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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The King's Speech

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Ohne Erwartungen rein und völlig begeistert raus.
Zuerst sollte man natürlich Colin Firth erwähnen, der dieses Jahr seinen Oscar womöglich mehr als jeder andere verdient hat. Nicht nur Firth konnte begeistern, auch Geoffrey Rush, in der Rolle des leicht exzentrischen Therapeuten, überzeugte auf ganzer Linie und lieferte zusammen mit Firth, sowie den außerordentlich gelungenen Dialogen, brillantes Schauspielkino.
Das Lob gebührt aber nicht nur den Schauspielern und den Dialogen, sondern ebenso der Regie. Gebannt habe ich die ganze Zeit über die sehr stilisierten und fast schon künstlerisch anmutenden Szenenbilder und Kamerafahrten verfolgt.

Instant Classic und bester Film 2010, PUNKT!

10/10
 
Absolut! :dhoch:

Habe dieses Machwerk auch bereits in einem kleinen Review huldigen müssen...

Trayal schrieb:
Sehr unkonventioneller/außergewöhnlicher Film, der großes Potential besitzt um zu polarisieren.

Als kleine Vorwarnung, was der Film nicht einmal ansatzweise besitzt: Action, Tempo und Humor. Braucht er aber auch nicht, denn er will überhaupt nicht "unterhalten".

Nachdenklich, philosophisch, bodenständig, realitätsnah und anspruchsvoll, mit einer großen Brise an Film-Magie, gibt sich diese "Liebesgeschichte" von Shinkai Makoto und hat mit ihren gerade einmal 62 Minuten geschafft, was vielen Filmen, in mehr als doppelt so langer Laufzeit, nicht einmal ansatzweise gelingt: Mir im Kopf zu bleiben.

Um was geht es in 5 cm Per Second nun eigentlich?
Der Name beschreibt die Geschwindigkeit mit welcher Kirschblüten zu Boden fallen und gibt damit zugleich auch den Takt zum Tempo des Films an.
Er lässt auch auf den Kern der Geschichte schließen: Eine Metapher auf Menschen, die nostalgisch in Erinnerungen schwelgen, während das Leben langsam an ihnen vorbei zieht oder wie Menschen oftmals gemeinsame Wege beschreiten, letztendlich dann aber dennoch stetig zu eigenen Pfaden abwandern.
Grundsätzlich geht es um eine Jugendliebe, die sich, über die Jahre hinweg, getrennt durch eine große Distanz, auseinander lebt. Die Story ist dabei in 3 Arcs unterteilt, die in der Kindheit beginnt und im erwachsenen Alter endet.
Im Grunde steht alles unter dem Banner, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie man es denn gerne hätte.

Natürlich sollte hier auch ein Wort zur Animationsqualität genannt werden: Bombast in reinform!
Makoto Filme sind ja allgemein für ihre außergewöhnlichen, optischen Stil bekannt - 5cm Per Second ist hier keine Ausnahme und setzt sogar noch gewaltig einen drauf. Diese malerischen, vor liebevollen Details nur so zerberstenden Hintergründe (prächtige Sternenhimmel, surreale Traumsequenzen, der schönste Schneefall der bis Dato animiert wurde und vieles mehr) wissen auf gesamter Linie zu begeistern und erzeugen, zusammen mit der eigenwilligen wie geschickt-ruhigen Regieführung, eine faszinierende und magische Atmosphäre.

Musikalisch wurde auch nicht gekleckert. So setzt man auf sehr eingängige, unterschwellige, ruhige und die Stimmung des Films perfekt unterstreichende Stücke.
Besonders hervorgehoben gehört hier auch noch einmal die Sound-Kulisse, die sich sehr realitätsnah gibt und so ebenfalls ein - wenn auch vom Zuseher wahrscheinlich nicht einmal bewusst beachteter - wichtiger Bestandteil der grandiosen Atmosphäre ist.

Für wen ist der Film nun zu empfehlen?
Für alle die ohne oben genannte Dinge (Action, Tempo, Humor) auch auskommen.
Wer bereits Gefallen an den anderen Makoto Filmen gefunden hat, wie Voices of a Distant Star oder The Place Promised In Our Early Days, kann auch hier bedenkenlos zugreifen.

Für mich nahe an der Perfektion und der beste Shinkai Makoto. Für manch anderen wahrscheinlich untragbar, aber wie bereits ganz am Anfang erwähnt: 50cm per Second polarisiert.

Bildgewaltig und wunderschön.
 
Trayal schrieb:
The King's Speech

http://www.frankwehrmann.de/wp-content/uploads/The-Kings-Speech-Poster-uk-poster.jpg[mg]

Ohne Erwartungen rein und völlig begeistert raus.
Zuerst sollte man natürlich Colin Firth erwähnen, der dieses Jahr seinen Oscar womöglich mehr als jeder andere verdient hat. Nicht nur Firth konnte begeistern, auch Geoffrey Rush, in der Rolle des leicht exzentrischen Therapeuten, überzeugte auf ganzer Linie und lieferte zusammen mit Firth, sowie den außerordentlich gelungenen Dialogen, brillantes Schauspielkino.
Das Lob gebührt aber nicht nur den Schauspielern und den Dialogen, sondern ebenso der Regie. Gebannt habe ich die ganze Zeit über die sehr stilisierten und fast schon künstlerisch anmutenden Szenenbilder und Kamerafahrten verfolgt.

Instant Classic und bester Film 2010, PUNKT!

[b]10[/b]/10
[/quote]

Aber sowas von. Vor allem die Fluch-Szene konnte begeistern.^^
OmU oder Synchro?

Typische Einstellungen waren irgendwie zum einen die Kamera von oben (z.B. im Fahrstuhl) oder einzelne Personen vor einem tristen, unscharfen Hintergrund.
 
Der letzte Exorzismus

Ziemlich guter Beitrag zum Genre, der noch um einiges besser sein könnte, wenn man sich nicht wieder dieses total beknackte Ende aus den Fingern gelutscht hätte. :fp:

6/10

Die etwas anderen Cops

Puh...irgendwie schwer zu beurteilen. Will Ferell hat mich hier echt auf dem falschen Fuß erwischt. Viele absurde Szenen und Gags - irgendwie schon cool, aber gleichzeitig hatte ich auch immer das Gefühl, dass dem Film irgendwie die Harmonie fehlt. Hat mich nach den ganzen überschwänglichen Kritiken doch etwas enttäuscht.

6/10

True Grit

Die Coen Brüder also mal wieder. Die machen es einem echt nicht leicht, oder? True Grit ist mal wieder ein total schräger Film, mit schrägen Figuren und ... irgendwie so gar nicht das, was man sich erwartet. Würde man mich fragen, was an dem Film so genial sein soll, würde ich sagen: Gar nix...okay, Jeff Bridges ist ganz cool. Aber irgendwie ist es diese abgedrehte Normalität, die den Film auszeichnet. Er wirkt glaubwürdig und das ist bei dem Gezeigten schon 'ne Leistung.

8/10
 
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Also bitte... das war mal gar nix. Furchtbar schlechter Slasher, der mal wieder völlig stupide, belanglos und absolut spannungsfrei um eine akzeptable, aber keinesfalls originelle Story inszeniert wurde. Bescheuerte Dialoge, langweiligste Tötungsszenen, ein profilloser und absolut grottiger Killer der auch noch den Namen "Ripper" trägt, Schablonencharaktere in ihrer reinsten Form... nee, also das war wohl der seit langem größte Griff ins Klo.

3/10
 
bluknowing2b.jpg


Knowing 9/10

Zum zweiten mal gesehen, und auch wenn die Überraschungen nun ausbleiben, so finde ich den Film nach wie vor sehr stark. Natürlich sollte man auch bei diesem Endzeitfilm nicht großartig über "wieso, weshalb ect." nachdenken, denn dann kann man sich zu viele Fragen stellen. Einfach akzeptieren dass es ein Endzeitfilm ist, und die starken Bilder genießen. Effektmäßig gibt der Film nämlich einiges her, und spannend bleibt er auch bis zum Schluss.
 
127 Hours

127+Hours+Film1.jpg


Heute im Kino gesehen und für absolut meisterhaft befunden.
Die "Story" bzw. die allgemeine Handlung ist eigentlich minimalistisch, aber der Film zeigt, wie man es damit trotzdem schaffen kann, 90 Minuten zu fesseln. James Franco in seiner besten und eindeutig oscar-würdigen Leistung, der es schafft, den gesamten Film alleine zu tragen. Hinzu kommen grandiose Landschaftsaufnahmen, tolle Schnittechnik und ein wunderbarer Soundtrack.

Der Film ist für sechs Oscars nominiert - und ich bin mit jeder Nominierung vollkommen einverstanden. Klasse Film.

PS:
Im Bezug auf die Arm-ab-Szenen halte ich die FSK 12 Freigabe für etwas fragwürdig...
 
xJayFox schrieb:
127 Hours


Heute im Kino gesehen und für absolut meisterhaft befunden.
Die "Story" bzw. die allgemeine Handlung ist eigentlich minimalistisch, aber der Film zeigt, wie man es damit trotzdem schaffen kann, 90 Minuten zu fesseln. James Franco in seiner besten und eindeutig oscar-würdigen Leistung, der es schafft, den gesamten Film alleine zu tragen. Hinzu kommen grandiose Landschaftsaufnahmen, tolle Schnittechnik und ein wunderbarer Soundtrack.

Der Film ist für sechs Oscars nominiert - und ich bin mit jeder Nominierung vollkommen einverstanden. Klasse Film.

PS:
Im Bezug auf die Arm-ab-Szenen halte ich die FSK 12 Freigabe für etwas fragwürdig...


Habe ihn auch gestern gesehen, würde 7,5/10 geben.

FSK 12 halte ich auch für etwas fragwürdig.

Als er sich in der Arm-ab Szene die einzelnen Sehnen durchschneidet und das noch schön "vertont" wird hätte ich fast gekotzt
 
So langsam fange ich an Mad Men richtig zu mögen. Gestern Folge 7 u. 8 gesehen. Tolle Szene:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=-kED6sVg3J0&feature=related[/vid]

Vor allem wie sich die Obersekretärin bewegt. :sabber:
 
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