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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Leon Kampagne bei Resi 6 durch. Irgendwie hofft man die ganze Zeit, dass sie sich selbst verarschen wollen, aber man spürt irgendwie, dass dem leider nicht so ist. Als dann der
Virosaurus Rex
auftauchte, hats echt dem Fass den Boden ausgeschlagen :lol:.

Und dann die Steuerung teilweise - ein Kabel hochklettern mit abwechselndem Drücken der Trigger. Haben die jemals Uncharted & Co gesehen? :ugly:
 
Alice: Madness Returns
Nach 16 Stunden das Ende erlebt.

Mir hats wirklich gefallen. Das Gameplay hat sich seit dem "Erstling" nicht großartig weiterentwickelt, was ich allerdings nicht schlimm finde, da es heutzutage einfach zu wenig Spiele in diesem Stil gibt.
Der große Aspekt, der das Spiel trägt, ist aber das Art Design. An jeder Ecke gibts neue Absurditäten zu bestaunen, überall liegen schräge Props rum und kommen einem krank aussehende Gegner in die Quere (die Puppen! :schreck: ).
Am Ende fand ichs dann zwar ein wenig fragwürdig, ob man den Spieler unbedingt durch eine Öffnung an Vagina-Position einer lasziv daliegenden riesigen Babypuppe schicken muss, aber nuja.

Das Leveldesign war im großen und ganzen auch gut, das 5. Kapitel dann stellenweise grandios. Wie man da durch Schalter, Hebel etc. durch die verschachtelte Welt geschleust wurde, fand ich wirklich großartig.

Und ich muss nochmal betonen, wie mich PhysX beeindruckt. Was da an Massen an mit der Spielwelt und Alice interagierender Partikel und Trümmer auf den Schirm gezaubert wird, hat für mich schon leichtes NextGen-Flair. Wenn über Lava Massen an Funken stöben, Schachfelder in Trümmer gehen (nicht vorberechnet und nicht verschwindend) oder selbst die kleinen Hülsen des Pepper Grinders dauerhaft liegen bleiben und physikalisch korrekt reagieren, wenn man darüber läuft... Hatte ich mehr als einen Wow-Effekt.

Der größte Negativpunkt ist eindeutig die Kamera im Lock-On... Man sieht teilweise nicht mal mehr den fokussierten Gegner, das geht eigentlich gar nicht. Und bei manchen Gegnerkombinationen (harte Melee-Gegner im Nahkampf und mehrere projektilfeuernden kleinen Schergen in der Luft) sieht man einfach gar nichts mehr. Entweder man lockt auf den Melee-Kerl und kriegt dauernd Projektile aus dem Off ab oder man fokussiert nen fliegenden Schergen und wird vom großen Kerl verprügelt.
Und der rechte Stick zum Wechseln des fokussierten Gegners funktioniert auch schlecht. Mal kriegt man den falschen Gegner in den Fokus, mal reagiert es überhaupt nicht...
Langweilig fand ich auch dieses "Minispiel" im 5. Kapitel, bei dem man nen Puppenkopf durch "Murmelbahnen" leiten muss. Miese Steuerung, abrupter Wechsel von Sidescrolling zu 3rd Person (oft anfangs gegen die Rollrichtung gerichtete Kamera) und einfach pointless.

Hat mir aber über die kompletten 16 Stunden Spaß gemacht. Kann das Gemecker "zu lang!" nicht verstehen. Überall beschwert man sich über die 4-6 Stunden Solokampagnen, dann machts ein Entwickler mal lobenswerterweise anders und es ist auch nicht recht.
Wenn man auf den Stil und die Art Spiel steht, sollte man es auf jeden Fall gezockt haben.
 
Es ist nicht recht, weil man schon nach einer Stunde das komplette Gameplay gesehen hat. Andere Spiele pfeffern einen nicht zig Stunden das gleiche nervige und langweilige Gameplay um die Ohren.

Wenn sie nur halb so viel Zeit in das Gameplay investiert hätten, wie in das hervorragende Art-Design, dann wäre das Spiel ein Volltreffer gewesen.
 
Ich find eigentlich auch, dass genug Kleinigkeiten, neue Gegner (viele, gegen die man besonders vorgehen sollte) und Elemente eingeführt wurden, die bei Laune halten.
Klar, das grundlegende Gameplay ändert sich nicht, aber das tuts doch bei keinem Spiel...
Aber bei den Minispielen hat man ja öfter mal was neues aus dem Hut gezaubert.

Wenn man mit dem "langweiligen" Gameplay nix anfangen kann, dann ist das ja legitim. Aber da kann das Spiel auch nicht sooo viel für. Ich beschwer mich ja auch nicht über die immer gleichen Missionsabsläufe bei StarCraft, da ich mit Strategie einfach nix anfangen kann :D

Perfekt ist das Ding natürlich nicht. Ich hätte auch nix gegen neue Attacken beim Aufleveln der Waffen gehabt, um mehr Neues in die Kämpfe zu bringen. Aber es war eigentlich auch so schon abwechslungsreich genug.
 
Da kommt es doch immer aufs Genre drauf an. Als (Action-)Adventure kann man schon mehr Variationen erwarten. Insbesondere bei solch einer langen Spielzeit. Ich bin auch eher für längere Spielzeiten, aber das kann eben auch nach hinten losgehen. Vor allem wären 10-12 Stunden immer noch eine gute Spielzeit gewesen. Ein Shooter hingegen besitzt generell nur das gleiche Gameplay. Aber dort kommt es auf andere Feinheiten an. Ein Adventure muss einfach weiter gestrickt sein. Zelda-Spiele haben auch eine sehr lange Spielzeit und bleiben (meistens) bis zum Ende spannend und servieren immer wieder neue Elemente, die sich von vorherigen Elementen abheben.

Wenn es dich nicht gestört hat, ist das für dich ja in Ordnung. Wichtig ist ja das man Spaß dran hat. Ich konnte das erst durchspielen, nachdem ich zwischendrin eine mehrwöchige Pause hatte. So kam ich auch auf meine Kosten und ich bereue es nicht, dass ich es gespielt habe. Es bleibt nur der leicht fade Nachgeschmack, dass da noch viel mehr Potenzial drin gesteckt hat.
 
Mir war es gegen Ende zwar auch etwas zu lang, allerdings hatte ich mit der Sprungmechanik kein bisschen Probleme und das tolle Artdesign und gute Spielbarkeit haben die kleinen Macken echt mehr als wett gemacht. Schade das solch kreativen Spiele zwischen all dem Shooter-Zeug kaum noch Beachtung oder ausreichenden Absatz finden...
 
KaKun schrieb:
Schade das solch kreativen Spiele zwischen all dem Shooter-Zeug kaum noch Beachtung oder ausreichenden Absatz finden...

KAUM Beauchtung?

Soweit ich weiß hat Alice etwas über 300k verkauft.

Das Spiel ist quasi nicht existent.

el_barto schrieb:
Alice: Madness Returns
Nach 16 Stunden das Ende erlebt.

Mir hats wirklich gefallen. Das Gameplay hat sich seit dem "Erstling" nicht großartig weiterentwickelt, was ich allerdings nicht schlimm finde, da es heutzutage einfach zu wenig Spiele in diesem Stil gibt.
Der große Aspekt, der das Spiel trägt, ist aber das Art Design. An jeder Ecke gibts neue Absurditäten zu bestaunen, überall liegen schräge Props rum und kommen einem krank aussehende Gegner in die Quere (die Puppen! :schreck: ).
Am Ende fand ichs dann zwar ein wenig fragwürdig, ob man den Spieler unbedingt durch eine Öffnung an Vagina-Position einer lasziv daliegenden riesigen Babypuppe schicken muss, aber nuja.

Das Leveldesign war im großen und ganzen auch gut, das 5. Kapitel dann stellenweise grandios. Wie man da durch Schalter, Hebel etc. durch die verschachtelte Welt geschleust wurde, fand ich wirklich großartig.

Und ich muss nochmal betonen, wie mich PhysX beeindruckt. Was da an Massen an mit der Spielwelt und Alice interagierender Partikel und Trümmer auf den Schirm gezaubert wird, hat für mich schon leichtes NextGen-Flair. Wenn über Lava Massen an Funken stöben, Schachfelder in Trümmer gehen (nicht vorberechnet und nicht verschwindend) oder selbst die kleinen Hülsen des Pepper Grinders dauerhaft liegen bleiben und physikalisch korrekt reagieren, wenn man darüber läuft... Hatte ich mehr als einen Wow-Effekt.

Der größte Negativpunkt ist eindeutig die Kamera im Lock-On... Man sieht teilweise nicht mal mehr den fokussierten Gegner, das geht eigentlich gar nicht. Und bei manchen Gegnerkombinationen (harte Melee-Gegner im Nahkampf und mehrere projektilfeuernden kleinen Schergen in der Luft) sieht man einfach gar nichts mehr. Entweder man lockt auf den Melee-Kerl und kriegt dauernd Projektile aus dem Off ab oder man fokussiert nen fliegenden Schergen und wird vom großen Kerl verprügelt.
Und der rechte Stick zum Wechseln des fokussierten Gegners funktioniert auch schlecht. Mal kriegt man den falschen Gegner in den Fokus, mal reagiert es überhaupt nicht...
Langweilig fand ich auch dieses "Minispiel" im 5. Kapitel, bei dem man nen Puppenkopf durch "Murmelbahnen" leiten muss. Miese Steuerung, abrupter Wechsel von Sidescrolling zu 3rd Person (oft anfangs gegen die Rollrichtung gerichtete Kamera) und einfach pointless.

Hat mir aber über die kompletten 16 Stunden Spaß gemacht. Kann das Gemecker "zu lang!" nicht verstehen. Überall beschwert man sich über die 4-6 Stunden Solokampagnen, dann machts ein Entwickler mal lobenswerterweise anders und es ist auch nicht recht.
Wenn man auf den Stil und die Art Spiel steht, sollte man es auf jeden Fall gezockt haben.

Wenn es Dir so gut gefällt empfehle ich Dir stark Dir das Kostümpaket um 160 Punkte zu kaufen.

Ich habe auch kein Auge darauf geworfen da ich dachte es ist Schwachsinn aber das paket ist super.

Du bekommst vier neue Waffen die deutlich anders aussehen und sich auch anders verhalten.

Zudem bekommst du einige Kostüme für Alice die genial aussehen und zudem die Spielweise beinflussen.

So kannst du zb. mit meinem Liebling dem "Fleischkleid" ständig in den Madness Modus wechseln.

amrfleshmaiden.jpg


meine Alice läuft zb meist mit dem Fleischkleid oder dem Grinser Design rum.

Dazu dann noch die neue Waffe "Knightmare"

Ich habe leider kein besseres Bild gefunden. ist groß daher Spoiler.

Skyrim-Mod-Alice-Madness-Returns-Weapons_2.jpg

Die Augen leuchten dabei noch und soweit ich mich erinnere schnaubt es bei Angriffen Dampf.
 
Bart Wux schrieb:
Zerfikka schrieb:
Dir kann man es eh nie recht machen. Alice bietet auch so genug Spielelemente um 15 Stunden lang zu unterhalten.

Meinst du? Mir ging der Triplejump nach 15 Minuten auf den Keks.

Wieso das denn?
Die Sprungmechanik is doch klasse... Hatte kein einziges Problem mit den Sprüngen. Außerhalb der Kämpfe war die Übersicht immer klasse.

Es werden doch auch genug neue Elemente eingeführt. Waffen gibts bis ca. zur Halbzeit neue. Gegner werden bis fast zum Schluss neu eingeführt, die größeren eigentlich immer mit eigenem Moveset, mit dem man zurecht kommen muss und jedesmal neue Taktiken, wie man am besten vorgeht. Dann noch die Minispiele...

Natürlich macht das Spiel nicht alles richtig und man hätte sicher NOCH mehr Abwechlsung bieten können. Das kann man aber bei so ziemlich jedem Spiel behaupten... Den extremen Hate, den hier manche auf das Spiel haben, hats sicher nicht verdient.

Aber wie schon gesagt wurde: Solche Spiele, die vom momentanen Standard-Gameplay abweichen, werden mit Verachtung gestraft und lohnen sich für keinen Publisher. Wieso sollten die dann auch was anderes machen, als nur noch Call of Battlefield: Warfighter zu entwickeln und etliche andere Franchises in diese Richtung zu "streamlinen"...


@Ächti: Hab das Spiel aufm PC und bei Steam gibts den DLC nicht. Davon ab geb ich eigentlich nie Kohle für DLC aus. Zumal ich nicht vorhab, das Spiel nochmal durchzuzocken. Mach ich bei so gut wie keinen Spielen, dafür gibts zu viel interessantes, was ich noch zocken will.

Jetzt gibts erst mal als kleinen Happen heute und morgen "To The Moon", danach ist Witcher 2 an der Reihe :sabber:
 
Der_Geächtete schrieb:
KaKun schrieb:
Schade das solch kreativen Spiele zwischen all dem Shooter-Zeug kaum noch Beachtung oder ausreichenden Absatz finden...

KAUM Beauchtung?

Soweit ich weiß hat Alice etwas über 300k verkauft.

Das Spiel ist quasi nicht existent.

VGchartz sagt 830.000, was aber gemessen an den Verkaufszahlen manch stumpfster Shooter immer noch zu wenig ist.

Madness Returns ist wirklich ein tolles Spiel, hab mir damals sogar das grandiose Artbook bestellt.
 
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