Nachdem ich eigentlich nur gutes zu
Firewatch gelesen und gehört habe, musst ich mir das natürlich holen und zocken.
Gestern und heute habe ich mir dann (nach einem kurzen Start vor ein paar Wochen) die Zeit genommen, um es durchzuspielen, wie bei allen storylastigen Spielen finde ich es auch hier sehr wichtig, es mehr oder weniger am Stück zu spielen.
Wir sand das komplette Spiel über mit Henry als Brandwache in einer kargen, rohen, z.T. aber auch blühenden Natur unterwegs, um nach persönlichen Problemen Abstand zu gewinnen.
Unsere einzige Begleiterin ist Delilah, sie bleibt unser einziger Bezugspunkt und Partner, mit dem wir uns austauschen können.
Aber ist sie auch auf unserer Seite? Was hat es mit den verschiedenen Personen in dem Gebiet auf sich? Warum macht Delilah komische Andeutungen? Werde ich selber verrückt? Und wie passt das alles zusammen?
Diese Fragen habe ich mir die ganze Zeit über gestellt, ausreichend Zeit dazu hat man, da man zum Großteil durch die Spielwelt läuft und klettert, dabei öfters mit Delilah über belangloses quatscht, bis man an Schlüsselpunkten ankommt und die Story immer mehr an Fahrt aufnimmt und sich zusammenfügt.
Im Grunde hat mir das alles schon sehr zugesagt, das Setting und die Grafik fand ich sehr sehr stimmig, die Geschichte dahinter hätte man ruhig noch etwas ausbauen können, gerade zum Ende hin.
Meckern auf hohem Niveau, ja, aber ich hatte schon große Erwartungen an das Spiel, die fast alle erfüllt wurden.
8/10
PS.: Warum
@Nasenhaarzupfer beim Intro-Textlog zu Tränen gerührt war, kann ich nun nachvollziehen.
