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Die schrägsten Träume (Bitte: Keine Traumdeutung!!) (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich denke bei mir ist das eher so eine Schutzfunktion vom Gehirn, was dir dann bei so einen richtig abgefuckten Traum sagt "Hey, das kann nicht real sein, du träumst". Dann nicht aufwachen zu können, empfand ich als sehr unangenehm.
 
Ich denke bei mir ist das eher so eine Schutzfunktion vom Gehirn, was dir dann bei so einen richtig abgefuckten Traum sagt "Hey, das kann nicht real sein, du träumst". Dann nicht aufwachen zu können, empfand ich als sehr unangenehm.

So ähnlich funktioniert auch die Standardmethode der Klarträumer. Man trainiert sich im Wachzustand irgendeine einfache, regelmäßige Gewohnheit an, wie von Zeit zu Zeit auf die Uhr zu schauen oder auf seine Handflächen zu blicken. Im Traum tut man das dann auch, weils zur Gewohnheit wurde, jedoch ist der Blick auf die Uhr oder auf die Handflächen für die meisten im Traum ein ziemlich seltsamer Anblick, da Hände bei genauer Betrachtung gerne etwas seltsam aussehen und sich Uhren fast immer abstrakt, deformiert oder irgendwie anders seltsam darstellen (allgemein ist das mit dem "Lesen" in Träumen immer so eine Sache).

Durch diesen Umstand werden sich Klarträumer dann bewusst, dass es sich um einen Traum handelt und erwachen in jenem. Wenn die Gefühle im Traum dann zu intensiv werden bzw. das Ganze beginnt "körperlich" zu werden (also zB tatsächlich Adrenalin einschießt), gibts das tatsächliche Aufwachen. Das ist beim Klarträumen eher die Schwierigkeit, also nicht im Traum zu erwachen, sondern ihn dann nicht vorzeitig zu beenden.
 
Gibt für mich nichts Schlimmeres.

Manchmal - leider regelmäßig - merke ich auch, dass es sich um einen Traum handelt. Ist es ein neutraler oder guter Traum, wache ich dann auch meistens wieder auf oder kann das Aufwachen immer wieder leicht verzögern, aber nicht lange und es macht auch keinen Spaß. Bei Alpträumen hingegen schaffe ich es oft nicht aufzuwachen. Ich schwanke dann immer wieder zwischen einem eher bewussten und unbewussten Zustand. Ich versuche dann auch das Aufwachen zu erzwingen, indem ich versuche den Traum in eine positive oder absurde Richtung zu lenken oder indem ich versuche meine Augen in der Realität zu öffnen, aber wache dann meistens von einem Traum in den nächsten auf. Irgendwann ist die Traumphase dann vorbei und ich schlafe noch, habe aber volles Bewusstsein, merke also wie ich im Bett liege, alles ist schwarz, aber ich kann nicht aufwachen. Das ist dann reiner Horror, weil ich das Gefühl habe, ich würde sterben. Als wäre ich halt völlig gelähmt. Oft hatte ich auch das Gefühl zu ersticken, aber das habe ich mir immerhin abtrainiert, nachdem ich gelesen habe, dass das andere auch so empfinden.


Aber zu eigentlich Träumen. Hatte vorgestern einen ziemlich krassen Traum. Hatte ihn dann auch direkt weitererzählt und kann mich deswegen noch ganz gut erinnern.
Ich war nachts mit meiner Schwester, meiner Mutter, ich glaube, meiner Tante und ein, zwei Freunden in einem kleinen türkischen Laden, so eine Art Spätkauf/Gemüseladen. War in einer unbelebten Seitengasse, aber die Straße war trotzdem ziemlich groß. Draußen war es unnatürlich dunkel und nur dieser Markt hatte so ein blasses Neonlicht ausgestrahlt.
Die anderen haben überlegt, was sie kaufen und waren völlig unbekümmert. Haben sich halt über die Lebensmittel unterhalten und etwas rumgeblödelt. Ich hingegen habe mich sehr unwohl gefühlt und es kamen dann auch zwei aggressiv wirkende Gestalten herein und haben offensichtlich Stress gesucht, dumme Sprüche gerissen und so. Dann wollten sie scherzhaft oder ernsthaft den Laden überfallen, aber irgendwie hat sich die Situation aufgelöst.
Kurz darauf gab es ähnliche Momente mit komischen Gestalten und ich bin zwischen zwei Ausgängen hin und her geschlichen, aber es ist nichts wirklich passiert oder ich erinnere mich nicht mehr.
Dann war ich vor dem Laden auf der großen, leeren dunklen Straße. Genau mittig. So 30m weiter auf der Straße war ein oberkörperfreier, muskulöser obdachlos wirkender Mann mit grauem Bart. Er hatte ein Messer und ich wusste, er wollte mich umbringen. Ich bin trotzdem auf ihn zu und dann anscheinend an ihm vorbeigerannt. Er verfolgte mich und letztendlich hat er mich auch gekriegt, aber er lag dann auf dem Boden und ich auf ihm, und dann hatte ich auch das Messer in der Hand und er meinte, ich müsse ihn töten. Ich habe dann auf ihn eingestochen und seine Brust mit dem Messer aufgeschnitten, aber er ist nicht gestorben, sondern hat mir das Messer entrissen und mich abgestochen.
Dann bin ich aufgewacht.

So geschrieben klingt das schon etwas Psycho.
 
Ich beneide das ja irgendwie, dass so viele Menschen sich an ihre Träume erinnern können.
Das ist bei mir nur ganz selten der Fall, in meiner Kindheit war das häufiger so...
 
Ich bin mir eigentlich fast immer bewusst wenn ich träume und wenn ein Traum mal nicht so toll ist begebe ich mich oft in eine suizidale Position um aufzuwachen.

Schräg ists eigentlich nur wenn man im Traum selbst noch mal träumt, aufwachen will aber halt immer noch träumt, dann wirklich aufwacht aber das ganze überhaupt nicht mehr zuordnen kann, nach dem das auch teilweise über mehrere Ebenen passiert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlafhygiene im Sinne von Kontinuität? Ein Traumtagebuch ist ja schwierig, wenn ich mich an nichts erinnere.

Gibt etliche Faktoren bei der Schlafhygiene. Hier ein paar allgemeine...
  • Die Umgebung sollte so reizarm wie möglich sein (Licht, Geräusche, ja sogar auf LED Lichter von Elektrogeräten verzichten etc. - am besten pitch-black und vollkommene Stille).
  • Das Bett selbst spielt eine große Rolle. Sollte alles möglichst bequem sein. Wacht man morgens mit Verspannungen auf, passen Matratze und/oder Polster nicht. Selbiges gilt für die Decke. Ist einem morgens kalt oder ist man zu verschwitzt, ist sie entweder zu dick oder zu dünn.
  • Die Temperatur im Schlafzimmer kann eine große Rolle spielen. Oft kann man sich das ja nicht aussuchen aber 16-18 Grad gelten als ideal. Dazu für gute Belüftung, ergo ausreichend Sauerstoff sorgen.
  • Entspannt ins Bett zu gehen ist sehr wichtig. Heutzutage gehen wir ja gerne direkt nach einer Bildschirmaktivität ins Bett (oder schlafen sogar dabei ein, Stichwort "Fernschlafen"), was eigentlich ein No Go sein sollte. Ich entspanne mich vor dem Schlafen gerne mit einer Achtsamkeitsmeditation.
  • Ein fester Schlafrhythmus ist natürlich auch förderlich.
  • Keine anstrengenden, körperlichen Aktivitäten am Abend.
  • Essen oder Drogen (Alkohol, Nikotin, Kiffen,...besonders bei Kiffern ist zu beobachten, dass sie sich oft nur mehr selten bis kaum an ihre Träume erinnern können. Einzig Psychedelika scheinen sich hier positiv auszuwirken, [luzides] Träumen auf LSD zB ist eine Erfahrung für sich) vor dem Schlafen beinflussen den Schlaf auch sehr negativ.

Zum Sinn des Traumtagebuchs: Direkt nach dem Aufwachen Notizen machen hilft das Traumbewusstsein zu trainieren und zu stärken. Das lässt sich soweit trainieren, dass man nicht nur von sehr flüchtigen, kaum greifbaren Erinnerungen, direkt nach dem Aufwachen, die kurz darauf schon wieder völlig vergessen sind zu sehr detailreichen, dauerhaften Erinnerungen kommt, sondern sich auch an Träume erinnern kann an die man sich sonst nicht erinnern könnte.

Eine allgemeine Sache zum traumlosen Schlaf: In der Regel träumt man jede Nacht, auch wenn man sich nicht daran erinnern kann (wie Ergebnisse in Schlaflaboren recht eindeutig beweisen). Meist erinnern wir uns nämlich untrainiert nur an Träume die unterbrochen wurden bzw. intensiver waren. Luzide Träume kommen eigentlich fast immer mit irgendeiner Form der Erinnerung daher. Kommt es wirklich zu einem traumlosen Schlaf, also indem die Traumphasen einfach übergangen werden, so liegt eine Schlafstörung vor.

Bist du also traumlos, hast du entweder sprichtwörtlich wie ein Stein sehr gut geschlafen und kannst dich einfach nicht mehr an deinen stattgefundenen Traum erinnern oder aber du leidest unter einer Schlafstörung und hast tatsächlich nicht geträumt.
 
Sehr interessantes Thema auf jeden Fall.
Werde ich mich mal mit beschäftigen und mich etwas belesen.
Danke für die ausführliche Antwort @Trayal !
 
Gibt für mich nichts Schlimmeres.

Manchmal - leider regelmäßig - merke ich auch, dass es sich um einen Traum handelt. Ist es ein neutraler oder guter Traum, wache ich dann auch meistens wieder auf oder kann das Aufwachen immer wieder leicht verzögern, aber nicht lange und es macht auch keinen Spaß. Bei Alpträumen hingegen schaffe ich es oft nicht aufzuwachen. Ich schwanke dann immer wieder zwischen einem eher bewussten und unbewussten Zustand. Ich versuche dann auch das Aufwachen zu erzwingen, indem ich versuche den Traum in eine positive oder absurde Richtung zu lenken oder indem ich versuche meine Augen in der Realität zu öffnen, aber wache dann meistens von einem Traum in den nächsten auf. Irgendwann ist die Traumphase dann vorbei und ich schlafe noch, habe aber volles Bewusstsein, merke also wie ich im Bett liege, alles ist schwarz, aber ich kann nicht aufwachen. Das ist dann reiner Horror, weil ich das Gefühl habe, ich würde sterben. Als wäre ich halt völlig gelähmt. Oft hatte ich auch das Gefühl zu ersticken, aber das habe ich mir immerhin abtrainiert, nachdem ich gelesen habe, dass das andere auch so empfinden.

Ich finde mich hier so ein bisschen wieder. Ich träume sehr viel und ziemlich lebhaftes Zeug. Selten gutes und obwohl ich dann ab einem gewissen Punkt irgendwann begreife, kann ich mich oft nicht befreien. Gleichzeitig bin ich auch total verspannt und seitdem mein Partner mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich nachts knirsche, bekomm ich das zumindest immer bewusster mit, wenn ich es in der Zeit vor dem Wachwerden mache. Ich muss auch eine Schiene tragen, weil ich ansonsten meinen Zähnen nichts gutes tue. So gerne ich dann immer in diesen Momenten ausbrechen würde, fühlt es sich wie ein Gefängnis an.

Ich hatte auch mal zwei "Anfälle". Ist schon einige Jahre her, deswegen weiß ich nicht, ob ich wirklich an dieser Paralyse leide. Das wäre eine reine Selbstdiagnose, die ich auch nur seit einer Serie aufgestellt habe, in der ich zum ersten Mal davon hörte. Ist also alles nicht sehr fundiert bei mir.

In einem Moment schläft man noch und im nächsten befindet man sich plötzlich im Halbwachzustand, hat aber keine Kontrolle über seinen Körper und erst recht nicht über die Situation. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass jemand im Schlafzimmer direkt vor meinem Bett stand. Ich sehe heute noch diese schwarzen Umrisse vor mir. Gefühlte hatte ich noch nie so viel Angst wie in diesen Momenten. Ich hab auch wie verrückt gezittert, aber da kann mir mein Kopf auch einen Streich gespielt haben.

Wie gesagt, es ist bei mir bereits ein paar Jährchen her. Das mit den Träumereien würde ich gerne besser unter Kontrolle bekommen bzw. "entspannter" werden. Zumindest im Schlaf fühlt sich das oft nach meinem großen Knackpunkt an. Meine Zähne sehen es ebenso :roll:
 
ich träum seit jahren meist teile oder ganze geschichten bei dene ich oft auch nicht mal bestandteil bin. heute nacht hab ich eine story ersonnen bei der ein skiort mitsamt grosser festival halle, mit tribünen etc. durch ein erdbeben von schnemassen zerstört/begraben wurde. der ort wurde rechtzeitig evakuiert und es sind einige monate vegangen. da spricht mich ein trupp von ganoven an dort wieder zurück zu kehren um einige hotelsafes und die habseligkeiten der geflüchteten einzusacken.

wir sind dann knapp 12–15 leute gewesen die sich durch den schnee ala everest gekämpft haben um dort hin zu kommen. typischer ganoven blues gab es verschieden personen mit eigener agenda und mehr oder minder gewaltbereit. ich war der einzige nicht ganove und warum ich da unbedingt mit sollte weiss ich nicht, kannte wohl die umgebung, savecode oder so.

wir kamen dann dort an und die grosse eventhalle, in der einer der fetten safes ist ist kpl unter schnee begraben. hab dann eine zugang durch eins der oberen dachfenster gehabt, die tribüne war brüchig und fiel dann in sich zusammen, ich oben drauf „surfte“ quasi auf einen berg aus stahl und holz, beton nach unten in die halle rein. was anschließend die anderen mit „coole aktion“ quitierten. dann räumten wir den safe aus und die rangeleien gingen los. einer zündete eine andere an, die ich dann löschte und dem typ eine rein raute.

den rest hab ich leider nicht vollenden können da mich ein motoradfahrer aus dem schlaf riss (4 uhr morgens, der penner...)

so ein kram träum ich oft
 
Ich hab heute Enterprise geträumt.
Alle auf der Enterprise waren im LEGO Fieber und alle haben irgendwas gebaut und es war super.

Am Ende gab es ein Paket von der Erde mit den legendären Sets und Riker und Picard haben ein Unboxing gemacht.
Das erste Paket war ein großes Lego City und alle so aaaah und ooooh
Das zweite Paket war irgendein Bauernhof und Picard meinte das nimmt er für sich.
Und das dritte war ein LEGO StarWars Set und Riker meinte "Ich habe keine Ahnung was das sein soll!"

Und wo er das sagt, haben "wir alle" im Publikum gejubelt und dann bin ich aufgewacht..
 
Habe heute geträumt, dass meine Wohnung viel kleiner ist, als in Wirklichkeit. Hab mich im Traum sehr darüber aufgeregt, war einfach null Platz um auch nur iwas aufzustellen. Bin dann mit dem Aufzug in den letzten Stock gefahren und konnte dort mit meinem Schlüssel eine Tür aufschließen, dahinter eine große Wohnung mit riesigen Fenstern und einen fantastischen Ausblick auf eine Stadt mit Wolkenkratzern. Habe dann festgestellt, dass ich die ganze Zeit in der Abstellkammer gewohnt habe.
 
Habe heute geträumt, dass meine Wohnung viel kleiner ist, als in Wirklichkeit. Hab mich im Traum sehr darüber aufgeregt, war einfach null Platz um auch nur iwas aufzustellen. Bin dann mit dem Aufzug in den letzten Stock gefahren und konnte dort mit meinem Schlüssel eine Tür aufschließen, dahinter eine große Wohnung mit riesigen Fenstern und einen fantastischen Ausblick auf eine Stadt mit Wolkenkratzern. Habe dann festgestellt, dass ich die ganze Zeit in der Abstellkammer gewohnt habe.

Zuviel Futurama geschaut Bro ? :grins:
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