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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ach, Deutschland war nur erfolgreich weil andere Länder geschludert haben? Deutschland ist seit Anbeginn des Sports immer oben mit dabei. 4x WM und 3x EM wird man nicht einfach so. Und in der Phase gab es ja auch diese extrem starken Spanier.

Leicht wird es eh nie, selbst wenn man gut spielt kann man ausscheiden. Und selbst wenn man kacke spielt kann man weit kommen, wie Deutschland 2002.

Aber ob nun 32 oder 48 oder 72 Mannschaften, der Weltmeister wird sicherlich immer unter den großen Nationen ausgespielt.

naja nach 1996 ging nicht mehr viel und man hat viel investiert. das haben andere große fussballländer weniger getan. Spanien hatte ne Phase ja aber deren fussball wurde dann bald geknackt. die zeiten früher waren außerdem auch ganz anders. da waren kleinere nationen nicht mal wirklich stolpersteine.
 
IMG-20180628-WA0002.jpg
 
Der Mythos der deutschen Nationalmannschaft ist zerbrochen. Der Bundestrainer nähert sich seiner Verantwortung dafür auf erstaunlich distanzierte Weise. Die Spieler müssen das Scheitern alleine tragen.
Wie Joachim Löw nach diesen Wochen glaubt, für einen Neuanfang vielleicht doch noch der richtige Mann zu sein, ist das letzte Rätsel, das der Bundestrainer der Fußballnation in diesen trüben Tagen aufgibt.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fu...-bundestrainer-loew-nach-wm-aus-15664554.html
 
Ich hab ja gar keinen Plan von allem und interessiere mich in Zwischenzeit auch nicht dafür. Aber etwas würde mich mal interessieren.

Mit Klinsmann hieß es ja, man müsse umdenken und investieren in dieses ganze Nationalmannschaft-Ding. Modernes Training, moderner Trainerstab, viel Klimbim, von dem ich wenig Ahnung habe, also viel Kohle sollte da reinfliessen, damit man über viele Jahre eine starke Nationalmannschaft aufbaut. Aber man wollte das irgendwie nie so richtig, weil es sich wohl auch nicht so recht lohnt. Klar will man Titel, aber eben günstig. Ist denn da jemals das verändert worden was Klinsmann/Löw wirklich vorhatten? Oder hat man diese Pläne immer nur halbherzig verfolgt?
 
Ich hab ja gar keinen Plan von allem und interessiere mich in Zwischenzeit auch nicht dafür. Aber etwas würde mich mal interessieren.

Mit Klinsmann hieß es ja, man müsse umdenken und investieren in dieses ganze Nationalmannschaft-Ding. Modernes Training, moderner Trainerstab, viel Klimbim, von dem ich wenig Ahnung habe, also viel Kohle sollte da reinfliessen, damit man über viele Jahre eine starke Nationalmannschaft aufbaut. Aber man wollte das irgendwie nie so richtig, weil es sich wohl auch nicht so recht lohnt. Klar will man Titel, aber eben günstig. Ist denn da jemals das verändert worden was Klinsmann/Löw wirklich vorhatten? Oder hat man diese Pläne immer nur halbherzig verfolgt?
Ich denke viel klim bim trifft es ganz richtig. Die Zeit die der n11 kader zum Training hat ist sehr knapp bemessen. Natürlich hat Löw die modernen Elemente die Klinsmann vorgegeben hat auch weiter geführt, aber da spielen noch ganz andere Faktoren eine, vielleicht sogar größere, rolle. Das Ergebnis jetzt hat rein gar nichts mit den von dir angesprochenen Punkten zu tun.
 
Ich hab ja gar keinen Plan von allem und interessiere mich in Zwischenzeit auch nicht dafür. Aber etwas würde mich mal interessieren.

Mit Klinsmann hieß es ja, man müsse umdenken und investieren in dieses ganze Nationalmannschaft-Ding. Modernes Training, moderner Trainerstab, viel Klimbim, von dem ich wenig Ahnung habe, also viel Kohle sollte da reinfliessen, damit man über viele Jahre eine starke Nationalmannschaft aufbaut. Aber man wollte das irgendwie nie so richtig, weil es sich wohl auch nicht so recht lohnt. Klar will man Titel, aber eben günstig. Ist denn da jemals das verändert worden was Klinsmann/Löw wirklich vorhatten? Oder hat man diese Pläne immer nur halbherzig verfolgt?

Da ist jetzt sehr viel durcheinandergeworfen irgendwie in deinen Annahmen und Aussagen.
Klinsmann ist ein sehr spezieller Fall mit seiner Denke, als Trainer ist er eigentlich fast überall gesscheitert.
Für die Nationalmannschaft war er zu dem Zeitpunkt gut, aber wohl eher auch als Motivator, als Figur für die Öffentlichkeit als Strahlemann.
Löw war da ja schon sein Co und hat wohl auch viele Aufgaben übernommen.

Danach wollte Klinsmann seine Vorstellungen bei Bayern München durchbringen und ist sehr schnell sang- und klanglos damit gescheitert.
Auch der weitere Verlauf seiner Trainerkarriere war ja jetzt auch nicht besonders ruhmreich - den Gedanken Klinsmann als Vorreiter und Visionär würde ich also eher begraben.

Es ist aber sehr viel Geld ausgegeben worden inzwischen, also nix mit billig, billig.
Jugendarbeit und Leistungszentren und und und.
Dafür ist aber maßgeblich Oliver Bierhoff zuständig.
 
Man hat damals gut gesehen, wie weit Leidenschaft und Teamgefühl eine Mannschaft bringen können. Die Entwicklung passte einfach, die jungen Wilden standen mit ca. 16 Jahren schon in den Startlöchern und die richtige Förderung würde ihre Früchte tragen, wie es auch ab dem Zeitpunkt in jedem weiteren Turnier auch zu sehen war. Die Heim-WM war der richtige Anschub für diese Entwicklung und der derzeitige Tiefpunkt überrascht auch nicht wirklich. Es gibt genug Unternehmen, die in ihrer strategischen Entwicklung nach der „Cash Cow“ auf der Stelle treten oder wenig später Insolvenz anmelden müssen. Es sind aber immer wieder die Unternehmer und Führungskräfte (aka Grindel/Löw), die diese Entwicklungen begünstigen und verantworten müssen, weil der Erfolg leider nicht immer die Strategieentwicklung antreibt. Die meisten Funktionäre in den Verbänden ignorieren diese Entwicklungen oder kennen sie einfach nicht. „Ach komm, einmal wirds noch klappen“ ist eben die falsche Devise. Das haben neben uns auch die Italiener, die Spanier und nicht zu vergessen die Franzosen schmerzhaft erfahren müssen.
 
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