS teilweise in diesem Spiel die Flucht antreten, um weiterzukommen. Das gehört zum Konzept. Wer das nicht schnallt, beißt sich an Elex die Zähne aus. Das Spiel hat seine Ecken und Kanten und will etwas vom Spieler, und ich bin sehr froh darüber, dass PB davon NICHT abgerückt ist.

10/10 - UNFASSBAR gutes Spiel. Trifft genau meinen Geschmack.
 
Mir gefällt es ebenso unerwartet gut, auch wenn das Gameplay ziemlich Banane ist. Mit Gameplay meine ich das Kampfsystem und alles was mit dem Charakterbuilding zu tun hat. Das wirkt schon ziemlich halbgar und ist auf jeden Fall "objektiv" gesehen ein richtig fettes Minus ABER mir persönlich fällt es hier gar nicht einmal so stark ins Gewicht, da diese eigentlich eklatanten Schwächen von Elex Stärken überblendet werden. Elex Welt in seiner Gesamtheit rockt einfach unglaublich stark. Klingt pathetisch aber das Spiel hat hier richtig Seele. Etwas was ich bei vielen Spielen vermisse.

Insgesamt ein roher Diamant mit extrem scharfen Kanten. Wenn man ihn anfassen kann ohne sich zu tief ins Fleisch zu schneiden, wird man seinen Spaß damit haben. Die meisten Leute schneiden sich aber unachtsam zu schnell daran und legen ihn danach erbost zur Seite.

Für Gothic Fans gibt es sowieso eine Kaufempfehlung. Die wissen was sie erwartet.
 

Joa, halt ein Assassin's Creed und erfindet das Rad nicht neu, macht aber gerade wenn es um Schiffe geht einige Sachen besser als Black Flag, z.B. bei den Fleet Missions oder das Upgraden des eigenen Schiffs. Punkto Gameplay war mir das ganze schon fast zu viel. Da kamen neben Schlaf und Berserk Pfeilen auch noch nen Granatenwerfer mit verschiedenen Geschossen :O_o: Story fand ich ganz nice, da man endlich auch mal die andere Seite der Assassins vs. Templars Geschichte sieht. Ich lass halt das ganze Sammelzeug links liegen und Spiel nur die Story und enter ein paar Schiffe, hab gemerkt, dass ich so mit ACs am meisten Spaß habe.



Relativ kurzes Sci-Fi Adenture/Walking Simulator bei dem man hauptsächlich mit einer Raumschiff AI interagiert. Dabei schreibt man auch wirklich selbst und wählt nicht nur vorgefertigte antworten aus. Die Rätsel sind dabei aber nicht der Rede wert. Die Entwickler wollen dafür 20€ haben und das ist das Spiel imo nicht wert. Es gibt zwar verschiedene (3?) Enden, je nachdem wie man sich der AI gegenüber verhält (nett, beleidigend) und was man am Ende macht, aber der Wiederspielwert ist trotzdem nicht wirklich gegeben, zumindest für mich nicht.
 
Jak&Daxter

Dank dem gratis Downloadcode, der Uncharted: The Lost Legacy beigelegt war, hatte ich nach gut 16 Jahren wiedermal die Möglichkeit Jak&Daxter zu spielen. Was soll ich sagen, der Titel hat mich doch tatsächlich nochmal gepackt und in den letzten drei Tagen gut 15 Stunden an die Konsole gefesselt (zum Glück war gestern bei uns Feiertag). Solche reinrassigen Jump n´Run Spiele findet man heute wirklich nur noch selten und es war mal wieder erfrischend, dass einem nicht jedes Detail vorgekaut wird. Keine Karte mit eingezeichneten Missionszielen, man muss wirklich noch auf Grund der Missionsbeschreibungen selbst herausfinden, was wo zu erledigen ist. Jak&Daxter würde ich ein Remake im Stil vom letztjährigen Ratchet&Clank gönnen, aus dem Artdesign könnte man heute noch einige herausholen.
 
Super Mario Odyssey

Mit 355 Monden habe ich gerade das Finale abgeschlossen (wobei das Spiel hier erst richtig los geht).

Holy Shit. :skep:

HOLY SHIT. :staun:

Es wurde nicht zu viel versprochen, das Finale war der Wahnsinn. Ich spoilere weiterhin nichts, aber dieses Spiel hat alle 10/10 dieser Welt verdient. Es wird trotz des starken Spielejahrs 2017 viele wenn nicht gar die meisten GOTY-Awards abräumen. Zumindest gemeinsam mit Zelda - aberwitzig, das zwei solche Meilensteine in einem Jahr erscheinen.

Für mich das beste Mario, das ich je gespielt habe. Bei dem Spiel stimmt einfach alles, seien es die grandiosen Bosskämpfe, die schier unendliche Kreativität und Detailverliebtheit in jeder Welt und und jedem Level, neue überraschende Spielmechaniken immer und immer wieder bis zum Schluss, eine wunderschöne sowie stets flüssige Grafik, magische Musik, butterweiche Steuerung und ständig alternative Routen dank des Movesets von Mario.
Aus jeder Pore sprüht das Herzblut der Entwickler. Egal, welches Kostüm man trägt, es hat seine 2D-Variante in den 2D-Levels. Man steht still, Mario legt sich Schlafen und ein Vogel setzt sich auf seine Nase. Mario spielt beim Sprungjubel bei jedem Mond Schere/Stein/Papier. Mit dem Hund in der Wüste kann man "Hol den Ball die Mütze" spielen. Haufenweise Minispiele. Haufenweise Referenzen an vergangene Mario-Teile. Haufenweise optionale Level, die teils auch richtig fordernd sein können. Und wem das Spiel zu leicht ist: die Herausforderungen im Post Game haben es in sich.

Der Umfang ist gigantisch. Nach dem Spiel ist hier vor dem Spiel. Nur weil man die Story abgeschlossen hat, ist Odyssey noch lange nicht vorbei. Man schaltet direkt danach eine neue Welt frei, außerdem werden "Sachen" in den Welten davor "freigeschaltet". Außerdem gibt es NOCH eine weitere Welt, die bei einer bestimmten Anzahl von Monden freigeschaltet werden kann.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, mehr als nur die geforderten Monde in jeder Welt zu suchen!

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Und wer weiß, was es noch an Geheimnissen gibt. Mit meinen 355 Monden habe ich noch längst nicht alle Monde in jeder Welt gefunden, d.h. auf mich warten noch Überraschungen. Und Kostüme gibt's wohl auch noch weitere. Und eine Überraschung, wenn man alle Monde im Spiel gesammelt hat (wobei ich nicht weiß, ob ich das jetzt und sofort angehe bzw. überhaupt schaffe :O_o: ).

Mario Odyssey ist eine Liebeserklärung an das Medium Videospiel. Könne man das Prädikat "fun to play" nur einem Videospiel aufdrucken, das hier wäre es. Man verliert sich darin, will den Controller nicht weg legen, freut sich im Minutentakt über kreative Ideen, lustige Momente und jeden einzelnen Mond. Es zaubert einem ständig ein Grinsen ins Gesicht bis hin zu Gänsehaut und Freudentränen, die ich beim Festival in New Donk City hatte.

Wenn IGN von einem "generational masterpiece" spricht, dann haben sie Recht. Mario Odyssey ist wegweisend. Es braucht keine Lootboxen oder DLC-Kostüme, um den Spieler zu locken. Es braucht nicht mal eine gute Story, denn dahingehend bleibt sich Mario natürlich treu. Mario Odyssey ist ein Paradebeispiel für grandioses Game Design, bei dem man das Gefühl hat, dass die Entwickler so ziemlich alles einbauen durften, was ihnen in den Sinn kam.

So viel erstmal von meiner Seite aus. Ich muss wieder zurück in die neu freigeschalteten Welten (die übrigens wunderschön sind, freut euch drauf) und Monde sammeln. Ich ziehe meinen Hut vor Nintendo (das Wortspiel hat bestimmt noch niemand genutzt!).

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Man, auf Zelda kann ich irgendwie problemlos verzichten. Auch Xenoblade ist sicherlich nicht der Meilenstein für mich, für den ich keinen ähnlichen Ersatz auf der PS4 finde, aber Mario Odyssey brauche ich. :|
 
Da heute wieder so richtiges Kackwetter ist hab ich mich Vormittag hingesetzt und eben Turrican 2 auf dem Mega Drive beendet:
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Nicht wundern, das Spiel erschien auf dem Mega Drive unter dem Namen Universal Soldier. Wieso genau es diese Namensänderung gab weiß ich nicht, denke irgendwelche Lizenzgründe. Auf anderen Plattformen kam der Teil normal als Turrican 2 raus. Nach dem doch leicht frustigen ersten Teil hab ich gehofft das es hier besser wird und ja, er ist klar besser als Teil 1.

Teil 2 bessert alles aus was am ersten noch so nervig war. Es gibt zwar immer noch ein Zeitlimit aber das ist nun so großzügig das man genügend Zeit hat die super designten, großen Level zu erkunden und wieder Bonus Items zu finden. Denn auch hier liegt wieder die große Stärke des Spiels. Die Level sind hier noch größer und besser gemacht als im Teil davor, es gibt in jeder Ecke was zu sehen und zu bekommen. Es lohnt sich immer das Level genau zu erkunden. Dadurch das nun wie gesagt das Zeitlimit sehr großzügig ist hat man auch zu keinerlei Zeitdruck und kann das hier in Ruhe machen und genießen. Ebenso ist auch der Schwierigkeitsgrad angepasst. Man verträgt immer noch recht wenig Hits, was aber wohl einfach die Philosophie von der Serie zu sein scheint, aber die Bosse sind hier schwer, aber fair gemacht. Man ist immer selbst Schuld wenn man stirbt was aber bei weitem nicht so frustrierend ist wie im ersten Teil.

Grafisch und auch Musik technisch hat sich das Spiel natürlich auch gesteigert. Grafik wirkt einfach viel schärfer und intensiver, die typische Turrican Musik ist hier wieder sehr schön und passend in die Level eingebaut. Nach dem ersten Spiel hat es der Teil locker geschafft mir wieder Bock auf die Serie einzuflösen. Bin gespannt was die Serie noch zu bieten hat. Wenn es sich noch mehr steigert oder einfach nur so bleibt ist es wirklich ein fantastisches Spiel.

Einziger Kritikpunkt wieder das Ende:
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Wieder gibt es hier nach dem Final Boss nur einen Screen was ich absolut nicht verstehen kann. Gerade auf dem Mega Drive hätte man doch locker ein kleines geiles Video bzw Animation einzubauen. Irgendwas. So wirkt das doch echt schade das hier wieder darauf verzichtet wurde.
 
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