LH/LX/UC Torana 1974-1979
Im März 1974 wurde ein komplett neuer Torana vorgestellt. Der LH Torana war deutlich gewachsen und nur noch als 4-türige Limousine der Mittelklasse erhältlich. Trotz der erheblichen Außenmaße war der Wagen für die in den 1970er-Jahren üblichen Verhältnisse innen recht eng geraten. Er sah anderen zeitgenössischen GM-Produkten, wie dem Opel Ascona ähnlich. Nach der Vorstellung der Vierzylindermodelle im Mai 1974 war er der einzige Wagen, der mit R4-, R6- und V8-Motoren in der gleichen Karosserie geordert werden konnte. Dies waren der 1,9 l-R4 von Opel, die bekannten Holden-Maschinen mit 2,85 l und 3,3 l und den Holden-V8 mit 4,2 l und 5,0 l.
Der 5,0 l-V8 war dem LH Torana SL/R 5000 vorbehalten. Ein besonderes Mischmodell aus dem SL/R 5000 und der L34-Option, die für Bathurst gedacht war, hatte einen besonderen Motorblock und andere Veränderungen zur Steigerung der Zuverlässigkeit im Renneinsatz. Die auffälligste äußerliche Änderung der nur 263 mal gebauten Wagen waren die angenieteten Kotflügelverbreiterungen für den Einsatz breiterer Räder und Reifen. Der L34 erwies sich als schnell und erfolgreich, aber zerbrechlich. Später ersetzte ihn die weiterentwickelte A9X-Option für den LX Torana von 1977. Der LH Torana L34 gewann 1975 das bekannte Bathurst-1000-Meilen-Rennen mit Peter Brock und Brian Sampson am Steuer und 1976 mit Bob Morris und John Fitzpatrick.