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GEN7 Dragon Age: Origins

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Na was wohl ? Die PC version .
Aber neeee , ich arsch verkaufe meinen Game PC "brauche ich nicht mehr" :wand:
Und nun darf ich das DragonAge actionspiel und die Grafikmatsch version von Risen zocken :motz:

Oder einen neuen PC kaufen , mal sehen ..... :D
 
Bei mir gibts im Dezember nen neuen Tower. Dann wird sich auch direkt mit richtig geilen RPGs eingedeckt! :bier:
 
Spätestens zu Diablo3 komme ich ja eh nichtmehr drum rum , da kann ich das ganze ja auch etwas vorziehen .
Ein neuer Drakensang teil soll ja wohl auchnoch kommen , das war auch cool .
 
DaMeep schrieb:
Spätestens zu Diablo3 komme ich ja eh nichtmehr drum rum , da kann ich das ganze ja auch etwas vorziehen .
Ein neuer Drakensang teil soll ja wohl auchnoch kommen , das war auch cool .

Diablo 3......ich scheue mich regelrecht vor der Zeit in der es im Internet gehypt wird, da bestell ich das Internet ab. Is ja zum kotzen.
 
Ich seh die ganze Sache ja nicht so schwarz wie DaMeep. Dass es auf der Box ein Actionspiel werden soll davon steht nirgends was.
Ich denke höchstens dass diese in der neuen Vorschau angesprochene Programmierfunktion fehlen wird. Von wegen wenn Magierin im Nahkampf angegriffen dann Tank hin oder so. Die würd ich aber eh glaub nicht nutzen.

Ich könnte es sicher aufm PC spielen, könnte den auch ins Wohnzimmer stellen (Kabel zum TV liegt), aber mittlerweile bin ich für Maus und Tastatur einfach zu bequem geworden.

Ich denke nicht dass es sich untaktischer als KotoR spielen wird auf der Box und das reicht mir.
 
lonian schrieb:
Ich seh die ganze Sache ja nicht so schwarz wie DaMeep. Dass es auf der Box ein Actionspiel werden soll davon steht nirgends was.
Ich denke höchstens dass diese in der neuen Vorschau angesprochene Programmierfunktion fehlen wird. Von wegen wenn Magierin im Nahkampf angegriffen dann Tank hin oder so. Die würd ich aber eh glaub nicht nutzen.

Doch, es gibt bereits (Vorab-)Previews der 360er Version, in welcher die Rede davon ist, dass es doch deutliche Unterschiede zwischen der PC-Version (Baldurs Gate Gameplay) und den Konsolen-Versionen (Mass Effect Gameplay) gibt.
Hier wurden bereits Unterschiede gepostet.
 
Oh, das würde mir ehrlichgesagt gut gefallen, ich mag Baldur´s Gate und seine Kinder zwar, aber so langsam kann ich dieses undynamische P&P-System nicht mehr sehen...
 
@Trayal:

Das hab ich gelesen, nur entnehme ich dem nicht dass es ein reines Actionspiel wird. Sicher wird es etwas weniger Komplexität geben als auf dem PC. Denke aber es wird trotzdem noch genug übrig bleiben um ein episches Rollenspiel zu erleben.
Zuviel Komplexität macht auch wieder die Dynamik kaputt. So wie bei Kotor fand ich es richtig. Die Sache mit dem "programmieren" von Standardsituationen find ich schon wieder zu langatmig.
Ich will Abenteuer bestehen und nicht if-then Programme schreiben.

Ich schreib die Box-Version noch lange nicht ab. In den Videos die man davon gesehen hat gab es auch Pause usw. in Kämpfen, wenn ich mich nicht völlig verguckt habe.

@Oxblood: Nix gegen P&P... mit Natal kann man dann nämlich auch wieder selber würfeln... ;)
 
Na ja, im Vergleich zu einem Baldurs Gate Gameplay, ist Mass Effect eben doch ein waschechter Action-Titel. Klar wird das Spiel noch genügend RPG-Elemente beherbergen, daran hege ich überhaupt keine Zweifel, aber im Gegensatz zur PC Version, darf man die Konsolen-Version (was das Gameplay angeht) wohl durchaus als kastriert bezeichnen.

Hab bisher noch keine Gameplay-Szenen zur Konsolen Version gesehen, wo gibt es denn welche zu bestaunen?
 
Hmm, also ich habs auf der Gamescom etwa 20 Minuten für 360 angezockt. Das blöde ist nur, dass ich mitten in irgend so ner Stadt angefangen hab und net wirklich wusste, was ich nu machen muss. Das Kampfsystem hab ich in der letzten Minute etwa mal ganz kurz erleben dürfen. Kann dazu leider nicht allzu viel sagen. Hab nur kurz geschnallt, dass man mit A angreift, nachdem man den Gegner eben per normalen Aimen ausgewählt hat. Dann attackiert der Char eben. Und per RB und LB wechselt man den Char. Es war zumindest definitiv net ala Mass Effect in Shooter Manier. Aber wie gesagt, kann es sehr schwer beurteilen.

Was ich aber ansonsten gesehen hab, so schien es doch ziemlich komplex und definitiv umfangreich zu sein. Allein das Inventar, der Skillbaum und sowas. Jeder NPC hat ne Menge zu erzählen, man hat ständig verschiedene Dialogmöglichkeiten etc. Machte auf jeden Fall nen derbst geilen Eindruck.

Eine Sache allerdings machte mir gewisse Sorgen, und zwar die Grafik. Die Chars sahen ja wirklich ganz gut aus. Aber es fehlte vor allem AF, die Texturen waren etwa 10-15m weiter schon Matsche. Ich bin da auf soner Burg rumgelaufen und an einem Punkt konnte ich eben runter ins Tal gucken. Unten war nen Wald voller Bäume. Allerdings, nunja, sahen alle Bäume gleich aus, ziemlich undetailliert. Als ob man bei Oblivion Bäume in großer Entfernung sieht. Die Berge im Hintergrund waren auch alles andere als schön. Extrem kantig und unscharf.
Ok, das hört sich jetzt vielleicht schlimmer an, als es wirklich war, keine Angst. Aber es wirkte für mich noch ziemlich unfertig diesbezüglich. Aber gut, ich denke das werden die schon noch hinkriegen. Möglicherweise lags auch einfach daran, dass man zu nah am Fernseher saß? Ich weiß es nicht. Ist mir nur so aufgefallen.

Naja, das nur mal so als Mini-Eindruck von 20 Minuten spielen. Ich freu mich jedenfalls derbe auf den Release!
 
basti schrieb:
Es war zumindest definitiv net ala Mass Effect in Shooter Manier. Aber wie gesagt, kann es sehr schwer beurteilen.

Was ich aber ansonsten gesehen hab, so schien es doch ziemlich komplex und definitiv umfangreich zu sein. Allein das Inventar, der Skillbaum und sowas. Jeder NPC hat ne Menge zu erzählen, man hat ständig verschiedene Dialogmöglichkeiten etc. Machte auf jeden Fall nen derbst geilen Eindruck.

Mit à la Mass Effect, meinte ich auch das Action Gameplay und nicht den Einsatz von Blastern. Komplex dürfte es auf alle Fälle werden, aber wohl leider nicht im Bezug auf das direkte Kampfsystem, welches ja, im Gegensatz zur PC Version, vollständig in Echtzeit abläuft und sich daher wohl auch deutlich Action lastiger spielt.
Hoffe aber, dass durch diese Tatsache und der wohl etwas anders positionierten Kamera, vielleicht etwas mehr Mittendrin-Gefühl in der Konsolen-Version entsteht. Würde ich doch glatt als klitzekleine Entschädigung annehmen.

Die gesehene Optik, wie würdest du jene im Bezug auf bisher gesehenes Video Material einstufen? Gleich, besser oder schlechter? Würde mich nämlich interessieren, ob das Material in den Trailern von der PC Version stammt und optisch Unterschiede zwischen PC- und Konsolen-Version bestehen.

Die Frage ist natürlich an alle gerichtet, welche Dragon Age auf der GC anspielen konnten.
 
Trayal schrieb:
basti schrieb:
Es war zumindest definitiv net ala Mass Effect in Shooter Manier. Aber wie gesagt, kann es sehr schwer beurteilen.

Was ich aber ansonsten gesehen hab, so schien es doch ziemlich komplex und definitiv umfangreich zu sein. Allein das Inventar, der Skillbaum und sowas. Jeder NPC hat ne Menge zu erzählen, man hat ständig verschiedene Dialogmöglichkeiten etc. Machte auf jeden Fall nen derbst geilen Eindruck.

Mit à la Mass Effect, meinte ich auch das Action Gameplay und nicht den Einsatz von Blastern. Komplex dürfte es auf alle Fälle werden, aber wohl leider nicht im Bezug auf das direkte Kampfsystem, welches ja, im Gegensatz zur PC Version, vollständig in Echtzeit abläuft und sich daher wohl auch deutlich Action lastiger spielt.
Hoffe aber, dass durch diese Tatsache und der wohl etwas anders positionierten Kamera, vielleicht etwas mehr Mittendrin-Gefühl in der Konsolen-Version entsteht. Würde ich doch glatt als klitzekleine Entschädigung annehmen.

Die gesehene Optik, wie würdest du jene im Bezug auf bisher gesehenes Video Material einstufen? Gleich, besser oder schlechter? Würde mich nämlich interessieren, ob das Material in den Trailern von der PC Version stammt und optisch Unterschiede zwischen PC- und Konsolen-Version bestehen.

Die Frage ist natürlich an alle gerichtet, welche Dragon Age auf der GC anspielen konnten.
Bei dem Vergleich mit Mass Effect wollte ich nur sagen, dass man eben nicht für jeden Schlag einmal A drücken muss, sondern einmal "Angreifen" sagen reicht. ;)

Puhh, zu dem Mittendrin Gefühl kann ich nichts genaues sagen. Hab die PC Version ja nicht im Vergleich spielen können. :/ Ansich war es aber definitiv atmosphärisch. Und das will was heissen, wenn man keine Ahnung hat worum es geht und man daher planlos rumläuft. :D

Wie gesagt, von der Konsolenversion gab es vorher ja glaube ich (?) kein Material. Insofern hat es mich doch etwas erschreckt. Es schien insgesamt eben etwas detaillarm und unscharf, vor allem wenn man außerhalb des gerade geladeden Bereiches rumguckte. Aber ich will hier wirklich keine Gerüchte verbreiten oder den Leuten Angst machen. :oops: Das wird schon! :kaffee: Vielleicht kann das ja jemand anders bestätigen, oder sagen, dass ich blind bin. *g*
 
Auch im Bezug auf bisher veröffentlichtes PC-Material? Wenn ja, dann finde ich vor allem das Wörtchen "Detailarm" wirklich beängstigend...
Kann ich mir aber kaum Vorstellen, dass es optische Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen gibt (außer vielleicht von der 360 zur PS3), da Mass Effect deutlich besser ausah als Dragon Age und jenes doch auch auf der 360 lief.
 
Wie gesagt, mir kam das auch komisch vor. Wirkte entweder wie noch nicht fertig geladen, oder einfach unfertig. Also so wie das da aussah, kann ich mir eben nicht wirklich vorstellen, dass das Final sein soll.
Naja, ist schwer zu beurteilen so im Nachhinein. Hoffentlich schreibt noch jemand, der es auch angezockt hat!
 
Hier mal das Steuerungsschema der 360 ->

360controls.jpg


Ein paar Textpassagen, aus dem "Preview-Event München 2009" Bericht von http://www.dragonage-game.de

Party! Party!

Die Helden-Gruppe wird sowieso so eng mit der Story verwoben sein, wie es wohl kein anderes Spiel zuvor versucht hat. An diesem Punkt setzte auch die Präsentation an, die wir in München zu sehen bekamen. Auf zwei PCs wurde uns das Spiel parallel vorgeführt, um zu zeigen welche Konsequenzen unterschiedliches Handeln nach sich zieht. Dabei verzichtet Dragon Age auch nicht darauf die üblichen Klischees zu bedienen: Denn als die Gruppe auf einen Fährmann trifft und von ihm über einen See gesetzt werden soll, versucht dieser als Belohnung ein Schäferstündchen mit der aufreizenden Morrigan zu ergattern. Tritt man jedoch statt mit Morrigan zusammen mit dem bulligen, einschüchternden Krieger Sten auf, ist der Fährmann uns gegenüber deutlich zurückhaltender und muss bestochen werden – mit Keksen! Dragon Age kommt nämlich auch mit einer großen Portion Humor und Selbstironie daher. Solche Szenen wird man daher im Spielverlauf öfters erleben. Übrigens hat sich Morrigan dann doch nicht auf den Handel eingelassen. Stattdessen malt sie sich lieber aus auf wie viele verschiedene Arten sie dem armen Kerl Schmerzen zufügen könne, das war dann wohl auch überzeugend…

Ahnenforschung

Überhaupt wirkt sich die Wahl der Herkunft, des „Origins“, sehr ähnlich aus, wie die restliche Gruppenzusammensetzung. Allerdings scheinen die Konflikte im Bezug auf den Spieler deutlich vorhersehbarer zu sein. Logisch, denn natürlich wird sich eine Elfe mit anderen Elfen besser verstehen als ein Adliger Mensch. Die zwei Stunden Spielzeit, die jedes Origin in etwa umfassen soll, dienen als eine Art Tutorial und Einleitung ins Spiel. Doch sollen dabei nicht einfach nur die Spielelemente erklärt werden. Vor allem soll sich auch der Spieler in seinen Charakter hineinfinden, entdecken wie es sich anfühlt ein Zwerg zu sein. Sie legen die Grundlage für die „unvorhersehbaren“ Ereignisse die dem Spieler auf seiner Reise begegnen werden. Gezeigt wurde uns dazu eine Szene in dem bereits bekannten Magierturm.

Wir treffen dort auf eine kleine Gruppe Zauberer die im Turm zurückgelassen wurde um gegen angreifenden Monster zu kämpfen. Dummerweise waren die wohl mehr und stärker als erwartet, so dass die Gruppe sich inzwischen auf der Flucht befindet und den Zugang zu den interessanten Räumen verseigelt hat. Ihre Anführerin ist Wynne, eine besonders starke Heilmagierin. Und hier kommt unser Hauptcharakter ins Spiel: Haben wir uns zu Beginn auch für eine Magierin entschieden, kommen wir natürlich schnell mit Wynne ins Gespräch und sie wird sich uns anschließen. Treten wir ihr aber als leicht arroganter Adliger Krieger entgegen, wird sie sich weigern das Siegel zu öffnen. Und dummerweise ist da auch noch die Hexe Morrigan in der Gruppe, die von akademischen Magiern nichts hält und einen Streit mit Wynne beginnt. Das Ende vom Lied ist, dass wir sie töten müssen um im Spiel weiterzukommen und eine wertvolle Mitstreitern verlieren. Natürlich stellt dieses Beispiel zwei Extreme dar und es wird verschiedene Schattierungen geben. Denn was diesen Punkt angeht, ist Dragon Age: Origins alles andere als schwarz/weiß. Jeder Spieler soll so ein einzigartiges Spielerlebnis erhalten - und nebenbei wird auch der Wiederspielwert um ein vielfaches erhöht.

Hilfe!

Endlich kommt einer der Entwickler zu unserer Xbox360 und bietet uns seine Hilfe an. Wir nehmen dankend an. Routiniert erklärt er uns zuerst die Steuerung des Spiels und seine erste Anweisung an uns besteht dann darin, das Spiel auf „Leicht“ zu stellen. Das Wechseln des Schwierigkeitsgrades wird tatsächlich jederzeit möglich sein. Die Veränderungen im Spiel bestehen dann hauptsächlich in der entsprechenden Anpassung der Zahlenwerte: Lebenspunkte, Angriffswerte, Stärke der Zauber und ähnlichem. Unser neuer Lehrer ließ aber auch durchblicken, dass die eigenen Party-Mitglieder auf dem leichten Schwierigkeitsgrad intelligenter und vor allem selbständiger agieren könnten.

Der Action-Faktor

Dragon Age: Origins wird vermutlich deutlich Action-lastiger ausfallen als viele es im Vorfeld erwartet habe. Vor allem auf den Konsolen kommt der taktische Teil recht beschaulich daher, natürlich auch geschuldet durch die stark angepasste Steuerung. Dennoch gibt es beispielsweise auch in der PC-Version keine Action-Queue (Aktionen-Schlange), wie man sie von anderen BioWare-Titeln her kennt. Auch scheint das typische Pausieren und Überlegen wohl eher ein Angebot an alle Baldur’s Gate Veteranen zu sein, als ein wirklich wichtiges Spielelement. Verstärkt wird das Action Gefühl auch durch die hinter den Spieler gerückte Kamera, die man vor allem als Krieger einsetzten wird. Magier werden hingegen eher mal in die Draufsicht spielen.

Als eine Art taktischen Ausgleich bietet das Interface jedoch umfangreiche Möglichkeiten den Party-Mitgliedern bestimmte Verhaltensweisen vorzugeben. Von einfachen Einstellungen wie offensives oder defensives Verhalten abgesehen, soll man hier auch detaillierte Befehle zum Trinken von Tränken oder der Heil-Priorität angeben können. Inwiefern diese Anweisungen tatsächlich nützlich sein werden bleibt abzuwarten. Der Kampf gegen den Oger war dafür bei weitem nicht lang und fordernd genug um das zu beurteilen.

Splatter-Movie

Blut, Gewalt und Splatter-Effekte werden in Dragon Age eine wichtige Stil gebende Rolle einnehmen. Dabei scheinen die bisher bekannten (und auch uns gezeigten) Ingame-Spielszenen noch weit entfernt von der tatsächlichen Menge an Blut-Effekten zu sein. Der letzte Trailer hingegen wird wohl dem zu erwartenden Maß zu entsprechen. Pikantes Detail: Auch wenn die USK letztlich doch eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt hat, war man sich da bei Electronic Arts zuerst wohl nicht so sicher. Die in Europa eher unproblematischen Sex-Szenen, sollen dagegen in den Vereinigten Staaten zu schwitzigen Händen geführt haben…

Dennoch ist es sehr erfreulich, dass EA den Mut hat Dragon Age: Origins als das zu veröffentlichen was es tatsächlich ist: Ein Spiel für Erwachsene. Eine geschnittene USK 16-Ausgabe hätte absolut nicht zum Rest des Spieles gepasst. Denn nicht nur die Gewalt, sondern gerade auch das Drumherum, die Sprache, das Verhalten der Charaktere und die Möglichkeit moralisch Verwerfliches zu tun sind zumindest meiner Meinung nach nicht wirklich für Jugendliche geeignet.

Die Grafik

Grafisch wird Dragon Age: Origins übrigens keine neuen Maßstäbe setzen. Auf Grund der von Rollenspielen benötigenden Rechenleistung wird der Highend-Grafik-Bereich auch weiterhin den Shootern gehören. Dennoch braucht sich das Spiel nicht zu verstecken, erst Rest nicht vor der Rollenspiel-Konkurrenz. Hervorstechend sind auf jeden Fall die Charaktere und ihre Animationen. Nur wenige Entwickler haben bisher so lebensechte Gesichter hinbekommen. Auch auf der Xbox360 sahen die Texturen noch etwas matschig aus und die Kantenglättung schien noch nicht richtig zu funktionieren. Natürlich konnten wir uns auch nur eine Entwicklungsversion ansehen und Verbesserungen sind noch wahrscheinlich.

Sammelfieber

Wie wir es von Online-Rollenspielen oder Diablo kennen, werden auch in Dragon Age die Items, Waffen und Ausrüstungsgegenstände eine wichtige Rolle spielen. BioWare hat dazu einfach die bekannten Prinzipien, entsprechend angepasst, eingebaut. Je weiter man in der Geschichte voranschreitet, umso besser werden die Items. Bei besonders schweren Aufgaben, warten auch besonders wertvolle Belohnungen und nicht zu letzt haben die Entwickler das Level- und Set-System von World of Warcraft teilweise übernommen. Was wir bisher sehen konnten, machte auf uns aber einen sehr guten Eindruck. Die Auswahl für den Krieger umfasst beispielsweise Stahl-, Leder-, und Plattenrüstungen. Und dazu kommen natürlich noch die besonderen Sets, die auch wir natürlich noch nicht zu sehen bekamen.

Das Interface auf der Xbox360 ist übrigens sehr gut gelungen. Große gutlesbare Texte, einfache Steuerung, automatische Vergleiche wann immer man eine Rüstung oder Waffe näher betrachtet – das passt. Dragon Age wird auf den Konsolen sicher nicht nur eine schlechte Portierung sein. Zum Interface der PC-Version lässt sich leider noch wenig sagen, da wir es praktisch nicht zu Gesicht bekamen. Erfahrungsgemäß wird es aber mit mehr Wahl-Möglichkeiten ausgestattet sein.

Talente & Skills

Einen letzten wichtigen Punkt wollen wir euch aber nicht vorenthalten: Das Skill- und Talentsystem. Die gute Nachricht: Es wird viele Skills geben. Die schlechte Nachricht: Das Skill-System wird recht einfach sein. Das bedeutet, dass es zwar eine große Auswahl an Skills und Talenten gibt, allerdings lassen sich diese grundsätzlich nur in vier Stufen steigern. Verzweigungen, andere Skills als Vorbedingung oder gar Entscheidungen zwischen zwei Skill-Linien wird es nicht geben. BioWare will damit vermutlich die Komplexität senken und verhindern, dass man sich groß „verskillen“ kann. Unterscheiden tut das System Skills, als aktive Fertigkeiten und Talente als passive Effekte auf den Spieler. Zusätzlich basieren diese erlernbaren Fähigkeiten auf Rollenspiel-typischen Charaktereigenschaften wie Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution oder Wissen. Zauberern steht das übliche „Mana“ als Energie-Quelle zur Verfügung, Krieger zehren bei ihren Spezialattacken vom neu eingeführten „Stamina“. Fast unnötig zu erwähnen ist es, dass es natürlich Tränke, Ringe, Rüstungen und andere magische Gegenstände geben wird, die alle möglichen Effekte auf die Werte es Spieler haben werden.

Sweils Fazit:

Dragon Age: Origins verspricht auf jeden Fall ein richtiger Rollenspiel-Kracher zu werden. Handwerklich macht das Spiel alles richtig und wenn die Story auch nur halb so gut wird wie es uns ständig versichert wird, kann eigentlich nichts mehr schiefen. Alle alten Party-RPG-Hasen werden aber wehmütig der Komplexität hinterher trauern, denn der Baldur’s Gate Nachfolger ist deutlich Action-lastiger und taktisch weniger anspruchsvoll. Für BioWare ist das ein sicheres Konzept um neue Fans zu gewinnen, ohne die alten wirklich zu vergraulen. Ein paar Tränen werde ich aber trotzdem verdrücken…



Ein paar Entwickler Zitate, um den Hype zu schüren. :D

Ferret A Baudoin
Ja, in Dragon Age wird es Ruinen geben. Ich denke, es wäre ein sehr ungewöhnliches Szenario, gäbe es keine. Irgendetwas muss ja vor der momentanen Zivilisation existiert haben, oder?
Ausser man spielt direkt nach der Jäger und Sammler Phase der Evolution. Wenn Ruinen gut gemacht sind, ist es nicht nur ein toller Ort, sondern gibt auch einen Sinn für die Geschichte der Welt.

Mary Kirby
Wir haben generell versucht, die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, welche Konsequenzen eine Entscheidung hat. Trotzdem sind die Entscheidungen nur selten klar gut, oder klar böse.

David Gaider
Also haben wir Ruinen. Und ja, für diejenigen die es interessiert, wir wissen, warum es welche hat.
Ich geniesse den Prozess der Erstellung von Ruinen, wenn man festlegt, was sie einst darstellten und von da an weiterfährt. Ein Teil dieser Freude kommt daher, dass man dem Spieler Dinge in den Weg legen kann, bei denen er sich fragt, was sie darstellen mochten. Nicht alle Geheimnisse existieren, um gelöst zu werden.

Es gibt etwa acht Zeitalter vor dem Dragon Age, dem Zeitalter der Drachen. Acht Zeitalter mögen vielleicht nach viel klingen, aber mit unserer Zeitrechnung dauert jedes etwa hundert Jahre lang. Jedes Zeitalter wird nach einem Ereignis am Ende des letzten Zeitalters benannt. Das Zeitalter vor dem Zeitalter der Drachen, war das gesegnete Zeitalter (Blessed Age), keine Ahnung ob euch das etwas sagt.

Mary Kirby
Ob die Spielwelt wirklich seit zwanzig Jahren in der Mache ist? Nein, das bezieht sich auf die Anzahl Arbeitsstunden, die bisher für das Projekt aufgewendet wurden.

David Gaider
Ich denke, die grosse Frage bei einer 4-Mann-Party ist es, ob man zwei Magier, oder nur einen dabei hat. Schurken kämpfen relativ gut und haben einige interessante fortgeschrittene Klassen, aber sind ein Schurke und ein Kämpfer genug, um die Magier zu beschützen? Und wenn man mit zwei Kriegern unterwegs ist, hat man dann die Zugriffsmöglichkeit auf diejenigen Skills, die man benötigt? Natürlich kann das noch viel weiter runtergebrochen werden, aber ich bleibe hier recht allgemein.

Schurken kämpfen recht gut, aber sie können Schläge nicht so gut einstecken wie Krieger und sind vermutlich nicht so gut mit Rüstungen geschützt. Ihre Fähigkeit andere zu beschützen ist deswegen fragwürdig. Aber ich denke, manchmal ist die Angriff die beste Verteidigung.

Es gibt Heiler-Unterklassen wie Schamananen, aber die Heilungsmagie funktioniert wahrscheinlich nicht so, wie ihr euch das vorstellt. Es gibt keine Heilung, die sofort Hitpoints zurückgibt. Es ist mehr eine schnelle Regeneration. Das verändert die Kampfdynamik dahingehend, dass man sich nicht auf einen endlosen Hitpoints-Vorrat durch Tränke und Zauber verlassen kann.

Ein Schurke wird öfter auf den Skill-Pool zugreifen können, aber es hindert euch nichts daran, einen fingerfertigen Magier oder einen Krieger, der Schlösser knacken kann, zu spielen, wenn ihr das Gefühl habt, dass es ein must-have Skill für eure Party ist. Das bedeutet dann einfach, andere Skills zu opfern, die möglicherweise nützlich gewesen wären.

David Gaider
In Baldurs Gate 2 waren die Dialoge völlig unabhängig von der Umgebung, dies werden wir in Dragon Age verhindern. Und zwar dadurch, indem wir die Romanzen durch den Spieler forcieren und nicht mehr durch die Zeit bestimmen lassen. Es gibt einige spezielle Fälle, wo ein romantisches Thema in einem Dialog angeschnitten wird, aber nur in spezifischen, sicheren Gegenden, wo solche Dialoge auch natürlicherweise vorkommen würden.

Ferret A Baudoin
Das Erkunden der Welt ist etwas, woran ich arbeite. Es gibt definitiv Inhalte, die völlig optional sind und einige Teile der Welt existieren nur, um erforscht zu werden – oder nicht, eure Entscheidung. Ich liebe es, daran zu arbeiten, weil ich darin viel Freiheit besitze, da die Inhalte hier nicht 100% relevant für den Hauptplot sind. Wenn ich also eine witzige und interessante Idee habe, finde ich normalerweise einen Platz, um sie umzusetzen. Weeee!

David Gaider
In anderen Spielen haben NPCs einen Tagesablauf. Bei uns ist es eher so, dass sie einen zu haben scheinen. NPCs, die einen richtigen Zeitplan haben, wie essen, zu Bett gehen und dergleichen ist schön für die Simulation einer Welt, aber das ist nicht das, was Dragon Age sein wird. Es gibt nicht einmal Tag und Nacht Wechsel, zumindest nicht solche, die man sehen kann. Für Gebiete, in denen wir das wollen, können wir immer noch Tag- und Nachtversionen machen, aber sonst planen wir nichts dergleichen.

Mary Kirby
Ich persönlich mag Tag- und Nachtwechsel... Einmal pro Spiel. Dann kann ich den hübschen Effekt bewundern, oder von dem Verhalten der NPCs beeindruckt sein. Aber nach dem ersten Oho-Effekt wird das ganze nervig. Ich muss in einem Gasthaus übernachten, oder warten bis die Einkaufsläden geöffnet haben, oder auf einen NPC warten. Ja, es ist realistisch, aber ich wende genug Zeit im echten Leben auf, Öffnungszeiten zu verpassen, zu warten, bis etwas öffnet, oder im Dunkeln nach Dingen zu suchen. Besonders viel Spass macht das nicht. Das einzige Spiel, bei dem mich Tag- und Nachtzyklen nicht genervt haben, war World of Warcraft, weil es da nie wirklich dunkel wird und es NPCs nicht beeinflusst. Aber vermutlich könnte man Tag- und Nachtwechsel bei WoW streichen und ich würde es nicht einmal bemerken.

David Gaider
Das Thema Haustiere ist schwierig zu beantworten, ohne ins Detail zu gehen. Wenn ihr euch ein System vorstellt, wo man ein eigenes Tier haben kann – wie ein tierischer Begleiter irgendeiner Art – dann nein, es gibt kein Pet-System.

David Gaider
Es gibt keinen Magie versus Technologie Konflikt. Jedenfalls nichts in der Art, dass Magie bei Technik nicht funktioniert, oder andersrum.
Wenn überhaupt, dann behindert Magie lediglich die Entwicklung von Technologien, so wie ich das sehe, denn es macht Erfindungen unnötig. Wer würde daran denken, Glühbirnen zu erfinden, wenn bekannt wäre, dass Magie dasselbe anstellen kann?
Das Potential für Magie ist angeboren, ja, allerdings nicht unbedingt vererbt. Es ist wohl etwa so wie die Macht. Entweder ist sie mit einem, oder nicht.


Keine Vampire, oder zumindest nichts, was man als Vampir erkennen könnte.

Es ist keine glitzernde, fröhliche Spass Fantasy. Magie ist nicht witzig. Die Leute reagieren auch nicht so, als ob Magie witzig wäre. Sie reagieren genau gleich, wie ihr oder ich es tun würde, bei einer Person, die mit einer Bewegung des Handgelenks Köpfe abreissen kann. Der durchschnittliche Jugendliche hat keine Träume vom Abenteurer werden und Quests in Tavernen finden. Leute werden zu Abenteuern, wenn das nötig ist. Es gibt Helden, aber die können in Vergessenheit geraten.

Es gibt keine Götter, die auf himmlischen Flugzeugen sitzen und darauf warten, göttliche Zaubersprüche auf den Spieler zu sprechen. Es gibt kein ultimatives Gut und Böse. Manchmal muss man zwischen schlecht und schlechter entscheiden. Man kann jemand ansehen, der böse zu sein scheint und sagen „Ja, ich verstehe warum er das getan hat, und seine Absichten waren gut.“

Die Welt ist ein Durcheinander von Machtkämpfen, Kriegen, Katastrophen, etc. Guten Leuten stossen schlimme Dinge zu. Das ist der Hintergrund des Spiels.

Es gibt untote Kreaturen in Dragon Age – beispielsweise animierte Leichen unterschiedlicher Typen, die sich weiterhin bewegen, obwohl sie offensichtlich tot sind.
Es gibt ein deutliches Grundprinzip dafür, warum und wie diese Kreaturen existieren und es liefert keinen weiteren Beweis über die Existenz von Seelen und einem Leben nach dem Tod, aber vielleicht entscheiden sich einige, etwas anderes zu glauben.

Wir haben mehrere Arten von Münzen (nicht nur das normale Goldstück), mit Namen, die sich je nach Herkunftsland unterscheiden. Warum? Weil es uns gefällt, nehme ich an. Schliesslich kostet das Feature nicht viel.

Es gibt sicherlich keine organisierten Sportveranstaltungen in der Welt von Dragon Age, obwohl manche Kulturen verschiedene Sportarten haben, bei denen man zuschauen kann.

Wenn ich mich recht erinnere, wird „Ferre Elden“ wörtlich mit Waldtäler übersetzt.

Ferelden ist nicht der Name der Welt, nur der Name des Königsreichs, in dem die Geschichte spielt. Andere Nationen werden erwähnt und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es Geschichten gibt, die über Ferelden hinaus gehen ... irgendwo muss man allerdings anfangen.

Das Adjektiv von Ferelden ist Fereldan. Ihr seid also Fereldaner (engl. Fereldans)

Wenn du meintest, dass Elfen hochmütig, unsterblich, naturliebende Superwesen, die Menschen in allen erdenklichen Aspekten überlegen sind – dann nein, so werden unsere Elfen nicht sein.

Kinder, deren Eltern verschiedenen Rassen angehören, haben entweder die Rasse der Mutter, oder des Vaters. Es gibt keine Halb-Rassen.

Religion ist ein grosser Faktor in jeder Kultur und jedem Hintergrund in Dragon Age.
Das tolle an unserer Welt ist, dass wir alle Arten von religiösem Glauben einbringen können.

Jede Kultur kann eine andere Meinung von der Schöpfung, dem Himmel und dem Leben nach dem Tod haben.
 
Wenn man vorher gut einstellen kann was die chars zu machen haben wäre das ja wenigstens etwas . Ich habe aber einfach angst das die Kämpfe langweilig werden so ganz ohne gruppenmanagement .

Aber da kann men pre- und reviews lesen wie man will , das ist reine geschmackssache .

Und abseits des Kampfsystems scheint das spiel ja genau mein fall zu werden . Eine Spielwelt mit details die eigentlich unwichtig sind , ihr aber eine ordentliche tiefe verleihen . Also wenn ich das mit den Münzen lese bekomme ich glänzende Augen . Unwichtig aber ich liebe solche details :D
 
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