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Die Kilos müssen purzeln

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bleibe aber weiterhin der Meinung, dass es auch nicht unbedingt optimal ist, in einem Jahr 30 Kilo abzunehmen. Das mag zwar ein schöner Erfolg sein, aber auch ein mörderischer Kraftakt. Imo darf und sollte man sich damit mehr Zeit lassen. Die hat man sich in der Regel ja auch nicht in einem Jahr angefressen.
Ich hunger mich ja nicht aus, ich ess ja viel. SOgar mehr als vorher. Aber wenn ich überleg wieviel ich durch meine Arbeit allein schon verbrenne kann ich ja nicht anders als abnehmen. Mein Job verlangt mir halt körperlich viel ab.
 
Ich bleibe aber weiterhin der Meinung, dass es auch nicht unbedingt optimal ist, in einem Jahr 30 Kilo abzunehmen. Das mag zwar ein schöner Erfolg sein, aber auch ein mörderischer Kraftakt. Imo darf und sollte man sich damit mehr Zeit lassen. Die hat man sich in der Regel ja auch nicht in einem Jahr angefressen.

Man sagt pro Woche ein halbes Kilo Fett ist absolut machbar und auch nicht ungesund, würde im Extremfall einen Gewichtsverlust von 24kg reinem Fett pro Jahr entsprechen.

Zuviel Fettgewebe hat keine positiven Eigenschaften, klar es speichert Energie für Notfälle, aber diese Notfälle von denen wir hier reden gab es früher mal.
Zuviel Körperfett belastet den Körper in allen Bereichen!
 
Man sagt pro Woche ein halbes Kilo Fett ist absolut machbar und auch nicht ungesund, würde im Extremfall einen Gewichtsverlust von 24kg reinem Fett pro Jahr entsprechen.

Das kann man doch so pauschal nicht sagen. Das hängt doch von der Person ab, wie groß und wie schwer sie ist und was sie den ganzen Tag macht.

Beim schnellen googlen hab ich ne Faustregel gefunden, die besagt, dass man in einem Jahr ungefähr ein 10tel des eigenene Gewichtes abnehmen sollte. Das wären dann in Bexters Fall 13kg.
 
Als ich in knapp 1 1/2 Jahren mal ca. 40kg abgenommen hatte, ging mein Kreislauf ganz schön in den Keller.
Meine Gewichtsreduktion hat sich mittlerweile deutlich verlangsamt, jetzt sinds noch ein oder zwei Kilo in zwei Monaten, und das ist für mich optimal. So ist das Abnehmen auch auf jedenfall nachhaltig, und darum gehts mir ja.
 
Das kann man doch so pauschal nicht sagen. Das hängt doch von der Person ab, wie groß und wie schwer sie ist und was sie den ganzen Tag macht.

Kommt halt ganz darauf an wie man dieses Gewicht verliert. Das Problem bei schneller Reduktion ist ja nicht dass das Fett schmilzt. Das Problem ist dass die meisten radikal und völlig unüberlegt abspecken und dabei oft eine Menge an wichtigen Nährstoffen auf der Strecke bleiben. Würde man einzig und alleine seine Kalorien zufuhr drosseln bzw. seine Bedarf erhöhen, um damit in einem Jahr mal eben 24 kg abzuspecken, die restlich Zufuhr an Nährstoffen aber optimal fahren, dann würde man vermutlich immer noch gesünder Leben als der durchschnittliche Menschen.
 
Ich will einfach nicht mehr und bin gefrustet - so gefrustet, dass ich heute früh Sport abgesagt habe, weil ich vollkommen entnervt bin.
Neue Waage gestern zeigt auch 128,8 kg an. Nach inzwischen 3 1/2 Wochen Sport habe ich wirklich KEIN Gramm verloren.
Um mal eine Übersicht über mein Essverhalten zu haben, habe ich mir gestern die App von FooDBB runtergeladen, die hier jemand empfohlen hatte.
Gestern früh hatte ich recht intensiven Sport. Mit meiner Größe und mein Gewicht soll mein Tagesbedarf bei knapp 3.350 kcal liegen - durch Sport gestern sagt mir die App sogar 4034 kcal Bedarf.
Gestern aufgenommen habe ich (und ich war am Abend noch mit einem Kunden essen) 2393 kcal.
Ich bin mir sicher, wenn ich so mein Essverhalten der letzten Wochen rückblickend mit der App betrachte, dass ich NIE mehr als 2.800 kcal pro Tag aufgenommen habe. Vielleicht gab es mal 1-2 Ausnahmen, aber nicht mehr.

Es ist einfach zum Kotzen und megafrustrierend gerade. Habe für nächste Woche mal einen Termin beim Hausarzt gemacht um zu checken, ob mein Stoffwechsel vielleicht doch irgendwo im Arsch ist :(
 
Keine Ahnung, das hat mir die App errechnet. Ich habe davon doch keine Ahnung. ^^
Ich habe meine Größe (1,89) und Gewicht (128,8) rein gehämmert und das kam dabei raus.

Also normal sind 3.350 und durch den Sport von gestern waren es dann knapp 4.000.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Nährwertangaben entweder durch die Bank weg erschummelt sind, oder dass die angeblichen kcal, die man pro Tag zu sich nehmen soll (2000-2200 kcal für einen durchschnittlich gebauten Mann), vollkommen überzogen sind. Irgendwas passt davon jedenfalls nicht in unsere heutige Zeit (Schreibtischjob, Mobilität, Essgewohnheiten). Vielleicht sind auch die Stoffwechsel von Büroarbeitern unter aller Kanone oder es kommt alles zusammen.

Und ich kann dir auch garantieren, dass 2 warme Mahlzeiten am Tag zu viel sind, wenn du nicht gerade auf dem Bau schuftest. Dabei ist auch zu bedenken, dass ein Essen um so mehr reinhaut, je mehr es verarbeitet wurde (kochen, pürieren, stampfen usw. usf.).

Ich habe auch das Problem lange auf meinem Gewicht zu sitzen bis sich etwas tut. Erst mit 3-4x die Woche HL-Sport (jew. ca. 30 Minuten), gutem Frühstück (KH in Form von Müsli nur an Sport-Tagen, ansonsten z. B. Eier mit Tomaten o.ä.) und frühem, gesunden Abendessen, hatte sich bei mir was getan. In der heutigen Zeit hat man vollkommen das Gefühl verloren, was eigentlich normale Portionen sind und wie viel man eigentlich nur essen muss um satt zu sein (nicht überfressen).

Vor wenigen Wochen gab es übrigens eine interessante Publikation in der das Rätsel des eigentlichen Fett-loswerdens gelöst wurde. Die Gleichungen gingen bisher wohl nicht so richtig auf. Jetzt weiß man: Das Gros davon wird ausgeatmet. :D Es wurde auch davor gewarnt, deswegen einfach zu hyperventilieren, so klappt das auch wieder nicht. :D
 
Da stimme ich Shakal zu. Knapp 4.000 kann ich mir kaum vorstellen. Wie gesagt, meiner liegt jetzt bei unter 2.700 ohne Sport. Lass die zweite warme Mahlzeit weg, das hat bei mir auch einiges bewegt. Ich bin ja letztes Jahr von Hosengröße 68 auf 64 runter. 62 liegt schon in der Nähe ;)
 
Ich hab die Seiten hier noch irgendwo was von "nicht verzichten wollen" bzgl. nicht-komplexer Kohlenhydrate gelesen. Dazu kann ich auch was sagen. :) Als ich vor einem Jahr mit meinem Lebenswandel anfing, fiel es mir überhaupt nicht schwer, komplett auf Süßigkeiten und einfache KH generell zu verzichten. Hab immer den Kopf geschüttelt als ich Motivationstexte gelesen habe, in denen was von "Durchhalten!" und so stand... Jetzt - wo ich durch meine lange Zwangspause beim Sport, Promotionsstress, Winter wirklich richtig zugenommen habe und zwar FETT, nicht Muskelmasse - merke ich, wie schwer es einem fallen kann. Der Kopf kreist insbesondere abends nur noch über Süßkram, was man jetzt essen könnte usw., man kann sich nicht wirklich fokusieren. Wenn du mich fragst, das ist nichts anderes wie von Drogen loszukommen - Suchterscheinungen. Sieh es also als Entwöhnung an und geh entsprechend motiviert ran! Verzichten. PUNKT. Man muss sich ja nur mal klarmachen, dass das nicht heißt man könnte nichts mehr leckeres essen. Gutes Essen != einfache Kohlenhydrate. :)
 
Ich kann problemlos auf Chips und/oder Süßkram verzichten, das fehlt mir kaum. Aber auf Kohlenhydrate zu verzichten ist für mich die Hölle - einfach, weil ich Brot total liebe.
 
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