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VOTE Dorf- vs. Stadtleben - The ultimate clash of cultures

Ich bin ein...


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In meinem Kaff leben laut Google rund 17.000 Leute.
Die Inntenstadt ist tot, paar Geschäfte sonst alles leer. Keine Kneipe oder ähnliches.
Ich wohne rund 20min von der Stadt entfernt.
Land gibts hier keins, nur überall Berge, Berge und mehr Berge.
Also irgendwo zwischen Bauer und Stadt. So'n Mittelopfer.
 
Vor knapp vier Jahren hab ich mein 30 Seelendorf gegen knapp 47.000 Einwohner getauscht und leide mittlerweile von Jahr zu Jahr mehr darunter. Es ist zwar super nur zehn Minuten mit dem Rad zum Bahnhof, Friseur, Supermarkt oder Arzt zu fahren, aber es ist alles so laut, so nah und gar nicht so anonym wie ich es mir eigentlich immer gewünscht hatte. Es gibt nie Parkplätze, alles ist nur Stop and go in dieser Stadt, weil eine Umfahrung fehlt, die Nachbarn hört man mehr als mir eigentlich lieb ist, die Gärten kleben aneinander, sodass man gefühlt ständig unter Beobachtung steht und wir haben viel zu wenig Platz.

Mein Bruder hat bei mir daheim gebaut. Letztens saß ich im Wohnzimmer und hab zur Terasse rausgeschaut. Da war schon immer eine kleine Schafweide, die dem Nachbarn gehört. Auf jeden Fall hatten wir strahlenden Sonnenschein und die Schäfchen sind über die Wiese gehüpft. Da ist mir erst richtig bewusst geworden, wie dämlich ich damals war, weil ich das alles nie wollte, was er jetzt hat. Aber Neid ist keine sehr schöne Eigenschaft, ich gönn es ihm :) Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir in den nächsten zwei/drei Jahren die Kleinstadt verlassen können und dann will ich irgendwo hin, wo wir ganz für uns sein können und niemanden kennen oder mögen müssen :lol:
 
Bei uns gehen in kleinern Dörfern auch um 12 Uhr die Straßenlampen aus... um Geld zu sparen :D

Bei uns ist zumindest noch jede zweite Straßenlampe an :D
Ne Zeit lang war die Beleuchtung mal defekt. Das war schon etwas komisch, wenn man durch den stockfinsteren Ort lief.

Gehöre auch den Landeiern an. Wohne in einem kleinen Dorf, welches mit unserem Nachbarort eine Gemeinde mit zusammen 500 Einwohnern bildet. Die Landschaft drumherum ist weitgehend flach und an sich kein Highlight (gibt natürlich trotzdem schöne Ecken). Aber dafür kann man z.B. wunderbar den Sternenhimmel sehen und steht förmlich unterm Himmelszelt. Das ist schon ziemlich nice.
Ansonsten kann man halt schön Fahrrad fahren oder ausgiebig mit dem Hund spazieren gehen. Passende Fahrradwege, Feldstraßen und -wege gibt es zuhauf. Und wenn man doch mal den Drang nach Großstadt verspürt, dann ist man in einer Stunde in Berlin.
 
Bei uns ist zumindest noch jede zweite Straßenlampe an :D
Ne Zeit lang war die Beleuchtung mal defekt. Das war schon etwas komisch, wenn man durch den stockfinsteren Ort lief.

Gehöre auch den Landeiern an. Wohne in einem kleinen Dorf, welches mit unserem Nachbarort eine Gemeinde mit zusammen 500 Einwohnern bildet. Die Landschaft drumherum ist weitgehend flach und an sich kein Highlight (gibt natürlich trotzdem schöne Ecken). Aber dafür kann man z.B. wunderbar den Sternenhimmel sehen und steht förmlich unterm Himmelszelt. Das ist schon ziemlich nice.
Ansonsten kann man halt schön Fahrrad fahren oder ausgiebig mit dem Hund spazieren gehen. Passende Fahrradwege, Feldstraßen und -wege gibt es zuhauf. Und wenn man doch mal den Drang nach Großstadt verspürt, dann ist man in einer Stunde in Berlin.
Ja es ist schon komisch wenn es dann wirklich komplett dunkel ist, gute Freundin von mir wohnt in so einem Dorf und wir sind einmal Nachts fast im Straßengraben gelandet :lol:
 
Ich habe als Lebensmittelpunkt bisher den Ballungsraum Nürnberg/ Fürth kennengelernt, sowie Lübeck und jetzt eben seit 18 Jahren Dresden. Ich konnte jedem dieser Orte etwas Angenehmes abgewinnen, aber richtige Großstädte schrecken mich ab. In und um Berlin, Hamburg oder Frankfurt möchte ich nicht leben müssen. Und wie gesagt... selbst bei den o.g. Städten hat es mich immer eher in den vorstädtischen Bereich gezogen.

Ich wüsste also nicht so richtig, ob ich da jetzt Bauer oder Stadtmensch ankreuzen müsste.
 
Ich habe jahrelang in der Stadt gewohnt, mitten in Hamburg, mitten in Düsseldorf.
Dann kam der Storch angeflattert und die Frage, wo wir leben möchten, wo die Kinder aufwachsen sollen.
Mittlerweile gehen meine Kinder in die gleiche Grundschule wie ich vor 35 Jahren. Sie spielen auf dem gleichen Bauernhof und im gleichen Wald. Selbst die verdammten Spielplätze sind gleich.
Hätte mir das vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich so lebe und quasi zu meinen Wurzeln zurückkehre, ich hätte gelacht. Denjenigen ausgelacht.
Geht mir die "Stadt" mit den Autos, den ganzen Typen, dem ganzen Alarm tierisch auf den Sack, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause? Ja.
Genieße ich es nach Hause und ins Grüne zu kommen? Ja. Die Ruhe? Ja. Die Beschaulichkeit? Ja. Und selbst das spießige Reihenhausleben, was ich mir nie vorstellen konnte? Oh, ja.
Würde ich jemals freiwillig wieder in einer Stadt leben wollen. Nein.
 
Hab für Bauer gestimmt, weil ich nie in der Großstadt wohnen möchte. Bin zwar Hamburger, arbeite schon immer in HH und habe dort mehr als 20 Jahre gelebt, allerdings südlich der Elbe (Finkenwerder). Da war es beschaulich und sehr grün.
Jetzt lebe ich mit meiner Familie außerhalb von HH, quasi im Dreiländereck (Niedersachsen, HH und Schleswig-Holstein), ca. 20km in nächste Bundesland.

Unsere Stadt hat ca. 33k Einwohner, super Infrastruktur inkl. Kino und rundherum ist alles grün.

Würde ich morgen im Lotto fett absahnen, würde ich richtig aufs Dorf ziehen, irgendwo nach Süddeutschland, wie man es aus dem TV kennt. Berge, Bäche, etc. Quasi wie in der Kinderserie "Tiere bis unters Dach" und auf einem Hof mit sehr vielen Tieren den Larry machen. Ich mag Dorf, auch wenn die Leute teilweise komisch sind^^.
 
Zuletzt bearbeitet:
Andere Story so ca. 1995 - Frankfurt/Main - Wir besuchen einen Kumpel: Typ 2 Meter Heavy Metal Head - der in Frankfurt in einer besseren Gegend wohnte.
Mit ihm wollten wir irgendwohin zu Fuß - auch am hellichten Tag - er dann so:
Noch gerade aus 300 Meter und wir sind da , können aber nicht durch den Park vor uns sondern müssen einen kleinen Umweg laufen,da in dem Park so um die 100 Junkies immer abhängen die Leute gerne mit ihren gebrauchten Spritzen bedrohen für einen "Wegezoll". Bei harten Fällen wird noch "behauptet" das sie Aids haben...

Ohne Worte...

Also zumindest den Mythos kann ich revidieren. Hab vom 90 -95 im Frankfurter Bahnhofsviertel gelebt. Und wovon Du spricht kann nur die sog. Taunusanlage gemeint sein. Da konnte man damals auch Nachts noch Problem frei spazieren gehen. Genauso wie auf der berüchtigten Kaiserstraße. Der Heavy Metall Typ war offensichtlich ein neureicher Lappen.
 
Ich bin ein Dorfkind das im Herzen aber schon immer in der Stadt leben möchte! Immer wenn ich ein paar Tage in einer Stadt war, bin ich erstmal etwas depri wenn ich wieder zurück nach Hause in unser 1300 Seelendorf komme! Zum entspannen ist es hier natürlich super, aber man muss für alles immer mindestens 10 Kilometer fahren. Der nächste Media Markt ist dann auch mal gute 60 Kilometer weit weg!
Kann auch mit der ganzen Dorfkultur nichts anfangen. Bei allen Festen geht es im Prinzip immer nur darum sich ordentlich was hinter die Binde zu kippen. Da treffen sich dann immer die gleichen Leute und labern den selben Mist :fp:
Hoffe das ich irgendwann eine Stelle in Trier bekomme. Die Stadt gefällt mir einfach super und es ist einfach schön Abends gemütlich ins Kino gehen zu können, oder in eine Bar und neue Leute zu treffen!
 
Ich kann dem ganzen Dorfleben auch nicht viel abgewinnen. Mir ist da einfach zu wenig los, zu wenig Geschäfte, zu wenig Kultur, zu wenig Unterhaltung. Gibt mir auch nichts, das da jeden Hinz und Kunz kenne, eher im Gegenteil, mir ist die relative Annonymität der Großstadt ganz recht. Da kann ich mir aussuchen, mit wem ich mich näher beschäftige :D

"Ruhe" und Natur ist ja ganz okay, aber da reicht es mir, wenn ich mal am WE rausfahre. Ich brauche auch keinen großen Garten, macht nur Arbeit. Ich habe ne schöne Dachterasse, die reicht mir völlig :)
 
Also zumindest den Mythos kann ich revidieren. Hab vom 90 -95 im Frankfurter Bahnhofsviertel gelebt. Und wovon Du spricht kann nur die sog. Taunusanlage gemeint sein. Da konnte man damals auch Nachts noch Problem frei spazieren gehen. Genauso wie auf der berüchtigten Kaiserstraße. Der Heavy Metall Typ war offensichtlich ein neureicher Lappen.

Reich ja.
Lappen Nein.
Kann auch sein das es 1997/98 war...
 
Ich bin ein Dorfkind das im Herzen aber schon immer in der Stadt leben möchte! Immer wenn ich ein paar Tage in einer Stadt war, bin ich erstmal etwas depri wenn ich wieder zurück nach Hause in unser 1300 Seelendorf komme! Zum entspannen ist es hier natürlich super, aber man muss für alles immer mindestens 10 Kilometer fahren. Der nächste Media Markt ist dann auch mal gute 60 Kilometer weit weg!
Kann auch mit der ganzen Dorfkultur nichts anfangen. Bei allen Festen geht es im Prinzip immer nur darum sich ordentlich was hinter die Binde zu kippen. Da treffen sich dann immer die gleichen Leute und labern den selben Mist :fp:
Hoffe das ich irgendwann eine Stelle in Trier bekomme. Die Stadt gefällt mir einfach super und es ist einfach schön Abends gemütlich ins Kino gehen zu können, oder in eine Bar und neue Leute zu treffen!
Trier ist ja auch nicht wirklich Großstadt... ich hab 2,5 Jahre in Köln gewohnt, fand es anfangs echt klasse... war aber hinterher froh wieder in meiner Kleinstadt zu sein... ich weiß ja wo du wohnst, daher verstehe ich total was du meinst... mir fehlt in der Umfrage die Option Kleinstädter...

Ich wohne in so einer... tolle Innenstadt, richtig alt (Römerzeit) hab ich 2 Minuten Fußweg zu den größten sb Märkten und hab trotzdem (obwohl Reihenhaus) Ruhe was die Wohnlage betrifft... wir haben ne tolle Gastronomie, Kneipen, etc. aber trotzdem nicht vergleichbar mit Koblenz, Köln oder gar Berlin...

Ich wette, wenn du mal in ner Großstadt gewohnt hast, revidierst du deine Meinung recht flott
 
Trier ist ja auch nicht wirklich Großstadt... ich hab 2,5 Jahre in Köln gewohnt, fand es anfangs echt klasse... war aber hinterher froh wieder in meiner Kleinstadt zu sein... ich weiß ja wo du wohnst, daher verstehe ich total was du meinst... mir fehlt in der Umfrage die Option Kleinstädter...

Ich wohne in so einer... tolle Innenstadt, richtig alt (Römerzeit) hab ich 2 Minuten Fußweg zu den größten sb Märkten und hab trotzdem (obwohl Reihenhaus) Ruhe was die Wohnlage betrifft... wir haben ne tolle Gastronomie, Kneipen, etc. aber trotzdem nicht vergleichbar mit Koblenz, Köln oder gar Berlin...

Ich wette, wenn du mal in ner Großstadt gewohnt hast, revidierst du deine Meinung recht flott

Ja mit Köln oder Berlin kann man Trier sicher nicht vergleichen, da hast du auch recht. Kleinstadt wäre wohl optimal für mich!
Mir gefällt Trier von den Städten hier im Umkreis halt am besten :)
 
Was arbeitet man denn wenn man im dorf lebt? :D

Ich könnt mir gar nix anderes vorstellen zu machen als das was ich mache. Aber dorfkino ginge ja auch nicht, niemals sogar, selbst in berlin gäbe es höchstens 1 kino was mich reizen könnte, eventuell 2.

Leben im dorf kann ich mir vorstellen aber hier wäre es ja der osten und so ossi bin ich nicht als dass ich kompatibel wäre. Mir reicht es dass ich mich in die regional bahn setze und nachb30 minuten in der natur und pampa bin und dort kanu fahren kann. :D Ein leben ohne späti kann ich mir definitiv nicht mehr vorstellen. Ein leben am meer in spanien schon, auch ohne späti.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das muss ja jeder selbst entscheiden was er haben will, frag nen künstler ob er nicjt aufhören möchte mit kunst um privatleben zu haben, der schaut dich dann blöd an. Ich kann eh nicht abschalten, entweder arbeite ich im kino oder ich arbeite an etwas, so richtig privatleben hab ich einfach nicht gelernt.
 
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