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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Killzone 2

Ganz netter Shooter, mehr aber auch nicht. Die Steuerung war gewöhnungsbedürftig, ging nach einiger Zeit aber gut von der Hand. Hat sich erfrischend "anders" gespielt als das, an was man sonst gewöhnt ist. Ein wenig Zielhilfe hätte aber dennoch nicht geschadet. Optisch siehts auch nach heutigen Standards noch sehr ordentlich aus, mir gings aber ziemlich auf die Nerven, dass man zu 90% der Spielzeit nur durch graue Betonwüsten läuft.

Gegen Ende gabs dann noch ein wenig braun und das wars dann auch mit der optischen Abwechslung. Spielerisch hat das Spiel auch absolut gar nicht variiert, was mein größtes Problem mit dem Spiel ist. Man schießt das ganze Spiel über auf dieselbe Sorte von Feinden und gefühlte 5 mal begegnet man ein- und denselben Miniboss, der schon nach der 2. Begegnung keinen Spaß mehr macht. Vom Leveldesign her wars ganz solide. Zwar nicht ganz so schlauchig wie ein CoD, wirklich herausstechende Abschnitte gabs aber auch nicht.

Von den Charakteren und den Cutscenes will ich eigentlich gar nicht erst anfangen, etwas dermaßen stumpfes sieht man wirklich nicht alle Tage. Gut, ein CoD ist zwar genauso stumpf, aber das weiß sich wenigstens zu präsentieren und tut wenigstens so, als hätte es inhaltlich etwas zu bieten, bei Killzone gibts zu 50% irgendwelche hingeklatschten oneliner und die andere Hälfte besteht aus 08/15 Kriegsgebrabbel, das sowieso nur eine Alibi-Funktion hat.
Und verdammt, ich kann mich nicht einmal mehr an einen einzigen Namen aus dem Spiel erinnern, weder Protagonist noch Antagonist, und dabei ists nichtmal eine Woche her, dass ich es durchgespielt habe :gerri:


Demon's Souls

Weist im Grunde die gleichen Qualitäten wie Dark Souls auf, kann aber in keiner Hinsicht mit seinem Nachfolger mithalten. Die Zusammenhängende Welt von Dark Souls gefällt mir besser als Demon's Souls mit seinem Nexus als Welten-Hub, Dark Souls hat eindeutig die imposanteren und intensiveren Bossfights, Dark Souls sieht optisch viel charmanter und detaillierter aus, Dark Souls hat mehr und fairere Checkpoints...

Ich würde aber nicht sagen, dass es sich nicht lohnt, Demon's Souls zu spielen, wenn man Dark Souls schon kennt. Gerade wenn man Lust auf "mehr Dark Souls" hat und keinen 3. Run anfangen will, schafft der Vorgänger beste Abhilfe und ist immer noch ein großartiges und forderndes RPG mit hohem Suchtfaktor. Es ist einfach nur nicht ganz so orgasmisch wie sein Nachfolger...

Es gab im Grunde nur eine Sache, die mich wirklich gestört hat: Das Spiel ist mit seinen ~37 Stunden Spielzeit gerade mal halb so lang wie Dark Souls, für das ich über 70 Stunden in meinen ersten Run gebraucht habe. Das Ging mir dann doch ein kleines Bisschen zu schnell.
 
The Witcher 2

Ein richtig tolles Spiel. Mit dem ersten Teil bin ich irgendwie nicht warm geworden aber jetzt hätte ich nochmal Lust drauf. Witcher 2 ist auf jeden Fall ein Must Play wenn man Rollenspiele mag. Nur ein schöneres Artdesign wünsch ich mir für den dritten Teil.

So im Stil von dem was nach den Credits kam das sah toll aus!
 
GTA III

Das erste 3D-GTA. Der Beginn einer neuen, glorreichen Ära in Sachen Open World Spiele.
Anfangs war ich noch skeptisch, ob mich das Spiel heute, nach den überragenden Nachfolgern noch packen kann. Es müsste etwa das Jahr 2001 gewesen sein, als ich es das erste Mal gespielt habe. Das war für mich ein unglaubliches Erlebnis, weil es damals etwas völlig Neues war, etwas, das ich vorher nicht kannte. Eine große, offene, lebendige Stadt, in der ich tun und lassen kann, was ich will und dabei meine kriminelle Ader ausleben kann.
Ich muss sagen, diese Stadt, Liberty City, hat etwas. Ich weiß nicht genau, was es ist aber es hat mich auf jeden Fall in seinen Bann gezogen. Vielleicht ist es dieses düstere, dieses dreckige Milieu, das so wunderbar authentisch rüberkommt. Mittlerweile ist Rockstar Games ja dafür bekannt, dass sie so was besonders gut drauf haben.
Die jeweiligen Gebiete in der Stadt stehen unter der Kontrolle verschiedener Gangs und dementsprechend halten sich deren Mitglieder immer in den ihnen zugehörigen Vierteln auf. Zu den wichtigsten Gangs gehören die Triaden, die Yakuza, die Leone-Mafia-Familie und das Kolumbianische Kartell.
Und für die spielt man dann den kleinen Handlanger, der im ganzen Spiel nicht ein einziges Wort sagt. Nicht mal seinen Namen erfährt man, sofern ich nicht etwas übersehen oder überhört habe. Es ist eine Metapher für den kleinen Mann, der versucht, sich den amerikanischen Traum auf kriminellem Wege zu erfüllen. Mit Nichts starten, und sein Kleingeld zunächst als kleiner, untergeordneter Handlanger mit Drecksarbeit zu verdienen, dabei immer mehr Einfluss und Kontakte zu gewinnen, um letztendlich die hohen Männer gegeneinander auszuspielen und sich zum Big Boss von Liberty City hoch zu kämpfen.

Wie konnte man sich abseits der, im Großen und Ganzen recht einfach Missionen (waren aber auch ein paar relativ knackige dabei, die man 5-10 mal neu versuchen musste, was manchmal zu Frust führte ;)) beschäftigen?
Um ehrlich zu sein, nicht besonders viel. Man kann hier 100 Päckchen suchen gehen, dort ein paar Rennen fahren, ein wenig Amok laufen, den Taxi-Fahrer spielen, Feuerwehr-/Krankenwagen-/Polizei-Missionen absolvieren oder einfach nur die Stadt erkunden. In der man allerlei lustige Entdeckungen machen kann. Wenn man sich zum Beispiel mal die überall auf den Straßen liegenden Zeitungen genau anschaut, kann man die Nachricht "Zombie Elvis found" lesen.
Eigentlich ist das ja schon ne Menge, mit dem man lange Spaß haben kann. Was aber den Umfang und die Abwechslung angeht, ist GTA III natürlich, wie wir heute wissen, einem San Andreas ganz klar unterlegen. Wenn man alle anderen GTAs vorher schon gespielt hat und GTA III zum ersten Mal spielt, dann fühlt sich das natürlich erst mal ein wenig limitiert an.
Jedoch muss man dem Spiel einfach einen ganz besonderen Bonus zusprechen. Es war das allererste 3D-GTA, es war etwas komplett Neues! Diese düstere Atmosphäre in einer lebendigen und für damalige Verhältnisse überaus glaubwürdigen Stadt war unbeschreiblich. Es war der Ursprung der Marke GTA, wie wir sie heute kennen und lieben. Es war der Anstoß für etwas ganz Großes. Hätte es GTA III nicht gegeben, hätten wir solche legendären Meisterwerke wie Vice City, San Andreas und, entgegen vieler Hater-Stimmen, GTA IV niemals zu Gesicht bekommen. Auch das in diesem Jahr erscheinende und wie kein anderes GTA unfassbar gehypte GTA V würde nicht existieren.
All die wunderbaren Zeiten, die wir mit den genannten Spielen verbracht haben, verdanken wir vor allem einem Spiel: GTA III.

Eines der meistgeliebten Features der GTA-Reihe sind die Radiosender. Einfach nur sinnlos durch die Gegend heizen und dabei seine Lieblingsmusik hören. Das macht Spaß. In jedem GTA. Oft ist es dabei völlig egal, wohin man fährt. Einfach nur cruisen und seinen Geist frei schweben lassen.
Es wird ja immer wieder von den grandiosen Soundtracks der Radiosender aus GTA Vice City und San Andreas geschwärmt, wobei der vom III. oft ziemlich vernachlässigt wird.
Zu Unrecht meiner Meinung nach! Denn auch GTA III hat Radiosender mit sehr guter Musik zu bieten. Ich persönlich hab immer am liebsten die beiden Sender Game FM (HipHop) und Rise FM (Techno/Trance-Gedöhns) gehört. Aber auch hier gab es bereits ebenfalls etwas für die Freunde der 80er in Form von Flashback FM, was ich auch sehr gerne gehört hab.
Insgesamt sehr geile Radiosender, hab ich gar nicht so in Erinnerung gehabt.

Ach ja - wie konnte ich es nur vergessen: Das Intro. Immer noch L-E-G-E-N-D-Ä-R

[vid]http://youtu.be/3dgnkfmXk90[/vid]

Fazit: Ein sehr wichtiges Spiel. Es hat den Startschuss gesetzt für eine neue Ära in der Geschichte der Videospiele, für eine neue Art, wie wir Spiele spielen. Es gehört zu den Spielen, die das Medium Spiele zu mehr machen, als eine sinnlose Daddelei zum Totschlagen der Zeit. Es ist schlicht Kunst. Es ist Gesellschaftskritik. Es ist ein ironisches Abbild unserer Welt, verpackt in einem Videospiel. Ein Meilenstein der Spielegeschichte.

Meine Wertung:

9/10

Als nächstes ist Vice City dran.
 
Trayal schrieb:
RPS. schrieb:
Nur ein schöneres Artdesign wünsch ich mir für den dritten Teil.

Was hat dir denn am Art Design nicht gefallen? Gerade das war doch bei Witcher 2 spitze.

Diese Über- und Unterbelichtungen haben mir nicht so gefallen, ansonsten gabs natürlich auch viele schöne Ecken. Aber nichts Castlevania LoS mäßiges. So wie der Wald da aussah, so einen detailreichen Wald will ich in der Next Gen.

Ich hab da ein Poster vom ersten Teil im Kopf, in die Richtung soll das bitte gehen:

Triss_Merigold.jpg
 
Wieso? Es schreit doch immer jeder nach abwechslungsreichem Artdesign, warum dann bei Witcher auf einmal Einöde gut finden? (Und ja, Witcher ist weit entfernt von Einöde. Und wie gesagt

nach den Credits sahs genauso aus wie ichs mir vorgestellt hab
 
Jep, Witcher 2 war/ist technisch ein Brett, aber das Art Design finde ich hier noch herausragender. Das sollen die Jungs bitte beibehalten und werdens auch tun, wenn man sich den Trailer zu Teil 3 ansieht. :)

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=TZ_G6XiHoUA[/vid]
 
spec ops the line

gutes spiel, weit davon entfernt der hammer zu sein hebt sich aber dennoch vom einheitsbrei ab

grafik fand ich recht mies, sehr pixelig und unscharf (360)
zielen braucht einiges an eingewöhnung funktioniert dann aber sehr gut

story hat mir gefallen, das gameplay war meist das gleiche und oft recht fad
dennoch gabs zwischendurch mal abwechslung
ruhigere passagen gabs dagegen selten

8/10
aber nur weil mir die aufmachung, das setting und die story so gut gefällt
 
Mass Effect 3

Mass-Effect-3-banner.jpg


Gestern durchgezockt und muss sagen: :ruby::headbang::ruby::huldig::ruby::heul:

Es war ein Odyssey und es war wunderschön! So viele Leute die ich kennen gelernt habe, ich habe ihre Probleme angehört, sie kennen gelernt und mich für oder gegen sie entschieden, bin Romanzen eingegangen, habe romantische Gefühle andere zurückgewiesen, habe die Galaxie erkundet, neue Planeten, Rassen und Zivilisationen erkundet. Es war einfach ein Traum! :huldig: Die Welt ist so genial designt! Jeder Planet siet anders aus, jede Rasse ist so detailliert gestaltet das ich mich Stunden mit einer einzigen Rasse beschäftigen könnte.

Und dann die BioWare Typischen Dialoge. Sie sind zum niederknien! :huldig: Sie sind FAST die Referenz im Genre (L.A. Noire...) Sie übermitteln Emotionen, und ich höre meinem gegenüber verdammt gerne zu. Ich habe neben den Gesprächen auch Stunden damit verbracht die Unzähligen Kodex Einträge im Spiel zu hören und zu lesen. Ich habe mir ernsthafte gedanken zu details gemacht. Z.b ist das Universalwerkeug ja ein Hologramm, wie kann ich damit jemanden erstechen? Ganz einfach: Das Universalwerkzeug schmiedet in echtzeit eine Klinge (daher auch das Glühen weil sie noch Heiss ist) welche so hart wie Diamant ist.

Ich habe vor einem Jahr schonmal Mass Effect 2 gezockt und fand e ganz gut. Aber Heute, im Zusammenhang mit Mass Effect 1 und Mass Effect 3 entsteht einfach eine viel emotionalere Bindung zu den Charakteren weil ich mit vielen schon was erlebt habe. Was jedoch nicht sein musste ist das zurückgefahrene RPG System. Weniger Skills, weniger erkunden (Lang lebe der Marko!) das hätte nicht sein Müssen. Dafür wurde aber das Shootersystem Stark verbessert. Wenn dort schon geschossen wird (Was auch logisch ist) dann sollte es sich auch gut steuern lassen. Es ist nicht perfekt aber im vergleich zu ME 1 und 2 eine starke verbesserung. Ich muss es einfach sagen: ICH LIEBE BIOWARE! Bioware ist nun auf Platz 2 meiner lieblings Entwickler :huldig::sabber:
 
Sawbones Meinung gleicht sich ganz gut mit meiner. Tolle Welt, Charaktere, Dialoge, Erfahrungen und ein spaßiges Gameplay, dafür leider etwas reduzierte Komplexität/Individualisierung im Kampfsystem. Insgesamt eins der besten Spiele dieser Generation.
 
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