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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wen interessierts welches spiel für wen hier GOTY ist oder nicht? ist halt nur meine sicht der dinge und sonst nichts. geschmäcker sind halt verschieden und oft nicht nachvollziehbar.
 
Dead Island (PS3)

Nach über 17h (und etwas über 25 Minuten) und über 1400 getöteten Zombies bin ich nun durch und insgesamt war es zwar ein intensives und zumeist spaßiges Ego-Abenteuer, dem die Technik jedoch eine höhere Wertung verwehrt.

Wegen der stattlichen Auswahl an Nahkampfwaffen und einer ausreichender an Schusswaffen, einem Upgradesystem und Modifiziersystem (z.B. an einen Baseballschläger eine Klinge anbringen) dieser, der langen Hauptstory, die alleine schon 15+h unterhält und einigen bis vielen Nebenquests, 5 versch. spielbaren Charaktere, von denen 4 auf versch. Kampfarten (Schusswaffen, Schwert, Werfen, Nahkampf) spezialisiert sind, vier komplett unterschiedlicher Umgebungen und einer durchaus schicken Grafik, mit einer hervorragenden "Zombie Apokalypse Atmosphäre" umso trauriger.

Selbst die Story/Inszenierung ist, wenn zwar nicht gut, "ausreichend".
Ebenso wie die Synchro.

Viele kleine Entscheidungen, wie z.B. die Schnellauswahl von bis zu 7 Waffen/Gegenständen (glaube waren 7) auf R2, das belegen von Medikits auf Kreis oder dass kaputte Waffen nicht weg sind, sondern im Inventar bleiben, fielen mir positiv auf.

Mit einem Schnellreisesystem, genügend Waffen und Geld, ausreichend Checkpoints, zumeist gut platzierten Vorräten (Munition und Zeug zum regenerieren der Lebensenergie) und einem Respawnsystem, welches an Bioshock 1 erinnert (nur verliert man immer etwas Geld, wenn man stirbt), tat man zudem sein möglichstes, um die Frust unten zu halten und den Spielspaß oben.

Selbst die Anzahl an versch. Zombies und ihr Aussehen stimmte.

Das Kampfsystem ist zwar recht eingeschränkt (ein Tritt, eine Taste zum Zuschlagen und Zeug werfen), manchmal verkommt es gar zum hektischen um sich schlagen und hin und wieder fehlt die Übersicht, aber insgesamt machte es doch Spaß und war ausreichend.
Super war es zudem als ich eine Gasflasche geworfen habe wurde direkt auf die Pistole gewechselt und diese anvisiert!


Nur die Technik..

Am Anfang von Levels z.B. werden die höher aufgelösten Texturen sichtbar gewechselt, die Framerate ist dann die ersten paar Sekunden einstellig, es gab auch so öfters Ruckler/Slowdowns, Zombies kommen teils durch geschlossene Tore/Türen, man kann sie durch diese treffen und wird auch von ihnen getroffen, ab und an konnte ich Sachen nicht aufnehmen, nach dem essen von Früchten oder Snacks wechselte das Spiel manchmal auf die Fäuste, manchmal auf die vorher gewählte Waffe, gleiches Spiel beim Medikit (einmal blieb es ständig ausgewählt, sonst wird zu den Waffen gewechselt, nach dem benutzen), ein Benzinkanister blieb in der Luft schweben, als er vorher auf dem Auto stand und ich es zurücksetzte, nach dem Fahren blieb ein- oder zweimal die Schnellauswahl eingeblendet, nach dem starten des Autos konnte ich den Wagen öfters die ersten paar Meter nicht lenken, beim navigieren im Menü verschwanden ein- oder zweimal die Namen etc. von Waffen, das Wegfindungssystem hat mehr als einmal nicht richtig funktioniert und viele andere Kleinigkeiten zeugen nicht gerade von einem ausgereiften Produkt.

Daneben waren die zwei Bossfighters alles andere als überzeugend und mit dem marschieren in der Kanalisation, unter der Stadt, hat man es auf jeden Fall übertrieben.

Ein wenig unpräzise war zudem die Benutzung von Waffen.
Könnte aber auch am gewählten Charakter liegen.

Unschön darüber hinaus die Ingamesequenzen, da diese das komplette Team zeigen, man aber alleine Unterwegs ist.
Warum nicht wie in Gears lösen?

7/10
 
Eher 8/10, da die Bosse, Story/Inszenierung und die Kanalisation trotzdem bleiben.

Und weißt was?
Ich dachte Rhyder wäre ein normaler Charakter und sehe nun, nach dem löschen des Spiels, dass er der DLC ist..
Muss ich wieder 3-4 GB herunterladen, um den DLC spielen zu können:fp:

Naja, erst mal Resident Evil (LGS) weiterspielen oder Ico/SotC anfangen.
 
Far Cry 3

Unterm Strich fand ich den Titel für einen Shooter ganz unterhaltsam. Hatte mir das Spiel geholt, da die Story von einigen recht gut bewertet wurde, fand diese aber unterm Strich nicht wirklich berauschend. Gut gefallen hat mir das Jagen und die Möglichkeit, die Außenposten als Sniper einzunehmen. Fand aber, dass durch das Open World Setting der rote Faden bei den Hauptmissionen stark gelitten hat, mir persönlich wäre es da lieber gewesen, wenn das Spiel linearer dahergekommen wäre. Vaas, Buck und Sam waren als Charakter toll umgesetzt, hätte mir gewünscht, dass diese auch mal unter einer Mission auftauchen und nicht immer nur zwischendurch mal gezeigt werden.
 
Bioshock Infinite (Xbox 360-Version)
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Irgendwie wollte der große Funke nicht überspringen. Das Spiel sieht optisch wirklich gut aus, das Design ist klasse, die Spielzeit hat eine wirklich gute Längen (Backtracking vorhanden, aber hält sich in Grenzen / „passt“) und die Schauplätze unterscheiden sich doch mitunter deutlich / es gibt einige markante Passagen / Stellen. Die DE-Sprachausgabe ist solide, Elizabeth als Charakter sehr gelungen und man merkt der Spielwelt schon deutlich an, dass Wert auf Details gelegt wurde. (Etwa wenn einem Elisabeth durch die Levels folgt.) Aber auch der Einstieg in die Welt war großartig, stimmig und die Ausgangslage für „Bioshock in den Wolken“ war wirklich gut.

Nur mit der Zeit wurde alles irgendwie immer langweiliger, belangloser, die Kämpfe nerviger und auch die Geschichte hat mich nicht wirklich begeistert. Wäre IMO vermutlich eher was für ein Buch oder so, aber als Story, die einen motiviert… Ne, hat irgendwie bei mir nicht geklappt. Da war Rapture doch deutlich faszinierender. Sehr viel ärgerlich fand ich allerdings den ganzen Rest, sprich das Gameplay. Wirkte mit der Zeit doch alles andere als „rund“. Die Gegner-KI ist extrem dürftig, es wird für meinen Geschmack viel zu viel über die Masse gemacht und der Endkampf hätte nicht dämlicher gestaltet werden können. :fp:

Die ganzen Updates / Verbesserungen laufen leider alle nur noch über Geld, wovon man viel zu wenig findet, hinter Schlössern gibt es oftmals auch nur sehr dürftige Belohnungen (anfangs hat man zu wenig Schlüssel, später weiß man gar nicht wohin damit). Auch den Wegfall der Heil/Eve-Spritzen finde ich etwas unglücklich, dazu keine Karte, nur ein Autosave, max 2 Waffen und Ausrüstungsstücke als Random-Items.

Trotz all er Macken kann man BI durchaus locker durchspielen (oder durchsterben). Bis auf den Endkampf gibt es auch für Einsteiger keine Fruststellen und man kann vieles (etwa auch die starre Welt, etc.) verschmerzen und hat seinen Spaß. Aber von einem neuen Bioshock hatte ich mir irgendwie mehr versprochen, als halbgares Gameplay, abgespeckte Funktionen und eine Handlung, die im Spiel mehr angedeutet, als präsentiert wird.

Insgesamt 3,5 von 5 virtuellen Sternen
 
Alan Wake & Alan Wake: The Signal

Gerade durch. Und wie schon vorher ist Alan Wake eines der besten spiele dieser Generation. Da gibts nicht viel zu sagen Außer: :Dhoch:

The Signal war leider etwas kurz, etwas viel kurz, 30 mins brauchte ich nur. Aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht und da es meinem Alan Wake beilag geht das in ordnung. Den 2 DLC werde ich mir auch holen.
 
Was ich so durchgezockt hab:


fez.jpg

FEZ

Endlich mal wieder n richtig geiles XBLA-Spiel. Was hab ich das genossen, mich der Atmosphäre hinzugeben, hin und wieder ein paar süße Rätsel zu lösen, die mir das Gefühl gegeben haben, dass auch ich noch Spaß am Entdecken haben kann. Dazu der nette 3D/2D-Kniff. FEZ hat außerdem nen knorken Soundtrack am Start, den ich mir sogar gelegentlich auf Youtube reinzieh. Total eigenständig, total verspaced, total geil.

8,5/10 Drrrrrrrzzzzzcccchhhhh:traurig:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=EDr2_VyYUdk&playnext=1&list=PL89C6D0CCE49B641D[/vid]
 
Dark Souls: Artorias of the Abyss

Der erste wirklich lohnenswerte DLC, den ich gespielt habe. Die Spielzeit ist für den Preis vollkommen in Ordnung, die Spielwelt wird sinnvoll erweitert, nichts wirkt lieblos hingeklatscht, nichts aus dem Hauptspiel wird recycelt und die Bossfights sind genau so packend und aufregend, wie sie es schon vorher waren. Jetzt noch schnell den 2. Run beenden und dem 2. Teil entgegenfiebern :sabber:
 
Bioshock Infinite (Xbox 360)

Gameplay -> :sleep:
Akustik -> :dhoch:
Design -> :ruby:
Story und WTF? Momente -> :woohoo:
Elizabeth -> :bussi:

Das Gameplay fand ich echt eintönig und mit der Zeit nur noch nervig. Die Motivation zum Weiterspielen wurde immer geringer, obwohl die Spielwelt einfach großartig designt ist und das Spiel nur so von Details strahlt.

Das Ende hat mich dafür vollständig entschädigt. Fuck, ein Egoshooter mit Story! Nicht nur eine Story, sondern wahrscheinlich eine der aufregendsten und durchdachtesten in der Videospielgeschichte. Respekt an die Entwickler! Ich mochte Bioshock schon immer, aber durch Bioshock Infinite hat die Serie einen ganz neuen, höheren Stellenwert bei mir.
 
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Allen voran muss ich den Aufbau des Spiels loben. Ein Third-Person-Action-RPG, niedriges Pacing, wunderschöne und teilweise verschachtelte Hubs, die Normandy und die Citadel als atmosphärische Ruhespender. :ruby: Die Gestaltung des Universums wirkt glaubwürdig, durchdacht und erwachsen. Was auch am Grafikstil und dem allgemeinen Design liegt. Das ist eine Zukunftsvision, mit der ich mich durchaus anfreunden kann, keine andere Sci-Fi-Marke wirkt so homogen bzw. überhaupt interessant auf mich. Star Wars (damals kurz vor den Sommerferien musste ich mir in der Schule leider alle Teile reinziehen :nein: ) oder Halo z.B. finde ich hochgradig bescheiden.

Als Knackpunkt sehe ich das Gefühl der Freiheit an. Abseits der Hauptstory kann man ja quasi die ganze Milchstraße erkunden, leider nicht alle Planeten anfliegen. Diese Möglichkeiten geben mir ein Gefühl, in etwas Großem unterwegs zu sein. Ich kann bei der Citadel einchecken oder auf einem felsigen Planeten gemütlich nach einer verschollenen Forschergruppe suchen. Es bleibt zwar flächemäßig immer im Bereich eines Hubs, aber das Konzept allgemein vermittelt Raumfahrt im wahrsten Sinne des Wortes. Highlight hierbei: das Mako-Fahren. Dieses agile Kraxelfahrzeug bereitete mir sehr viel Freude. Ich behaupte sogar, dass das Herumfahren auf den Planeten am meisten zu diesem Freiheitsgefühl beigetragen hat. So ein bisschen wie in Red Faction: Guerilla.

Kommen wir zum Gameplay und der Story. Ja, die verschiedenen Rassen, ihre Beweggründe und die Ereignisse haben mir aus besagten Gründen brauchbar gefallen. Die Dialoge flutschen, die Verarbeitung der Infohäppchen im Verlaufe des Spiels war spannend mitzuverfolgen. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob ich davon mehr sehen muss. Ob jetzt die Reaper mit was weiß ich daherkommen oder ob meine Crew etwas auf dem Herzen hat... es ist mir ehrlich gesagt wurst. Denn das Gameplay ist womöglich der größte Schwachpunkt. Das uninspirierte 3rd-Person-Geballere ist auf Dauer ermüdened. Ja, hier und da mal Wurf- oder Hebe-Fähigkeiten einsetzen lockert es etwas auf, aber es ist und bleibt ein Standard-Shooter im Actionbereich. Ich versuchte sogar, so oft wie es geht die Gegner im Mako umzufahren oder mit Dialogen einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen.

Ich brauchte ca. 21 Stunden und habe besonders in den ersten 2/3 des Spiels viele Nebenaufgaben gemacht. Nur reicht das jetzt. Wenn ich bedenke, dass das Mako-Fahren in den anderen Teilen gänzlich gestrichen wurde, der Actionanteil zunimmt und mich die Story nicht derartig mitreißt, muss ich das nicht haben und behalte ME1 eher als interessantes Unikat in Erinnerung. Ich schiebe es in die Wertungskategorie 3.5 (ambitioniert, aber es reicht nicht für mehr) bei mir. Zusammen mit Skyrim & Fallout bildet es ein RPG-Trio dort.

Türenmacher
Du begehst gerade den größten Fehler deines Spielerdaseins!!!!!111elf

nixweiss.gif
:D
 
Mass Effect 2 und 3 sind eigentlich ziemlich konsequente Weiterentwicklungen des ersten Teils. Sie fühlen sich aber imo deutlich runder an. Die Story wird erheblich besser inszeniert und es gibt (zumindest gefühlt) deutlich mehr Dialoge als im ersten Teil. Die Shootermechaniken sind flüssiger und die Action abwechslungsreicher. Mir haben die Teile deutlich mehr Spaß gemacht, obwohl ich wahrscheinlich weniger Shooter spiele als jeder andere hier. :P
 
Einfach spielen und selber urteilen .
Ich habe teil 1 geliebt und mehrfach durchgespielt . Teil 2 fand ich noch gut und hab ihn nicht ganz 2x durchgespielt . Teil 3 fand ich aber so enttäuschend das ich nach 3-4 std. keine lust mehr hatte .
Das ist aber geschmackssache , für andere ist der 3. aber wiederrum der beste teil .
 
DaMeep schrieb:
Einfach spielen und selber urteilen .
Ich habe teil 1 geliebt und mehrfach durchgespielt . Teil 2 fand ich noch gut und hab ihn nicht ganz 2x durchgespielt . Teil 3 fand ich aber so enttäuschend das ich nach 3-4 std. keine lust mehr hatte .
Das ist aber geschmackssache , für andere ist der 3. aber wiederrum der beste teil .

Exakt meine Meinung bzw. mein Spielverhalten, was die Trilogie angeht. Dem kann ich mich zu 100% anschließen.
 
Komische Situation einfach. Soll ich Teil 2 probieren, ja oder nein. Wenn ich es spiele und es schwappt vor sich hin habe ich ein schlechtes Gewissen, spiele es aber trotzdem durch, weil ich es nicht verkaufen will/für die Ecke zu schade ist. :ugly:
 
So wie ich deinen Geschmack bisher einschätzen kann, wird die Trilogie mit fortlaufender Zahl mehr deinem Geschmack entsprechen, während sie sich von meinem wegbewegte. :D
 
Transformers - Fall of Cybertron

Wenn man das Spiel damals meinem achtjährigen Ich gegeben hätte, wäre sicherlich sein/mein Kopf explodiert. Noch eine Spur besser als der Vorgänger und sehr stylish präsentiert. Leider kaum Bossfights und insgesamt etwas kurz (~7h), dafür aber Grimlock und "The Touch" in den Credits. Vielleicht sollte man das auch mal dem Herrn Bay zeigen.
 
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