Ich habe heute einen richtig schrägen Traum gehabt.
Um sieben Uhr bin ich aufgewacht, habe etwas gearbeitet und bin dann wieder eingeschlafen.
Ich war bei meiner Großmutter, saß auf dem Bett und fing irgendwann an zu überlegen, ob dies vielleicht ein Traum sei. Also untersuchte ich das Zimmer auf Fehler und habe dann bemerkt, dass sich die Scharniere vom Schrank leicht unterschieden, aber ich fühlte mich etwas bedämmert und musste mich stark konzentrieren um den Unterschied richtig wahrzunehmen.
Verwirrt ließ ich von der Sache los und meine kleine Schwester kam mit einem Müllbeutel zu mir ins Zimmer und fragte mich, ob ich Drogen nehmen würde. Ich war total perplex und sah dann, dass sie im Beutel irgendwelche Reste hatte, die ich weggeschmissen habe.
Mir blieb die Spucke weg und ich brachte erst kein Wort heraus. Langsam fiel mir ein, dass ich als ich vor einigen Tagen alleine war, was eingeworfen habe. Ich hatte dann die Reste in Alufolie versteckt und weggeschmissen. Ich war mir zu dem Zeitpunkt so unglaublich sicher, dass das kein Traum sein kein.
Meine Schwester ging nach meinen stotternden Antworten dann endlich weg und ich fühlte mich furchtbar.
Parallel dazu versuchte ich in einem anderen Bewusstsein etwas mit meinem realen Ich zu sagen. Vielleicht hätte mich das wecken können. Ich versuchte zu schreien und hatte Angst, dass sich mich jemand in der Realität hören könnte, aber ich sah keine andere Hoffnung. Nur Murmeln bekam ich zustande...
Dann kam Dan Aykroyd als mein Vater ins Zimmer und fragte mich, ob ich ihn besiegen könnte. Ich wusste nicht, was er von mir wollte. Wieso sollte ich mich mit ihm prügeln?
Mir wurde dann aber klar, dass mein Vater anders aussieht und ich versuchte mit ganzer Kraft ihn zu meinem richtigen Vater zu morphen. Das Bild flimmerte und rauschte und mir wurde bewusst, dass ich in einem Traum bin.
Ich wollte unbedingt aufwachen und schloss im Traum meine Augen. Alles wurde schwarz und ich konnte mich etwas beruhigen.
Jetzt wollte ich sie wieder aufmachen um wieder wach zu werden, aber es ging nicht. Ich strengte mich richtig an... und dann landete ich wieder im Zimmer meiner Oma.
Dieses Mal lag ich im Bett und versuchte mich aufzurichten und einen Ausweg zu suchen, aber meine Glieder waren viel zu schwer. Es wurde wieder dunkel, aber ich lag weiterhin auf dem Bett. Ich hielt die Situation wieder für die Realität. Ich dachte, mein Körper wäre eingeschlafen, weil ich ungünstig lag und ich würde langsam wieder die Kontrolle gewinnen. Nichts da, ich schaffte es nur einen Arm wenige Zentimeter zu bewegen.
Ich bekam wieder Panik. Sind meine Arme und Beine abgestorben?
Ich wollte wieder etwas sehen und versuchte meine Augen aufzureißen. Mein Bewusstsein kam langsam zurück und ich merkte wie meine realen Augen zitterten als ich versuchte sie zu öffnen.
Endlich war ich wach und die Realität fühlte sich unwahrscheinlich frei an. Die ganze Träumerei empfand ich als sehr drückend. Ich war schweiß gebadet und mein Arm war wirklich eingeschlafen. Ich war so froh wieder wach zu sein. :/