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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da fängt es ja schon an, es gibt keinen sog. gesunden Patriotismus. Patriotismus schließt immer ein, dass man andere ausschließt. Und in einer offenen, pluralistischen und heterogenen Gesellschaft, ist das pures Gift.

Speziell zur WM 2006:
http://www.fr.de/kultur/antisemitismus-sommermaerchen-bereitete-der-afd-den-boden-a-1409276

Also der Boden genau für das, was ich angesprochen habe (Overton-Window, Diskursverschiebung nach rechts, traditioneller Wertewandel etc.).
Danke für den Artikel....you made my day. :D

Selten so einen Schwachsinn gelesen....Da kann ich bis zu Rest meines Urlaubs drüber lachen.
 
Gibt halt ne ganze Menge langweile bei einigen Leuten.
Lieber sollen 20.000 Leute ihre Trikots und Fahnen ablegen damit 1 Mensch sich nicht diskriminiert fühlt, weil in Deutschland bei einem Public Viewing der deutschen n11 eben die Identifikations Utensilien genutzt werden.

Da kann man das Spielchen bis zum Alltag weiterer spielen, wo der ganze Religions Quatsch ein aufgeschlossenes miteinander blockieren würde. Erschreckend zu lesen das User sowas noch Unterstützen.
 
Gibt halt ne ganze Menge langweile bei einigen Leuten.
Lieber sollen 20.000 Leute ihre Trikots und Fahnen ablegen damit 1 Mensch sich nicht diskriminiert fühlt, weil in Deutschland bei einem Public Viewing der deutschen n11 eben die Identifikations Utensilien genutzt werden.

Da kann man das Spielchen bis zum Alltag weiterer spielen, wo der ganze Religions Quatsch ein aufgeschlossenes miteinander blockieren würde. Erschreckend zu lesen das User sowas noch Unterstützen.
Das ein grundsätzliches Problem...es wird von diesen Personen viel zu viel „intellektuell“ totgequatscht, ohne Berücksichtigung weltlicher, kultureller und menschlicher Realitäten, aber mit dem Anspruch und der Voreingenommenheit, das schon alles wissenschaftlich durchdrungen zu haben. Lösungen ? Stets Fehlanzeige ! Aber so ein „antideutscher“ Humbug unter dem Deckmantel der antisemitischen Forschung geht ja immer. Je mehr ich über diesen Heni lese, desto schlechter wird mir nach der Anfangsfreude über gelungene Satire....daher bin ich jetzt raus. Über so jemanden oder dessen Thesen muss und will ich nicht diskutieren. Da kann ich mich auch mit meiner Schrankwand unterhalten.
 
Zum Beitrag von CandleWaltz #2900:

Ich siedele mich ja auch der Richtung an, die man politisch traditionell eher links verordnet, aber nun die WM 2006 und das damalige Gemeinschaftsgefühl für das stärkere Aufkommen einer Pegida oder AfD verantwortlich zu machen, finde ich arg weit hergeholt.

Eine "Nationalfreude", die mancher als "Nationalstolz" bezeichnen/empfinden möge, ist nur für einen Sport betrachtet meiner Meinung nach nicht schädlich.

Pegida und AfD sind (viel zu) groß geworden, weil die Politik auf so vielen Ebenen versagt hat. "Der kleine Mann" merkt, dass er nicht mehr ausreichend durch seinen Stimmzettel repräsentiert wurde, dass Politiker immer verlogener in ihren Aussagen geworden sind, dass die Lobby-Politik den Wohlstand vieler untergraben hat. Das spüren die Leute. Auch die EU in seiner jetzigen, meiner Meinung nach hinterlistig-verkommenen bürgerfernen Form, die noch entrückter ist gegenüber der Bevölkerung als das Bundesparlament.

Hätte man hier seitens der Politik frühzeitig und willens entgegengesteuert, müsste nicht dieser weit hergeholte Vergleich, die WM 2006 ist schuld am aufkeimenden Nationalismus, herangezogen werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es soll ja nur verdeutlichen, warum sich Patriotismus mit einer offenen und pluralistischen Gesellschaft einfach nicht gut verträgt. Und da kann die WM 2006 ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich nationale Identitäten stärken und am Ende (natürlich gepaart mit einer Vielzahl anderer Faktoren) auch Saftläden wie Pegida und AfD begünstigen.
 
Was ist denn die Alternative? Solche Events komplett streichen? Ernst gemeinte Frage.
Ich spreche nicht von Alternativen, ich möchte nur verstehen, warum in den meisten gesellschaftlichen Bereichen eine Nationalisierung/Traditionalisierung stattfindet, obwohl man genau weiß, dass das für eine heutige Gesellschaft nur negative Auswirkungen hat (siehe andere europäische Länder, die schon wesentlich länger mit diesen Problemen zu kämpfen haben).

Zum einen würde ich es einfach als Zeitgeist verbuchen, gegen den sich oftmals nichts machen lässt.
Zum anderen ist es natürlich eine Rückbesinnung auf angeblich traditionelle Werte und Einstellungen als Reaktion auf die Globalisierung, Pluralisierung etc.
Wie man dem entgegenwirkt? Gute Frage. Ein Diskurs scheint fast unmöglich (siehe hier im Thread, wo sich nur noch belustigt wird anstatt den ernsthaften Dialog zu suchen).
 
@CandleWaltz : Ich denke, dass der Mensch bzw. weniger abstrakt "zu viele Menschen" sich - auch wenn es keine Staaten/Nationen gäbe - ein Vergleichskonstrukt sucht/suchen, mit dem er/sie sich messen kann/können. Zu viele Menschen brauchen das Gefühl, in irgendetwas einem anderen überlegen zu sein. Sei es um ihr eigenes Selbstwertgefühl damit zu steigern oder sei es aus negativ-emotionalen Beweggründen; ich bin fest davon überzeugt, dass Menschen sich "immer" Feindbilder suchen werden.

Es wäre schön, wenn wir in einer Utopie leben würden, in der jeder Mensch von jedem Menschen wertgeschätzt wird und sich dadurch auch selbst einfacher wertschätzen kann. Sowas scheitert aber schon im Kindergarten, in der Schule, in der Nachbarschaft, im Beruf usw. Von dieser Utopie sind wir noch gaaanz weit weg. Zumal ja heutzutage "alle Lebensbereiche" einem gewissen Wettbewerbsdenken unterliegen, was ja auch wieder zur Ausgrenzung führt.

An dieser Stelle breche ich aber ab, da es nicht mehr hier hingehören würde, sondern in den Politik-Thread.

Darum noch was zur Nationalmannschaft: Jetzt wo Gomez aufhört, könnte man Miroslav Klose wieder zurückholen, ihn beknien!
 
Özils Auftakt in die PL Saision ist übrigens auch nicht gelungen.

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„Özil bummelte. Keine Qualität, keine Arbeitsmoral. Nichts“

„Seine neue Rückennummer beflügelte ihn nicht. Özil verschwand erneut. Schwach.“
"Unai Emery schien den größten Teil seiner Energie an der Seitenlinie dafür zu verwenden, um Özil nach vorne zu peitschen und ihn anzuflehen, sich mehr in Bewegung zu setzen. Aber er verschwendete einfach den Atem. Özil wird seine Wege für niemanden ändern."
"Özil hatte stolz erklärt, dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen würden – eines für Deutschland und eines für die Türkei. Es war eine Aussage, die für diejenigen von uns eine Überraschung war, die ihn in letzter Zeit regelmäßig beobachtet haben – weil wir nicht wussten, dass er überhaupt ein Herz hat."

https://www.welt.de/sport/article18...eine-Qualitaet-keine-Arbeitsmoral-Nichts.html

https://www.focus.de/sport/fussball...l-auftaktpleite-gegen-mancity_id_9406394.html

Also von daher muss man echt nicht traurig sein. :)
 
Özil hat letztes Jahr übrigens den Rekord von Cantona gebrochen. Aber klar, wenn schon ein schlechtes Spiel wieder ausreicht, dass die konservativ-rechte Klatschpresse aka. Welt und Focus was zum Draufhauen hat, dann ist das wohl leider so.

Und wer lieber Fakten liest:
Özil war in jeder Liga, in der er spielte – ob Bundesliga, Primera Division oder Premier League – in mindestens einer Saison der beste Vorlagengeber. Kein anderer Spieler hat das vor ihm geschafft. Und auch sonst sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache.

Torbeteiligungen
Seit der WM 2014 lief Özil 161 Mal für Arsenal auf. Er schoss dabei 31 Tore, also etwa in jedem fünften Spiel eines. Ein solider Wert für einen offensiven Mittelfeldspieler, auf Topniveau leicht unter Durchschnitt. Doch Özil ist kein Spieler, der auf Gedeih und Verderb den Abschluss sucht, sondern einer, der seine Mitspieler einsetzt. In den vergangenen vier Jahren bereitete Özil für Arsenal 59 Tore vor. Ein Wert, der nicht im Ansatz von einem anderen Spieler auf seiner Position erreicht wird. Nur drei Spielern gelangen während dieser Zeit mehr Assists: Cristiano Ronaldo, Àngel Di Maria und Lionel Messi. Insgesamt kommt Özil damit auf 90 Scorerpunkte, er war also pro Spiel an 0,56 Toren beteiligt.

Passspiel
Dass Özil ein guter Passspieler ist, ist wohl unbestritten. Seit der WM in Brasilien kamen in jeder Saison zwischen 86% und 88% seiner Pässe an. Er befindet sich damit ungefähr auf einem Niveau mit James Rodríguez, leicht unter dem von Andrés Iniesta und deutlich über dem Niveau von Kevin De Bruyne. Häufig wird kritisert, dass Özil vor allen Dingen quer und nach hinten spielt. Der Vorwurf ist nicht unbegründet. Wenn er im Ballbesitz ist, geht der Ball in 38,75% der Fälle wieder nach hinten. Bei Toni Kroos liegt der Wert bei 34%, Iniesta spielt etwa 36% seiner Pässe wieder in Richtung eigenes Tor. Doch die beiden Spieler sind wohl die besten Passspieler, die es auf der Welt gibt und spielen ein gutes Stück weiter hinten als Özil. Im offensiven Mittelfeld deutlich unumstrittenere Spieler wie David Silva (47%) und Ángel Di María (48%) passen fast jeden zweiten Ball wieder zurück. Bei der EM 2016 hatte Özil mit 66 überspielten Spielern pro 90 Minuten die beste Packingrate aller WM-Teilnehmer. Der Vorwurf, Özil würde vor allen Dingen quer spielen, ist falsch.

Kreierte Chancen
Kein offensiver Mittelfeldspieler auf der Welt kreierte in den vergangenen vier Jahren mit seinen Pässen mehr Chancen pro Spiel als Mesut Özil: 3,34. Schon beim ersten Betrachten wirkt diese Zahl sehr hoch, wenn man sie aber mit anderen Top-Spielern vergleicht, wird deutlich, wie wichtig Özil für die Offensive von Arsenal ist. Seit 2014 brachte Kevin De Bruyne 2,96 Mal pro Spiel einen Mitspieler durch einen Pass in eine gefährliche Position und ist damit der Einzige, der ansatzweise in die Nähe von Özils Werten kommt. Weder Di María (2,41), noch David Silva (2,54), oder James Rodríguez (2,39) schaffen es, Özils Werten nahe zu kommen. Iniesta und Kroos (2,19) schaffen das genauso wenig wie Lionel Messi (2,34). Dass Özil nicht noch mehr Torvorbereitungen hatte, liegt vor allen Dingen daran, dass die Abnehmer seiner Pässe nicht Ronaldo, Suárez oder Cavani hießen, sondern Giroud, Welbeck und Oxlade-Chamberlain.

Zweikämpfe und Laufwerte
Häufig wird Özil für seinen Einsatz kritisiert. Es heißt, er sei faul, würde sich kaum bewegen. In der Saison 2016/17 war Özil hinter Nacho Monreal und Granit Xhaka an Platz Drei der Arsenal-Spieler mit den meisten zurückgelegten Kilometern pro Spiel. Allerdings legte Özil diese Kilometer nicht im Vollsprint zurück: Neun Arsenal-Spieler sprinteten pro Spiel häufiger als Özil. Im offensiven Mittelfeld sind Vollsprints nicht so wichtig wie auf den Außen oder in der Verteidigung, doch der Wert erklärt, warum ihm mangelnder Einsatz vorgeworfen wird. Seine Zweikampfquote hingegen bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Özil gewann in den vergangen Jahren zwischen 58% und 46% seiner Zweikämpfe, auf seiner Position ein ordentlicher Wert.

Alle Statistiken zusammengenommen ist Özil ohne Zweifel einer der besten offensiven Mittelfeldspieler der vergangen Jahre. Vor allen Dingen in der Offensive gab es wohl keinen Spieler, der durch sein Passpiel seiner Mannschaft so geholfen hat wie Özil. Nicht schlecht für einen vermeintlichen Alibi-Fußballer.
https://www.11freunde.de/artikel/was-die-statistik-ueber-oezils-spiel-verraet
 
Wie wäre es wenn du einfach mal anfängst, Fußball zu schauen, statt dir zu allem irgendwelche Statistiken zu suchen die dich in dem Glauben lassen, Recht zu haben ?

Allein mit deiner Einleitung "wenn schon 1 schlechtes Spiel wieder ausreicht" :lol::lol:
Hab bestimmt schon 20 bis 30 Spiele über die volle Zeit von Arsenal mit Özil gesehen.
 
Aber klar, wenn schon ein schlechtes Spiel wieder ausreicht, dass die konservativ-rechte Klatschpresse aka. Welt und Focus was zum Draufhauen hat, dann ist das wohl leider so

Du hast es ja scheinbar nichtmal gelesen. :D
Das sagen weder Welt noch Focus, das sind alles Aussagen der englischen Presse.
 
Hab bestimmt schon 20 bis 30 Spiele über die volle Zeit von Arsenal mit Özil gesehen.

Dann hättest du dir gestern mal das Spiel gegen ManCity anschauen sollen. Mehr oder weniger wie ein Fremdkörper in Arsenals Mittelfeld.
Ich weiss nicht, warum er auffällig lustlos im Mittelfeld herum trabt. Waren etwa seine Gegenspieler zu stark?

Gegen Bournemouth oder Watford wird er sicherlich wieder ein wenig mehr auffallen.
 
Du hast es ja scheinbar nichtmal gelesen. :D
Das sagen weder Welt noch Focus, das sind alles Aussagen der englischen Presse.
Und Focus und Welt machen einen Artikel draus, darum geht es doch.

Kroos hat ziemlich viel Mist letzte Saison bei Real gespielt. Wen interessiert's? Niemanden.
Dann hättest du dir gestern mal das Spiel gegen ManCity anschauen sollen. Mehr oder weniger wie ein Fremdkörper in Arsenals Mittelfeld.
Hab ich z.T. gesehen. Nicht gut gespielt, ja. Dafür spielt er in 8/10 Spielen richtig gut.
Edit: Weil du selbst noch ergänzt hast: Keine Ahnung, jeder spielt mal Müll.
 
trotzdem übel, wenn er sich nach dem Spiel gestern wieder rausgepickt wird. Man hat mittlerweile echt das Gefühl, man wartet nur auf unterdurchschnittliche Leistungen von Özil, um dann wieder drauf einhauen zu können. Ein bisschen mehr Sensibilität von den Medien wünscht man sich da schon, bevor es zu einem Fall Enke 2.0 kommt.

War gestern kein gutes Spiel von Özil. Bemüht war er, aber es ist ihm einfach wenig gelungen. City ist aber im Moment auch das Maß aller Dinge in England und Arsenal nach der Ära Wenger mitten im Umbruch. Mkhitarian war allerdings mindestens genau so schlecht. Und den Vogel mit seiner Leistung abgeschossen hat Granit Xhaka. Das defensive Mittelfeld war quasi nicht vorhanden. Alles lastete auf den Schultern eines 19-Jährigen, der seinen ersten Auftritt in der PL hatte. Dem ist auch nicht alles gelungen, aber hat sich wenigstens den Arsch aufgerissen, was ich vom "Leader" Xhaka nicht sagen kann. Mit Torreira hat das dann weitaus besser ausgesehen.
 
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