Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT Durchgespielt! - Der Thread!

  • Ersteller Ersteller Urgs
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

God of War - Ghost of Sparta

God-of-War-Ghost-of-Sparta.jpg


Bin mal wieder top unterhalten worden.
Für mich ein vollwertiges GoW das Chains of the Olympus noch um längen schlägt.

9/10 Kettenklingen
 
Batman Arkham City

Ich wurde sehr gut unterhalten. Eines dieser wenigen Spiele die für mich weitgehend perfekt wirken. Sei es der Umfang(mit den ganzen Nebenquests und Rätseln über 20 Stunden), die Audiovisuelle Darstellung, das Kampfsystem (es bockt unheimlich), die Charaktere und einfach die ganze Inszenierung und Präsentation.

Das einzige, dass ich etwas enttäuschend fand, war die Geschichte - eher Videospieltypisch.

Ansonsten ein excellentes Stück Software.
 
Asura%27s+Wrath+01.jpg


Hab es gestern durchgezockt, das Game ist der absolute Overkill. Dagegen ist jeder Hollywood-Film inszenatorisch ein lauer Furz dagegen!!! Spielerisch vielleicht nicht sonderlich anspruchsvoll abgesehen vom Endboss aber tolle Story mit ausgefallenen Charakteren und ein spaßiges Kampfsystem. Für mich das erste richtige Highlight des Jahres 2012! Als gesamtes Package gesehen ist Asuras Wrath ein außergewöhnliches Erlebnis das man als aufgeschlossener Gamer nicht verpassen sollte!

9,3/10

:headbang:
 
House of the Dead - Overkill Extended Cut

Phantastisch!
Nichts auszusetzen (außer das die Bosse ein wenig langwierig/schwer sein können)!
Grandioser Light-Gun Shooter!




Time Crisis - Razing Storm (Arcade)

Zwar nur 20 Minuten (mit Sequenzen kommt man vielleicht auf ein paar Minuten mehr) "lang" und allzu anspruchsvoll ist der Modus auch, macht dafür dank der zerstörung der Levels, der Musik und dem Actionfeuereffekt eine menge Spaß.
 
Enslaved

Ein schönes Spiel, das zwar nicht sonderlich abwechslungsreich ist, aber vor allem durch seinen Charme besticht. Schöne Cutscenes und ein netter Endfight bleiben in Erinnerung.

7,5/10
 
Unreal (released: 1998; gespielt: UnrealGold Edition (Unreal Anthology))

Nun, ich liebe dieses Game. Mir ist klar, dass es in vielerlei Hinsicht nicht herausragend ist, auch wenn es damals, zu seiner Zeit, durchaus neue Massstäbe gesetzt hatte. Es besteht wohl mehr eine Art "emotionale Bindung", weil ich das Game damals vor vielen Jahren gespielt (aber nie durch-gespielt) habe und es grossen Eindruck auf mich verübte. Heute noch beeindrucken mich Setting, Gameplay und Sound und bringen mich zum Schwärmen. Und das ist halt doch was.

Als namenloser Protagonist blickt man eine leicht flackernde Deckenlampe an, es ist ruhig, man hört das Knistern der Lampe und ein dezentes Warnsignal. Nach 2 Sekunden ist klar, dass man in Problemen steckt. Dann richtet sich die Kamera aufrecht, der Protagonist erhebt sich. Und damit ist die einzige Nicht-Spieler-Interaktion und "Halb-Cutscene" im ganzen Game abgeschlossen.

Man spielt einen namenlosen Gefangenen, dessen Gefangenentransport, ein Raumschiff, zusammen mit der Crew auf einen gottverlassenen Planeten abgestürzt ist. Eigentlich ist dies alles, was man in den nächsten Minuten über die Gründe für die aktuelle Situation erfährt. Das Schiff ist schwer beschädigt und die Besatzung plus Gefangene sind entweder tot oder vor unbestimmter Zeit geflohen. Noch im ersten Raum findet man einen Universal Translator, der fortan jegliche Inschriften, Logs und Notizen übersetzt und anzeigt, die der Spieler findet. Üblicherweise liegt in der Nähe einer Leiche auch eine Nachricht, wobei man den Namen der Person und die groben Umstände ihrer letzten Stunden erfährt.

Unreal ist ein düsteres Spiel. Das Leveldesign überzeugt mit dunklen Gängen, grossen und kargen Flächen, enormen, bedrohenden Gebäuden und Apparaturen. Man sucht sich seinen Weg durch das Schiff und gelangt schliesslich nach draussen. Bald trifft man auf den ersten der Nali, ein friedliches Sklavenvolk, unterdrückt von den Skaarj (sprich: "skahr"). Häufig sind sie tot, doch wenn sie leben und man erfolgreich alle Gegner tötet, die sich in der Umgebung befinden, zeigen sie sich in der Regel erkenntlich, indem sie eine geheime Tür öffnen oder einem zu etwas Munition oder Heilung führen. Dann meditieren sie schwebend in der Luft und teleportieren schliesslich weg.

Dies zu dem. Nach dem Schiff beginnt eine immense Reise durch Minen, futuristische Anlagen, arme Nalidörfer und Tempeln. Die Rrajigar Mine. Der Suntower. ISV-Kran. Dark Arena.

Der immer präsente Feind sind die Skaarj und später häufig auch die Mercenaries. Dazwischen gibt es Brutes, Titanen und allerlei sonstige Alpträume. Unterwegs findet man Waffen, Heilung und Munition.
Der Punkt ist, man ist alleine. Niemals im ganzen Spiel trifft man auf einen lebenden Mitmenschen. Das Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit auf einem grausamen Planeten ist einzigartig. Man überlebt. Man versucht, aus dieser Hölle zu fliehen. Und es ist ein langer, harziger Weg.

Die meisten der Waffen, die in der noch heute aktuellen UnrealTournament-Reihe vorkommen, orientieren sich unverkenntlich den Vorbildern aus Unreal. Die AutoMag, die FlacCannon, die MiniGun und wie sie alle heissen, kommen vor, quasie in "< bekannter Manier". Ja, die Zeiten, als man noch 10 weissderteufelwieschwere Waffen und nochmals so viel Munition mit sich tragen konnte... Hach.

Den Soundtrack halte ich heute noch für phänomenal. Ich weiss halt nicht. Ist nichtmal mein bevorzugter Musikstil. Es ist simples Zeug, elektronisch. Aber ich weiss halt nicht, es hat Seele, es hat Atmosphäre. Wunderschöne Instrumentallieder, während man die Weiten eines Tals durchschreitet - sehr schön. Einfach sehr schön.

Dies zu Unreal. Ich hoffe, ich konnte ein paar Eindrücke rüberbringen. Zur Hilfe unten noch ein paar Screnshots.


unreal2011-05-1918-34c2yt6.jpg

Willkommen in der Finsternis... der Wirklichkeit


unreal2011-05-2015-155ay29.jpg



unreal2011-06-0912-40wybvo.jpg

...und zurück in der Hölle


unreal2011-06-1310-27abb8u.jpg



unreal2011-06-1221-03h1xzy.jpg

Zeit, ein wenig zu lesen?


The weak shall be struck down by the hand of the beast
- Unreal, Dark Arena



Unreal - Return To Na Pali (released: 1999; gespielt: UnrealGold Edition (Unreal Anthology); OldUnrealEdition Patch)

Return To Na Pali ist das AddOn zu Unreal. Hier kann ich mich deutlich kürzer fassen. RTTNP ist dem Hauptspiel in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich.
Eine schwierige Sache. Das Game ist sicherlich nicht so gut wie das Hauptspiel, obwohl es viele seiner Qualitäten mitträgt. Ich hatte häufig den Eindruck, dass man wenig ändern wollte, um die Qualität nicht zu beeinträchtigen, was auch funktioniert hat - doch was man geändert hat, fasste ich dann doch eher negativ auf.

Der Protagonist meldet sich zu Wort. Er spricht nach jedem Level ein kleines Log über das Geschehene und Gesehene. Den Charakter selbst sieht man nie, ausgenommen in einer einzigen Cutscene ohne Animationen. Dass der da ein Log hält war natürlich ein Einschnitt (als ob Gordon Freeman plötzlich anfangen würde, sein Leben zu narratieren), andererseits anerkenne ich die den Vorteil, dass sich auf diese Art leichter Story vermitteln lässt und sich gewisse Umstände im Game einfacher erklären lassen.

Zudem trifft man im ganzen Game auf Munitionskisten, die von den "eigenen Leuten" aus dem Orbit abgeworfen wurden. Man anerkenne dafür hier, dass die Aspekte "Überleben", "Hilflosigkeit" und "Einsamkeit" nicht mehr so naheliegend sind. Schade. Vor allem legt man im Game mit der Zeit eine ziemliche Strecke zurück und die Kisten selbst an den entlegendsten Orten anzutreffen wird irgendwann lächerlich - insbesondere, weil "die" ja schlecht wissen können, wo man sich in Zukunft so hinbewegen wird, was zur Annahme führt, dass man einfach präventiv zig Millionen solcher Kisten auf den ganzen Planeten geworfen hat, in der Hoffnung, dass der Protagonist ein paar davon findet. Hinzu kommt, dass man ungefähr in der Hälfte des Games erfährt, dass einen die eigenen Leute verraten haben und man den Rest zwar nun auch offiziell auf eigene Faust aber immernoch mit freundlicher Unterstützung durch Munitionskisten bestreiten kann.

Damit hat es sich's eigentlich schon. Ansonsten ist das Game eine stabile, wenn auch sehr ähnliche Erfahrung wie das Hauptspiel. Die Levels sind neu, aber hier hat man halt bereits im Hauptspiel viel ausgeschöpft und so trifft man eigentlich nur auf bekannte Konzepte - eben, nicht unbedingt schlecht. Ein paar Waffen sind anders, was nicht weiter tragisch ist.


unreal2012-01-1217-147xk5d.jpg



unreal2012-01-1316-10x0knp.jpg

Ein toter Skaarj ist ein guter Skaarj


unreal2012-01-1418-39ytjbx.jpg

Es fliesst das Blut und es rollen die Körperteile


unreal2012-01-1500-0555kja.jpg

Selbst das Eis ist einem Feind



Unreal II - The Awakening (released: 2003; (Unreal Engine 2))

Ich muss ehrlich sein, ich hab's bis jetzt noch nicht fertig gespielt, und dass ich ein Game nicht zumindest durchspiele, ist recht selten. Bevor ich das Game das erste Mal spielte, hatte ich immer wieder von der Ernüchterung gehört, die das Game so ziemlich überall auslöste. Ich konnte es schlecht glauben, begann zu spielen, fand' es erst ganz gut, bis auch mir der Fall glasklar wurde: Das Game ist Käse dort und hinten raus.
Echt, es ist schon fast erschreckend, wie sehr EpicGames hier das Unrealfranchise vermurkst hat.

Es ist nicht per se schlecht. Es "funktioniert". Es ist nicht "Trash".
Das Hauptproblem ist tragisch(er): Es hat nichts mehr mit Unreal1 zu tun. Es ist geradezu lächerlich, wie wenig es mit Unreal1 zu tun hat. Es ist, traurigerweise tatsächlich einfacher, aufzuzählen, was es mit Unreal1 gemeinsam hat, und das ist, dass man in den ersten 2 Levels unter anderem gegen die Skaarj kämpft (danach offenbar nicht mehr). Dann war's das. Klar, es ist immernoch ferne Zukunft und Raumschiffe. Aber ansonsten ist alles neu. Story: neu. Charaktere: neu. Waffen: neu (die "Dispersion Pistol" kommt noch vor, ist aber a) vollkommen unnütz und sieht b) vollkommen anders aus). Gegner: neu. Spielkonzept: neu.
Grässlich. Teilweise beleidigend kurze Levels, total lieblos und langweilig, einem Charakter der sich - Ehrenwort - so langsam bewegt wie ich das bei keinem anderen Shooter je erlebt habe. Noch heute suche ich die Sprinttaste, um potentiell halb so schnell laufen zu können, wie man das in Unreal1 tun konnte.

Die Musik geht in Ordnung, die Levels sind... "schön"... abgesehen davon, dass sie nichts mehr, gar nichts mehr (schon alleine weil sie winzig sind) mit jenen aus Unreal1 zu tun haben. Das Spielkonzept ist neu auch "Raumschiff im Orbit" > "winziger Level auf PlanetX" > "gleiches Raumschiff im Orbit" > "winziger Level auf PlanetY" > "gleiches Raumschiff im Orbit" > "winziger Level auf PlanetZ". Und dies bei Ladezeiten, die an Crysis rankommen (weiss der Geier, was das Game da lädt...).
Lächerlich. Einfach Lächerlich. Lächerlich und traurig.
Dies zu dem. Vielleicht schaffe ich es in diesem Jahr noch, das Game tatsächlich zu beenden.


unreal22011-06-1313-1wkkpg.jpg

Worum's geht


unreal22012-01-1520-0zsknl.jpg



unreal22012-01-1520-5tujql.jpg



XIII (released: 2003; (Unreal Engine 2))

Wow.
Endlich durfte ich diese Perle von einem Game auch geniessen. Grossartiges Game. Das waren noch Zeiten, UbiSoft. Das waren noch Zeiten.
Agentenaction vom Feinsten, ein Stealthactionshooter vom Besten. Verpackt in wunderschöne, unglaublich gut funktionerende CellShading-Grafik, quasie in einem lebenden Comic.

Story, Waffen, Gameplay, Levels, alles cool, alles beeindruckend, gut implementiert, solid, wunderbare Erfahrung.

Die Idee, die Gehwege der Wachen verfolgen zu können, indem deren Schritte ein regelmässiges "Tap Tap Tap" auf dem Bildschirm einblenden lassen, wirft mich heute noch um. Es sieht super aus. Es funktioniert super.

Was dagegen wirklich anzukreiden ist, auch wenn man dafür weniger das Game statt UbiSoft verurteilen sollte, ist, dass die Story ein totaler Cliffhanger ist, und wie wir zu unserem Leid alle wissen, gibt es bis heute keinen Nachfolger, weil UbiSoft sich lieber mit DRM statt Games beschäftigt. Schön, dass ich XIII problemlos in einem virtuellen XP installieren und dann einfach das Installationsverzeichnis ins Windows 7 kopieren und losspielen konnte, nichtmal einen Key musste ich eingeben. Wie gesagt, das waren noch Zeiten, UbiSoft.


xiii2012-02-0423-13-1xakk5.jpg

In der CIA


xiii2012-02-0900-09-5wljv4.jpg

Im Schnee


xiii2012-02-1115-41-3x7knz.jpg

Tod von oben


xiii2012-02-1119-26-5bcj14.jpg



xiii2012-02-1600-42-4tdk02.jpg



xiii2012-02-1601-06-4n4jmp.jpg



xiii2012-02-1820-15-0lrjg3.jpg

Geradezu romantisch


xiii2012-02-1823-27-1mwjod.jpg

Wieder zuviel gesoff'n, eh?
 
Keymaker, das Problem mit Unreal 2 ist einfach, hätte der Titel einen anderen Namen gehabt und wäre das Ende etwas anders, dann wäre es zu seiner Zeit nicht so verissen worden.
So ist das Spiel gut, aber hinter ein Unreal 2 vermutet man halt was anderes, weis der Geier was Epic Games sich dabei gedacht haben.
Unreal 1 war zu seiner Zeit einfach Klasse, an der Grafik ist kein Spiel rangekommen, viele die ich kannte mussten sich einen neuen PC Kaufen um das überhaupt Spielen zu können. Sowas kann man sich heute kaum noch vorstellen. Auch im Mehrspieler hat es einfach sehr viel Spass gemacht.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Auch mit anderem Namen wärs imo einfach ein öder 08/15 Shooter gewesen. Aber Respekt, dass du dir diesen hässlichen, veralteten Mist noch antust :D.

Also bis auf Unreal2 hat sich's imo recht gelohnt :D Und ich hole gerne alte Spiele nach, die ich - aus welchen Gründen auch immer - verpasst habe. So schlimm ist die Grafik nicht. Unreal1 ist sicherlich weit unten, was dies anbelangt, doch es ist ja nicht so, dass man beim Zocken Augenkrebs bekommt. Auch das Level- und ArtDesign ist schliesslich auf die grafischen Verhältnisse ausgerichtet. Ich hatte wenig Probleme damit - und das sage ich als jemand, der gerne gute Grafik geniesst.
 
MasterChiefHalo%203.jpg


Bewertung für die Singleplayer-Kampagne:

+ Hervorragendes Gameplay
+ Exzellente Bedienung
+ Packende Gefechte
+ Abwechslungsreiche Missionen
+ Gelungenes Leveldesign
+ Stimmige Soundkulisse
+ Faire Checkpoints
+ Viele unterschiedliche Waffen
+ Gute Kampagnenlänge

- Schwache Story
- Schwache Inszenierung/Präsentation
- Amateurhafte deutsche Synchrosprecher
- Die letzten 2 Missionen fallen qualitativ stark ab verbunden mit hohen Frustfaktor!

8/10
 
Elton ist ja nicht mehr Problematisch, als der Rest. Die gesamte Synchro ist einfach totaler Müll. Dabei ist nicht mal die englische das NonPlusUltra. Aber trotzdem ausreichend.
 
:D Dafür würde es sich ja fast schon lohnen das Game nochmal einzulegen


Btw. hab Mafia 2 durchgespielt. Hab knapp 12 Stunden gebraucht und fand das Spiel echt gelungen. Die Grafik sieht auch heute noch gut aus und das Game macht Spaß. Die Stadt wurde schön in Szene gesetzt und die SChießeinlagen haben Spaß gemacht. EInzig das Schadensmodell hätte doch ein bisschen schöner sein können, aber passt schon. Auch das Ende war richtig stark. Doch. Kann es empfehlen.
 
Zurück
Oben