Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT Durchgespielt! - Der Thread!

  • Ersteller Ersteller Urgs
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

LO sehe ich persönlich als gleichauf mit Xenoblade, wenn nicht sogar drüber. Allgemein war ich im Nachhinein ziemlich enttäuscht von Xenoblade, was aber auch daran liegen könnte, dass sich mein Spielerlebnis irgendwo in all den elenden Sidequests verlaufen hat und auch seitens Story und Charaktere nix nennenswertes kam. Ich mag es gerne straight und ich mag es, wenn der Cast über eine gewisse Eigendynamik und Charakter verfügt. ToV ist in dieser Hinsicht wohl genreübergreifend einzigartig und auch in puncto Writing phantastisch. Wer also auf charmante, toll ausgearbeitete Charaktere und entsprechend geniale Dialoge (DIE SKITS, DIE SKITS <3) steht, der wird and ToV seine helle Freude haben, wer aber lieber seine Zeit damit verschwenden will, drölfzig Blüten in der (zugegeben, wunderschön gestalteten) Pampa zu suchen und auch Spass dran hat, der zieht natürlich Xenoblade vor.
Ein gutes JRPG muss nicht immer epische Ausmasse annehmen. ;)
 
So Deardrops beendet,war nicht ganz so gut wie Kira Kira auch wenn es wieder sehr witzig war wie alle Overdrive Spiele.
Aber mir fehlte ein bischen das Road Trip feeling von Kira Kira.
 
yakuza.jpg


+ Extrem fesselnde, komplexe Story
+ Kazuma-San & viele weitere geniale Charaktere
+ Atemberaubendes Finale
+ 1A-Inszenierung
+ Sehr spaßiges Kampfsystem
+ Angenehme Spieldauer (12 Stunden)
+ Cooler Soundtrack

- Extrem lange und viele Ladezeiten
- Lästige Zufallskämpfe
- Auf Dauer sehr monotoner Spielablauf
- Storymissionen recht abwechslungsarm
- Nervige immer gleiche Geräuschkulisse in der Yakuzastadt

Fazit: Die Design-Schwächen wiegen bei Yakuza leider zu stark, das ich es zu meinen PS2-Favoriten zähle obwohl ich es gerne würde. Dennoch wer noch nie ein Yakuza gespielt hat, allein wegen der Story und den Charakteren absolut empfehlenswert!

8,1/10

PS: Meine 20. durchgezocktes Game dieses Jahr! :ugly:
 
Mass Effect 3

masseffect3.jpg


Das war es also mit der Trilogie um Commander Shepard und insgesamt lässt sie mich nun etwas zwiespältig zurück. Irgendwie fühlte sich Teil 3 sehr in Richtung von Titeln wie Uncharted gedrängt an, durch seine straighte Inszenierung, die einen von einem Geschehen ins nächste reißt. Die Inszenierung ist zwar über viele Zweifel hinweg absolut erhaben und auch das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern und einigen tolle Momente bleiben natürlich sehr positiv im Gedächtnis, so wie die grandiose Atmosphäre, aber dagegen hält dann leider das Gameplay, welches mich trotz offensichtlicher Verbesserungen, im Vergleich zum Vorgänger, nicht so recht überzeugen konnte. Wie schon öfter erwähnt: Es befindet sich in der unglücklichen Situation eines Hybriden, der nicht ganz weiß was er denn eigentlich sein möchte. Um sich hier als Konkurrent zu den großen Genre-Vertretern zu positionieren reicht es leider nicht aus - weder bei Shootern noch bei den Rollenspielen.

Anfangs recht schwach, dann jedoch kontinuierlich in seiner Qualität steigend (insbesondere im gefühlten Mittel war der Titel stellenweise wirklich sehr stark), hat sich BioWare zum Ende hin leider nochmal selbst ins Bein geschossen und ich muss mich so leider der Klagewelle bezüglich dem Ende anschließen.

Das Spiel lebt von den über die Trilogie hinweg liebgewonnenen Charakteren, seiner Inszenierung, der Atmosphäre und dem liebevoll ausgearbeiteten Universum (kommt in Teil 3 leider am wenigstens stark heraus). Kämpft aber mit etlichen Macken, wobei für mich das Gameplay und das Ende am schwersten wiegen.

Summa summarum hätte ich mir für den Abschluss dieser Trilogie einfach mehr erwartet...

8/10
 
Was immer alle mit dem Gameplay haben. Ich hab wie du am PC gezockt zwei Kräfte auf Q und E gelegt und zwei bei den Schultertasten meiner Maus und ich bin mit meinem Frontkämpfer durch die Armeen der Reaper durchgerusht wie sonst was, das hat sowas von Spaß gemacht. Ich glaube bei Mass Effect ist für das Gameplay und der Spielspaß ganz entscheidend die Klasse die man wählt. Ich hab Teil 3 zuerst mit dem Infiltrator angefangen und nach einer Stunde kein Bock mehr gehabt. Dann neu angefangen mit dem Frontkämpfer und die Gefechte waren wieder der absolute Hammer!
 
Liegt wohl daran, dass ich kein großer Shooter Freund bin und hier eigentlich ausschließlich mit der Crème de la Crème meinen Spaß habe. Die Steuerung hat schon so gepasst, war sehr angenehm zu spielen, aber irgendwie fühlten sich die Gefechte langweilig an. Damit meine ich nicht den fehlenden Schwierigkeitsgrad, aber es kam kein wirklich packendes Gefühl dabei auf, keine situative Spannung, die zB Genre-Primi auszeichnet.
 
Ja, welche Klasse hast du den gespielt? Ein aufgepowerter Frontkämpfer ist purer Spielspaß. Meine Schrotflinte wurde dann nur noch im Notfall benutzt, da wurden Schockwellen verteilt, Gegner mit dem Sturmangriff aus 50 Meter deren Schilder demoliert, Husk durch die Luft gezogen oder mit einem Schmetterangriff die Banshees behagt.
 
Infiltrator und spaßig war der durchaus, schon alleine deshalb, weil die Klasse eigentlich ziemlich meinem Spielstil entspricht. Ändert aber leider überhaupt nichts an meinem beschriebene Problem - sollte es mit einer anderen Klasse übrigens tatsächlich besser sein, dann wäre das wiederum nur ein Armutszeugnis der Balance und damit noch eine Kerbe mehr am Gameplay.
Schau dir nur mal ein Killzone oder ein Vanquish an, hier wussten die Entwickler genau wie sie ihr Süppchen mit genügend Spannung würzen können. Da scheiterte BioWare leider.
 
Würde den ersten beiden 9/10 geben.
Teil 1 war damals einfach etwas völlig neues und hatte mich vor allem aufgrund des tollen Universums in seinen Bann gezogen. Teil 2 kam in seiner Story zwar nur schleppend voran, allerdings war die Inszenierung fabelhaft und ich fand die Charakterzeichnung der Crew-Mitglieder sehr genial. Hat mir richtig Spaß gemacht sie zu rekrutieren und mehr über sie zu erfahren, durch die üppigen Gespräche und ihre spezifischen Loyalitätsmissionen (für mich die größte Motivation an Teil 2 gewesen und groß genug, um über die Story hinwegzutäuschen, die erst gegen Ende in die Gänge kam), dazu kam ein fantastischer Auftakt und ein genauso opulentes Ende.

Teil 3 ist für mich eindeutig der schwächste Part der Trilogie und das finde ich wirklich schade. Mir fehlte hier auch der besondere Space Opera Flair der Vorgänger. Man versuchte mächtig zu klotzen, aber bis auf genannte, sehr starke Mitte, blieb der WOW-Effekt einfach aus und wurde durch das Ende ganz begraben...schon den Anfang, bis es endlich auf die Citadel ging, fand ich bereits eher billig als berauschend (überhaupt kein Vergleich mit dem atmosphärischen Start von Teil 2).

Betrachte Mass Effect 3 dennoch als sehr gutes Spiel, weshalb es ja auch eine 8 bekommt, aber für das Prädikat Genial oder gar zum Meisterwerk reichts leider nicht.
 
Vor ein paar Tagen habe ich L.A. Noire beendet und alle Erfolge freigeschaltet. Ein gutes Spiel, welches Potenzial für einen Nachfolger bietet.
 
Ebenfalls gerade Mass Effect 3 beendet.

images


Dass das Spiel viel zu actionlastig war, steht wohl außer Frage. Man hätte sich eher am einser orientieren sollen, da gab es imo eine nahezu perfekte Balance zwischen ruhigeren und shooterlastigeren Abschnitten. Das hätte auch besser zu dem "50% Shooter, 50% RPG" Konzept gepasst, mit dem die Trilogie anfangs beworben wurde. Warum man den Spielraum für Zwischenmissionen so massiv eingegrenzt hat, begreife ich auch nicht wirklich. Wenn man ein so detailreiches und interessantes Setting auf die Beine stellt, wieso kann ich mich nur auf der Citadel und auf der Normandy frei bewegen?
Mass Effect 1 hat das richtige Konzept geliefert, was man in den Nachfolgern nur hätte ausbauen müssen. Im Vergleich zu dem, was ich mir von dem Franchise anfangs erhofft habe und dem, was daraus geworden ist, bin ich von Mass Effect 3 schon sehr enttäuscht.

Aber das ändert nichts daran, dass ich mit ME 3 39 Stunden bestens unterhalten wurde und es als das, was es letztendlich ist, auch bestens funktioniert. Das Shootergameplay gehört imo mit zu dem besten des Genres und hat mir in der Hinsicht auch bedeutend mehr Spaß bereitet, als es z.B Gears 3 erst kürzlich getan hat. Die Crewmitglieder der Normandy gehören auch weiterhin mit zu den sympathischsten und interessantesten Charakteren dieser Gen und die Dialogschreiber haben wieder ganze Arbeit geleistet: was Garrus und Javik ab und zu für Sprüche vom Stapel gelassen haben... :gerri:
Das Ende finde ich in Ordnung, auch wenn das ganze etwas abrupt wirkt und einen Haufen an Fragen aufwirft, kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man es viel besser hätte enden lassen können.
Kurz gesagt: Sehr gutes Spiel, nur leider nicht das, was ich mir von der Trilogie erhofft habe.
 
Die Credits von Rayman Origins rollen gerade über den Bildschirm

images


Absolut vorbildliches J'n'R. Habe eher mit etwas casualigerem gerechnet, aber wenn man sich bemüht, all die Extras auf dem Weg zum Levelende mitzunehmen, wird das Spiel wirklich angenehm fordernd. Optisch ist das Ding dank nativem 1080p (wenn ich richtig informiert bin... sieht zumindest danach aus), 60 fps und tollem Artdesign mit kleinen Abzügen bei etwas tristen Setpieces (z.B die Eiswelt, mehr fällt mir gerade auch nicht ein) zum anbeißen aus und das abwechslungs- und ideenreiche Leveldesign hat mich glatt and Genregrößen wie Donkey Kong Country und Super Mario World erinnern können.
Steuerung funktioniert auch super, obwohl ich etwas damit zu kämpfen hatte, dass die Sprintfunktion mit den Schultertasten belegt wurde und man das auch nicht ändern kann. Bin es von J'n'Rs gewohnt, dass man mit derselben Taste rennt, mit der man auch Angriffe ausführt, daher dauert es zu lange, bis man sich an die Schultertaste gewöhnt.
Die Spiellänge war imo genau richtig. Hatte hier im Gegensatz zu anderen J'n'Rs nicht das Gefühl, dass zu früh schluss war, zu lang wars aber auch nicht. Auch hat man sich endlich von dem überflüssigen "Leben-System" verabschiedet, heißt also, dass man Checkpoints beliebig oft wiederholen kann ohne dafür etwas einbüßen zu müssen, was experimentierfreudigen Spielern wie mir eine Menge Frust erspart.
 
c2dylk60g9wxu39ie.jpg


WOW...WOW...und nochmals WOW!

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern wann mich ein Spiel so dermaßen geflasht hat, wie Journey es eben in diesen zwei Stunden tat. Die Credits trieben mir beinahe die Freudentränen in die Augen.
Ein audiovisuelles Kunstwerk sondergleichen, welches jeden einzelnen Cent wert ist und ausnahmslos jeder einmal gespielt haben sollte. Umso bedauerlicher, dass sich dieses Meisterwerk auf eine einzige Plattform beschränkt.

Durch und durch atemberaubend. :huldig:
 
Zurück
Oben