Das könnte ich mir gut vorstellen.
Aber andererseits - irgendwo las ich, dass für Games wie Diablo, die u.a. auch ein "Wirtschaftssystem" haben, entsprechende Mathematiker & co. herangezogen werden, um sicher zu gehen, dass das System längerfristig stabil ist. D.h. ich stelle mir vor, sie müssen genau wissen, wie stark gewisse Items sein können, wie oft sie gedroppt werden, wieviel die Gegner aushalten und solche Dinge. Ausserdem haben sie im Gegensatz zu DiabloII ein besseres System für die Gegner, um jene nach Patches etc. besser, resp. übergreifend anpassen zu können, ohne Gefahr zu laufen, die Balance zu zerstören.
Das ist jetzt wilde Spekulation, aber ich könnte mir vorstellen, dass die SG Hell und Inferno im Prinzip nur "hochgerechnete" Grade der niedrigeren Schwierigkeitsstufen darstellen, die, wenn das System hält, schaffbar sein müssen, auch wenn nur sehr schwierig - diese Grade aber extra grossräumig zu testen ist daher evt. zu aufwändig resp. bringt keinen grossen Nutzen gegenüber dem Testen auf den niedrigeren Graden, die sowieso die Mehrheit der Spieler zocken wird...
D.h. ich könnte mir vorstellen, dass Hell/Inferno tatsächlich "bockschwer" sind; ähnlich wie teilweise DiabloII damals, das ja in einigen Aspekten nicht mehr wirklich "kontrolliert schwer" war - was aber (stundenlange Trainings/Einführungen und Konsultieren von Tabellen etc. - alles ausserhalb des Games) für viele Leute eben gerade den Reiz ausgemacht hat.