drizzt schrieb:R.I.P.![]()
RIP? Wurde die Serie schon abgesetzt? Habe sie noch nie gesehen, da mir das Genre einfach nicht so zusagt.
Und stimmt, in Heroes hat sie nicht gerade eine besonders aufregende Rolle.
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drizzt schrieb:R.I.P.![]()


Auch heute sind die USA wieder ein bankrottes Land. Wir haben riesige Schulden, mehr als jemals ein anderes Land hatte. Wenn irgendeines der Länder sein Geld in einer anderen Währung als Dollar fordern würde, dann wären wir in großen Schwierigkeiten. Aber jetzt wollen alle ihr Geld in Dollar, weil Erdöl so ein wichtiges Produkt ist und man es nur in Dollar kaufen kann. Saddam Hussein drohte, Erdöl auch gegen eine andere Währung zu verkaufen. Kurz bevor er gestürzt wurde.“ Wenn es den Wirtschaftskillern einmal nicht gelinge, die Regierung eines Landes zu korrumpieren, würden die Schakale losgeschickt, erklärt Perkins. Und weiter: „Das sind Menschen, die Regierungen stürzen oder deren Führer ermorden. Als ich an Jaime Roldós in Equador und Omar Torrijos in Panama scheiterte, traten die Schakale auf den Plan und ermordeten sie.“ Nur in den seltenen Fällen in denen weder Wirtschaftskiller noch Schakale Erfolg hatten, werde Militär ausgeschickt. Laut Perkins ist genau das im Irak passiert. Hussein erwies sich als nicht korrumpierbar – zumindest nicht durch Wirtschaftskiller – und die Schakale erwischten ihn nicht. Im ersten Irakkrieg 1991 zerstörte amerikanisches Militär seine Armeen. Als er noch immer nicht nachgab, wurden abermals Wirtschaftskiller entsandt, die erfolglos versuchten, ihn weich zu klopfen. „Hätte er nachgegeben, würde er heute noch regieren. Wir würden ihm Flugzeuge und Panzer und sonst noch alles mögliche verkaufen“, meint Perkins, „aber er gab nicht nach und die Schakale konnten ihn nicht ermorden ... Als weder die Wirtschaftskiller noch die Schakale beim zweiten Mal Erfolg hatten bei Saddam Hussein, war der Augenblick da, wo wir wieder das Militär geschickt haben. Und diesmal haben wir ihn gestürzt. Der Rest ist Geschichte.
Diejenigen (Politiker), die wissen, was sie da anrichten, haben nur noch einen kurzen Karrierezeitraum im Blick – nach mir die Sintflut. Und dieses radikale Kurzzeitdenken, nicht mehr das Denken in längerfristigen Verantwortungskategorien, ist typisch für das gesamte Neoliberale Zeitalter. Im Neoliberalen Zeitalter ist alles verkürzt ... auf die aktuelle Erzielung einer höchstmöglichen Rendite, koste es was es wolle.“
Hermann Scheer, SPD- Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises




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