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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

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Hummels ist nicht dabei ist ja doch überraschend. Baku hätte ich auch erwartet
 
Jetzt geht die WM richtig los :bier:

:D

Alles hinter dem Mittelfeld - vielleicht mit Ausnahme von Rüdiger - ist jetzt eher uff. Da bekommt keiner Angreifer Angst oder Respekt. Neuer hat bei Bayern imho schon abgebaut. Hat aber auf jeden Fall noch seinen Namen und Aura. Mittelfeld und Angriff dagegen sind unfassbar geil und zum Zunge schnalzen. Ganz ungewohnt für Deutschland. Allein der fehlende echte bzw. erfahrene Stürmer mit internationalem Format ist da ein Pferdefuß. Bin mal gespannt, was man so liest wie die Deutschen sich schlagen.
 
Adeyemi darf bestimmt nur mit weil Werner und Nmecha ausfallen. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Finde es auch schade dass Hummels nicht dabei ist aber so kann er sich nicht verletzen ;)
Mag alles sein aber wenn du nach Leistung gehst muss Hummels mit. Selbst wenn der nicht spielt aber so einen kannst eig nicht zu Hause lassen.
 
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"Karim Adeyemi, willst du mich verarschen?" :lachweg:

Die Freude allerdings :headbang:
 
Bevor am 23. November 2022 Deutschland erstmals bei der WM in Katar spielt, gibt es heute die WM-Generalprobe gegen Oman. Um 18 Uhr ist bereits Anpfiff im Sultan Qaboos Sports Complex in Maskat. RTL übertragt die Partie live im Free-TV
 
Ich schreibe Folgendes mit Sicht auf die kommende Europameisterschaft in Deutschland.

Die WM in Katar ist in mehrfacher Hinsicht nicht gut gelaufen und man hat sich schon wieder sportlich blamiert. Es wurde auch weiterhin daran fest gehalten, dass man weit vorne (inkl. Außenverteidigern (AVs)) drin steht, die Tore dennoch nicht mit Gewissheit fallen und die wenigen verbleibenden Abwehrspieler und der Torwart nicht (mehr) so genial sind, dass sie den Laden bei einem Konter von eher mittelmäßigen Teams zusammenhalten. Einige Tore - auch beim letzten Spiel - fielen doch nur wegen der Unfähigkeit der Gegnerteams nicht, obwohl die deutsche Abwehr schon ausgespielt war.
Ich werfe das wohlgemerkt nicht den Spielern vor, sondern der Strategie des Trainers für die Spiele. Dann muss man im Zweifelsfall einfach eine sicherere Strategie spielen und der Angriff muss eben auch mal auf eine Unterstüztung von beiden AVs und einem Innenverteidger verzichten. Das ist zwar dann nicht mehr so ultracool und lässig, aber andere Nationen gehen doch noch viel mehr auf Nummer sicher.

Geschichten wie weit entferntes Trainingslager oder Bindendiskussionen oder Hand-vor-Gesicht Debatten oder Strafen für Nichtanwesenheit bei PKs oder Herr Hitzelsberger kommt mit Kamerteam, sind für die Spieler nicht hilfreich, aber das sind eher die äußeren Symptome für die Abläufe im DFB und darauf alleine darauf kann man das Ausscheiden nicht schieben. Einiges fällt bei der kommenden Euro weg und wie schwierig die internen Abläufe, z.B. bei der Betreuung der Mannschaft sind, das wissen wir nicht wirklich. Normalerweise gibt es bei nach außen getragenen Probleme auch interne, aber das ist Spekulation meinerseits. Ich sehe da zumindest noch Verbesserungspotential.

Inzwischen werden auch Nebendiskussionen über angebliche so schlechte deutsche Spieler geführt, aber dann darf man doch erst Recht nicht hinten alles offen lassen. Es geht hier - meiner Meinung nach - sowieso nicht mehr um den sicheren Anspruch auf den Europameisterschaftstitel, sondern dass man mit mittelmäßiger Konkurrenz in der eigenen Vorrundengruppe bei EM trotzdem noch souverän - ohne auf Dritte angewiesen zu sein - weiterkommt und sich nicht von jedem zwei Tore einschenken lässt. Das muss mit dem jetzigen Spielerpool möglich sein und soviel schwächer als Costa Rica oder Japan wird die Vorrunde bei einer EM wahrscheinlich nicht werden.

Die Herren Bierhoff und Flick (mit Unterbrechungen) sind schon sehr lange dabei und ich bezweifle, dass die von sich aus nochmal bei null anfangen oder sich groß hinterfragen, selbiges gilt für deren Stab. Ja, man hat zur HeimWM 2006 einiges getan und 2014 gab es sogar den WM Pokal ... aber das haben die Leute 2004 beim DFB, die 90 die WM und 96 EM mitgewonnen haben, sicher auch damals über sich selber gedacht, denn von 2004 gesehen war das auch nur 8 Jahre her.

Inzwischen würde keiner mehr Herrn Klinsmann in den DFB holen, aber er hat damals schon etwas richtig gemacht, nämlich frischen Wind in den DFB zu bringen und einigen Unsinn abzuschaffen und u.a. daraus ergaben sich spätere Erfolge. Etwas Ähnliches wünsche ich mir auch jetzt, damit man sich bei der Heim-EM in zwei Jahren nicht völlig blamiert.
 
"Genervt" und "belastet" - bei WM DFB-Profis zoffen sich vor Mund-zu-Geste [n-tv.de]

Hinter den Kulissen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft soll es vor dem Auftaktspiel der Weltmeisterschaft in Katar geknistert haben. Die Querelen um das Verbot der "One Love"-Binde und die daraus resultierende Diskussion um ein sonstiges Zeichen soll das Team stark beschäftigt haben. Das berichtet die ARD-Sportschau. Die Spieler sollen "genervt" gewesen sein, das Thema habe sie "belastet".

[...]

Anders als die anderen beteiligten Nationen, wie England oder die Niederlande, legte der DFB das Thema einer Geste für Menschenrechte nicht zu den Akten. Es ging in den wenigen Tagen zwischen dem Verbot der Binde durch die FIFA und dem Auftakt gegen Japan damit nicht nur ums sportliche, sondern auch ums gesellschaftspolitische. Der Druck war groß, nachdem unter anderem Leon Goretzka im Vorfeld des Turniers im ZDF ein deutliches Zeichen für Menschenrechte angekündigt hatte.

Doch ein Großteil der Mannschaft habe sich bei der Suche nach Alternativen zur Binde "instrumentalisiert" gefühlt. Erst am Tag nach der 1:2-Pleite, die schließlich das Aus in der Gruppenphase bescherte, habe sich das Team ausgesprochen und das Thema beendet. Julian Brandt und Kai Havertz hatten von einer Klartext-Sitzung berichtet. Zuvor hatten sich die Spieler teils in harten Kontroversen befunden, heißt es. Auch PR-Experte Raphael Brinkert soll zu den Diskussionen hinzugezogen worden sein. Der Geschäftsführer einer vom DFB bezahlten Werbeagentur berät auch Goretzka und kennt sich mit Krisenmanagement aus. Doch ein Großteil der Mannschaft habe sich bei der Suche nach Alternativen zur Binde "instrumentalisiert" gefühlt. Erst am Tag nach der 1:2-Pleite, die schließlich das Aus in der Gruppenphase bescherte, habe sich das Team ausgesprochen und das Thema beendet. Julian Brandt und Kai Havertz hatten von einer Klartext-Sitzung berichtet. Zuvor hatten sich die Spieler teils in harten Kontroversen befunden, heißt es. Auch PR-Experte Raphael Brinkert soll zu den Diskussionen hinzugezogen worden sein. Der Geschäftsführer einer vom DFB bezahlten Werbeagentur berät auch Goretzka und kennt sich mit Krisenmanagement aus.

Im Kreis aus Verbandsspitze, Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff sowie der Marketingabteilung und Kapitän Manuel Neuer sollen Vorschläge für Alternativen zur Binde aufgezeigt worden sein. Doch ein Großteil der Mannschaft lehnte der Sportschau zufolge ein "Herz-Symbol" ab, auch weil dies als Affront gegen Muslime gewertet werden könnte.

Erst die dann gezeigte Mund-zu-Geste soll als "kleinster gemeinsamer Nenner" akzeptiert worden sein. Richtig überzeugt von einem Zeichen seien aber nur Neuer und Goretzka gewesen. Das Mund-Zuhalten war letztlich vor allem als Kritik an der FIFA gewertet worden, die die Binde verboten hatte. Der DFB hatte dazu die Botschaft verbreitet: "Uns die Binde zu verbieten, ist wie den Mund zu verbieten. Unsere Haltung steht."

Die Geste ging auf Fotos um die Welt - es gab sie nur dieses eine Mal während des Mannschaftsfotos vor dem Spiel gegen Japan. Doch die Diskussion um dieses Zeichen wird noch länger anhalten. Nicht nur, weil sie von Kritikern Deutschlands und des DFB-Teams verkehrt und gegen sie verwendet wurde. Wie etwa von Männern beim zweiten DFB-Spiel gegen Spanien, die auf der Tribüne mit Özil-Bildern auf die Doppelmoral verweisen wollten oder den katarischen Fernsehmoderatoren, die sich mit der Mund-zu-Geste über das deutsche Aus in der Gruppenphase lustig machten.

Sondern auch, weil es schon weit vor der WM ein Zeichen hätte gesetzt werden sollen, wie die Sportschau berichtet. Demnach gab es eine ausgearbeitete Kampagne beim DFB, rechtzeitig vor der Reise nach Katar hätte jeder Teilnehmer der deutschen Delegation den Standpunkt des Verbands kennen sollen. Dieser besagt demnach: gegen Diskriminierung jeglicher Art, für Vielfalt und Menschenrechte. Doch der Verband habe sich nicht durchringen können, die Kampagne wirklich zu starten. Daher sei die Wahl letztlich auf das gemeinsame Zeichen mit anderen europäischen Verbänden über die "One Love"-Binde gefallen. Doch dieses hat die FIFA eben kurz vor knapp untersagt.
 
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