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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaube kranker als Gamer kann Dr. Parnassus gar nicht sein. Und ich denke nicht, dass das bei Gamer so beabsichtigt war. Dann doch lieber den Gilliam Streifen gucken. Oder 2 Stunden ne weisse Wand anstarren. Ist weniger schädlich für das Gehirn. :grins:
 
Parnassus war schon ziemlich strange , aber er wirkte mehr wie ein Burton-Film als wie seine früheren Werke (die ich ja nicht mochte). Hat mich vom Thema her sehr an Big Fish erinnert, auch wenns ne ganz andere Geschichte ist. Aber wirklich nen toller Film, kann ich nur empfehlen :dhoch:
 
Auf Dr. Parnassus bin ich auch schon sehr gespannt und wird wohl die Woche noch angesehen.
Gilliam Filme sind aber immer so eine Sache, mit diesen verdammt hohen Messlatten, die sich der Kerl bereits selbst gelegt hat. Das wäre zum einen der gute 12 Monkeys, der geniale Fear and Loathing in Las Vegas, die kultigen Monty Python Produktionen oder sein größtes Meisterwerk Brazil. :traurig:
 
12 Monkey fand ich ok
Fear and Loathing fand ich kacke, richtig langweiliger Mist
Monty Python ok, sehr albern, aber ganz witzig
Brothers Grimm war eine Katastrophe
König der Fischer war ok, hatte auch seine Längen
Brazil hab ich nich gesehen

Aber Parnassus hat mich begeistert.


:ugly:
 
Brazil ist ein Film, der dir nur gefallen wird, wenn du auch auf Kubrick Filme wie Clockwork Orange oder 2001 stehst. Sehr, sehr bizarr und grotesk. Eine Überflutung für die Sinne und alles andere als leichte Kost. Ein Film den man entweder hasst, liebt oder von ihm einfach überfordert wird.
 
The perfect Dark schrieb:
eigentlich steh ich ja total auf solche Filme! Nur Gilliam bildete bei mir die Ausnahme. Schon komisch. Ich google mal nen bisschen nach brazil

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=4Wh2b1eZFUM&fmt=18[/vid]

Äußerst schräg.
Bin damals durch meinen ehemaligen Religionslehrer auf den Film gekommen. Der hat ihn gerne den Abschlussklasse gezeigt und sich daran ergötzt, wie ihn die meisten absolut nicht gepackt haben, obwohl er versuchte uns zuvor mit Clockwork Orange, 2001, Monty Python's Sinn des Lebens oder Nietzsche zu desensibilisieren. :D
 
Time Bandits ist doch auch von Gilliam. Hab den erst letzte Woche mal wieder gesehen; muss sagen, als Kind hat der mir viel mehr gefallen ;)

Gestern noch Hangover gesehen; war ganz nett, mehr nicht.
 
Brazil war doch ein netter Film...und wer sich von Monty Python verunsichern lässt, der hat sie doch nicht mehr alle :D Sind doch vollkommen

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...normale
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...hm
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...Filme
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...wie alle
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...anderen
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... auch!
 
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Wunderschöner Film für Jung und Alt (wobei er diesmal verhältnismäßig deutlich auf das jüngere Publikum zugeschnitten wurde), wenn auch nicht Pixar's bester. Die erste halbe Stunde ist brilliant und gehört zum besten, das ich im Animationsfilmgenre erleben durfte. Hier werden dem Zuschauer, ohne viele Worte, sondern nur durch Musik und Bilder, Emotionen übermittelt, wie man sie in den meisten "echten" Filmen nicht geboten bekommt. Das Leben von Carl, mit all seinen Höhen und Tiefen, wurde einfach rührend dargestellt. Wer hier nicht mitfühlen kann, hat wahrscheinlich kein Herz.

Auch der Beginn des großen Abenteuers ist herrlich in Szene gesetzt. Eine atemberaubende Optik (gerade auf Blu-ray ist der Film ein wahrer Genuß), wunderschöne Musik und symapthische Charaktere sorgen für ein rundum gelungenes Filmerlebnis und haben mich köstlich amüsiert. Wirklich große Lacher sucht man jedoch vergeblich, aber das ist ja bei den meisten Pixar-Produktionen so.

Leider schwächelt "Oben" im weiteren Verlauf (ungefähr beim Auftauchen des Bösewichts) etwas. Hier spürt man deutlich den Einfluss von Disney und das zuvor herzerwärmende, ideenreiche Abenteuer "verkommt" zu einem geradlinigen "Actionfilmchen" mit typischer Disneymoral.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass "Oben" ein wunderbarer Film geworden ist, den Genreliebhaber unbedingt schauen sollten. Die Figuren sind charmant und lustig, die Geschichte ist unterhaltsam und die ausdiovisuelle Präsentation, wie immer, grandios.

Wegen kleinerer Storyschwächen und einem, für Pixarverhältnisse, einfallslosen Finale, vergebe ich - KATZE! ... vergebe ich "nur"

7/10 Pfadfinderabzeichen
 
MiXeR schrieb:
Oben

Wunderschöner Film für Jung und Alt (wobei er diesmal verhältnismäßig deutlich auf das jüngere Publikum zugeschnitten wurde), wenn auch nicht Pixar's bester. Die erste halbe Stunde ist brilliant und gehört zum besten, das ich im Animationsfilmgenre erleben durfte. Hier werden dem Zuschauer, ohne viele Worte, sondern nur durch Musik und Bilder, Emotionen übermittelt, wie man sie in den meisten "echten" Filmen nicht geboten bekommt. Das Leben von Carl, mit all seinen Höhen und Tiefen, wurde einfach rührend dargestellt. Wer hier nicht mitfühlen kann, hat wahrscheinlich kein Herz.

Kann ich so nur unterschreiben. :dhoch:
 
Es geht wieder los! Ein Kumpel hat mir heute die dritte Staffel von Krömers Internationaler Show mitgebracht. Zum Auftakt haben wir uns gerade die erste Folge angeschaut und als dieser Handballer Kretschmer auf die Bühne kam, haben wir hier Tränen gelacht. Der Krömer hat den echt übel verscheißert, einfach geil! :lachweg:
 
The Tournament

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eigentlich sehr geiler film.....aber die schnitte sind unter aller sau...
hab ihn aus der videothek mitgenommen.....dachte da fehlt nur eine szene.....

ha! von wegen...dabei hatte der film einige richtig gute ideen und einige sehr gute stellen
würde den gerne mal uncut sehen
wertung geb ich wegen den schnitten keine ab......

falls der film doch nicht geschnitten sein sollte......dann is er grottig zusammegeschnitten worden
 
Carriers:



Vier Jugendliche machen sich auf dem Weg durch die weiten Ländereien Amerikas, was Anfangs wie ein normaler Road Movie anfängt, endet nach wenigen Minuten in ein zutiefst anti moralisches Milieu aus Vertrauen und Liebe, Verzweiflung und Sehnsucht, welches seinen Höhepunkt in der Schlussequenz eines eher menschlichen, nachdenklichen Films findet, in einer von Untoten belagerten Welt.

Die Grundidee von Carriers ist super, selten habe ich ein solch intensives Filmerlebnis verspürt wie hier, die Atmosphäre nimmt einen förmlich mit, zieht einen in diese trostlos fiktive Zukunftsvision. Zutiefst unmenschlich geht es in Carriers zu, jeder möchte überleben, dass Motto "Vertraue niemandem" könnte hier neu definiert werden. Es gibt Szenen im Film die konnte ich so nicht nachvollziehen.

Neben den klasse Schauspielern und der hervorragenden Atmosphäre gibt es allerdings auch 1-2 Kritikpunkte, ersteres wäre der ein oder andere Logikfehler, letzteres die ab und zu fehlende Spannung.

Zwei Nebensächlichkeiten die sich verdauen lassen, die keine intensive Rolle spielen, auch könnte es manchen nerven das es zu wenig Schock- und Gore-Elemente gibt, aber das will der Film auch gar nicht, er möchte sich ganz auf die Charaktere und deren Entscheidungen beschränken, den Betrachter mitfühlen und nachdenken lassen.

Das ist denke ich die große Stärke des Films, das Mitfühlen des Zuschauers, wie es ihm in manchen Situationen ergehen würde. Großes Kino.

Bekommt von mit glatte 7/10 Punkte.
 
Alias - Season 1
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:staun:

Starke Staffel einer wirklich gelungenen Serie. Die erste Staffelhälfte war schon gut, jedoch bestand noch keine übermäßig große Verbindung zwischen den Einzelfällen. Was J.J. Abrams in den letzten Episoden aber für ein Storynetz gefertigt hat ist unbeschreiblich. Wenn am Ende ganze 5 oder 6 Handlungsstränge zusammenlaufen und in einer verblüffenden Wendung nach der anderen enden, kann ich es einfach nur "Mindfuck" nennen. Ich kann mir nicht helfen, aber in meinen Augen macht Abrams einfach die besten Serien. "Alias" steht, nach der ersten Staffel, tatsächlich auf einer Stufe mit "Lost" und "Fringe". Bei diesen ist die Handlung vielleicht noch etwas "überraschender", da sie sich auf übernatürlichen Phänomene stützt und "Alias" dagegen dann doch etwas "fassbarer" daherkommt. Das Spannungslevel ist jedoch auf ähnlich hohem Niveau und sorgt in den finalen Folgen für Herzrasen, um einen in den letzten Sekunden dann endgültig K.O. zu schlagen.

Zwischen den ganzen Spannungshöhepunkten vergisst "Alias" aber nicht auch mal für simple, stressfreie Unterhaltung zu sorgen. So sind die Charaktere angenehm "menschlich" gezeichnet, was immer wieder zu überraschend witzigen und charmanten Momenten führt. Dabei sind die Figuren bis in die kleinste Nebenrolle grandios besetzt und tragen ihren Teil zum Gesamtwerk bei. So freue ich mich beispielsweise immer wieder wenn Marshall den Raum betritt und auf seine unsichere, aber dafür um so sympathischere Art und Weise die Ausrüstung vorstellt. Spektakuläre Gastauftritte, wie beispielsweise Quentin Tarantino, setzen dem eh schon hervorragenden Cast dann noch das Sahnehäubchen auf.

Über die Inszenierung brauche ich bei einer J.J. Abrams Produktion eigentlich garkeine Worte mehr zu verlieren. Hier passt einfach alles. Handgemacht, harte Action, eine verhältnismäßig realistische Umsetzung und ein stimmiger Soundtrack - handwerklich einfach einwandfrei.


Season 1 ist sexy, clever, witzig, actionreich, dramatisch und immer wieder für eine Überraschung gut. Ich weiß wirklich nicht wie J.J. Abrams das immer hinbekommt, aber seine Serien sind nahezu perfekt und bieten Stories, die einem regelmäßig Schweißperlen auf die Stirn treiben und die Hirnwindungen verknoten. Auch "Alias" ist da keine Ausnahme und besticht durch eine ausgearbeitete Handlung, gut aufgelegte Darsteller und einen sehr hohen Suchtfaktor, der nicht zuletzt den gemeinen Cliffhangern entspringt, die es am Ende jeder einzelnen (!) Episode zu bestaunen gibt. Wenn man auch nur annähernd etwas mit Agenten-Trhillern anfangen kann, muss man "Alias" schauen.

Da Season 2 tatsächlich noch besser sein soll, muss ich mir noch ein wenig Luft nach oben lassen. Aus diesem Grund und weil die Handlung erst ein paar Folgen braucht, um wirklich in Fahrt zu kommen bzw. sich zwischenzeitlich ein wenig auf der Stelle bewegt, ziehe ich einen Punkt ab und vergebe starke

9/10 :huldig:
 
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war schon ehr so die enttäuschen. hier und das mal ein Schockeffekt aber naja die Spannung wurde ja nicht sonderlich gehalten. Das "Finale" dann auch viel zu kurz. *gähn*

5/10
 
MiXeR schrieb:
Alias - Season 1
Ich kann mir nicht helfen, aber in meinen Augen macht Abrams einfach die besten Serien. "Alias" steht, nach der ersten Staffel, tatsächlich auf einer Stufe mit "Lost" und "Fringe". Bei diesen ist die Handlung vielleicht noch etwas "überraschender", da sie sich auf übernatürlichen Phänomene stützt und "Alias" dagegen dann doch etwas "fassbarer" daherkommt.

Warte mal ab, Staffel 1 ist in der Tat noch fassbar, sicherlich übertrieben wie ein Bond Film, aber halt wenig übernatürlich. Das ändert sich im Verlauf der Serie aber noch ziemlich.

So freue ich mich beispielsweise immer wieder wenn Marshall den Raum betritt und auf seine unsichere, aber dafür um so sympathischere Art und Weise die Ausrüstung vorstellt.

Marshall rockt, ich habe mich manchmal weggehauen wenn der wieder um den heißen Brei redete ohne auf den Punkt zu kommen. :lol:

Über die Inszenierung brauche ich bei einer J.J. Abrams Produktion eigentlich garkeine Worte mehr zu verlieren. Hier passt einfach alles. Handgemacht, harte Action, eine verhältnismäßig realistische Umsetzung und ein stimmiger Soundtrack - handwerklich einfach einwandfrei.

Jepp, da stimmt wirklich alles!

Da Season 2 tatsächlich noch besser sein soll, muss ich mir noch ein wenig Luft nach oben lassen. Aus diesem Grund und weil die Handlung erst ein paar Folgen braucht, um wirklich in Fahrt zu kommen bzw. sich zwischenzeitlich ein wenig auf der Stelle bewegt, ziehe ich einen Punkt ab und vergebe starke

ALIAS Season 2 ist einer der besten Serienstaffeln aller Zeiten, und das meine ich Serienübergreifend. Was da alles passiert ist derartig Mind-blowing, da kannste echt nicht mehr aufhören zu gucken. Würde sie echt mit 24-Season 2 gleichsetzen. Du denkst jetzt ist es endlich auf dem Höhepunkt angekommen, und dann bläst dich ein weiterer Twist aus de Schuhen! :D

Wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß! :dhoch:
 
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