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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hat es auch erst Jahre nach der Erstveröffentlichung zu uns geschafft und das auch nur klammheimlich. Ist ein gutes JRPG und Falcoms bestes Spiel imo, dürfte dir auch gefallen.
 
Fallout 3

Gerade die Hauptstory beendet. Habe sehr viel erkundet und brauchte knappe 31 Stunden. Hatte mit knapp 50 gerechnet. Wirkt für Bethsoft Verhältnisse doch recht klein. Was wohl daran liegt das es generell weniger dafür bessere Quests gibt. Diese lassen sich auch schön oft mit mehreren Lösungsansätzen bewältigen. Und dass die Welt super ist ist eh bekannt. Schön kaputt alles und dennoch ein paar Fünkchen Zivilisation Kombiniert mit low- und High Tech! Perfekt! So muss das! Was aber gar nicht geht sind die Crashs. Sind wir ehrlich bei Oblivion und SKyrim krochen die alten konsolen schon ganz schön. Ständige Framerate Einbrüche, tearing, Ladefehler usw. Da wirkte Fallout 3 deutlich sauberer, stabiler. Um so nerviger ist es dann wenn das Spiel OHNE GRUND ABSTÜRZT. ohne witz! Keinerlei gründe. Ich laufe über die Straße, um mich herum ein paar Häuser und im Hintergrund ein See ...Crash. Ich Töte einen Yao Guai...Crash. Ich gehe in eine kleine Hütte...Crash! Das Spiel ist mir in den 31 Stunden mindestens 4 mal abgekackt. Nur ein Neustart der Konsole half. Und wenn ich danach das exakt gleiche tue läuft es butterweich! Mit Fallout New Vegas hatte ich weniger probleme. Dennoch wurde ich Extrem gut unterhalten. Bethesda Games liegen mir einfach im Blut! Bin gespannt wie New Vegas mit den DLC's abschneidet. Nun kommen erstmals die Fallout 3 DLC's.

4/5
 
Wie das? Ich habe weit über 100 locations entdeckt, locker 80% der quests erledigt, bin level 24 un dkam auf nur 30? (Habe auch auf "Einfach" Gezockt)
 
mh, kann dir halt sagen, dass ich das max lvl erreicht und wie gesagt 80 stunden am ende hatte. wie das? naja, hab das spiel gespielt. von vorne bis hinten und selbst da fehlen mir sicherlich hier und da mal noch paar ubahn station usw.

frag mal master dan. der hatte sicherlich am ende 500+
 
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System: PS4
Wertung: 8.5 von 10 (tendiere aber eigentlich zur 9)

Oh jaaaaaaaaaaaaaa. Das Spiel hätte ich ohne PS+ wohl nie auf dem Schirm gehabt. Das muss ich vorweg schon mal zugeben. Das Spiel besticht durch seinen Humor, die verrückten Charaktere und den interessanten Art-Style. Hat mich ein wenig an Aaaaaah Real Monsters erinnert. Hauptcharakter Ray hat mir in den ca. 6 Stunden sehr viel Freude bereitet. Das Gameplay ist auch interessant genug, sodass das Spiel nicht zum reinen "Boah, guck mal wie crazy das ausschaut"-Spiel verkommt. Schwierig wurde es zu keinem Zeitpunkt und man sollte keine Rätsel, die aus einem alten Lucas Art Point and Click Adventure stammen könnten, erwarten. Dann erwartet einen eine Menge Spaß. :D

Am Ende war ich schon traurig, dass das Spiel vorbei war. Bitte mehr von solchen Wohlfühlspielen.
Ich habs jetzt auch durch, wirklich ein tolles Spiel :dhoch:
 
Killzone Shadow Fall

Endlich durch kann man fast sagen. Bin insgesamt doch ziemlich enttäuscht vom Spiel. Grafisch zwar ne Bonbe, spielerisch aber ne Katastrophe. Bei mir wollte nie so richtig ein Flow aufkommen. Immer wenn es mir gerade angefangen hat doch richtig Spass zu machen, kam wieder ein Kacklevel oder ein komplett spaßfreier Abschnitt. So ging das wirklich das ganze Spiel bei mir. Da gab es ein paar richtig tolle Level und die Drohne hat mir auch gut gefallen. Dagegen standen dann aber ein paar echt quälende Szenen. Normal stört es mich nicht den Weg suchen zu müssen, hier aber schon. Oder warum muss ich in einem Level dreimal die hier neu eingeführte Scanunit ausschalten? Schade um die eigentlich guten Level die das Spiel hatte. Sinnbildlich dafür der letzte Level. Von der Idee her eigentlich ganz nett, aber als Finale dann doch wieder eher määäh. Wegen der teilweise erhabenen Grafik und Kulissen, sowie ein paar wirklich tollen Leveln eine 7 von 10
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin auch gerade durch. Die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und Wege innerhalb der Level haben mir allerdings gut gefallen. Nach dem ersten Drittel des Spiels hätte ich sogar noch 8.5/10 gesagt. Aber danach kamen immer mehr nervige Level, mit dem "Höhepunkt" der bereits von Mandos angesprochenen Scaneinheiten. Gab ein paar nette Waffen und Level, aber die Höhepunkte aus den Vorgängern fehlten dann völlig. Außerdem beschissene Story und ödes Ende. Würde auch gerade so 7/10 geben.
 
@ES Blackburn7

Grad The Legend of Heroes: Trails in the Sky bei Amazon bestellt. Nur noch eins auf Lager, wer hier noch zugreifen möchte.

Sagt mir jetzt nicht einmal namentlich etwas, aber wenn es um JRPGs geht, vertrau ich dir einfach mal. :D

Der erste Teil wird demnächst auch auf Steam kommen. Der zweite Teil dann auch direkt.

Im US-PSN Store gibt es auch die PSP Version zu laden. Werde ich demnächst mal tun und auf der Vita zocken.
 
Red Faction Armageddon
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Tja, was soll ich sagen. Ist mein erstes Red Faction, da alle anderen (selbst der angeblich so revolutionäre erste Teil) immer an mir vorbei gegangen sind. Diesmal hab ich aber zugeschlagen, weil ich mir für extrem schmales Geld einen Steam Key schiessen konnte. Und los gehts: Grundsätzlich haben wir hier einen gewöhnlichen 3rd Person Schlauchshooter, allerdings erfrischender Weise mal wieder richtig schnell und nicht nur reines Deckung suchen. Die Grafik technisch in OK, die Charaktere sind extrem Platt und abgedroschen, genau so wie die Story. Platter gehts kaum noch (Aliens unter der Erde eingeschlossen, werden frei gelassen von den eigentlichen Feinden, großes Hallo weil Scheisse, Kampf gegen AlienQueen, aus die Maus). Auch der allgegenwärtige Humor, und die Anspielungen auf klare Genreklischees sind ziemlich platt, aber ich fand sie doch recht witzig.
Eigentlich müsste ich an dieser Stelle jetzt einen Punkt machen, dem Spiel vielleicht grade noch wohlwollende 5 Punkte geben und fertig. Da ich aber hier kein Journalist von nem Fachmagazin bin, der jeden Punkt auf seiner Liste abarbeiten muss, und dann ein ausgewogenes Fazit ziehen muss, interessiert mich einzig und alleine für die Wertung wie ich das Spiel empfunden habe. Und ich hatte wirklich richtig Spass mit dem Ding!
Die Story is egal, die schlauchigen Level auch, die IMHO hässlichen Gengnerdesigns ebenso, und über alle Klischees reden wir garnicht. Was dieses Spiel ausmacht ist einzig und alleine ballern, ballern, ballern, und zwar mit richtig fetten und teils echt kreativen Waffen! Dazu den halben Level in Schutt und Asche legen - und schon hat man einen kurzweiligen Spass für jeden Freizeit-Sprengmeister. Einfach mal einen Gegner der direkt vor einem Steht mit einem ganzen Haus zu bewerfen ist einfach schon fast ne Spur zu geil! Teilweise explodiert alles auf dem Bildschirm, überall fetzt was, Gegner, Effekte, KrachBum... ...Cool!
Unterm Strich heisst das, dass ich das Spiel in Zwei anständigen Etappen mit wachsender Begeisterung und strahlenden Augen bei der Zerstörung, den ganzen Explosionen und Waffeneffekten (wie damals beim ersten Turok), durchgezockt habe, und wirklich gut unterhalten wurde. Daher gebe lautet meine Wertung tatsächlich wie folgt:
7/10 Punkte
 
Zuletzt bearbeitet:
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Bin ja eigentlich ein Anhänger von Suda ob No More Heroes(Wii Version), Shadows of the Damned oder Lollipop Chainsaw
ich wurde immer sehr gut unterhalten. Das kann ich von Killer Is Dead nicht behaupten.
Die Story selten abstrus, die Bindung zu den Charakteren fehlt in jeder Hinsicht und das generelle Gameplay und Spieldesign
sehr repetitiv mit wenigen Höhepunkten. Die Nebenmissionen und die Gigolomissionen hab ich fast komplett ausgelassen, waren sowieso überflüssig.
Artdesign, Soundtrack und die generell düstere Atmosphäre haben mir gut gefallen aber dem Game fehlt leider der Humor und Charme der früheren Suda-Games, es wirkte einfach unispiriert an vielen Stellen.

5/10
 
Ja, das war wirklich ein furchtbares Dingens und da bist du sogar noch ziemlich grosszügig mit deiner Bilanz, wie ich finde. War letztlich nur ein Showcase für Sudas Sammelsurium an abstrusesten Hirngespinnsten und pubertären Ergüssen, die es allem Anschein nach nicht in seine vorherigen Spiele geschafft haben. Wäre schön gewesen, hätte er den ganzen Unsinn für sich behalten.
 
So, Spec Ops ist gefallen, also:

Spec Ops The Line:

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Flips Review von vor ein paar Seiten in diesem Thread hat mich neugierig gemacht, und da ich mal wieder für ein paar Groschen einen Steam Key ergattern konnte, hab ich mich in die fiktive "Wüste Dubai" begeben. Meine Gefühle zu diesem Spiel sind irgendwie sehr sehr SEHR ambivalent... ...das hatte ich in dieser Form extrem selten. Ich finde das Spiel nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Irgendwie aber auch nicht nur mittelmäßig. Es hat mich eigentlich gut unterhalten, aber nie so absolut voll überzeugt. Wo ich Flips absolut zustimmen muss: Es ist besser als der ganze COD Einheitsbrei der letzten Jahren, wobei dieser wirklich extremer Schrott in meinen Augen ist. Tatsächlich schafft es Spec Ops auch eine deutlich beklemmendere Stimmung auszulösen als es COD jemals konnte, wobei auch Spec Ops nicht wirklich an mich ran gegangen ist. Vielleicht bin ich zu abgebrüht, vielleicht abstrahiere ich auch Computerspiele noch zu weit von der Realität in meinem Kopf - was ja sicherlich auch ne gute Sache ist ;). Das kopfschüttelnde Grinsen welches ich aber beispielsweise bei der Flughafenmission in MW2 hatte (weil ichs kaum fassen konnte was diese Attention Whores mittlerweile für ein bisschen Medienaufmerksamkeit tun - Schlechte Publicitiy ist in dem Fall ja gute Publicity, weil verkaufsfördernd), ist mir hier und da in The Line aber zugegebenermaßen schon weg geblieben.
Die Grafik war auch sehr eigen. Zu Anfang mochte ich diesen Stil mit den Farbfiltern, zum Ende hin hat mich das mehr und mehr genervt. Auch muss man sagen, dass die Grafik sicherlich ok ist, aber auch nicht wirklich gut - wobei es dann schon hier und da mal ein paar wunderbare Szenen gibt, die man sich gerne anschaut.
Selbiges gilt für den Soundtrack. Die Musik fand ich wirklich cool, nur hat sie mir absolut nicht zu dem gepasst was gerade auf dem Bildschirm abgeht. Feuergefechte zu Indie/Alternative Rock, während man eben noch über die Grausamkeit des Krieges sinniert hat? Ich weiss nicht, das alles ist für mich einfach nicht rund.
Gameplaytechnisch ist es ebenso in Ordnung. Sprayen ist selten eine Lösung, es gibt hin und wieder mal ein paar Bulletsponges, was ich in solch einem Game nicht so leiden kann, und die Schlauchlevels ließen hin und wieder wirklich verschiedene Herangehensweisen an den Levelabschnitt zu. Blind in eine Situation hinein zu rennen hatte häufiger den Spielertod zur Folge, da man wirklich nicht viel wegstecken kann und allgemein gesagtich fands im Vergleich zur Konkurrenz etwas anspruchsvoller was die Schwierigkeit angeht (was gut ist).
Ne gewisse Wiederspielbarkeit ist wahrscheinlich sogar schon alleine deshalb gegeben, da es für mich so aussieht, dass verschiedene Entscheidungen während des Spiels tatsächlich Einfluss auf die Story, oder zumindest das Ende haben.
Leuten die wirklich auf ModernMilitaryShooter stehen würde ich das Spiel daher mit leichten Vorbehalten empfehlen und wenn es nur darum geht mal die COD Scheuklappen los zu werden, denn was Yager da produziert hat ist im Verhältnis gesehen schon sehr sehr eigen. Trotzdem, auch wenn ich das Spiel als etwas besser als reines Mittelmaß sehe, ist es kein Titel, der in keiner Sammlung fehlen darf. Eine Wertung zu finden fällt mir äußerst schwer. ich würde sagen:

6,5/10 Sternen
 
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The Legend of Zelda - A Link Between Worlds

Ein Klasse Spiel und ein würdiger Nachfolger von "A Link To The Past". Vieles kam mir noch bekannt vor und doch wurden genug Änderungen eingebaut um das Spiel eigenständig zu halten. Der 3D-Effekt ist auch klasse integriert worden und stört nicht.
Auch wenn ich das letzte Herzteil wohl niemals bekommen werde (dämliches Oktoball :klopf:), so habe ich doch alle anderen Sammel- und Nebenaufgaben erfüllt, was ich nur selten erledige. Oh und das rote Gewand habe ich übersehen.
Aber schon alleine für dieses Spiel hat sich der Kauf vom 3DS gelohnt. :dhoch:
10/10 Punkten

Jetzt stellt sich nur die Frage, welches Spiel ich als nächstes angehe: Bravely Default oder doch zuerst Tearaway. Oder beende ich zuerst meinen zweiten The Last of Us Durchgang. Immer diese schwierigen Entscheidungen.:tip:
 
Daylight

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Mit etwas Abstand muß ich den recht positiven Eindruck aus dem "Was zockt ihr" Thread etwas revidieren. Irgendwie bleibt nach dem Durchzocken kaum was hängen und die bemühte Auflösung ist etwas unschlüssig.
Trotzdem hat mir der Titel besser gefallen, als er in vielen Reviews gemacht wurde und erschrocken bin ich auch mehrfach. Leider wiederholt sich das Schema der zufallsgenerierten Level. Wäre der Titel länger, würde es öde werden, durch die kurze Spielzeit geht es noch in Ordnung. Immerhin werden die zusammengestückelten Zufallslevel von vorgefertigten Abschnitten unterbrochen, die meist deutlich markanter sind.

Technisch ist das Spiel zweischneidig. Schwache Texturen, eine niedrige Framerate und wiederholende Abschnitte stehen nette Lichteffekte und teils nette Oberflächen entgegen.
Richtig gut ist dagegen der Sound, wenn auch eher atmosphärisch denn technisch. So hört man den Geist wenn er näher kommt mit lauten Poltern und Schrein in der Umgebung, um kurz darauf zu verstummen. Entweder hat er aufgegeben oder ist plötzlich beim Umdrehen in der Nähe... anfangs bin ich mehrfach echt erschrocken.

Für die 11,99€ geht der Titel in Ordnung, wenn man Outlast bereits durch hat und noch Bedarf an Ego Horror hat. Im Kern bläst Daylight das Prinzip von Slenderman auf, kann aber wenig eigene Akzente setzen.
 
Für die Steamzocker: Bis Freitag gibts Outlast noch für 6,49€ bei Steam in der Midweek Madness... Überlege ob ich zuschlage... Aber die Review hat mich noch nicht ganz überzeugt, ich hab noch 2-3 andere Games auf dem Schirm, bzw. auf der Platte.
 
Child of Light

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Das herausragendste Merkmal und damit auch das Herzstück des Spiels stellt definitiv seine audiovisuelle Aufmachung dar. Sein malerisches Art Design ist einfach großartig und die musikalische Untermalung, auch wenn diese gefühlt nur aus einer handvoll an Stücken besteht, verzaubert ebenso. Storymäßig sollte man sich nicht allzu viel erwarten. Die Story ist sehr zweckdienlich und hält halt alles irgendwie grob zusammen. Mehr als die simpel-seichte Story stechen eigentlich die lyrischen und witzigen Dialoge heraus.

Das Kampfsystem ist recht spaßig und ich mag diese klassisch-rundenbasierten JRPG Systeme sowieso sehr. Besonders die Sache mit dem Zeitbalken fand ich ganz nett. Hat mich an Spiele wie Grandia erinnert. Trotz des eigentlich tollen Kampfsystems sind die Kämpfe jedoch eines der größten Probleme von Child of Light. Schuld daran ist deren Schwierigkeitsgrad. Genre erfahrene Spielern könnte sich auch auf hard (zumindest über weitere Etappen hinweg) unterfordert fühlen. Ich für meinen Teil bin an keinem einzigen Kampf gescheitert, auch wenn im Endkampf ein paar Tränke drauf gingen und mir der Tank einmal abgeschmiert ist. Die Boss Fights sind zwar mit der epischten Musik die Child of Light zu bieten hat unterlegt, kommen aber nicht an deren Epic heran, eben aufgrund des fehlenden Anspruchs. Dementsprechend anspruchslos fielen dann auch die gewöhnlichen Gegner aus, denen man im Laufe des Spiels so begegnet. Einfaches Schere-Stein-Papier Prinzip und immer schön in einem Gebiet eine erhöhte Sammlung gewisser Gattungen. Erleichtert das Ganze natürlich, da man seine Party entsprechend mit Kristallen ausrüsten kann, um die jeweiligen Resistenzen zu pushen und den Schaden zu maximieren.

Das Skill-System mag nett gemeint sein, aber im Grund belanglos. Gibt pro Charakter mehrere Pfade, die alle völlig linear verlaufen. Man muss sich nur für einen entscheiden und folgt diesem. Hat man den ausgebaut, nimmt man sich den nächsten vor. Keine Verzweigungen oder kniffelige Überlegungen, gar nichts. Selbige Einfachheit gilt fürs Crafting System, mit den Kristallen.

Repetitiv ist das Spiel auch sehr, aber das hat mich hier weniger gestört, aufgrund der doch eher kurzen Spielzeit (irgendwas um die 10 Stunden) und da ich die malerischen Kulissen genossen habe. Hat mich auch irgendwie sehr entspannt, dieses Spiel, nicht zuletzt aufgrund seines sehr gemächlichen Tempos. Ist aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen, dass Child of Light vom Anfang bis zum Schluss einem einzigen Schema folgt: In 2D Plattformer Manier streift/fliegt man recht gefahrlos durch das jeweilige Gebiet, sucht und sammelt dabei alle Stardusts (Attribute Upgrades), öffnet alle Kisten, besiegt die Gegner und löst ziemlich unkreative Rätsel, bis man an einen Punkt gelangt, der das nächste Story Event auslöst. Diese Events basieren zu 90% aus Dialogen und am Ende jedes Gebiets wartet ein Boss, der bezwungen werden möchte, ehe man ins nächste Gebiet geschickt und exakt derselben Vorgehensweise ausgesetzt wird. Großartig etwas an Inszenierung sollte man sich hier nicht erwarten. Child of Light gibt sich in dieser Hinsicht recht steif. Dramatik gibts übrigens auch keine.

Fands auch zum Schluss noch etwas abturnend, dass das Spiel mMn etwas abrupt endete. Erwartete mir zumindest noch einen visuellen Streifzug durch die malerischen Kulissen des Spiels, ähnlich wie zum Beispiel damals bei Journey. Stattdessen gibts Standbilder, eine Stimme und Texteinblendungen.

Insgesamt habe ich mich trotz der berechtigten und üppigen Kritik dennoch ganz passabel unterhalten gefühlt. Hat einen ganz eigenen Charme, auch wenn alles abgesehen von der audiovisuellen Präsentation und dem Kampfsystem an sich, teilweise etwas zu über-simpel und unausgegoren wirkt. Um die ausgegeben 14,99 Euro ist mir aber nicht schade.
 
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