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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gestern The Walking Dead Season 2 beendet.
Fand ich besser und entspannender als Season 1 und hat mich allein der Story wegen richtig bei der Stange gehalten.

Die Serie hab ich bei Staffel 3 beendet, das Spiel ist dagegen aber richtig gut.
Allein die einzelnen Episoden haben mehr zu erzählen als so manch eine Staffel der Serie.

Jetzt überleg ich den Nachfolger zu holen, hab aber gelesen das man nicht mehr mit Clemetine spielt.
Stimmt das? Wird die Story denn sonst irgendwie fortgesetzt, oder ist das was komplett neues?
Anhand der Bilder scheint Clementine noch dabei zu sein.

Man spielt noch als Clementine, aber nur in Rückblenden. Die meiste Zeit spielt man nen neuen Charakter, aber Clementine ist trotzdem noch ziemlich wichtig, auch wenn sie diesmal weniger screentime bekommt.
 
Gestern The Walking Dead Season 2 beendet.
Fand ich besser und entspannender als Season 1 und hat mich allein der Story wegen richtig bei der Stange gehalten.

Die Serie hab ich bei Staffel 3 beendet, das Spiel ist dagegen aber richtig gut.
Allein die einzelnen Episoden haben mehr zu erzählen als so manch eine Staffel der Serie.

Jetzt überleg ich den Nachfolger zu holen, hab aber gelesen das man nicht mehr mit Clemetine spielt.
Stimmt das? Wird die Story denn sonst irgendwie fortgesetzt, oder ist das was komplett neues?
Anhand der Bilder scheint Clementine noch dabei zu sein.
die serie zu beenden war mmn ein riesen fehler....aber es kann auch nicht jedem gefallen
 
Zero Time Dilemma (Vita)

Zeitreisen sind ein schwieriges Thema. Sie führen uns schnell zu Widersprüchen und ihre Geschichten verwässern mit ihrem zusätzlichen Freiheitsgrad schnell die Dramaturgie. Gute Autoren achten deswegen auf eine klare, leicht verdauliche Struktur. Steins;Gate nimmt sich beispielsweise unendlich viel Zeit den Leser in die Thematik einzuführen und implementiert Zeitreisen sehr vorsichtig in die Geschichte. Am Ende fällt der saubere, logische Aufbau auf, der einen immer mitzieht und aufpasst, dass man sich beim nächsten Zeitsprung nicht verliert. Das ist gutes, anspruchsvolles Writing.

Zero Time Dilemma hat diesen Anspruch nicht. Zero Time Dilemma hat keine Struktur. Es baut ein Grundgerüst auf, es nimmt sich dabei mit seinen Fachwörtern sehr ernst, es provoziert damit auch Neugierde, - und dann wird man in ein Gewusel aus zusammenhangslosen Szenen geschissen. Dann langweilt man sich durch entweder unverständliche oder oberflächliche Dialoge, um aufgesetzte, immerhin nicht unbedingt schlechte Rätsel zu lösen und wird damit belohnt noch mehr Langeweile freizuschalten. Dabei ist die Spielerfahrung wirr und arbeitet auf nichts hin außer eine trostlose Flowchart auszumalen.

Es fühlt sich an wie Warten auf das (Ach-so-geniale-Twist-und-Mindfuck-)Ende. Leider kann ein Ende nur Spaß machen, wenn es davor eine Story gab. Und ehrlich gesagt, selbst wenn das Spiel sich in der Hinsicht mehr Mühe gegeben hätte, die ganze Auflösung ist einfach riesengroßer, unbefriedigender Schwachsinn. Ich meine, 999 war schon im True Ending hart an der Grenze, Virtue's Last Reward war dann so "Eh, Leute, Entwickler, chillt mal. Bitte.", aber Zero Time Dilemma ist so offensichtlich dumm, dass es eine Mischung aus Verarsche und Satire sein muss. Ihr müsst euch das irgendwie so vorstellen, dass nach einer dreiteiligen Serie, nach einem unglaublich komplexen (nicht guten!) Konstrukt, nach locker 50 Stunden abstruse Geschichte, ein Zauberer kommt, sich ins Fäustchen lacht, weil yolo, und eigentlich war eh alles nur ein Traum.

Ein Dilemma, dass man als sowas wie ein Fan der Reihe, mittlerweile null Zeit in die Spiele stecken sollte. 4/10
 
Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga

Ich habe bisher ~eine Hand voll Spiele aus der SMT Reihe gezockt und das hier ist leider das Erste, welches mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die Story kommt das ganze Spiel über kaum in die Gänge (es mangelt stark an cutscenes und Dialogen) und die Charaktere bleiben dadurch sehr blass und eindimensional. Es gibt einige Ansätze, die soetwas wie Storytiefe und Charakterentwicklung angedeutet haben, die aber sofort wieder im Keim erstickt werden. Die Ausarbeitung hat man sich wohl für den 2. Teil gespart...

Anstatt von ordentlichen Inhalt gibts dafür ganz viele und sehr kurz aufeinander folgende, unglaublich eintönige und viel zu lange Dungeons, in denen man sich, trotz relativ linearem Design, innerhalb kürzester Zeit wie in einem Labyrinth fühlt, weil es kein Bisschen optische Abwechslung gibt und alles gleich aussieht.

Das Kampfsystem ist SMT-typisch eigentlich sogar ziemlich gut und anspruchsvoll, nur hilft das leider auch nicht mehr viel, wenn man dank der öden Dungeons stundenlang immer wieder die gleichen Gegner bekämpft.

Schade auch um das unverbrauchte Setting, den tollen Soundtrack und die ansprechenden Charakter/Monsterdesigns.

Hoffentlich ist der 2. Teil besser.
 
Gerade den zweiten Teil der GBA Castlevania Reihe, Harmony of Dissonance beendet. Meine Fresse ich dacht nach dem ersten Teil schon das es schwer wird das zu toppen aber das hier ist wirklich fantastisch. Ganz groß ist hier mal zuerst diese Vielfalt die hier reingepackt wurde. Dieser Twist in der Mitte des Schlosses mit den 2 Schlössern ist genial und ich frage mich echt wie sie das alles auf ein Modul bekommen haben. Unfassbar wie lange man sich da aufhalten kann. Ich hab insgesamt ca. 10 Stunden gebraucht und hab keine einzige bereut. Ebenso muss man die Grafik anmerken. Man muss sich immer vor's Auge halten das es sich hier um ein GBA Modul handelt. Die Farben sind exzellent, die ganze Welt sieht umwerfend aus. Auch sehr positiv anzumerken ist der Fakt das hier wirklich ne Story erzählt wird anstatt "nur" Dracula zu töten. Das geht sogar soweit das man 3 verschiedene Enden bekommen kann die ich alle frei gespielt hab. So genial ist das Ding. Ebenso hab ich beide Schlösser komplett aufgedeckt:

29326759cw.jpg


bei Schloss B fehlen mir zwar 0,2% aber das sind die restlichen Prozent vom Boss Raum. Die werden hier nicht angezeigt da ich im Bossraum und Final Fight die Karte nicht mehr öffnen kann. Aber so sind alle beiden Schlösser voll aufgedeckt. War fantastisch. Bin sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe.
9,5/10
 
header.jpg


So ziemlich der beknackteste Titel den ich gespielt habe. Spielerisch 'ne totale Schlaftablette. Die emotionslose Handlung nimmt null mit und überschlägt sich gegen Ende mit aus den Arsch gezogenen Lynch Anleihen. Immerhin ist der Soundtrack toll und die Karte im Menü sehr schön. 2/10.
 
RE7

Wat für'n kranker sch... :ugly: etwas mehr als 10 Stunden und die erste Runde ist beendet.
Irgendwann muss ich es nochmal zocken, nur um paar Trophäen zu sammeln, hab nen Haufen von den Figuren übersehen, 8 Münzen fehlten und eine Akte.
Die erste Hälfte des Spiels die sich ja mehr im Haus bzw. Dem Grundstück abspielt fand ich mega, den Teil auf dem Schiff wieder schwächer. Und der endkampf war irgendwie zu einfach.....da war der ein oder ander Zwischenboss deutlich schwerer.
Allem in allen ein fettes Brett.
9/10

 
KONA

:liebe:

Ganz ganz tolles Erlebnis! Wunderbar beklemmendes Setting und interessante Geschichte die es aufzudecken gilt. Höhepunkt ist neben der rauhen Natur, das investigative Detektiv-Gameplay. Man wird so gut wie nie an die Hand genommen und weiß zuerst auch gar nicht wo man als nächstes hin soll. Auf Karte wird nichts makiert. Aber schnell ins Notizbuch geschaut, aha die Person scheint relevant zu sein, fahr ich doch mal zu seiner Hütte und seh mich um.

Dabei macht das Autofahren fast so viel Spaß wie bei Deadly Premonition, schade das man Blinker und Scheibenwischer nicht manuell bedienen kann :D. Hab so kleine Details ganz gerne. Ob man also mit dem Auto, oder zu Fuss durchs Schneegestöber die Map erkundet, beides ist super atmosphärisch. Dabei erforscht man Hütten, Wälder und findet verlassene Zelte und fragt sich was wohl hier passiert sein mag. Dabei gilt es darauf zu achten, sich nicht zu lange im Freien aufzuhalten und schnell ein Feuer zu machen, damit man nicht der Kälte zum Opfer fällt.

Da ich faul bin, mag ich auch nicht viel mehr schreiben, obwohl es noch viel mehr zu erzählen gebe, aber sollte man wohl am besten selber erleben und so gut wie nichts vorab wissen :)

Die kleine Hommage an Silent Hill 2 am Ende, war toll. Aber weiß nicht ob es so gewollt war oder ich es nur gerne hätte. Aber die Bootsfahrt zur andere Seite, mit der Musik. Das erinnerte schon sehr an die Überfahrt zum Hotel in SH 2 :)

Ist jedenfalls ziemlich weit oben in meiner Goty-Liste :)
 
fifa17thejourney.PNG


Es hätte so peinlich enden können, doch das Gegenteil traf ein. Mit "The Journey" ist EA auf dem richtigen Weg, FIFA auch für Solisten und Story-Fans interessant zu halten. Mit überraschend schicken Frostbyte-Cutscenes wird eine simple, aber authentische Fußballgeschichte erzählt, die in Hunters Kindheit beginnt und als Profispieler in der Premier League ein vorläufiges Ende findet. Jugendrivalitäten, der erste Sponsorentermin, das Verhältnis zu seinem Opa Jim und selbst die Reaktion auf den ersten Autogrammwunsch oder Interview nach einem Hattrick sind tolle Momente. Schön auch, wie alle Gameplay-Elemente des Spiels in irgendeiner Form Beachtung finden. So muss man z.B. den Coach im Training für die Startelf überzeugen oder baut seinen Marktwert mit guten Matches aus. Das Ganze könnte auch "Tales from the field" heißen und von Telltale stammen, aber in FIFA gibt es wenigstens gescheites Gameplay und durch die realistische Aufmachung Potenzial ohne Ende. Mein neuer Lieblingsmodus. Mehr davon!
 
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Es hätte so peinlich enden können, doch das Gegenteil traf ein. Mit "The Journey" ist EA auf dem richtigen Weg, FIFA auch für Solisten und Story-Fans interessant zu halten. Mit überraschend schicken Frostbyte-Cutscenes wird eine simple, aber authentische Fußballgeschichte erzählt, die in Hunters Kindheit beginnt und als Profispieler in der Premier League ein vorläufiges Ende findet. Jugendrivalitäten, der erste Sponsorentermin, das Verhältnis zu seinem Opa Jim und selbst die Reaktion auf den ersten Autogrammwunsch oder Interview nach einem Hattrick sind tolle Momente. Schön auch, wie alle Gameplay-Elemente des Spiels in irgendeiner Form Beachtung finden. So muss man z.B. den Coach im Training für die Startelf überzeugen oder baut seinen Marktwert mit guten Matches aus. Das Ganze könnte auch "Tales from the field" heißen und von Telltale stammen, aber in FIFA gibt es wenigstens gescheites Gameplay und durch die realistische Aufmachung Potenzial ohne Ende. Mein neuer Lieblingsmodus. Mehr davon!

Ich fand the journey auch sehr gut :) Schade, dass es am Schluss dann vorbei war. Hätte Hunter gern noch im Nationalteam usw. gesehen.. aber das wird wohl eh 2018 kommen.
 
Hab heut Rime durchgespielt.
Ein wirklich fantastisches Spiel.

Leider ist es etwas kurz.
Ich hab zwar nicht auf die Uhr gesehen, aber mehr als 6 Stunden waren das sicher nicht.
Wenn man durchrennt würde man es sicher in unter 5, vielleicht sogar 4 Stunden schaffen.
Dabei hab ich mir sogar richtig viel Zeit gelassen und bin oft abseits der Wege gegangen, trotzdem hab ich nicht eines dieser Sammelsachen komplett bekommen.
Zum Glück gibt es nach dem durchspielen eine Levelauswahl, die gleichzeitig anzeigt was wo fehlt.
Deshalb werd ich die Tage das Spiel auch noch mal angehen.

Den Soundtrack muss ich auch noch mal lobend erwähnen, schön im Hintergrund und dann (leider nur gelegentlich) genial gesetzt wird er zum tragendem Element der gesamten Szene.
Im Abspann kam mir der zweite Track dann vom Stil her ziemlich bekannt vor, bis ich den Namen Lindsey Stirling las. Genial! :)
 
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Hat mir größenteils sehr gut gefallen. Das schon sehr gute Taktik-Grundgerüst wurde sinnvoll erweitert und mit einer für ein solches Spiel durchaus brauchbaren Story unterfüttert (die leider ziemlich öde bzw. nicht abschließend endet). Es gibt nur wenige Mängel, die gehen einem dafür aber leider auch tierisch auf den Sack:

- Ladezeiten aus der Hölle. Schon auf meiner PS4 mit SSD dauern die Ladezeiten ewig, auf einer normalen PS4 kann man sich ohne Probleme nen Kaffee machen und danach noch aufs Klo gehen und kommt immer noch vor Beendigung des Ladescreens zurück. Sowas kann gerade bei der eher simplen Technik des Spiels echt nicht angehen. Und da man durch unnötige Tode von Teammitgliedern öfter mal laden muss, nervt das richtig.

- Unfaire Situationen innerhalb der Missionen durch Bossgegener, die nach jeder eigenen Aktion einen Extrazug bekommen (wenn man sich die Addons installiert hat).

- sehr schwankender/unausgeglichener Schwierigkeitsgrad. Ich habe am Ende auf "leicht" gestellt, weil ich einfach keinen Bock mehr hatte, dass Bossgegner aus den Addons meine Leute killen, ohne dass ich eine Chance auf Gegenwehr hätte.

Dass der Titel trotzdem noch so viel Spaß macht muss man ihm sehr zugute halten. Und es gibt halt nichts Vergleichbares (mehr) auf Konsole.

8.5/10
 
The-Surge-Banner.jpg


Letzte Nacht habe ich noch mit dem NG+ angefangen. Items können jetzt auf Mark 10 aufgelevelt werden. Gegner sind teilweise auch neu platziert und die Bosse sind härter. Fühlt sich bisher sehr ausgewogen an.

The Surge ist richtig gut und ich hoffe, dass Deck13 so weiter macht. Meiner Meinung nach muss sich das Spiel nicht verstecken und kann in der Liga der Großen mitspielen. Das nächste Mal vielleicht 1-2 Bosse mehr einbauen. Was für mich aber das Highlight ist, ist die düstere Isolationsstimmung. Es gibt nicht nur Fertigungsanlagen, gerade die späteren Bereiche (executive forum) haben mir ein tolles Gefühl bereitet. Da gibt's wunderbare Aussichten und finstere Einblicke in CREOs Firmeninterna. "Der Weg ist das Ziel". Und so finde ich auch, dass die gebotenen Areale ausreichend waren, weil sich alles auf dem Firmengelände abspielt. Waffen, Collectibles, Nebenquests, Rüstungen. Von allem war genug dabei. Das Kampfsystem hat mich über die 32 Stunden zu keiner Sekunde gelangweilt. Die Chip Implantate sorgen für eine individuelle Anpassung der eigenen Vorlieben. Manche habe ich gar nicht benutzt (Waffen auch nur 2 verschiedene), aber da werde ich mich jetzt im NG+ mit beschäftigen.

Ja, manchmal habe ich mich verlaufen und The Surge wurde zu The Search, aber das wäre bestimmt nicht passiert, wenn ich nicht 2 Wochen Injustice-Pause zwischendurch gemacht hätte.

Gut gemacht, Deck13.

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Assassins Creed Syndicate

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Wer hätte das gedacht? Der bereits neunte Teil der Reihe, soweit ich jetzt richtig gezählt habe, überzeugt mich wieder voll und ganz, nachdem ich den Vorgänger kurz vor Beenden der Hauptstory in die ewigen Jagdgründe geschickt habe. Syndicate erfindet Assassins Creed zwar bei weitem nicht neu, aber es macht doch so einiges richtig.

London im Viktorianischen Zeitalter ist einfach ein Traum. Für mich ist es bisher ganz klar die schönste Stadt die Ubisoft geschaffen hat. Von A nach B hastete ich nicht wie üblich über die Dächer, sondern ging oder fuhr mit der Kutsche durch die Gassen von London. Und diese Gassen sind so detailverliebt und versprühen den Charme des späten 19. Jahrhunderts. Die Stadt fühlte sich so lebendig an mit den Zeitungsjungen, Arbeitern, Kinder die im Park Ball spielen, auf den Märkten wird lautstark verhandelt und in den ärmeren Gegenden wird gebettelt und geprügelt.
Besonders gelungen empfand ich die Musik die man überall in London hörte, in den Pubs wird gesungen, ein Orgelspieler steht an der Straße und die Chöre in den Parks besingen ihre Queen. Ja ich muss schon sagen, das besonders die Musik eine Menge zur Atmosphäre beigetragen hat und ich mich oft dabei erwischte wie ich einfach einen Moment stehen blieb und zuhörte :)

So sehr ich London und seine Atmosphäre begeistert war, so enttäuscht war ich (mal wieder) von der Story. Zeitweise fragte ich mich sogar, ob überhaupt eine vorhanden ist. Böser Templertyp besetzt London und irgendwo ist noch ein Edensplitter versteckt, die “Gegenwartsstory“ beschränkt sich zum Glück nur auf zwei oder drei Cutscenes in den man als namenloser Agent dem ganzen Treiben nur zusieht. Das war es dann auch schon.
Zurück in London spielen wir als die Zwillinge Evie und Jacob Freye. Leider erfahren wir auch hier wieder viel zu wenig über die zwei Hauptprotagonisten, jedoch mochte ich beide sehr gerne.
Gegen Ende spielte ich fast ausschließlich mit Evie, obwohl es sich, wenn man Evie komplett auflevelte, schon fast nach cheaten anfühlte. :D Das man im Schleichmodus unsichtbar für Gegner war, war schon ein bisschen zu viel des Guten. Neben der Hauptstory traf man dann wieder so einige berühmte Persönlichkeiten aus der Zeit, Darwin, Marx, Queen Victoria und Dickens für die man dann wieder ein paar Missionen erledigen durfte, leider auch nicht spektakulärer als die Hauptstory.
Das Befreien von London hat mir hingegen sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es ja eigentlich immer nur die selben Missionen waren. Was mich sehr verwunderte, ich habe doch tatsächlich so viel gesammelt wie noch nie bei einem Assassins Creed. Truhen und Helix-Glitches wurden einfach von mir links liegen lassen, Bierflaschen, Zeitungen, Spieluhren und Blumen habe ich jedoch alle beisammen, wahrscheinlich weil diese auch realistisch zu sammeln waren und jetzt nicht die komplette Karte fluteten.

Spielerisch hat mir das Kampfsystem um einiges besser gefallen als bei den Vorgängern und man fand mich auch oft in den Kampfclubs, erinnerte mich an das Kampfsystem der Arkham Reihe, auch wenn es wesentlich simpler ist. Klettern war jetzt auch dank des “Enterhakens“ um einiges angenehmer, obwohl ich auch oft genervt war, weil man plötzlich irgendwo hoch kletterte wohin man überhaupt nicht wollte, aber das ist man ja leider schon von AC gewohnt :D. Sehr angenehm war auch das man sich dieses mal etwas freier bewegen konnte ohne von irgendwelchen Polizisten oder Gangmitgliedern angegriffen wurde nur weil man auf der gleichen Straßenseite ging.
Der Abstecher in den ersten Weltkrieg war atmosphärisch sehr nett gemacht, ein komplettes Spiel in dem Setting könnte ich mir aber nicht vorstellen.

Alles in Allem zählt Syndicate für mich, zusammen mit Assassins Creed 2, zum besten Teil der Reihe, das mich 50 Stunden großartig unterhalten hat.
 
Max Payne (PC)

Mir war über das Pfingstwochende danach und habe es dann auch durchgespielt, zumal es mit 6 Stunden auch kein Epos ist. Die Atmosphäre macht auch heute noch was her, hier und da gibt es immer mal kleine Gags und Fernsehsendungen zu entdecken. Und das verschneite New York vermittelt trotz (oder vielleicht sogar wegen) der veralteten Grafik immer noch was schön-düsteres.
Nicht wirklich gut gealtert ist aber das Gameplay. Das Zielen geht zwar gut von der Hand, aber wenn ich eine Tür öffne und plötzlich 3 Gegner mich onehitten können und ich die Stelle so oft versuchen muss, bis eine Granate mit Glück wenigstens 2 Gegner beseitigt, kann von Spaß keine Rede mehr sein. Die SlowMo hat auch nur selten geholfen, da Max dabei genauso verlangsamt wird.
Es war auf jeden Fall sehr viel Trial&Error und dazu gesellen sich noch spezielle Gegner, die lächerlich viele Kugeln aushalten...
Naja, habe ich jetzt Max Payne auch ein mal im Leben durchgespielt und dabei wird es auch bleiben.

Max Payne 2 (PC)

Den 2. Teil habe ich damals auf der Xbox durchgespielt und hatte es als tolles Spiel in Erinnerung. Und mit diesem Durchgang hatte ich sicher genauso viel Spaß wie damals. Max' Bewegungen sind besser animiert und es steuert sich zudem präziser, die deutsche Synchro ist absolut klasse, Shootouts sind um Welten besser als im Vorgänger, jeder Level ist ein Highlight für sich und es war in den 6 Stunden in keiner Sekunde langweilig. Während der 1. Teil mir vielleicht nur zu seiner Zeit wirklich gut gefallen hätte, begeistert mich der mittlerweile 14 Jahre alte 2. Teil auch heute noch.
 
Den dritten und letzten Teil der GBA Trilogy beendet, Castlevania Aria of Sorrow. War nach 6 Stunden ca durch und hab 87% aufgedeckt. Für mich leider der etwas schwächere Teil der Serie. Insgesamt ist das ganze Spiel recht weich gespült. Die Bosse sind sehr einfach, das Schloss ebenfalls sehr einfach gehalten, es gibt wenig geheime Passagen und Items zum aufleveln der HP und MP fehlt hier völlig. Also hat man kaum Anreiz das Schloss voll zu erkunden. Schade. Positiv ist aber die Grafik zu nennen. Auch der Teil sieht auf dem GBA einfach sehr sehr schick aus. Ebenso positiv fand ich hier das Prinzip der Seelen wobei man die Fähigkeiten der Gegner bekommen kann und sie auch behält. Das gibt dem Spiel etwas tiefe was aber auch nicht groß was bringt. Hat man eine bestimmte Fähigkeit braucht man keine andere mehr. Man bekommt relativ schnell eine starke Fähigkeit und somit fehlt auch hier der Anreiz weitere zu suchen.

Hier gibt es auch wieder 3 Enden, wobei ich das normale bekommen hab. Laut nachlesen muss ich dafür noch 2 bestimmte Items finden wozu mir allerdings die Motivation fehlt. Schöner Teil aber Teil 1 und 2 waren klar besser.
 
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