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KT Durchgespielt! - Der Thread! (2 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Assassin's Creed IV - Black Flag (PS4)

Es ist halt wieder ein Assassin's Creed. :D

Ich mag die Spiele. Ich kann verstehen, dass man sich von den Nebenbeschäftigungen etwas belästigt fühlt. Es gibt zu viele, zu ähnliche Aufgaben, die man letztendlich nur abhakt um sie abzuhaken. Weniger wäre hier mehr. Anstatt 200 Animusfragmente in der Karibik zu verteilen, hätten 20 interessantere Rätsel, wie die Symbole im zweiten Teil, es auch getan. Und das gilt für jede Sammel- und Nebenmission. Dabei hätte man genug Inspiration in den alten Teilen gefunden. Da gab es noch tolle Klettereinlagen in Kirchen und alten Höhlen, es gab sogar in AC III noch richtige Rätsel. Bei Black Flag findet man von beidem leider gar nichts. Dafür gibt es ein furchtbar dröges Schiffsminigame, bei dem man letztendlich immer wieder die gleichen drei Schiffe auswählt und wartet bis die Schlacht vorbei ist. Die Idee ist ganz nett, aber die Umsetzung ist kacke.

Die Main Missions sind auch nicht mehr so abwechslungsreich wie im direkten Vorgänger. Eigentlich gibt es nur noch Stealth- und Schiffsmissionen. Und das ist eigentlich auch gut so. Assassin's Creed hat sehr dynamische, offene Stealthmechaniken, die man so in keinem anderen Spiel findet. Es geht hier nicht darum, Routen auswendig zu lernen, sondern die Umgebung auszunutzen und schnell klug zu reagieren.

Das ganze Gameplay rundum die Schiffe macht sowieso Laune. Es ist einfach cool sein Schiff auszubauen, nach seinem Geschmack Segel und Galionsfigur auszuwählen und dann englische und spanische Fregatten zu jagen und zu entern. Ein kleiner Wermutstropfen sind dann vielleicht die Stealthabschnitte mit Schiff. Fand ich richtig blöd und albern. Ein kleines Ruderboot, okay, aber wenn die Jackdaw dann in engen Sümpfen ungesehen von Wachposten und dem verfolgten Schiff maneuvriert, ist das dämlich.

Das Beste an dem Game ist die Story. Durch die ganze Animus-Abstergo-Geschichte, gibt es natürlich einen harten übernatürlichen Einschlag und trotzdem schafft es das Spiel wie kaum ein anderes und auch kaum ein Film ein unglaublich nahes, authentisches Piratenfeeling zu erzeugen. Das liegt zum einen an sehr gut geschriebenen Charakteren und Dialogen und natürlich an den Synchronsprechern, aber auch zum großen Teil an der mühevollen Recherche. Es gibt unzählige Details, die einen in diese Zeit versetzen. Die Lunten in unter Blackbeard's Hut oder der eifersüchtige Reckham. Jeder Charakter und jede Location hat hier viel Fingerspitzengefühl genossen. Top!

Die übergeordnete Geschichte ist nichts jedermanns Sache. Mich unterhält sie. Zweifellos wurde sie auch mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Es gibt an allen Ecken Hintergrundinformationen, Video und Audio Logs, geheime E-Mails, Notizen, Kameras. Schön, dass man sich da Mühe gegeben hat. Was ich auch toll finde, ist die Brücke zwischen den Erinnerungen im Animus und eben der Gegenwart bei Abstergo und dann auch die weitere Verbindungen zwischen der virtuellen Gegenwart im Spiel und unserer Wirklichkeit. Denn viele Informationen sind offensichtliche "Behind-the-Scenes"-Einblicke für den Spieler in die Entwicklung der Assassin's Creed-Spiele. Sehr cool.

Ich hatte viel Spaß mit dem Spiel. Langsam könnte die Serie eine Generalüberholung vertragen, aber auch in der jetzigen Form bietet die Reihe konkurrenzloses Gameplay und immer wieder frische Szenarien mit viel Detailverliebtheit. 8.5/10
 
Skylanders Swap Force

Habe es eben durchgespielt. Die größte Änderung und auch die, die mir am wenigsten gefällt: die Level sind jetzt RIESIG! Teilweise wirken die Level deshalb etwas langweilig. Für mich ist das Spiel deswegen jetzt auch abgeschlossen. Bei den Vorgängern bin ich gern nochmal zurückgekehrt und habe fehlende Ziele erledigt. Trotzdem hatte ich meine Freude. Es gab auch schöne oldschoolige 2D-Jump'n'Run Passagen.
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Und da ich jetzt damit fertig bin, kann ich mich nachher weiter The Last of Us zuwenden. Auf der PS4 habe ich Knack, Lego Marvel und Skylanders (und Puppenspieler auf PS3) durchgespielt. Das reicht jetzt auch erstmal mit farbenfrohen Spielen. Als nächstes stehen PS3 Spiele in der Pipeline. The Last of Us, Dark Souls, Devil May Cry. Need blooooooooooooood (and brains).

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Bugscreed III [PS3]

Abgesehen vom ab und an aufblitzenden typischen Assassin`s Creed-Gameplay was mir immer gefallen hat ist dieses Spiel praktisch ein Designfehler von vorne bis hinten und das schlechteste Assassin`s Creed was ich je gespielt habe. Die Missionen sind z.T. die miesesten die ein Assassin`s Creed je erlebt hat [Boten zum Indianerdorf aufhalten (da ging ein Controller zu Bruch), letzte Hauptstory-Mission vor dem Abspann], die Story selbst für Assassin`s Creed totaler Blödsinn, die Charas mit Ausnahme von Haytham uninteressant, aber das wahrlich schlimmste sind die nicht enden wollenden Bugs. In jedem Bereich des Spieles finden sich dutzende, Steuerung, Grafik, Sound, Missionen, ja selbst die Menüs sind nicht ohne Bugs [extrem oft konnte ich meine Assassinen nicht mehr auf Missionen schicken]. Ein wunderbares Bsp. dafür was passiert wenn man einen Auslieferungstermin zwanghaft einhalten muss. Hinzu kommt das auch die Steuerung und das Kampfsystem schlechter sind als bei den vorherigen Teilen [mit einem Pferd durch enge Pfade zu reiten ist Folter], das Kampfsystem war zwar noch nie besonders gelungen aber was in Teil 3 geboten wird ist unterstes Niveau. Jede Publikation die dem Spiel mehr als 80% gegeben hat betrachte ich entweder als inkompetent oder von UbiSoft mit Geld, Koks oder Nutten bezahlt.

Hinzu kommt das das Spiel keinerlei Kontinuität bildet bzgl. sich selbst, Missionsgameplay variiert in extremen Schwankungen, fast scheint es so als haben alle am Spiel beteiligten Studios nie miteinander kommuniziert sondern einfach nur ihr Aufgagebengebiet abgearbeitet und dann wurde alles von einem Studio fertig zusammengesetzt. Ansich ist es der perfekte Abschluss einer Franchise die mit viel Hoffnungen und Hype erwartet wurde und nicht einmal auch nur ansatzweise die Qualitätsmerkmale erreichen konnte für die UbiSoft vor 2006 noch stand.

2/5
 
Zuletzt bearbeitet:
@America`s Most Wanted Puh. Bin gerade dabei die komplette reihe bis einschließlich III (Später noch IV) zu zocken. Was du da schreibst klingt ja schon richtig Mies :schreck: Vorallem das mit den Bugs. Gibts dnen keine Patches oder so?
ich habe bisher jeden Teil gespielt, das Gameplay ist teilweise etwas monoton aber ich kann mich nicht an einen schwerwiegenden Bug erinnern.Eigentlich nur an einen und dabei wurde nur eine Information immer und immer wieder eingeblendet.
 
Hatte auch in keinem Teil größere Bugs. Bei Black Flag bin ich jetzt nur schon zwei Mal durch eine Man o' War hindurchgefallen und musste den letzten Checkpoint reseten. Beim dritten Teil habe ich die 100% auf der PS3 ohne grobe Fehler gemacht.
 
Wirklich schwerwiegende Bugs hatte ich auch nicht, wohl aber jede Menge an unrunden Ecken, kleine Glitches etc. Man merkt dem Spiel einfach an, dass es seinen festen November-Release hat und da erscheinen muss, komme was wolle. Gegen Sequelitis hab ich wirklich gar nix, wenn mich das Spiel interessiert, find ich das sogar toll. Wohl aber hab ich was gegen diese verdammte Annualisierung. Wenn jedes Jahr zu einem fixen Zeitpunkt ein weiterer Teil erscheinen muss, ist das Gift für die Qualität. Sowohl aus Gamedesign-Standpunkten (auch hier ist ACIII imo mit Abstand der schwächste Teil) als auch aus Sicht eines sauberen Spiels, bei dem die Entwickler Zeit hatten, alles rund und holperfrei zu gestalten.



@Topic: Hab grade Episode 1 von The Wolf Among Us gezockt. Wow.
Mir persönlich gefällt es noch ein Eckchen besser als The Walking Dead. Ja, es hat bisher keinen emotionalen Dreh- und Angelpunkt wie Clementine, aber Punkt 1 bin ich ja eh nicht der größte Zombie-Fan und Punkt 2 find ich das Setting im TWAU extrem interessant, ebenso wie die düstere Krimi-Geschichte.
Sowohl von Atmosphäre, Cinematographie als auch der Story erinnert mich das alles ein wenig an Sin City.
Wo ich grad von Cinematographie sprech: Hier wirkt das Spiel auf mich sehr gereift. Der Comic-Eindruck ist noch stärker vorhanden als bei TWD, zum einen durch die bessere Grafik, aber auch durch bessere, comichaftere Kameraeinstellungen. Das ist schon ganz großes Kino.
Die Quicktime-Events gefallen mir ebenfalls besser als bei TWD, da sie abwechslungsreicher sind und sehr dynamich rüberkommen.

Alles in allem kann ichs kaum erwarten, bis es im Januar weitergeht.
Und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man sich nochmal steigern kann bei Telltale. Ich drücke alle Daumen, dass sie diese Qualität langfristig bei allen ihren Reihen halten können. Sowas braucht die Spielelandschaft dringend!
 
DmC - Devil May Cry

+ gelungener Soundtrack (obwohl es eigentlich gar nicht meine Musik ist)
+ einige sehr geile Level und Bossfights
(Nachrichtensprecher, Musik-Club)
+ sehr stabile Framerate
+ gelungene Waffen
+ wuchtiges Kampfsystem
+ guter Wiederspielwert durch Auflevel und Bonusschlüssel-System
+ gute Charakterisierung von Dante und Vergil, der Bösewicht ist auch gelungen

- mittelmäßige dt. Synchro (Sprecher an sich sind gut, aber man merkt, dass die keine Ahnung hatten, wie sie bestimmte Situationen betonen sollen)
- teilweise etwas überladene Steuerung
- etwas zu wenige unterschiedliche Gegnertypen bzw. zu viele ähnliche Variationen
- imo etwas zu wenige Level in der echten Welt, fast alles spielt im Limbus
- für Ninja Theory Verhältnisse relativ ungeschliffene/platte Dialoge

Hat mir sehr gut gefallen. Nach dem furchtbaren Devil May Cry 4 war ein Neuanfang dringend nötig - und der ist hier richtig gut gelungen. Das Kampfsystem ist wuchtig, die Level teilweise extrem abgefahren und es macht einfach Spaß, sich durch die Gegnerhorden zu pflügen. Und das Absuchen von Leveln wird auch durch diverse Boni belohnt. Selbst der neue Dante hat mir ganz gut gefallen, er ist einfach ein Halbstarker, der gerne Dämonen eins auf die Fresse haut - und das will man als Spieler ja auch :D. Überhaupt hat Ninja Theory ja ein Händchen dafür, erinnerungswürdige Charaktere zu schreiben und das ist auch hier wieder der Fall (auch wenn es nicht ihre besten sind). Keine Ahnung, ob noch ein Nachfolger angedacht ist, die Verkaufszahlen waren ja wohl nicht soo gut. Schön wärs aber.

8.7/10
 
Gerade die Boss-Fights waren doch für die Katz, wenn ich mich an Teil 3 und 4 zurück erinnere.

Die hatten im Reboot einfach nur God of War Charakter: Geil inszeniert, aber nichts dahinter.
 
Gerade die Boss-Fights waren doch für die Katz, wenn ich mich an Teil 3 und 4 zurück erinnere.

Die hatten im Reboot einfach nur God of War Charakter: Geil inszeniert, aber nichts dahinter.

Bob Barbars war von der Idee her nicht übel und die alte Schachtel war eigtl auch ganz brauchbar.
Das Problem ist das die mit Demon Evade so schnell Down gegangen sind das es schon keinen Spaß mehr gemacht hat. Geile Bossfights bekommen anscheinend wirklich nur Japaner hin. :D
 
ich habe bisher jeden Teil gespielt, das Gameplay ist teilweise etwas monoton aber ich kann mich nicht an einen schwerwiegenden Bug erinnern.Eigentlich nur an einen und dabei wurde nur eine Information immer und immer wieder eingeblendet.

Hatte auch in keinem Teil größere Bugs. [...] Beim dritten Teil habe ich die 100% auf der PS3 ohne grobe Fehler gemacht.

Vieleicht ist Bug das falsche Wort und Glitsch trifft es eher [wobei zumindest ich da keinerlei Unterschied sehe], ich zähle mal kurz auf was ich alles an Fehlern hatte:

- Missionsgebende Personen verschwinden [relativ zu Beginn ein Indianerfreund]
- NPC`s stehen in/auf Tischen, sind doppelt im Raum vorhanden [Archilles]
- Missionspunkte verschwanden von der Karte
- Befreiungsmissionspunkte blieben auch nach beendeter Mission auf der Karte
- manuelle Zielposition setzte sich immer wieder selbst auf die Mitte der Karte
- Tonaussetzer bei der Sprachausgabe
- Assassinen-Menü lies sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr öffnen sondern nur nach Neustart der Konsole [das war im letzten Drittel das häufigste]
- Steuerung versagte/reagierte nicht [Connor blieb auf einer Mauer stehen/in einem Heuhaufen versteckt und wollte nicht mehr runter/raus, Connor wollte desöfteren nicht auf Pferde steigen]

Ich betrachte das als Bugs. Fünf oder sechs Neustarts teils wegen solcher Dinge sind mir zu viel für ein Blockbuster-Spiel mit so einer Production Value.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Wochenende nach knapp 30 Stunden Far Cry 3 beendet. Im Großen und Ganzen ein doch sehr zähes und unspannendes Spiel, die Story war echt kein Burner und auch das Ende völlig unspektakulär. Was nützt einem ein interessanter Bösewicht, wenn er bis auf ein paar selbst ablaufenden Sequenzen nur Randfigur bleibt und als solche auch entsorgt wird? Sollen das etwa die Bosskämpfe gewesen sein? Eine wirkliche Dramatik hat sich im Verlauf auch nicht eingestellt, dazu waren die Nebencharaktere einfach zu egal und passiv.

Diese große Insel hat bis auf die Camps und Funktürme so gut wie nichts zu bieten, die Nebenaufgaben sind wirklich alle scheiße und auch die zig Sammelobjekte kann sich UbiSoft sonst wohin stecken. Das Autofahren ist durch die Schnellreise sinnlos und diese spackige Radiomusik eine einzige Folter. Nach etwa der Hälfte des Spiels ist man bereits so mächtig, das selbst größere Feindansammlungen kein Problem darstellen. Das Looten von Gegnern macht durch die nervige Animation und der Tatsache, das man öfters mal die Waffe tauscht anstatt den Körper zu untersuchen keinen Spaß und was man bekommt ist auch nur Schrott. Warum muss ich erst diesen ganzen sinnlosen Müll einsammeln um ihn später zu verkaufen, anstatt das mir das Spiel einfach nur Geld gibt? Wen interessiert der ganze Käse, den man durch die Briefe und die Chipkarten erfährt? Wer zur Hölle sammelt 120 Artefakte oder macht diese ganzen, immer gleichen Aufgaben am schwarzen Brett?

Zugegeben, das Gunplay war ziemlich geil und auch das Movement ging sehr flüssig von der Hand, aber nach 10 Stunden Gegner Umballern ist da früher oder später auch die Luft raus, irgendwann hab ich die feindlichen Camps aus der Ferne nur noch mit dem Granatwerfer zugehagelt oder dem Sniper gesäubert. Wirkliche Herausforderung Fehlanzeige und die wenigen unterhaltsamen Storymissionen (Drogenfelder) wurden von viel zu vielen Nervigen überschattet. Außerdem, so hübsch die Insel, Zwischensequenzen und die Grafik im Allgemeinen (hab es auf dem PC gespielt) auch war, alle NPCs wirkten wie Roboter, mit dem immer gleichen Gelaber und den immer gleichen Animationen, die Tiere waren allesamt scheiße-blöd und die KI generell außerhalb der Kämpfe mehr als dürftig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ui, ein vernichtendes Urteil deinerseits. :schreck:
Man gut, dass ich es schon gespielt habe, sonst hättest du mich damit noch davon abgehalten. Mir hat es nämlich sehr viel Spaß gemacht :D Aber Geschmäcker sind verschieden.
 
Mich wundert es auch immer wieder, wie unterschiedlich ein Spiel von der Spielerschaft aufgenommen werden kann. Ich unterschreibe keinen Punkt von Kakun - oder es waren Dinge, die mir egal waren. :D

Achja, das Jeep-Fahren war sogar ein Highlight für mich, ich benutzte die Schnellreise so weit ich noch weiß NIE und der Radiosoundtrack überraschte mich positiv, stehe ja auf Reggae/Dub in allen Ausprägungen. :deal:
 
Vernichtend ist etwas übertrieben, sonst hätte ich es wohl nicht die 30 Stunden bis zum Ende gespielt. Far Cry 3 ist halt einfach nur so dermaßen künstlich aufgebläht und tut die ganze Zeit, als ob es ein riesengroßer Abenteuerspielplatz wäre, hat aber im Kern unglaublich wenig zu bieten. Das Spiel ist ganz einfach ein Blender, im Grunde ein stinknormaler, straighter Ego-Shooter mit riesiger, aber leerer Auslaufzone. Wenn sie wenigstens die Nebenquests in der gleichen Qualität inszeniert hätten wie die Zwischensequenzen und die Nebenmissionen auch noch wirklich was gebracht hätten, wenn die Insel nicht so statisch gewesen wäre und die Schauplätze nicht so austauschbar, dann hätte mich das Spiel vielleicht mehr begeistert, aber so?
 
Am Wochenende nach knapp 30 Stunden Far Cry 3 beendet. Im Großen und Ganzen ein doch sehr zähes und unspannendes Spiel, die Story war echt kein Burner und auch das Ende völlig unspektakulär. Was nützt einem ein interessanter Bösewicht, wenn er bis auf ein paar selbst ablaufenden Sequenzen nur Randfigur bleibt und als solche auch entsorgt wird? Sollen das etwa die Bosskämpfe gewesen sein? Eine wirklich Dramatik hat sich im Verlauf auch nicht eingestellt, dazu waren die Nebencharaktere einfach zu egal und passiv.

Diese große Insel hat bis auf die Camps und Funktürme so gut wie nichts zu bieten, die Nebenaufgaben sind wirklich alles scheiße und auch die zig Sammelobjekte kann sich UbiSoft sonst wohin stecken. Das Autofahren ist durch die Schnellreise sinnlos und diese spackige Radiomusik eine einzige Folter. Nach etwa der Hälfte des Spiels ist man bereits so mächtig, das selbst größere Feindansammlungen kein Problem darstellen. Das Looten von Gegnern macht durch die nervige Animation und der Tatsache, das man öfters mal die Waffe tauscht anstatt den Körper zu untersuchen keinen Spaß und was man bekommt ist auch nur Schrott. Warum muss ich erst diesen ganzen sinnlosen Müll einsammeln um ihn später zu verkaufen, anstatt das mir das Spiel einfach nur Geld gibt? Wen interessiert der ganze Käse, den man durch die Briefe und die Chipkarten erfährt? Wer zur Hölle sammelt 120 Artefakte oder macht diese ganzen, immer gleichen Aufgaben am schwarzen Brett?

Zugegeben, das Gunplay war ziemlich geil und auch das Movement ging sehr flüssig von der Hand, aber nach 10 Stunden Gegner Umballern ist da früher oder später auch die Luft raus, irgendwann hab ich die feindlichen Camps aus der Ferne nur noch mit dem Granatwerfer zugehagelt oder dem Sniper gesäubert. Wirkliche Herausforderung Fehlanzeige und die wenigen unterhaltsamen Storymissionen (Drogenfelder) wurden von viel zu vielen Nervigen überschattet. Außerdem, so hübsch die Insel, Zwischensequenzen und die Grafik im Allgemeinen (hab es auf dem PC gespielt) auch war, alle NPCs wirkten wie Roboter, mit dem immer gleichen Gelaber und den immer gleichen Animationen, die Tiere waren allesamt scheiße-blöd und die KI generell außerhalb der Kämpfe mehr als dürftig.


Danke dafür!

Ich dachte mir schon sowas und habe gestern trotz attraktiven Preis nicht zugeschlagen.
Wie Ich sehe vollkommen zu Recht.
 
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