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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gestern im Kino Let Me In gesehen.
Ja, ein guter Vampir-Film, der ne gute Mischung aus Drama mit ein wenig Horror ist.
Auf keinen Fall ein typischer Vampirfilm, keine barocken Gestalten, keine glitzernden Metrosexuellen, keine düstere Parallelgesellschaft.

Prinzipiell geht es um einen schwächlichen, armen 12jährigen Jungen, in dessen Nachbarschaft ein Mädchen mit ihrem Vater zieht und sich später raussstellt, dass mit denen irgendwas nicht stimmt. Aber anstatt jetzt sonderlich blutrünstig zu werden, konzentriert sich der Film über weite Strecken auf die Beziehung der beiden Kids in ihrem Unterschichtenmillieu.

Ist jetzt kein bahnbrechender Streifen, den man gesehen haben muss, aber durchaus gesehen haben kann.
 
gestern abend auf bluray:

Ohne Limit

war gut. bis nach etwa einer stunde mein bluray player den geist aufgegeben hat. wohl durch überhitzung (steht nichtmal was oben drauf, luft hat er ohne ende). ich mag zwar hd-auflösung aber nach wie vor ist mir die gesamte bluray technik ein dorn im auge. sowohl medium als auch die abspielende hardware. optische medien sind imo der absolute krampf.
 
Urgs schrieb:
Hab nun auch noch das umfangreiche Bonusmaterial zu Body of Lies gesichtet und - abgesehen von der üblichen Schwärmerei (It' was so .....am-ai-zing) in solchen Making ofs - die unglaubliche Professionalität solcher Filmteams verblüfft mich jedesmal. Ridley Scott ist wirklich ein großer Meister. Mal abgesehen von den Ideen, so etwas überhaupt zu realisieren, mit all den aufwendigen Details, das würde ich gerne mal live am Set erleben. Dagegen wirken viele deutsche Filmteams wie diletantische Amateurfilmer.

Ich kann die Making Of's zu eigentlich fast allen Ridley Scott Filmen bedenkenlos empfehlen. Die sind wirklich interessant und vor allem sehr informativ. :dhoch:
 
finde ihn fehlbesetzt. dem neeson nehme ich einen solchen charakter nicht ab.

edit: gerade eben zum x-ten mal den trailer zu alien (1979) angeschaut. meine herren, SO macht man lust auf einen film. die gute, alte zeit...
 
el_barto schrieb:
Gestern im Kino Let Me In gesehen.
Ja, ein guter Vampir-Film, der ne gute Mischung aus Drama mit ein wenig Horror ist.
Auf keinen Fall ein typischer Vampirfilm, keine barocken Gestalten, keine glitzernden Metrosexuellen, keine düstere Parallelgesellschaft.

Prinzipiell geht es um einen schwächlichen, armen 12jährigen Jungen, in dessen Nachbarschaft ein Mädchen mit ihrem Vater zieht und sich später raussstellt, dass mit denen irgendwas nicht stimmt. Aber anstatt jetzt sonderlich blutrünstig zu werden, konzentriert sich der Film über weite Strecken auf die Beziehung der beiden Kids in ihrem Unterschichtenmillieu.

Ist jetzt kein bahnbrechender Streifen, den man gesehen haben muss, aber durchaus gesehen haben kann.

Sieh dir das Original an. Ist bedeutend besser als das Yankee-Remake, welches die Welt nicht benötigt und zudem nicht über den Charme und die Atmosphäre des schwedischen Originals bzw. deren Buchvorlage verfügt.
 
maXX schrieb:
finde ihn fehlbesetzt. dem neeson nehme ich einen solchen charakter nicht ab.

edit: gerade eben zum x-ten mal den trailer zu alien (1979) angeschaut. meine herren, SO macht man lust auf einen film. die gute, alte zeit...

also ich fand gerade für liam neeson völlig ungewöhnliche rolle echt gut :)
der film war doch echt unterhaltsam...

@alien: huh, über sowas spricht man nicht, man schaut und fürchtet ;)
 
Trayal schrieb:
el_barto schrieb:
Gestern im Kino Let Me In gesehen.
Ja, ein guter Vampir-Film, der ne gute Mischung aus Drama mit ein wenig Horror ist.
Auf keinen Fall ein typischer Vampirfilm, keine barocken Gestalten, keine glitzernden Metrosexuellen, keine düstere Parallelgesellschaft.

Prinzipiell geht es um einen schwächlichen, armen 12jährigen Jungen, in dessen Nachbarschaft ein Mädchen mit ihrem Vater zieht und sich später raussstellt, dass mit denen irgendwas nicht stimmt. Aber anstatt jetzt sonderlich blutrünstig zu werden, konzentriert sich der Film über weite Strecken auf die Beziehung der beiden Kids in ihrem Unterschichtenmillieu.

Ist jetzt kein bahnbrechender Streifen, den man gesehen haben muss, aber durchaus gesehen haben kann.

Sieh dir das Original an. Ist bedeutend besser als das Yankee-Remake, welches die Welt nicht benötigt und zudem nicht über den Charme und die Atmosphäre des schwedischen Originals bzw. deren Buchvorlage verfügt.

Also die Reviews, die ich bisher gelesen habe bescheinigen dem Film aber ein äußerst gelungenes Remake zu sein und teilweise sogar durch den Ortswechsel zu profitieren.


Muuhh schrieb:
Kla$ schrieb:
96 Hours

Ein Superheld metzelt sich in Rambo Manier durch die zahlreichen Gegnermassen. Sehenswert, jedoch nicht mehr.

bezieht sich der text auf den titel der da steht oder schreibst du was gerade durch deinen kopf fliegt? :D


Finde den Film auch - gerade hier im Forum - maßlos überschätzt. Gute Rachefilme müssen zumindest irgendwo noch nen Funken Glaubwürdigkeit besitzen, aber wie Neeson sich da quasi ohne Gegenwehr durch den Film klatscht, das hat am Ende fast schon etwas absurd-comichaftes :D.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Finde den Film auch - gerade hier im Forum - maßlos überschätzt. Gute Rachefilme müssen zumindest irgendwo noch nen Funken Glaubwürdigkeit besitzen, aber wie Neeson sich da quasi ohne Gegenwehr durch den Film klatscht, das hat am Ende fast schon etwas absurd-comichaftes :D.

Seit wann das? Gerade das Revenge-Genre muss keinen Funken Logik besitzen, zumindest nicht immer. Die Filme funktionieren auch sehr gute ohne Sinn & Verstand, zumal in dem Fall häufig Leute (bzw. Protagonisten) Rache nehmen, die als unaufhaltsame Kampfmaschinen dargestellt werden. Und da endet dann sowieso schon der erste Funken Logik. :D
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Nee, für mich nicht. Es muss auch nicht unbedingt logisch sein, sondern einfach nur halbwegs glaubwürdig rübergebracht werden. "Man on Fire" = glaubwürdig, "96 Hours" = kein Stück glaubwürdig :D.

Gerade Neeson nehme ich diesen eiskalten Schweinehund aber ab, der ist einfach eine sichere Bank in solch einer Rolle, und genau deswegen rockt Taken auch so. :headbang:
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Also die Reviews, die ich bisher gelesen habe bescheinigen dem Film aber ein äußerst gelungenes Remake zu sein und teilweise sogar durch den Ortswechsel zu profitieren.

Ist leider etwas überflüssig, da das Remake 2-3 Jahre nach dem Original kam. :D

Ob gut oder schlecht ist wohl geschmackssache, aber ich habe zuerst das Original gesehen und fast alles was mir am Original (welches ich sehr gut fand) gefallen hat, war im Remake so gut wie verschwunden. Die Leistung der jungen Darsteller, die interessante, unterkühlte Atmosphäre, das Fehlen jeglicher Klischees und Kitsch, der spröde Realismus, die ruhige, fast schon meditative Erzählweise, die vor allem Bilder sprechen lässt,...

Man hat versucht diesen eigenwilligen, aber dafür einzigartigen, schwedischen Film zugänglicher zu gestalten (oder auch amerikanisiert/kommerzialisiert). Ist auch soweit gelungen, aber übrig bleib leider nur ein Film der "ganz in Ordnung" ist und nichts Besonderes mehr an sich hat. Was vorher frisches und dringend benötigtes Blut unter den Vampirfilmen war, ist nun ziemlich gewöhnlich und kaum mehr der Rede wert.
 
Ich fasse mal kurz die von mir angesehenen Filme, die über Weihnachten im TV liefen, zusammen:

Zeiten des Aufruhrs

21771.jpg


Ganz, ganz großes Drama! Schauspielerisch ist das verdammt weit oben - und di Caprio zeigt einmal mehr (neben Kate Winslet), dass er einen Oscar LÄNGST verdient hätte. Dazu kommt eine von Mendes fein ausgearbeitete Handlung und Charakterkonstellation, die ergreift und nie langweilt. Erfüllt von Thomas Newman ein wunderbares Drama, bei dem nur ein bis zwei minimale Storyschwächen die "Höchstwertung" verhindern.

9,5/10

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Australia

australia-film.jpg


Gefühlskino der alten Schule. Sehr klischee-behaftet, wenig Überraschendes, angeblich gewollt künstliche, für mich aber trotzdem oft unfreiwillig komische und schlechte CGI-Effekte. Jackman und Kidman machen's ordentlich, können's aber besser. Trotzdem, auch und besonders dank starker Landschaftsaufnahmen, was für's Auge und nette Abendunterhaltung.

7/10

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High Lane

You-Sure-this-is-Safe.jpg


Horror von der Stange. Wenig Grusel, dafür in der zweiten Hälfte eher Gewalt und ein lahmes "Böse". Darsteller das übliche Teenager-Klischee. Die Kletter-Tour in der ersten Hälfte des Films ist durchaus sehenswert, die zweite Hälfte und insgesamt als Film aber nur Durchschnitt.

5/10
 
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