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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Outlast auf der Ps4

Kurz - das game ist der hammer und trifft genau meinen nerv.Die Atmosphäre ist genial und man ist ständig angepannt, am anfang habe ich fast einen Herzinfakt bekommen weil ich mich so heftig erschrocken hatte.
Ich hab das Spiel abends im dunkeln mit 7.1 Headset gespielt, so hat es seine volle Atmokeule auf mich eingeprügelt.Für mich besser als Condemned was die Schockerei und kranke Ideen anbelangt.
Wird aufjedenfall nochmal auf Wahnsinnig gespielt , ich würde dem Spiel eine 9,5/10 geben :)
Ich hoffe es kommt bald ein nachfolger, ich brauche mehr davon :ugly:

Erstmal kommt demnächst der DLC. Wenn ich mich nicht irre ist es ein Prequel.
 
Metro Last Light:

Endlich mal dazu gekommen.

Pro:
- Düsteres unverbrauchtes Setting
- Stellenweise herrlich bedrückende Atmosphäre

Kontra:
- Gameplay, Storytelling 0815-Standardkost.
- Emotionslose Charaktermimiken
- Schreckliche deutsche Lokalisierung


Fazit:
Solider Shooter, welcher veraltet wirkt.
Es gibt nichts woran ich mich bei dem Titel dran erinnern werde.
Schnell zu vergessende Standardkost mit tollem Setting.
Langweilig wurde mir dennoch nie.

6,5/10
 
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Killzone: Shadow Fall

Ich hab mich im Killzone Thread bereits vorab etwas ausführlicher zum Spiel geäußert und möchte hier nun, nachdem ich das Spiel beendet habe, ein endgültiges Urteil fällen und ein paar kleine Kritikpunkte ausstreuen. Das Spiel hat mich insgesamt zu meiner Überraschung sehr gut unterhalten und ich kann die teilweise vernichtende Kritik nicht vollumfänglich nachvollziehen.

Der Beginn als kleiner Junge und die Einführung in die aktuelle gesellschaftliche Situation zwischen Vekta und Hellgast und die daraus resultierende Problematik ist anfangs etwas ungewohnt, schroff und wird aus meiner Sicht etwas gar komprimiert kommuniziert (ich habe Teil 3 nicht beendet), erklärt sich im Laufe der Geschichte aber relativ lückenlos und man fühlt sich auch innert kürzester Zeit als ein Beteiligter in der Zwietracht der beiden Ideale. Die inszenatorisch Bildgewalt bleibt Killzone typisch beeindruckend und facettenreich und fällt eigentlich, bis auf das etwas abrupte und schwammige Ende, kaum ab. Das Missionsdesign bleibt manchmal etwas monoton und die Aufgaben gegen Ende wiederholen sich manchmal etwas zu oft. Für einen reinrassigen Shooter hält sich das aber in Grenzen.

Grafisch fährt der Titel auf alle Fälle auf der Schnellstraße. Anfangs bleibt die Umgebung noch etwas trist und monoton, im späteren Verlauf des Spiels wird man aber zu verschiedensten Orten und Schauplätzen katapultiert, die fast ausnahmslos die komplette Farbpalette ausschöpfen. Am besten haben mir die Abschnitte auf den Hochhäusern in den Städten von Vekta gefallen. Da lässt die Engine ihre Muskeln beeindruckend spielen und überall sind nette kleine Details zu erkennen (Poster, Wasserfälle, Vegetation, das Treiben der Menschen usw.). Für den nächsten Teil kann man aber mit Sicherheit noch am Aliasing arbeiten und auch die Animationen haben mich diesmal nicht so stark beeindrucken können, wie das damals z.B. Killzone 2 tat.

Spielerisch bleibt Killzone dem Genre treu und unternimmt keine allzu große Expeditionen in fremde Gefilde. Die Einbindung der Drohne fand ich anfangs ziemlich verwirrend und etwas kompliziert eingeführt, geht dann später aber reibungslos von der Hand und hat mir zum Schluss hin auch gefallen. Eröffnet doch die eine oder andere individuelle Herangehensweise, auch wenn ich kaum alle Funktionen wiederholend verwendet habe. Die Waffen haben ordentlich wumms, auch wenn ich nur mit den jeweiligen Hellgast Pendant rumgerannt bin. Die kommen einfach mächtiger rüber und der Waffensound leistet seinen Beitrag. Die der Vekta fand ich etwas enttäuschend bzw. haben mir einfach nicht zugesagt.

Fazit: Unterhaltsamer Shooter mit toller Optik und einem etwas abrupten Ende. In seiner bestehender Form und unter Berücksichtigung aller Kritikpunkte aber ein absolut würdiger Konsolen Launch-Titel. 8/10
 
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Die Hauptmission von:

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Spielzeit 130 Minuten. Die Zwischensequenzen werden da nicht berechnet (sind nochmal ca 15 Minuten), keine Collectibles gefunden, keine Abschüsse, keine Alarme, komplett ungesehen.

Gerade die 2. Mission angefangen und es ist heller Tag. Sieht alles gleich komplett anders aus. :ulgy:

Die Hauptmission war verdammt gut. Zwischensequenzen richtig geil inszeniert und mit dem Soundtrack erwartet uns wohl einer der besten der letzten Jahre in TPP. Kojima fährt da richtig was auf.

Und scheiss auf Hayter. Sutherland macht das um einiges besser. :dhoch:
 
Hab jetzt Donkey Kong Country Reutrns 3D durch.
Geiles Spiel.
Der Schwierigkeitsgrad ist genau richtig. Nicht so öde simpel wie die letzten Mario Titel, aber auch zu keinem Zeitpunkt unfair.
So richtig schwer waren auch eigentlich nur die Lore-Fahrten und die mit dem Raketen-Fass.

Die letzten 2 Welten gefielen mir vom Design auch nicht mehr so gut, wie die zuvor. Aber ansonsten ist es eine echt J&R Granate.

Jetzt muss ich mal sehen mit was ich meinen 3DS füttere. Tendiere momentan zwischen Pokémon X/Y und Luigi's Mansion 2.
 
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Knack

Sprichwörtlich zufällig und mehr oder weniger unverhofft bin ich äusserst günstig an ein gebrauchtes Exemplar von Knack gekommen. Nach kurzer Rücksprache mit dem allheiligen KT (danke @el_barto für deine Auskunft) und der Absegnung, habe ich dann zugegriffen. Wie sich nun am Ende herausgestellt hat, habe ich mit dem Erwerb dieses Spiels die richtige Entscheidung getroffen.

Knack versprüht von der ersten Sekunde ab an einen ganz speziellen und eigenen Charme, den man wohl auf Anhieb mit glänzenden Augen einfängt oder einfach nur unbeeindruckt rümpfend die Nase verzieht. Spätestens im Outro sollte es das eine oder andere grinsende Gesicht geben. Der Stil mag karg und detailarm, die Aufmachung kindisch und die Grafik schwach wirken. Zumindest dann, wenn man sich an Titeln mit einer ausgearbeiteten Realistik orientiert. Ich persönlich aber habe mich instinktiv in den ganz speziellen Stil von Knack verguckt, was schon begonnen hat, als ich vor einigen Monaten die ersten Screenshots und Gameplay-Videos erspähen konnte. Kann man von dem – aus meiner Sicht künstlerisch gewollten – kargen und detailarmen Stil hinwegsehen – denn dieser ist zweifelsohne vorhanden, offenbart sich ein wirklich schönes, farbenfrohes und effektreiches Spiel, dass sich vor der aktuellen Konkurrenz nicht verstecken muss.

Knack wurde liebevoll animiert, besteht bei zunehmender Anzahl von Artefakten aus einer Vielzahl von Polygonen und lässt sich auch mit unterschiedlichen Materialen "ausstatten" und intuitiv steuern. Mal beginnt man als kleiner Zwerg, mal saugt man sämtliche Artefakte in der Umgebung an und wächst auf ein monumentales Monster von gefühlt über 100 Meter an. Die Schauplätze gehen über grünen Gärten, modernen Bauten zu Eishöhlen und Urwälder, bis hin zu mysteriöse Bauten, die aus dem Erdreich ragen. Es besteht eine Grundvarianz an Gegnertypen, die zumindest eine rudimentäre Abwechslung im Gameplay bieten. Vollbringt in seiner Vollkommenheit aber keine erwähnenswerten Höchstleistungen und wird insbesondere gegen Ende des Spiels etwas monoton. Man kann dem Spiel ankreiden, dass es manchmal etwas abwechslungsreicher hätte sein können. Genretypisch werden pro abschliessenden Abschnitte immer wieder bestimmte Endgegner aufgefahren, die es mit einer bestimmten Herangehensweise zu bewältigen gilt. Im Prinzip beschränkt sich Knack aber auf Springen und Hauen (jeweils eine Taste) und eine Hand voll zusätzlichen Fähigkeiten, die mittels Sonnensteine aufgeladen werden müssen. Das Spiel bleibt dabei weitestgehend knackig, bietet aber meistens immer relativ fair gesetzte Speicherpunkte, falls Knack mal wieder in tausend Einzelstücke zertrümmert wurde.

Die Geschichte ist eingängig und wird relativ stringent erzählt. Punktet nicht durch erzählerische Ergüsse oder inszenatorisch klug gesetzte Wendungen. So ist sie auch mehr Beiwerk als Hauptmotivation. Trotzdem sind die Zwischensequenzen ansprechend ausgearbeitet und sind in größerer Anzahl vorhanden. Die Charaktere sind von Anfang an klar gezeichnet und werden entsprechend im Verlaufe der Geschichte präsentiert. Das Spiel bietet als Wiederspielwert das Sammeln von Kristallen und Gegenstände, um zusätzliche Fähigkeiten und Funktionen freizuschalten. Diese kann man dann (unter bestimmten Voraussetzungen) bei einem erneuten Durchspielen wieder mitnehmen. Außerdem gibt es eine wirklich spaßige App, mit der man zusätzliche Gegenstände freispielen und an die Konsole bzw. das Hauptspiel senden kann.

Fazit: Alles in allem hatte ich mit dem Spiel wirklich viel Spaß und werde den Titel wohl auch noch ein zweites mal in Angriff nehmen. Insbesondere der Coop Spielmodus reizt mich noch. Spielerische Höhepunkte bleiben zwar weitestgehend Mangelware und der Monotonie wird munter gefrönt und auch die Geschichte reißt schlussendlich keine Bäume aus. Mich konnte dennoch und insbesondere der ganz persönliche Charme von Knack überzeugen. Vermutlich hatte ich einfach darum und trotz der Kritik sehr viel Spaß mit diesem Titel. 7/10
 
Hab nun mittlerweile Uncharted 3 durchgespielt und muss sagen: fantastisch. :huldig: Mindestens genauso überragend wie Uncharted 2, finde ich. Waren viele geile Settings dabei, besonders der Abschnitt mit dem sinkenden Schiff, der Flugzeugabsturz und der komplette Part in der Wüste danach hat mir richtig gut gefallen.
Tja, damit ist die Reihe durch. Es war sehr schön. Ich werd's vermissen.
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Persona 4: Golden (Vita)

Was soll man zu diesem Spiel noch sagen? Es ist eins der besten RPGs überhaupt. Das Kampfsystem ist toll, die Main-Story ist von Anfang bis Ende genial, alle Sidestories strotzen vor interessanten Ideen, es gibt massig Content, viel zu sammeln, alles greift ineinander ein. Und die Vita-Version hat noch einige liebevolle Zusätze, die das Spiel noch besser machen. 11/10
 
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inFAMOUS: Second Son

Eins vornweg: Teil 1 empfand ich damals als ganz passabel, Teil 2 hab ich kaum länger als ein paar Stunden gespielt. Hat mich einfach nicht mehr so sehr gepackt und angesprochen, wie es der Erstling konnte. Trotz vieler Verbesserungen. Zugegebenen, ich hatte da auch meine Freude mit Prototype und der brachialen Zerstörungsorgie, die man da am Laufband produzieren konnte. Gekrönt wurde das ganze mit einen Ellbow Drop aus dem 60 Stock eines Wolkenkratzers. Dabei sei erwähnt, Delsin bietet nun aus meiner Sicht endlich auch ein adäquates Äquivalent, welches nicht minder so effektreich daherkommt.

Second Son beginnt aus erzählerischer Sicht relativ unspektakulär und positioniert den Hauptprotagonisten Delsin Rowe unmissverständlich als freches und rebellisches Gegenpol zu seinem Bruder und Cop Reggie Rowe, der ihn während der Geschichte weitestgehend kritisch begleitet und Hin und Wieder auch mit Rat und Tat zur Seite steht. Rowe trifft im Laufe der Geschichte noch auf weitere Charaktere, die ich hier aber aus spoilertechnischen Gründen nicht näher erläutern will. So viel sei gesagt: Jeder einzelne von Ihnen ist als Individuum charakteristisch glaubhaft ausgearbeitet und strahlt seine ganz persönliche Aura aus. Nur die Kämpfe mit Ihresgleichen sind manchmal ganz schön anstrengend und monoton. Der Endkampf, der etwas oft hinausgezögert wird, dauert eine gefühlte Stunde, während man dabei im Prinzip immer das gleiche tut.

Die Geschichte und die erzählerische Aufmachung ist trocken ausgedrückt zweckdienlich, kritisch betrachtet relativ unspektakulär, vorausschaubar und ideenlos. Alles in allem aber passabel. Ich hatte zumindest immer das Bedürfnis, weiter spielen zu wollen. Glanzleistungen sollte man aber keine erwarten. Gut gefallen hat mir der Mix aus wirklich gelungenen ingame Sequenzen und den comichaften Erzählungen, die oftmals als Einführung eines neuen Charakters dienen. Erwähnen sollte man auch die aus der Serie bekannte Möglichkeit, Delsin als Good oder Bad Guy spielen zu können. Entsprechend dem eigenen Verhalten, verändern sich dann Fähigkeiten und im späteren Verlauf auch Aussehen und in beschränktem und oberflächlichen Umfang der Verlauf der Geschichte. Ich bin gewohnt als Bad Guy unterwegs gewesen und habe schlichtweg alles geplättet was sich meinem Pseudo-Munanten-Punk in den Weg gestellt hat. Spielerisch beginnt das Spiel äusserst unbeeindruckend, steigert sich im Laufe der Geschichte aber zunehmend und mit dem Erwerb und dem Erlernen von neuen elementaren Fähigkeiten erhält das Spiel auch seine gewohnte und abwechslungsreiche Dynamik. Jede Fähigkeit bietet dabei eigene Angriffe und Bewegungsabläufe und einen ganz speziellen Special-Move, der einem manchmal den Hintern retten kann, meistens aber für die totale Zerstörung der unmittelbaren Umgebung sorgt. Im Prinzip hat man die Wahl, mit welcher Fähigkeit man die Mission angehen will. Jede bietet ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile und verändert die Bewegung des Protagonisten in Seattle teilweise frappierend. Neben der Hauptstory bietet das Spiel noch viele weitere Nebenbeschäftigungen und Sammelobjekte, wie z.B. die nützlichen Kristalle, mit denen man seine eigenen Fähigkeiten verbessern und ausbauen kann. Dafür hat das Spiel einen Fähigkeiten-Stammbaum, der kontinuierlich wächst und mit neuen Bereichen ausgeschmückt wird. Den Spielumfang würde ich als ausreichend beschreiben.

Grafisch ist das Spiel unbestritten ein Brett. Überall sind wunderschönes Lichtspiele, gepaart mit beeindruckend Lichteffekten die den Fähigkeiten von Delsin entspringen anzutreffen. Die Stadt ist mit Details geschmückt und die Straßen sind mit Leben gefüllt. Grafisch beeeindruckend inszenierte Pfützen übersähen den Asphalt, im Wasser spiegelt sich das Restsonnenlicht und Regentropfen hinterlassen authentische Spuren. Bei Dämmerung und in der Nacht packt die Engine dann noch einmal alles aus, was sie zu bieten hat. Zu erwähnen sei auch die tolle Weitsicht und allgemein die Ausarbeitung der Landschaft ausserhalb der Stadt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch hier wieder einige Punkte, die man durchaus hätte verbessern können. Die Texturen sind manchmal etwas verwaschen, ich hatte im Verlauf der Geschichte das eine oder andere Clippingproblem und das Aliasing ist leider auch bei Second Son teilweise präsenter vertreten.

Fazit: Trotz der etwas laschen Geschichte und dem zähen Anfang, hatte ich viel Spaß mit Second Son und habe mit Voranschreiten der Geschichte und dem Ausbau des Fähigkeiten-Stammbaum mal endlich wieder ein richtiges Badass Gefühl in einem Open-World-Titel verspürt. Dölfin rockt. 8/10
 
Soul Sacrifice

Das Spiel war definitiv eine positive Überraschung. Das Artdesign gefiel mir schon immer und als ich hörte, dass es sich an Monster Hunter orientiert, war ich schon interessiert. Leider reichte das Spiel dann nicht aus, um mir sofort eine Vita zu kaufen. Jetzt hatte ich noch das Glück es im Plus-Abo zu bekommen und als die Vita einflog, war klar, dass ich da reingucken musste.

Vom Spielprinzip hebt sich der Titel von allem ab, was ich bisher gespielt hatte. Naja, vielleicht mit Ausnahme von Monster Hunter, wo es sich wie gesagt, stark orientiert. Aber es gibt keine festen Ausrüstungsgegenstände, wie Schwerter oder Rüstungen. Alles was man findet oder besitzt sind Zauber. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Auch sonstige Items spielen kaum eine Rolle.

Mit der Zeit lernt man, welche Moves ein Monster drauf hat und gegen welches Element es anfällig ist, wählt sich seine sechs verschiedenen Zauber und legt los. Das ist auch, vor allem im Multiplayer, sehr gut gelöst und da entfaltet das Spiel auch seine ganze Wucht. 4 Leute, bis an die Zähne mit Zaubern eingedeckt - das knallt auf dem Bildschirm! Die Monster selber sind sehr abwechslungsreich und wie alles an dem Spiel sehr ausgefeilt und detailliert designt.

Eine Storykampagne gibt es auch. Diese wird sehr gut als Tagebucheintrag vertont erzählt. Die Story selbst hat auch wirklich was zu erzählen und weiß gut zu unterhalten. Man will schon wissen, wie es ausgeht und - ohne groß was zu verraten - es ist schon ganz clever gelöst, wenn man mit Interesse mitgelesen/gehört hat.

Weiter will ich auch gar nichts verraten, denn das Ausprobieren gehört zu dem Spiel einfach dazu! Habe jetzt nach ca. 30h den Abspann gesehen und kann es beruhigt zur Seite legen. Vielleicht überkommt es mich noch mal, und ich hole noch ein paar Trophäen, aber im Moment dürstet es mich nach etwas leichterer Kost.

10/10 Punkten.
 
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Dead Nation: Apocalypse Edition


Da war doch dieses kostenlose (dieser Punkt hat zu meiner positiven Bewertung mit Sicherheit einen Teil beigetragen) Spiel für alle Playstation Plus Mitglieder. Aber was genau ist dieses Dead Nation aber eigentlich? Was will uns die Geschichte dahinter erzählen? Hat das Spiel überhaupt eine spezifische Handlung? Ich kann mich wage an etwas erinnern. Ach ja, da waren hin und wieder Zwischensequenzen nach den jeweiligen Missionen. Angeschaut habe ich die mir aber nie, hätte ich das tun sollen? Ich hab zumindest nicht das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Hätte es die überhaupt gebraucht? Ich (und meinem Coop Partner) haben uns doch ohnehin ein ganz eigenes Ziel gesetzt. Das lautet Überleben so lange es geht und in der kostenbaren Zeit, die mir dieses apokalyptische Szenario bietet, so viele Zombies wie möglich ins Erdreich zu befördern. Alles in allem ist uns das mit Bravur gelungen.

Das Spiel hat eigentlich kaum eine erwähnenswerte Handlung, keine speziellen und herausstechende spielerische Höhepunkte, noch eine besonders beeindruckende Grafik – wobei die durchaus als ansehnlich bewerten werden kann und die Lighting Engine tolle Effekte und Schattenspiele auf den Bildschirm zaubert. Zumindest ist mir im Coop nichts davon aufgefallen. Was das Spiel aber insgesamt tut, tut es auf eine äusserst spaßige Art und Weise und es macht einfach tierischen Spaß, sich mit einem Freund durch die Zombiehorden durch zuballern. Man trifft auch viele verschiedene Zombiearten und Mutanten, die je nach dem unterschiedlich agieren und mehr oder weniger Kugeln fressen. Zu erwähnen seien die fiesen, großen Viecher mit ihren organischen Klingen, die wir einfach kurz und knall als Schlitzer betitelt haben. Weiter bietet das Spiel eine Art von Markt, in dem sich der Protagonist nach (fast) jedem Abschnitt mit Munition und neuen Waffen ausstatten kann. Das Geld dafür sammelt man über den ganzen Abschnitt verteilt und kann dabei auch auf Truhen stoßen, die einem Munition, Rüstungsteile oder andere Boni geben. Bei weiterem Voranschreiten stehen dann auch frische und neue Waffen zum Einkauf bereit, die ihrerseits weiter aufgerüstet werden können. Dabei gibt es von der Schrottflinte über den Granatwerfer bis hin zu einer futuristischen Über-Taster-Waffe, die alle Zombies im Umkreis mittels Elektroschock kocht, eigentlich fast alles was das Herz begehrt.

Fazit: Dead Nation ist dieses eine, relativ kurze Spiel, welches man eigentlich nur dann zockt, weil man mal wieder mit einem Kumpel etwas im kooperativen Zusammenleben bewerkstelligen will. Da kam dieses Dead Nation ganz gelegen. Und spätestens nach den ersten Minuten wurde klar, dieses gewünschte kooperative Erlebnis hier verdammt viel Spaß bereitet. Sogar so viel, dass wir manchmal bis tief in die Nacht gezockt haben. Aus diesem Grund schöpfe ich in meinem weitestgehend positiven Fazit auch nur aus dem Fundus der kooperativen Erfahrung. Nicht mal ein paar ärgerliche Bugs wie z.B. der, dass das Spiel im Online Coop munter weiter fremde Spieler in eine privates Game einlädt, wenn man die Kampagne fortsetzen möchte, konnte uns daran hindern, weiter Zombies zu jagen und das Spiel zu beenden. 7/10
 
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South Park: Stick of Truth

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Sah so aus und fühlte sich auch vom Anfang bis zum Schluss wie eine South Park Episode oder eher eine gesamte Staffel an. Viele tolle Ideen und saukomisch. Nur das Ende kam mir etwas abrupt und holprig vor. Fiel einfach etwas ab, fast so als hätte man das noch schnell dran geklebt oder plante eigentlich etwas ganz anderes, was aber mangels Zeit oder Budget gestrichen wurde. Leider der Punkt des Spiels an den ich mich wohl am wenigstens erinnern werde.

Das Gameplay ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich recht spaßig und ganz interessant gelöst, aber nicht wirklich durchdacht umgesetzt und sehr oberflächlich. Erstens zu wenige Fähigkeiten bzw. einen regelrecht mickrigen Skill/Perk Tree und zweitens konnte man durch die Ausrüstungs Upgrade viel zu schnell viel zu mächtig werden.

Habe einen Magier gespielt und hier konnte ich mir zum Beispiel meine Ausrüstungs Upgrades so richten, dass sich der Charakter mit jedem angerichteten Schade geheilt hat und sich gleichzeitig die PP wieder füllten, sobald er Heilung erhielt - der PP Vorrat war damit im Grunde unerschöpflich und ich musste nie irgendwelche Heil Items einwerfen. Die Mana-Attacken benötigt man auch kaum bis gar nicht und der voll ausgebaute Pyre Ball des Mages war sowieso vollkommen über-drüber.

Al Gore und den Al Gore ManBearPig bereits mit Level 8 erledigt. Nicht einmal mit den eigenen Klassenfähigkeiten sondern einfach mit dem Bogen und speziell darauf abgestimmter Ausrüstung, um damit 8k Hits gegen Al Gore zu landen.

Spielzeit betrug laut Savegame 12 Stunden und hab soweit alles erledigt was es irgendwie zu erledigen gab. Geld ist zum Schluss auch viel zu viel übrig. Hatte zum Schluss $ 507, obwohl ich nicht mit dem Kauf von Ausrüstung gegeizt habe. Dadurch dass man so viel Kohle hat, habe ich natürlich auch immer massiv viele Power Ups dabei gehabt und konnte diese inflationär einsetzen. Besonders die Dinger die einem einen 2. Turn geben - mit dem nötigen Perk hat man dann auch noch ein Power Up gratis dazu bekommen.

Mage Ausrüstung gibts übrigens auch leider nicht viel, im Vergleich zum restlichen Krempel. Hatte im Grunde ständig die Dinge an die man automatisch im Spielverlauf durch die Erhebung im Rang erhielt.

Ah ja, hab aufgrund des Release und Cut Fiaskos einen russischen Steam Key billig über g2play eingekauft und via VPN aktiviert.
 
South Park: Stick of Truth


Mage Ausrüstung gibts übrigens auch leider nicht viel, im Vergleich zum restlichen Krempel. Hatte im Grunde ständig die Dinge an die man automatisch im Spielverlauf durch die Erhebung im Rang erhielt.

Da ist dir aber was entgangen. Zur ultimativen Bombe wirst du nämlich durch den Swat Helm, hier darfst du immer wieder von neuem angreifen wenn du jemanden killst, und die Barbaren Suit. Damit hast du dann so derart viel Rüstung dass du fast nciht mehr eingehen kannst. Hatte glaube ich irgendwas um die 80


Also Mage, plus Buff am Anfang erhöter Angriff, pluss Swat Helm immer wieder neu angreifen nach kill, plus Pyro Bomb voll ausgerüstet, bedeutet man ist die ultimative wandelnde Bombe. Meist erhält man nicht einmal einen einzigen Gegenangriff.
 
Hab da lieber die spezielle Mage Ausrüstung getragen, die zwei Upgrade Slots hatte und Bonus auf Feuerschaden gab. Der Schaden war dann so hoch, dass ich abseits von nicht Boss Gegnern sowieso selten einen 2. Turn benötigt habe und für diese seltenen Momente ohne hatte ich ja die Pots. Durch die Heilungfähigkeiten und den unendlichen PP-Vorrat war man ohnehin untötbar und konnte auch die Bossgegner wie eine laufende Gatling umnieten, wenn diese nicht gerade resistent gegen die PP-Angriffe waren. Dann wurde aber einfach auf den Bogen umgerüstet. :D
 
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